Telemonitoring-Techniken: Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring


Hausarbeit, 2010
23 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen
2.1 Telemedizin
2.1.1 Definition
2.1.2 Entstehung
2.2 Body Area Network
2.3 Telemonitoring
2.3.1 Technische Systembeschreibung
2.3.2 Systemkomponenten
2.3.3 Messdatenerfassung am Patienten
2.3.4 Datenübertragungssysteme
2.4 Home-Health-Monitoring
2.5 Mobile-Health-Monitoring

3 Eignung und Nutzen von Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring
3.1 Gegenüberstellung und Bewertung der beiden Techniken
3.2 Einfluss der Technik auf den Patienten
3.3 Mögliche Risiken und Folgen durch den Einsatz der Technik
3.4 Entwicklung im Gesundheitswesen
3.5 Akzeptanz der Telemedizin

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabellenverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Die stetige Weiterentwicklung in allen medizintechnischen Bereichen hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer stetigen Abnahme der Todesfälle geführt. Es werden ständig neue Verfahren und Techniken vorgestellt, die das Leben von Patienten verlängern, erleichtern oder komfortabler machen. Aus diesem Grund hat sich der Autor dazu entschlossen auf diesen Bereich des Gesundheitswesens einzugehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Betrachtung der Telemonitoring-Techniken – Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring. Es soll das Eignungspotential sowie der Nutzen bzw. der Mehrwert aufgezeigt werden, der durch den Einsatz dieser Technik im Gesundheitswesen erzielt werden kann.

Um eine Antwort darauf zu erhalten, welches Eignungspotential und welcher Mehrwert, durch den Einsatz der beiden Telemonitoring-Techniken – Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring vorhanden ist, werden zu Beginn dieser Arbeit zunächst die Grundlagen erklärt. Dadurch soll deutlich werden, wo der Begriff des Telemonitorings einzuordnen ist, was Telemonitoring bedeutet und welche technischen Voraussetzungen geschaffen sein müssen. Zudem wird detailliert auf den Funktionsumfang des Telemonitoring eingegangen. Anschließend werden kurz die beiden Techniken Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring vorgestellt. Nachdem sich über die Grundlagen ein Überblick verschafft werden konnte, werden in dem darauf folgendem Kapitel die Eignung und der Nutzen von Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring im Gesundheitswesen untersucht. Dazu werden die beiden Techniken gegenübergestellt und bewertet. Das daraus resultierende Ergebnis wird mit Hilfe einer Grafik zum besseren Verständnis vereinfacht dargestellt. Im weiteren Verlauf werden der Einfluss, das Risiko und die Folgen, die durch den Einsatz von Telemonitoring entstehen genauer betrachtet. Anschließend wird auf die Entwicklung im Gesundheitswesen eingegangen. Der Abschluss dieser Arbeit wird durch ein Fazit geprägt.

2 Grundlagen

2.1 Telemedizin

2.1.1 Definition

Die Telemedizin ist ein Teilbereich der Telematik und beschreibt ein vergleichsweise neues Tätigkeitsfeld im Gesundheitswesen. „Man versteht darunter die Erbringung konkreter medizinischer Dienstleistungen in Überwindung räumlicher Entfernungen durch Zuhilfenahme moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.“[1] Die Telemedizin ist dem E-Health zuzuordnen und umfasst unter anderem die elektronische Gesundheitskarte, die elektronische Patientenakte, den elektronischen Arztbrief oder das eRezept. Der Begriff Telematik wird im Gesundheitswesen als Sammelbegriff für gesundheitsbezogene Aktivitäten, Dienste und Systeme verstanden, der über räumliche Entfernung mittels Informations- und Kommunikationstechnologie ausgeführt wird.[2]

2.1.2 Entstehung

Die Entwicklung der Telemedizin verlief in mehreren Etappen. Der erste Meilenstein im Bereich der Telemedizin, war die Erfindung des Telefons. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Telefon zu einem der wichtigen Instrumente für Ärzte. In dieser Phase blieb es jedoch ausschließlich bei einzelnen lokalen Forschungsprojekten. Der nächste Entwicklungsschub wurde in den 60er Jahren durch die NASA und die Arktisforschung ausgelöst. Das Ziel bestand darin, Astronauten und Forscher auch an entlegenen Orten medizinisch betreuen zu können. Im zivilen Bereich folgten einzelne Projekte zur Gesundheitsversorgung von Bevölkerungsgruppen in entlegenen Gebieten. Erst ab 1980 fand eine größere Verbreitung der Telemedizin statt, was vor allem auf technischen Neuerungen zurückzuführen ist. Dies führte dazu, dass die Telemedizin Einzug in mehrere medizinische Fachdisziplinen fand und heutzutage aus dem modernen Klinik- und Praxisalltag nicht mehr wegzudenken ist.[3],[4]

2.2 Body Area Network

Das Begriff Body Area Network (BAN) steht für eine Übertragungstechnologie in der Telemedizin. In der Literatur wird oftmals von einer drahtlosen Übertragungstechno­logie gesprochen. Dabei handelt es sich jedoch um ein Wireless Body Area Network (WBAN), welches eine Weiterentwicklung des BANs ist. Die beiden Übertragungs-technologien unterscheiden sich ausschließlich darin, dass bei einem WBAN die am und im Körper getragenen medizinischen Sensoren und Aktoren drahtlos als Funk-Sensoren mit anderen Geräten kommunizieren.[5]

Die Einsatzmöglichkeiten von körpernahen BANs, bzw. WBANs sind sehr vielseitig. Beispielsweise werden diese zur Erfassung von Körperfunktionen wie Blutdruck, Herzschlag oder Körpertemperatur eingesetzt. Ebenso findet die Technik in den Bereichen Elektroenzephalografie (EEG) oder Elektrokardiogramm (EKG) hohe Akzeptanz. Auch die Überwachung von vorhandenen Implantaten wie zum Beispiel die eines Herzschrittmachers gehören zu den Anwendungsgebieten. Die durch die neue Technologie gewonnen Daten können für unterschiedlichste Dienste genutzt werden. Dazu zählt beispielsweise die Behandlung chronischer Erkrankungen, medizinische Diagnosen, die Patientenüberwachung und die Überwachung biometrischer Daten.[6]

Die Grundlage und die ersten Schritte für diese Übertragungstechnologie wurden bereits 1955 am Massachusetts Institute of Technology (MIT Media Lab) in Cambridge durch Thomas G. Zimmermann , David Allport und Neil Gershenfeld erforscht und veröffentlicht. Ziel der Untersuchungen war es herauszufinden, wie das kapazitive Nahfeld der Haut für die Datenübertragung genutzt werden kann.[7]

Seit 1998 wird die Technologie von der Fraunhofer-Gesellschaft weiterentwickelt und findet seitdem auch Anwendung im medizinischen Bereich. In den darauffolgenden Jahren wurde ein Prototyp zu dem Body Area Network erstellt, welcher das erste Mal auf der MEDICA 2001 sowie auf der MEDTEC 2002 und CeBIT 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. In den Jahren 2004 bis 2006 wurde das Projekt „BASUMA“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert, welches zur Aufgabe hatte, eine System-on-Chip – Lösung zu entwickeln. Eine Weiterentwicklung dieses Systems wird seit Februar 2005 seitens der japanischen NTT unter dem Namen RedTacton betrieben.[8]

[...]


[1] DGTelemed e.V. (o.J.), o.S.

[2] Vgl. DGTelemed e.V. (o.J.), o.S.

[3] Vgl. MEDGATE (2009), o.S.

[4] Vgl. Machacek (2003), S. 1

[5] Vgl. ComputerBase (2009), o.S.

[6] Vgl. ComputerBase (2009), o.S.

[7] Vgl. ComputerBase (2009), o.S.

[8] Vgl. ComputerBase (2009), o.S.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Telemonitoring-Techniken: Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Veranstaltung
E-Business & Mobile Computing
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V267483
ISBN (eBook)
9783656578055
ISBN (Buch)
9783656578093
Dateigröße
573 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Health, Homehealth, Mobilehealth, Monitoring, Telemonitoring, E-Business, Mobile Computing, Body Area Network, BAN, WBAN, Systemkomponenten, Messdatenerfassung, Patient, Datenübertragungssysteme, Datenübertragung, Eignung, Nutzen, Risiken, Folgen, Einsatz Akzeptanz, Krankenhaus, Krankenhäuser, Vernetzung, zentrale Datenbank, Telemonitoringsystem, medizintechnisch, Todesfälle, Gesundheitswesen, Eignungspotential, Mehrwert, E-Health, Informations- und Kommunikationstechnologie, eRezept, Sensoren, Aktoren, Funksensoren, Körperfunktionen, Herzschlag, Körpertemperatur, Elektroenzephalografie, EEG, Elektrokardiogramm, EKG, Herzschrittmacher, Diagnose, Dienste, Erkrankung, Patientenüberwachung, Überwachung, Personal Area Network, PAN, Smartphone, PDA, Rettungsdienstes, Lokalisierung, mobilen Endgeräte, Web Pad, Subnotebook, drahtlose Übertragungstechnik, Telemedizin, Mobilität
Arbeit zitieren
B.Sc. / M.A. Kristian Kretzschmar (Autor), 2010, Telemonitoring-Techniken: Home-Health-Monitoring und Mobile-Health-Monitoring, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267483

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