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Bacchus und Ariadne von Pier Francesco Mola im Vergleich zu anderen Darstellungen

Titel: Bacchus und Ariadne von Pier Francesco Mola im Vergleich zu anderen Darstellungen

Seminararbeit , 2004 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Stefanie Breitzke (Autor:in)

Kunst - Malerei
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die nachfolgende Arbeit beschäftigt sich mit dem Gemälde „Bacchus und Ariadne“ von Pier Francesco Mola, das um 1662 in Rom entstanden ist. (Abb. 1) Das Bild zeigt eine mythologische Szene zwischen dem Gott des Weines und der Tochter des kretischen Königs Minos, Bacchus und Ariadne.1 Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Darstellung des mythologischen Hintergrundes und die Darstellung und Umsetzung der griechischen Sage ins mittelalterliche Bild. Abschließend werden noch ähnliche Bilder oder welche mit dem gleichen Sagenkontext mit dem hier vorliegenden verglichen, um so einen kleinen Überblick über „Bacchus und Ariadne“ Darstellungen in der nachmittelalterlichen Kunst geben zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurzbiographie des Malers

3. Beschreibung des Bildes unter Berücksichtigung des Inhalts

3.1 Die Komposition des Bildes

4. Darstellung des mythologischen Hintergrundes

5. Vergleich zu anderen Darstellungen

5.1 Vergleich zu Tizians „Die drei Lebensalter“

5.2 Besonderheiten des Werkes von Pier Francesco Mola

6. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gemälde „Bacchus und Ariadne“ von Pier Francesco Mola, um dessen mythologische Hintergründe und die künstlerische Umsetzung in den Kontext der nachmittelalterlichen Kunst zu stellen. Ein zentrales Ziel ist dabei die Analyse der spezifischen Bildkomposition sowie der Vergleich mit anderen zeitgenössischen Darstellungen, um die Einzigartigkeit von Molas Interpretationsweise hervorzuheben.

  • Ikonographische Analyse des Gemäldes „Bacchus und Ariadne“ von Pier Francesco Mola
  • Untersuchung der Kompositionslehre und Lichtführung im barocken Kontext
  • Mythologische Einordnung der antiken Sage von Bacchus und Ariadne
  • Vergleichende Stil- und Motivgeschichte mit Werken von Tizian und Tintoretto
  • Darstellung der „Schäferidylle“ als künstlerisches Konzept des 17. Jahrhunderts

Auszug aus dem Buch

3. Bildbeschreibung

Das 114,4 cm x 86,4 cm große Ölgemälde (Abb.1) von Pier Francesco Mola entstand etwa um 1662 in Rom und wurde auf Leinwand gemalt. Es trägt den Titel „Bacchus und Ariadne“ und befindet sich heute im Herzog Anton Ulrich Museum in Braunschweig. Teilweise trägt es aber auch den Titel „Schäfer und Schäferin.“ Das Bild zeigt direkt im Zentrum ein sitzendes Pärchen unter einem Baum in dämmriger Abendlandschaft. Der junge Mann links ist bei näherer Betrachtung als Bacchus, der Gott des Weines, zu erkennen, da er einen laubumwundenen Stab, den Thyrsosstab, und einen Kranz aus Weinlaub trägt. Er ist mit einer roten Toga bekleidet unter der ein weißes Untergewand hervorschaut. Das ihm zugewandte Mädchen auf der rechten Seite ist mit einem schwarzen Trägerkleid und einer weißen Bluse bekleidet, die die Schultern unbedeckt lässt. Außerdem trägt sie noch Ketten, einen Armreif und Ohrschmuck. Ihr Haar ist zu einer geflochtenen Hochsteckfrisur frisiert. An ihrem Äußeren kann man erkennen, dass es sich um ein armes Schäfermädchen handeln kann. Das sie Ariadne, die Tochter des kretischen Königs Minos ist, lässt sich allerdings nicht ohne weiteres feststellen. Dem Titel nach ist aber davon auszugehen. Die beiden sind einander zugewandt, berühren sich aber nicht. Sie sitzen auf einem Felsen unter einem größerem Baum, welcher aber nach links aus dem Bild herausragt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Forschungsgegenstandes, des Gemäldes „Bacchus und Ariadne“, sowie Definition der methodischen Schwerpunkte und Zielsetzung der Arbeit.

2. Kurzbiographie des Malers: Überblick über das Leben und den künstlerischen Werdegang von Pier Francesco Mola sowie die Einflüsse der venezianischen und bologneser Malerschulen.

3. Beschreibung des Bildes unter Berücksichtigung des Inhalts: Detaillierte ikonographische Analyse der dargestellten Figuren, der Farbgebung, der Lichtführung und der Szenerie.

3.1 Die Komposition des Bildes: Untersuchung des formalen Bildaufbaus, insbesondere der geometrischen Anordnung der Figuren und der Tiefenwirkung.

4. Darstellung des mythologischen Hintergrundes: Zusammenfassung der antiken Sage von Bacchus und Ariadne und deren Bedeutung in der antiken Mythologie.

5. Vergleich zu anderen Darstellungen: Analyse der Traditionslinie und Abgrenzung zu anderen berühmten Bildtypen der Renaissance und des Barock.

5.1 Vergleich zu Tizians „Die drei Lebensalter“: Gegenüberstellung der Bildkompositionen und Stimmungswerte beider Werke zur Herausarbeitung von Inspirationsquellen.

5.2 Besonderheiten des Werkes von Pier Francesco Mola: Hervorhebung der spezifischen Interpretation als „Schäferidylle“ im Gegensatz zu heroischen Darstellungen.

6. Schlussbetrachtung: Fazit zur ikonographischen Einordnung und der künstlerischen Leistung Molas innerhalb des mythologischen Themenkanons.

Schlüsselwörter

Bacchus, Ariadne, Pier Francesco Mola, Barock, Mythologie, Bildbeschreibung, Komposition, Tizian, Ikonographie, Schäferidylle, Malerei, Kunstgeschichte, antike Sage, Abendlandschaft, ästhetische Wirkung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Gemälde „Bacchus und Ariadne“ von Pier Francesco Mola und untersucht dessen inhaltliche sowie formale Gestaltung.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die zentralen Themen sind die ikonographische Beschreibung, der mythologische Hintergrund der Sage und der künstlerische Vergleich mit anderen Werken der Kunstgeschichte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Molas Darstellung der Begegnung von Bacchus und Ariadne im Vergleich zu anderen Künstlern einzuordnen und die Besonderheit der gewählten „Schäferidylle“ herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine kunsthistorische Analyse verwendet, die auf der Beschreibung des Bildes, dem Vergleich der Kompositionen und dem Rückgriff auf mythologische und kunsthistorische Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bildbeschreibung, eine Analyse der Komposition, eine Erläuterung der mythologischen Vorlage und eine vergleichende Untersuchung zu Tizian und Tintoretto.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bacchus, Ariadne, Pier Francesco Mola, Barock, Komposition, Ikonographie und Schäferidylle.

Warum wird Molas Werk als „Schäferidylle“ bezeichnet?

Mola bricht mit der Tradition der heroischen, stürmischen Darstellung und wählt einen sanften, poetischen Ansatz, der das Hirtenleben als erstrebenswertes Ideal der Zeit reflektiert.

Welche Rolle spielt die Komposition in Molas Gemälde?

Die Komposition, insbesondere die Anordnung der Figuren in einem Oval und der gezielte Lichteinfall, verdeutlicht die innige, wortlose Verbundenheit der beiden Figuren.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bacchus und Ariadne von Pier Francesco Mola im Vergleich zu anderen Darstellungen
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Kunsthistorisches Institut)
Veranstaltung
Themen der antiken Mythologie in der nachmittelalterlichen Kunst
Note
1
Autor
Stefanie Breitzke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
13
Katalognummer
V26753
ISBN (eBook)
9783638289962
ISBN (Buch)
9783640389070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bacchus Ariadne Pier Francesco Mola Vergleich Darstellungen Themen Mythologie Kunst
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefanie Breitzke (Autor:in), 2004, Bacchus und Ariadne von Pier Francesco Mola im Vergleich zu anderen Darstellungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26753
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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