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Zahlentheorie und Strings. Mathematik in Tabellenkalkulationssystemen

Titel: Zahlentheorie und Strings. Mathematik in Tabellenkalkulationssystemen

Seminararbeit , 2013 , 22 Seiten , Note: 15,0

Autor:in: Christian Falk (Autor:in)

Didaktik - Mathematik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser gymnasialen Seminararbeit werden exemplarisch einige grundlegende Begriffe der Zahlentheorie und der Stringverarbeitung in Tabellenkalkulationssystemen am Beispiel von "OpenOffice Calc" erläutert und mathematisch hinterfragt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in verschiedene Stellenwertsysteme

1.1 Entstehung und Verwendung verschiedener Zahlensysteme

1.2 Allgemeine Darstellung einer Zahl im Zahlensystem

1.3 Umrechnung zwischen verschiedenen Stellenwertsystemen

2. Größter gemeinsamer Teiler und kleinstes gemeinsames Vielfaches

2.1 Größter gemeinsamer Teiler zweier Zahlen

2.1.1 Definition und Bestimmung durch Primfaktorzerlegung

2.1.2 Der Euklidische Algorithmus

2.1.3 Anwendung: Vollständiges Kürzen von Brüchen

2.2 Kleinstes gemeinsames Vielfaches zweier Zahlen

2.2.1 Definition und Bestimmung durch Primfaktorzerlegung

2.2.2 Anwendung: Hauptnenner zweier Brüche

2.3 Mathematischer Zusammenhang zwischen ggT und kgV

3. Folgen und Reihen

3.1 Definition und Eigenschaften von Folgen und Reihen

3.2 Geometrische Reihen

4. Strings in Tabellenkalkulationsprogrammen

4.1 Definition und Darstellung von Strings

4.2 Einführung in eine Auswahl nützlicher Textfunktionen

4.3 Anwendung: Trennen von zwei Textteilen in einer Zelle

5. Umrechnung der Darstellungsformen komplexer Zahlen

5.1 Die algebraische Form

5.2 Die Polarform

5.3 Umrechnung zwischen den Darstellungen

Zielsetzung und Themenbereiche

Die vorliegende Arbeit untersucht die praktische Anwendung mathematischer Algorithmen und zahlentheoretischer Konzepte unter Verwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen. Ziel ist es, durch die Implementierung mathematischer Funktionen eine effiziente rechnerische Umsetzung verschiedener Problemstellungen zu demonstrieren.

  • Darstellung und Konvertierung zwischen verschiedenen Stellenwertsystemen
  • Zahlentheoretische Methoden zur Bestimmung von ggT und kgV
  • Analyse und Berechnung von Folgen und Reihen
  • Verarbeitung und Manipulation von Zeichenketten (Strings)
  • Umrechnung komplexer Zahlen zwischen algebraischer Form und Polarform

Auszug aus dem Buch

1.2 Allgemeine Darstellung einer Zahl im Zahlensystem

Doch wie genau funktioniert nun die Darstellung einer Zahl in einem Stellenwertsystem? Sei zunächst eine Dezimalzahl z1 = 2013 gegeben, so ist uns intuitiv klar, dass dies genau genommen eine abkürzende Schreibweise für den Term

z1 = (3·1) + (1·10) + (0·100) + (2·1000)

oder mit Potenzen der Basis 10 formuliert

z1 = (3·10^0) + (1·10^1) + (0·10^2) + (2·10^3)

ist (die Klammersetzung dient in beiden Fällen lediglich der besseren Veranschaulichung der Summanden). Man sieht, dass die Basis des Stellenwertsytems (hier 10) gleichzeitig die Basis der Potenzen bildet und der Exponent je nach Stelle in- bzw. dekrementiert wird. Gleiches gilt auch für Dezimalbrüche unter Hinzunahme von negativen Exponenten, so ist beispielsweise die Zahl z2 = 12,84 eine abkürzende Schreibweise für den Term:

z2 = (4·1/100) + (8·1/10) + (2·1) + (1·10)

Wiederum mithilfe von Potenzen der Basis 10 formuliert:

z2 = (4·10^-2) + (8·10^-1) + (2·10^0) + (1·10^1)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in verschiedene Stellenwertsysteme: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung und die mathematischen Grundlagen von Stellenwertsystemen, insbesondere die Darstellung von Zahlen mittels Potenzen einer Basis.

2. Größter gemeinsamer Teiler und kleinstes gemeinsames Vielfaches: Es werden Methoden zur Bestimmung von ggT und kgV vorgestellt, darunter die Primfaktorzerlegung und der Euklidische Algorithmus, sowie deren Anwendung bei Brüchen.

3. Folgen und Reihen: Das Kapitel behandelt die mathematische Definition von Folgen und Reihen und leitet insbesondere die Summenformel für geometrische Reihen her.

4. Strings in Tabellenkalkulationsprogrammen: Hier wird erklärt, wie Textdaten in Tabellenkalkulationen verarbeitet, nach ASCII-Standard umgewandelt und mittels Textfunktionen manipuliert werden können.

5. Umrechnung der Darstellungsformen komplexer Zahlen: Es wird die mathematische Repräsentation komplexer Zahlen in algebraischer Form und Polarform dargelegt und deren rechnerische Transformation innerhalb einer Tabellenkalkulation erläutert.

Schlüsselwörter

Stellenwertsysteme, Dezimalsystem, Primfaktorzerlegung, Euklidischer Algorithmus, Folgen, Reihen, Geometrische Reihen, String-Verarbeitung, ASCII, Tabellenkalkulation, Komplexe Zahlen, Algebraische Form, Polarform, Zahlentheorie, Algorithmen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit verknüpft mathematische Theorie mit der praktischen Anwendung von Tabellenkalkulationsfunktionen, um zahlentheoretische und algebraische Probleme automatisiert zu lösen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Zahlensystemen, der Zahlentheorie (ggT/kgV), der Analysis (Folgen/Reihen), der String-Manipulation und der komplexen Zahlenebene.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, mathematische Zusammenhänge durch die logischen Funktionen von Tabellenkalkulationsprogrammen abzubilden und für Berechnungen nutzbar zu machen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden mathematische Herleitungen und Beweise verwendet, um die korrekte Funktionsweise der angewandten Tabellenkalkulationsformeln sicherzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von den Grundlagen der Stellenwertsysteme über zahlentheoretische Algorithmen und Grenzwerte von Reihen bis hin zu Textfunktionen und der komplexen Zahlentheorie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stellenwertsysteme, ggT, kgV, Folgen, Reihen, String-Manipulation, komplexe Zahlen und Tabellenkalkulation.

Wie wird der Euklidische Algorithmus in der Tabellenkalkulation angewandt?

Der Algorithmus wird durch eine rekursive Abfolge von Modulo-Operationen realisiert, um den größten gemeinsamen Teiler für beliebige Zahlenpaare effizient zu berechnen.

Wie lässt sich die Umrechnung zwischen Polar- und algebraischer Form automatisieren?

Durch die Implementierung der trigonometrischen Umrechnungsformeln (Sinus, Kosinus, Arcus-Tangens) in Verbindung mit den nativen Tabellenkalkulationsfunktionen können komplexe Zahlen dynamisch umgerechnet werden.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zahlentheorie und Strings. Mathematik in Tabellenkalkulationssystemen
Hochschule
Finsterwalder Gymnasium Rosenheim
Note
15,0
Autor
Christian Falk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
22
Katalognummer
V267884
ISBN (eBook)
9783656590958
ISBN (Buch)
9783656590910
Sprache
Deutsch
Schlagworte
zahlentheorie strings mathematik tabellenkalkulationssystemen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christian Falk (Autor:in), 2013, Zahlentheorie und Strings. Mathematik in Tabellenkalkulationssystemen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/267884
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Leseprobe aus  22  Seiten
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