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Die Faszination des Teufels in der Rockmusik

Hintergrund- und Unterrichtsmaterialien für den Musikunterricht

Titel: Die Faszination des Teufels in der Rockmusik

Diplomarbeit , 2004 , 122 Seiten , Note: 1.2

Autor:in: Guido Bissig (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In einem theoretischen und einem praktischen Teil erörtert die vorliegende Arbeit die Thematik Okkultismus/Satanismus in Verbindung mit Musik/Rockmusik. Mit didaktisch hervorragend aufgearbeiteten Materialien und direkt im Unterricht einsetzbaren praktischen Ideen, werden die Schülerinnen und Schüler ins Thema "Der Teufel in der Rockmusik" eingeführt. Der fundierte und wissenschaftliche Theorieteil liefert dabei wichtige und erklärende Hintergrundinformationen im Allgemeinen. Die praktischen "Ideenbausteine" lassen sich direkt in der Unterrichtslektion einbauen. Mit Hörbeispielen (mp3), Midi-Dateien und Videosequenzen (mp4) (Medien können beim Autor per Mail eingefordert werden) gibt diese Arbeit auch multimedial Einblick in eine hochspannende Thematik, welche viele Jugendlichen auch heutzutage immer wieder fasziniert. Das Phänomen "Okkultismus" wird anhand von klassischen Werken (z.B "Eine Nacht auf dem kahlen Berge") über Walt Disney's "Fantasia" bis hin zu modernen, okkulten Rockgruppen ("Dimmu Borgir") beispielhaft eingeführt und erarbeitet. Die Musikstilrichtungen Disco und Heavy Metal finden hierbei gleich viel Bedeutung wie die Auseinandersetzung mit der Sexualität und Erotik in Verbindung mit dem Erscheinungsbild des Teufels. Eine allgemeine Einschätzung zur "Faszination Teufel in der Gegenwart" rundet die Arbeit ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Persönliche Gedanken zur Themenwahl

1.2 Zum Aufbau und zur Vorgehensweise der Arbeit

1.3 Zusammenhänge der Kapitel

2 Hauptteil

2.1 Das Phänomen „Teufel“

2.2 Phänomenologie und Moral

2.3 Entwicklungsphasen der „Teufelsentstehung“

Das Alte Testament

Die Zeit des babylonischen Exils

Nach dem Exil: Apokryphe und pseudepigraphische Schriften

Das Neue Testament, die Kirchenväter und Apologeten

2.4 Das Erscheinungsbild des Teufels

2.5 Sexualität und Erotik

2.5.1 Hexen – Nützliche Sündenböcke

2.5.2 Die Schwarze Messe

2.6 Modest Petrowitsch Mussorgsky

2.6.1 „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“

a) Kurzanalyse: „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“

2.6.2 Walt Disney: FANTASIA

2.7 Rockmusik

2.7.1 Rock’n’Roll und Sexualität

2.7.2 Zwei Beispiele

2.7.2.1 Disco

a) Sexuelle Normen der Discokultur

b) “SATURDAY NIGHT FEVER”

2.7.2.2 Heavy Metal

a) Geschichte und Wurzeln des Heavy Metal

b) Merkmale des Heavy Metal

c) Außermusikalische Assoziationen mit Heavy Metal

d) DIMMU BORGIR

e) Das Erscheinungsbild von Heavy Metal-Musikern

2.8 Der Teufel in der Gegenwart

2.8.1 Teufel Heute

2.8.2 Vom Hexensabbat zu „Halloween“

3 Schluss

3.1 Persönliche Stellungnahme

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die kulturhistorische und theologische Entwicklung der Teufelsgestalt und analysiert deren Repräsentation in Musik und modernen gesellschaftlichen Phänomenen wie Satanismus, Okkultismus und populärer Rockmusik, um didaktische Ansätze für den Musikunterricht zu gewinnen.

  • Theologische und historische Genese des Teufelsbildes
  • Verbindung von Sexualität, Erotik und Dämonisierung
  • Analyse der Teufelssymbolik in der klassischen Programmmusik (Mussorgsky)
  • Einfluss okkulter Themen in Heavy Metal und Disco-Kultur
  • Methodisch-didaktische Konzepte für den gymnasialen Musikunterricht

Auszug aus dem Buch

2.3 Entwicklungsphasen der „Teufelsentstehung“

Bereits kurz nach Entstehung des Judentums taucht ein theologisches Grundproblem auf, welches sich bis in die Gegenwart gehalten hat: „unde malum“ – woher kommt das Böse? Diese Frage ist für die Entstehung des Teufels von zentraler Bedeutung und soll im Verlaufe dieser Arbeit immer wieder hinterfragt werden.

Ich werde mich in diesem Kapitel auf vier zeitliche Abschnitte beschränken, bei welchen angenommen werden kann, dass sie im Wesentlichen die Grundsteine des abendländischen Teufelsbildes aufzeigen. Es ist allerdings zu erwähnen, dass die Teufelsentstehung damit jedoch keineswegs abgeschlossen ist. Das Mittelalter, die Reformation und besonders das Zeitalter der Inquisition sind für das abendländische Teufelsbild zweifellos von grosser Bedeutung, lassen jedoch nach den Kirchenvätern keine wirklichen Veränderungen mehr erkennen.

Das Alte Testament: Zwar existiert bereits in den ältesten Schriften des Alten Testaments eine Gestalt mit dem Namen „Satan“, jedoch in einer Jahwe untergeordneten Rolle. Satan hat dort lediglich die Funktion eines Anklägers, Lästerers, Verleumders, Versuchers und Neiders – im Auftrag Jahwes handelnd. Er fungiert quasi als „himmlischer Staatsanwalt“. Aus diesem Grund muss „Satan“ noch nicht als Eigenname, sondern eher als eine Funktionsbeschreibung verstanden werden. Er gilt noch nicht als einem Jahwe entgegenstehenden, negativen Prinzip, und spielt deshalb bis zu diesem Zeitpunkt für die Beantwortung der Frage nach der Herkunft des Bösen noch keine Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die persönliche Motivation des Autors aufgrund eines Schülervortrags und erläutert die thematische Eingrenzung und den methodischen Ansatz der Arbeit.

2 Hauptteil: Analysiert detailliert die Entstehungsgeschichte des Teufelsbildes, seine Verknüpfung mit Sexualmoral, seine Darstellung in der klassischen Musik sowie in modernen Musikgenres wie Disco und Heavy Metal.

3 Schluss: Reflektiert die Bedeutung der Teufelsthematik für die Identitätsbildung in der Pubertät und diskutiert die Herausforderung, das Thema fächerübergreifend im Unterricht zu behandeln.

Schlüsselwörter

Teufel, Satanismus, Okkultismus, Rockmusik, Heavy Metal, Sexualität, Hexenverfolgung, Mussorgsky, Eine Nacht auf dem Kahlen Berge, Teufelsentstehung, Musikunterricht, Jugendkultur, Dämonologie, Schwarze Messe, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kulturhistorischen Genese der Teufelsgestalt und deren vielfältigen Manifestationen in der westlichen Kulturgeschichte sowie in modernen Musikrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Theologie, der historischen Entwicklung des Teufelsbegriffs, der Verknüpfung mit Sexualität und Erotik sowie der musikalischen und gesellschaftlichen Analyse von Satanismus und Okkult-Rock.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das komplexe und „heikle“ Thema des Teufels im Musikunterricht aufzubereiten und Anregungen für einen fächerübergreifenden Unterricht zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verbindet kulturhistorische Analysen und theologische Grundlagen mit musikwissenschaftlichen Werkbetrachtungen und pädagogischen Didaktik-Konzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Genese des Teufelsbegriffs (Altes Testament bis Patristik), die Entwicklung ikonographischer Merkmale und die Untersuchung von Sexualität als „Dämonisierungsinstrument“ sowie Fallbeispiele aus Musik und Film.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Satanismus, Hexen, Heavy Metal, Sexualität, Theologie, Dämonisierung, musikalische Analyse und Didaktik.

Warum spielt die Rolle der Frau in der Arbeit eine besondere Rolle?

Die Arbeit zeigt auf, wie das Christentum im Kontext der Sexualmoral die Frau historisch als „Aufnehmerin des Bösen“ und „Verführungsmedium“ dämonisiert hat, was insbesondere in der Hexenverfolgung kulminierte.

Welche Bedeutung kommt dem Werk „Eine Nacht auf dem Kahlen Berge“ zu?

Dieses Werk von Mussorgsky dient als zentrales musikalisches Beispiel, um die Verbindung zwischen sinfonischer Dichtung, teuflischer Symbolik und deren Rezeption in der modernen Popkultur (Film/Heavy Metal) zu illustrieren.

Was sagt der Autor über moderne Satanskulte wie die „Church of Satan“?

Der Autor unterscheidet zwischen dem eher theatralischen „Show-Satanismus“ von Anton Szandor La Vey und den als bedrohlicher eingestuften „echten“ Satanisten, die tiefergehende okkulte Praktiken verfolgen.

Ende der Leseprobe aus 122 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Faszination des Teufels in der Rockmusik
Untertitel
Hintergrund- und Unterrichtsmaterialien für den Musikunterricht
Hochschule
Hochschule Luzern
Note
1.2
Autor
Guido Bissig (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
122
Katalognummer
V267636
ISBN (eBook)
9783656583264
ISBN (Buch)
9783656583257
Sprache
Deutsch
Schlagworte
faszination teufels rockmusik hintergrund- unterrichtsmaterialien musikunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Guido Bissig (Autor:in), 2004, Die Faszination des Teufels in der Rockmusik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267636
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Leseprobe aus  122  Seiten
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