Die Rolle der Frau hat sich dramatisch verändert, da sind sich alle einig. Statt das Familienleben zu managen, steht die Frau von heute voll im Berufslebeben und hat alle Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung, oder?
Frauen können doch inzwischen Karriere machen, sie verdienen zwar meistens immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen, aber immerhin sind sie inzwischen in hohen Positionen recht gerne gesehen. Doch wie ist das denn nun mit der Rolle innerhalb der Familie?
All diese Themen geben mir den Anlass, das Thema Frau und Karriere genauer zu beleuchten. Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich für eine Frau, die Beruf und Kinder miteinander verbindet?
In meiner Studienarbeit beziehe ich mich auf die Frauen, die in einer Familie, nach traditionaler Definition leben und mehr oder weniger die freie Wahl haben arbeiten zu gehen oder nicht.
Zunächst werde ich die Begriffe "Berufsarbeit" und "Hausarbeit" definieren, damit der Unterschied zwischen Beruf und Hausarbeit deutlich wird. Danach werde ich das Frauenbild im Wandel der Zeit betrachten. Wie sehen die traditionellen Vorstellungen aus und wie lebt die Frau von heute, ist hier der Untersuchungsschwerpunkt. Karrierefrau im Vergleich zur Mutter wird mein anschließender Gliederungspunkt sein. Im letzten Unterpunkt werde ich die Frau zwischen Familie und Beruf näher betrachten. Dabei werden die alten Werte, Gleichstellung von Mann und Frau, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Partnerschaft einen Stellenwert einnehmen. Mit dem Fazit werde ich meine Studienarbeit beenden.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Definition der Begriffe „Berufsarbeit“ und „Hausarbeit“
3. Das Frauenbild im Wandel
3.1 Veraltetes, traditionelles Frauenbild
3.2 Neues, aktuelles Frauenbild
4. Karrierefrau im Vergleich mit Mutter
5. Frau zwischen Familie und Beruf
5.1 Veraltete Werte
5.2 Gleichberechtigung und Gehaltsunterschiede zwischen Frau und Mann
5.3 Vereinbarkeit von Familie und Karriere
5.4 Aufgabenteilung in der Partnerschaft
6. Fazit
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Studienarbeit untersucht die komplexen Herausforderungen für Frauen, die den Spagat zwischen Karriere und Mutterschaft wagen. Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie kritisch zu hinterfragen und die strukturellen sowie gesellschaftlichen Hürden aufzuzeigen, mit denen erwerbstätige Mütter in Deutschland konfrontiert sind.
- Historischer Wandel des Frauenbildes
- Konfliktfeld zwischen Berufsarbeit und Hausarbeit
- Gleichberechtigung und geschlechtsspezifische Gehaltsunterschiede
- Strategien zur Bewältigung der Doppelbelastung
- Rollenverteilung und Dynamik in modernen Partnerschaften
Auszug aus dem Buch
3.1 Veraltetes, traditionelles Frauenbild
Im Mittelalter war man der Meinung, dass Frauen labil sind. Sie würden andere in Versuchung führen, vor allem die Männer. Damen im Mittelalter waren zänkisch und herrisch. Die Frau ist für den Mann erschaffen worden und hat sich ihm zu unterwerfen. Frauen sind dem Mann körperlich und geistig unterlegen. Die Frau galt von Natur aus als minderwertig (vgl. Internetquelle 4).
"Die Sexualität in der Ehe wurde nur als Verpflichtung für die Frau, für Nachwuchs zu sorgen, gesehen. Ihre Aufgaben waren auf den häuslichen Bereich eingeschränkt, außerhalb des Hauses hatte sie keine Rechte. Versammlungen und freie Meinungsäußerungen waren ihr verboten. Eine Frau die Mann und Kinder versorgte, bekam Anerkennung auf diesem Gebiet, in allen anderen Dingen wurde sie minder bewertet" (Internetquelle 4).
In der Stadt konnte die Frau selber Geld verdienen und selbst über ihr Geld bestimmen. Es gab viele Frauen, die diese Chance nutzten und einen Beruf erlernten. Sie verkauften oft die Waren, die ihre Männer hergestellt hatten. In der Stadt war eine Dame, die einen Beruf ausübte keine Seltenheit (vgl. ebenda).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die traditionellen Rollenmuster und die heutige Relevanz der Vereinbarkeit von Familie und Beruf angesichts des demografischen Wandels.
2. Definition der Begriffe „Berufsarbeit“ und „Hausarbeit“: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe und analysiert die historische Trennung zwischen bezahlter Erwerbsarbeit und privater Reproduktionsarbeit.
3. Das Frauenbild im Wandel: Es wird die historische Entwicklung des Frauenbildes vom Mittelalter bis zur modernen, selbstbestimmten Frau nachgezeichnet.
4. Karrierefrau im Vergleich mit Mutter: Hier wird untersucht, ob sich Hausfrauen zufriedener fühlen als erwerbstätige Mütter, wobei die unterschiedlichen Motive und Belastungen gegenübergestellt werden.
5. Frau zwischen Familie und Beruf: Dieses Hauptkapitel vertieft Themen wie veraltete Wertvorstellungen, Gehaltsunterschiede, Strategien zur Vereinbarkeit und die Aufgabenteilung in der Partnerschaft.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass die vollständige Gleichberechtigung angesichts tief verwurzelter Rollenbilder eine fortwährende Herausforderung für die Gesellschaft bleibt.
Schlüsselwörter
Frauenbild, Karrierefrau, Mutterschaft, Vereinbarkeit, Familie und Beruf, Berufsarbeit, Hausarbeit, Doppelbelastung, Gleichberechtigung, Lohnlücke, Rollenverteilung, Erwerbstätigkeit, Emanzipation, Geschlechterrollen, Partnerschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit primär?
Die Arbeit analysiert die gesellschaftliche Stellung der Frau im Spannungsfeld zwischen traditionellen Familienpflichten und beruflichem Karriereanspruch.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Wandel des Frauenbildes, der Definition von Arbeitsformen, der Gehaltsungleichheit und den Herausforderungen der Doppelbelastung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Chancen und Risiken für Frauen aufzuzeigen, die Familie und Karriere verbinden, sowie die Notwendigkeit gesellschaftlicher Anpassungen zu beleuchten.
Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Studien, um das Phänomen der berufstätigen Mutter interdisziplinär zu betrachten.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Im Hauptteil werden neben Begriffsdefinitionen die historische Entwicklung der Frauenrolle, die Lohnlücke sowie spezifische Probleme wie die Rollenverteilung in der Partnerschaft diskutiert.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind vor allem Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Doppelbelastung, Rollenmuster und geschlechtsspezifische Ungleichheit.
Warum wird im Kapitel über die Karrierefrau das Konkurrenzdenken thematisiert?
Das Konkurrenzdenken zwischen Hausfrauen und Karrierefrauen wird als gesellschaftliches Problem identifiziert, das aus langjährig vererbten Rollenbildern resultiert.
Wie bewertet die Autorin die Rolle des Mannes in der modernen Partnerschaft?
Sie betont, dass zwar ein Wandel stattfindet, die Verantwortung für Haushalt und Kinder jedoch häufig weiterhin primär bei der Frau liegt, was Konflikte hervorruft.
Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit für die Politik?
Die Arbeit schlussfolgert, dass bessere Betreuungsmöglichkeiten und flexiblere Arbeitszeitmodelle essenziell sind, um die Situation erwerbstätiger Mütter nachhaltig zu verbessern.
- Quote paper
- Isabel Fallenstein (Author), 2012, Karriere und Frau. Die neue Rolle der Frau., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267769