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Möglichkeiten der Kundenbindung und Zuschauergewinnung von Theaterbetrieben durch Social Media

Titel: Möglichkeiten der Kundenbindung und Zuschauergewinnung von Theaterbetrieben durch Social Media

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 41 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julius Pöhnert (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Social Media sind Werbung und Öffentlichkeitsarbeit nur schwer trennbar. Besonders für große Betriebe mit lang gewachsenen hierarchischen Strukturen sind die Schnelllebigkeit und die rasante Entwicklung des Web 2.0 eine Herausforderung.
Im Web 2.0, in dem der Konsument zum „Prosumenten“ wurde, haben sich die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit gewandelt. Das Internet, mit unzähligen Bewertungsportalen, Communitys, sozialen Netzwerken und Blogs, ist reich an User Generated Content. Ein Unternehmen kann hier nur mit viel Kreativität eigene Inhalte anreichern und muss immer mit prompten Kundenreaktionen rechnen; Social Media-Monitoring ist zu einem intensiven Zeitfaktor geworden.
Wie wirkt sich dies auf Theaterbetriebe aus? Einerseits wird von Theatern ein moderner Zeitgeist gefordert, inhaltlich sollen sie auf politische und gesellschaftliche Themen eingehen. Andererseits werden an Theatern oft verkrustete Strukturen bemängelt, die für einen Zuschauerrückgang verantwortlich gemacht werden. Wie kann es Theatern gelingen, Social Media für sich gewinnbringend einzusetzen, um neue Zuschauerschichten zu gewinnen und gleichermaßen Stammgäste an ihr Haus zu binden?
Zunächst soll hierfür die Bedeutung von Social Media für Theaterbetriebe genauer untersucht werden. Besonders die Sprechtheater im deutschsprachigen Raum verfügen mit zahlreichen Premieren über eine Vielzahl von Inhalten, die sie interessierten Nutzern vermitteln können. Insbesondere Blogs und Microblogs wie Twitter, Media Sharing-Portale wie YouTube, Foren und Bewertungsportale, Communitys, soziale Netzwerke und der Einsatz von Smart Devices werden auf ihre Tauglichkeit für die Theaterarbeit hin untersucht.
Ferner wird anhand von Facebook die Nutzung eines Social Networks durch drei bedeutende deutschsprachige Schauspielhäuser untersucht. Das Deutsche Theater Berlin, das Schauspiel Frankfurt und das Burgtheater Wien haben sowohl eine regionale als auch eine stilprägende überregionale Bedeutung. In den letzten Jahren sind zahlreiche Studien erschienen, die sich mit dem Social Media-Einsatz in der Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen und den Fokus auf Anleitungen für die sich immer wieder ändernden Social Media-Portale legen.
Der eigentliche Content wird in der wissenschaftlichen Betrachtung sowie in Marketing-Ratgebern oft vernachlässigt. Aus diesem Grund soll untersucht werden, welche Möglichkeiten die drei Schauspielhäuser gefunden haben, um das Interesse ihres Publikums zu gewinnen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Bedeutung von Social Media für kulturelle Betriebe

3. Untersuchung verschiedener Social Media-Kanäle im Hinblick auf ihren Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit von Theatern

3.1 Blogs

3.2 Mediasharingportale

3.3 Foren und Bewertungsportale

3.4 Communitys und soziale Netzwerke

3.5 Smart Devices

4. Detailanalyse der Social Media-Nutzung von Sprechtheatern am Beispiel Facebook

4.1 Deutsches Theater Berlin

4.2 Schauspiel Frankfurt

4.3 Burgtheater Wien

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Theaterbetriebe Social Media strategisch zur Kundenbindung und Zuschauergewinnung einsetzen können, um den Anforderungen einer modernen Öffentlichkeitsarbeit gerecht zu werden.

  • Analyse der Bedeutung von Social Media für den Kulturbetrieb
  • Evaluierung verschiedener Social-Media-Kanäle (Blogs, Video, Netzwerke)
  • Fallstudien zur Social-Media-Nutzung bei drei führenden Sprechtheatern
  • Identifikation von Potenzialen und Herausforderungen im Dialog mit dem Publikum

Auszug aus dem Buch

3.1 Blogs

Blogs sind vielseitig einsetzbar um aktuelle Meldungen und Content zu veröffentlichen. Sie sind schnell, direkt, kostengünstig und bieten ein einfach zu bedienendes Content Management System. So können Blogs als eigenständige Seite im Stile einer Theaterzeitung betrieben werden, als Journal Hintergrundinformationen zu Festivals oder Veranstaltungsreihen liefern oder in Form einer Kolumne in die Theaterwebsite integriert sein; sogar eine komplette Theaterwebsite kann als Blog betrieben werden.

„Authentisch schreibende Mitarbeiter sind die beste Visitenkarte einer Firma,“ stellt Torsten Schwarz treffend fest und spricht damit auch die Tatsache an, dass in Social Media stets ein ehrlicher und natürlicher Umgangston gefordert wird. So verspricht das Blog der Ludwigsburger Schlossfestspiele:

Künstler, Intendant und Mitarbeiter werden diesen Blog mit Leben füllen. Mit Festivalleben, persönlich und aktuell, direkt aus den Gemäuern des Ludwigsburger Residenzschlosses, aus dem Palais Grävenitz und vielen anderen Veranstaltungsorten.

Das Blog enthält Interviews, informative und unterhaltsame Texte zum Festivalleben und bietet dem Besucher eine Ergänzung zur Website der Veranstaltung. Die Verwendung eines RSS-Feeds erlaubt es Benutzern, alle für sie relevanten Blogs zu abonnieren und in einem Reader stets den Überblick über diese zu behalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Führt in die Relevanz von Social Media als Teil der Marketingkommunikation für Theaterbetriebe ein und definiert die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2. Bedeutung von Social Media für kulturelle Betriebe: Erläutert den Stellenwert des Internets und der Vernetzung für moderne Kulturbetriebe im Kontext der "World of Mouth".

3. Untersuchung verschiedener Social Media-Kanäle im Hinblick auf ihren Nutzen für die Öffentlichkeitsarbeit von Theatern: Analysiert die Eignung spezifischer Plattformen wie Blogs, Videoportale und soziale Netzwerke für die PR-Arbeit.

4. Detailanalyse der Social Media-Nutzung von Sprechtheatern am Beispiel Facebook: Überprüft praxisnah anhand dreier renommierter Schauspielhäuser, wie Facebook zur Zuschauerkommunikation genutzt wird.

5. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlusswort: Reflektiert die Studienergebnisse und betont die Notwendigkeit für Theater, Social Media nicht nur als PR-Kanal, sondern als Dialogwerkzeug zu verstehen.

Schlüsselwörter

Social Media, Theatermanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Kundenbindung, Facebook, Online-Marketing, Web 2.0, Kommunikation, Zielgruppen, Kulturbetrieb, Social Media Monitoring, Dialog, Content Management, Reputation, Digital PR

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten, wie Theaterbetriebe soziale Medien nutzen können, um ihre Kundenbindung zu stärken und neue Zuschauer zu gewinnen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Im Zentrum stehen die strategische Kommunikation, der Einsatz von Web-2.0-Technologien und die Analyse spezifischer Social-Media-Kanäle im kulturellen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Theater den Dialog mit ihrem Publikum intensivieren und die Hemmschwelle für Theaterbesuche durch digitale Angebote senken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Einordnung von Social-Media-Kanälen, ergänzt durch eine detaillierte Fallanalyse der Facebook-Präsenzen dreier bedeutender deutschsprachiger Sprechtheater.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medienübergreifende Analyse von Social-Media-Kanälen und einen praxisorientierten Vergleich der Facebook-Auftritte des Deutschen Theaters Berlin, des Schauspiels Frankfurt und des Burgtheaters Wien.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Kulturmanagement, Social Media Marketing, Publikumsbindung, digitale Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und interaktive Vernetzung.

Warum wird das Burgtheater Wien als Fallbeispiel angeführt?

Das Burgtheater dient als Beispiel für den Umgang mit kritischen Stimmen im Netz und zeigt die Herausforderungen der n:n-Kommunikation bei internen Krisen auf.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur "Facebook-Premiere"?

Die Nutzung innovativer Formate wie der Facebook-Premiere wird als vielversprechender Ansatz gewertet, um das Theatererlebnis in den digitalen Alltag der Nutzer zu integrieren.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Möglichkeiten der Kundenbindung und Zuschauergewinnung von Theaterbetrieben durch Social Media
Hochschule
Deutsche Akademie für Management Berlin  (Kulturmanagement)
Veranstaltung
Kulturmanagement
Note
1,3
Autor
Julius Pöhnert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
41
Katalognummer
V267458
ISBN (eBook)
9783656582076
ISBN (Buch)
9783656580355
Sprache
Deutsch
Schlagworte
möglichkeiten kundenbindung zuschauergewinnung theaterbetrieben social media
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julius Pöhnert (Autor:in), 2013, Möglichkeiten der Kundenbindung und Zuschauergewinnung von Theaterbetrieben durch Social Media, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267458
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  41  Seiten
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