Money Matters: Alternative Finanzierungsmethoden in der Buchbranche


Bachelorarbeit, 2013

61 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die aktuelle Kreditmarktlage und die Buchbranche – Von Leitzinsen, Ratings und Konferenzen

3 Alternative Finanzierungsmethoden
3.1 Venture Capital
3.2 Business Angels
3.3 Crowdfunding und Crowdinvesting
3.4 Weitere wichtige Finanzierungsinstrumente

4 Beispiele alternativ finanzierter Unternehmen aus der Buchbranche
4.1 txtr
4.2 textunes
4.3 PaperC

5 Alternative Financing: Neue Chancen für Start-ups und Innovationen

6 Literaturverzeichnis

7 Anhang

1 Einleitung

Am 24.10.1929, – in den Vereinigten Staaten ist dieser Tag bekannt als der „Black Thursday“, – kam es zum wohl berühmtesten, aber auch folgenreichsten Börsencrash in der Finanzgeschichte, der den Goldenen Zwanzigern schlagartig ein Ende bereitete.[1] Die Verluste an der Börse waren so groß, dass sich einige Makler und Anleger aus Verzweiflung gar das Leben nahmen.[2] Das war jedoch nur der Anfang.

Was folgte, war eine Weltwirtschaftskrise, die viele Jahre andauerte und Arbeitslosigkeit, Armut und Verelendung mit sich brachte. Man sollte meinen, die Wirtschafts- und Finanzmärkte hätten aus den schweren Folgen dieses Zusammenbruchs gelernt. Doch im Jahr 2008 kam es zu einem erneuten Einsturz an den Börsen dieser Welt, was unterschiedliche Ursachen hatte: ein starker US-Dollar animierte zu Importen; in den USA wurden Kredite zu Schleuderzinsen an Kunden ohne ausreichende Sicherheiten ausgegeben; der Verkauf von undurchschaubaren Risikopapieren; mangelnde Banken- und Börsenaufsicht sowie fehlende Regulierungen und Vorschriften.[3]

Dies hatte zur Folge, dass sich Kreditnehmer hoffnungslos überschuldeten und ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen konnten. Das bedeutet, dass Kreditinstitute ihr an Kunden ausgeliehenes Geld zu großen Teilen nicht wieder bekamen und auf diese Weise selbst in Zahlungsschwierigkeiten gegenüber ihren Gläubigern gerieten oder im schlimmsten Fall sogar Insolvenz anmelden mussten. Das wiederum brachte die Kapitalanlagen vieler Sparer in Gefahr, was Massenpaniken an den Finanzmärkten verursachte. „Die Abwärtsspirale setzt sich ebenso rasant in Gang, wie sich zuvor der Boom beschleunigt hat. […] Aktienmärkte brechen zusammen, Banken leihen sich untereinander kein Geld mehr, das Finanzsystem steckt in einer nie zuvor gekannten Vertrauenskrise.“[4]

Die Leidtragenden waren mitunter die, die nichts mit dem Ursprung der Krise zu tun hatten – die kleinen Sparer, die aufgrund des Zusammenbruchs Verluste eingefahren haben, und die Kreditnehmer, die sich wegen der negativen Erfahrungen mit den US-Immobilien-Finanzierungen und darauffolgender Gesetzesverschärfungen nur noch erschwert Geld bei Banken leihen können. Bei einer Kreditfinanzierung wird dem Schuldner, das können Unternehmen oder Privatpersonen sein, für einen befristeten Zeitraum Fremdkapital von außen, dem Gläubiger, überlassen, welches am Ende einer vereinbarten Laufzeit inklusive einem Entgelt, den Zinsen, zurückgezahlt werden muss.[5] Da die Fremdfinanzierung durch Kredite und Darlehen jedoch den klassischen Weg der Kapitalbeschaffung darstellt, wird die Tatsache oft vernachlässigt, durch Unwissenheit oder Skepsis, dass es auch andere Möglichkeiten der Finanzierung gibt. Unter dem Begriff Finanzierung werden lediglich alle Maßnahmen zur Beschaffung und Bereitstellung von Kapital verstanden.[6] Das muss zwangsläufig nicht immer der Kredit einer Bank sein. Wenn man Finanzierungsformen nach der Rechtsstellung der Kapitalgeber klassifiziert, unterscheidet man dabei zwischen Eigen- und Fremdfinanzierung. Nur ein Teilabschnitt der Fremdfinanzierung stellt dabei jedoch die Kapitalbeschaffung über Kredite dar.[7] Alle anderen Möglichkeiten fallen somit in den Bereich der alternativen Finanzierungsformen.

Diese Arbeit soll sich mit alternativen Finanzierungsmethoden und ihrer Bedeutung für den Buchmarkt auseinandersetzen. Neben der Kreditfinanzierung komplettieren Leasing und Factoring das Feld der Fremdfinanzierung.[8] Während man unter Leasing eine spezielle Art der Vermietung versteht,[9] insbesondere von Maschinen und Fahrzeugen, geht es beim Factoring um den Verkauf von Forderungen an Dritte.[10] Beide Formen finden in der Buchindustrie jedoch weniger Anwendung und sind für diese Arbeit daher irrelevant. Die Eigenfinanzierung wird in die Selbstfinanzierung sowie die Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung unterteilt.[11] Wie das Wort schon sagt, erfolgt die Selbstfinanzierung durch das Unternehmen selbst. Dabei werden Gewinne einbehalten und in Rücklagen umgewandelt.[12] Bei der Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung, auf die sich hier konzentriert werden soll, fließt dem Unternehmen das Kapital zwar von außen zu, doch die Kapitalgeber erwerben dadurch Anteile daran und werden zu Teilhabern, was wiederum eine Eigenfinanzierung ausmacht.[13]

Das Ziel der Arbeit soll sein, herauszufinden, ob alternative Formen der Kapitalbeschaffung auch in der Buchbranche eine Rolle spielen oder zumindest eine Zukunft haben, ob es bestimmte Arten von Unternehmen gibt, für die sie sich besonders gut eignen und was ihre Vor- und Nachteile gegenüber der traditionellen Kreditfinanzierung sind. Dafür wird zunächst auf die aktuelle Lage am Kreditmarkt und ihre neuen Bestimmungen eingegangen sowie auf die Erfahrungen und Maßnahmen der Buchbranche bei der Zusammenarbeit mit Kreditinstituten. Weiterhin sollen einige essenzielle Methoden der alternativen Finanzierung detailliert erläutert und anschließend mit Beispielen aus der Buchbranche unterlegt werden. Ein zusammenfassendes, abschließendes Kapitel soll dann, auch unter kritischer Betrachtung, Aufschlüsse zum Thema liefern.

Die zur Recherche benutzte Literatur stammt, aufgrund der teilweise sehr hohen Aktualität des Themas zu einem großen Teil aus dem Internet. Die verwendete Forschungsliteratur beschränkt sich daher auf die theoretischen Kapitel dieser Arbeit, in denen es um klassische und alternative Finanzierungen im Allgemeinen geht. Im Folgenden sollen die Wichtigsten besprochen werden. Als besonders hilfreich hat sich dabei das Handbuch Alternative Finanzierungsformen des Wirtschaftswissenschaftlers Prof. Dr. Ottmar Schneck erwiesen. Es enthält Definitionen und Erläuterungen zu sämtlichen Themen der Unternehmensfinanzierung, sowohl im Bereich der klassischen als auch der alternativen. Des Weiteren wird sich bei den gesetzlichen Bestimmungen und Neuerungen des Bankwesens auf die erst kürzlich erschienene wissenschaftliche Publikation Auswirkungen von Basel III auf Risikomanagement und Risikocontrolling: Chancen, Risiken, Schlussfolgerungen für mittelständische Banken von Pascal Jessberger bezogen. Zum Thema Business Angels hat der Betriebswirt Axel Löntz mit seiner Dissertation Finanzierung junger Unternehmen durch Business Angels: Eine betriebswirtschaftliche und steuerliche Analyse promoviert, was deutlich zum Verständnis dieses Teilbereichs im alternativen Finanzbereich beitrug. Ebenso hat Hendrik Brauns Venture Capital-Fonds und Business Angels: Entstehung und Effekt von Kooperationen besonders nützliche Impulse im Bereich des Venture Capital gegeben.

Neben der genannten Forschungsliteratur sind auch zahlreiche Quellen Grundlage dieser Arbeit. Auch in diesem Fall können aufgrund der Menge nur die wichtigsten diskutiert werden. Als ausgesprochen effektiv hat sich dabei die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels herausgegebene Broschüre Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel von Ulrich Smets und Joachim Merzbach erwiesen, da es die einzig theoretische Grundlage war, die alternative Finanzierungsmethoden und den Buchmarkt miteinander vereinte. Zum Thema Finanzierungen in der Buchbranche hat Christina Schulte mehrere Artikel verfasst. Diese setzen sich mit der Situation von Verlagen, als auch dem Buchhandel in Verbindung mit Kreditinstituten auseinander. Ebenso ist die Website Spiegel Online mit einigen Beiträgen zur alternativen Kapitalbeschaffung vertreten. Darunter Eva-Maria Simons Existenzgründer: Die Löffel am Fördertopf, Verena Töppers Und wo bekomme ich jetzt Geld her?, und Lenz Jacobsens Start-up-Pioniere: Wie Gründer an Geld kommen. Der Autor geht dabei auf sämtliche für diese Arbeit relevanten Aspekte der alternativen Finanzierung ein. Zusätzlich zur Forschungsliteratur hat im theoretischen Tteil die Internetseite Förderland, auf der sich Gründer und Unternehmer ausgiebig informieren können, sehr zum Verständnis der einzelnen Methoden und ihrer Merkmale beigetragen. Förderland ist ein unabhängiges, bundesweites Informations- und Nachrichtenportal, das sich innerhalb kurzer Zeit zu einem der meist besuchten Online-Portale unter Gründern und Unternehmern entwickelt hat[14] und ist daher als äußerst seriös einzuschätzen. Im analytischen Teil wird Bezug auf die einzelnen Internetauftritte der vorgestellten Unternehmen, txtr, textunes und PaperC genommen. Sehr viele Artikel bezüglich dieser Firmen sowie zu ihrer Art der Finanzierung stammen außerdem von den Onlinemagazinen Gründerszene und deutsche-startups.de, welche sich ganz speziell mit Start-ups und der digitalen Branche befassen. Als Autor hervorzuheben ist Alexander Hüsing, der verschiedene Beiträge zu und Interviews mit PaperC geschrieben bzw. geführt hat.

Eigens für diese Arbeit wurden zwei Interviews geführt. Zum einen mit Volker Oppmann von textunes und zum anderen mit Martin Fröhlich von PaperC. Dazu wurde beiden Personen ein Fragebogen zu ihren Erfahrungen mit Finanzierungen geschickt. Die Fragen haben sich dabei teilweise unterschieden. Obwohl die Antworten dazu aus erster Hand kommen, soll versucht werden, diese kritisch zu betrachten. Die Interviews wurden orthografisch überarbeitet, am Inhalt wurde nichts verändert.

2 Die aktuelle Kreditmarktlage und die Buchbranche– Von Leitzinsen, Ratings und Konferenzen

Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), der auch unter der Bezeichnung Hauptrefinanzierungssatz bekannt ist, drückt denjenigen Prozentsatz aus, für den sich Kreditinstitute bei ihrer Notenbank Geld beschaffen können. Die EZB versucht mit Hilfe dieses Zinssatzes, den Kapitalmarkt zu steuern, denn alle anderen Geschäftsbanken orientieren sich an ihm und geben diese Tendenz an ihre eigenen Kunden weiter. Dies gilt sowohl im Bereich der Soll- als auch der Habenzinssätze. Hintergrund einer Zinssenkung ist immer die Förderung der Wirtschaft eines Landes. So soll ein niedriger Sollzins zur Aufnahme eines Kredites animieren, was sich daraufhin hoffentlich im verstärkten Konsum der Kreditnehmer widerspiegelt, und ein gleichzeitig niedriger Habenzins soll Sparer von der Anlage ihres Kapitals abhalten und vor allem auch zu größeren Investitionen ermutigen.[15] Zur Leitzinserhöhung kommt es in der Regel bei einer Inflation. Geld wird dabei durch Sparanlagen aus dem Umlauf genommen. Die Nachfrage nach Gütern vermindert sich und die Preise fallen anschließend wieder.[16]

Am 08. Mai diesen Jahres hat die EZB den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,5 Prozent gesenkt.[17] Das Ziel einer Zentralbank stets die Preisniveaustabilität, doch muss bei Wirtschaftskrisen eine Senkung des Leitzinses erfolgen um die Konjunktur zu beleben.[18] Für Verbraucher, aber vor allem auch Unternehmen, bedeutet die momentane Zinssituation somit die günstigste Zeit, um besonders große Anschaffungen und Investitionen zu tätigen. Ein großer Nachteil jedoch besteht im Zinsänderungsrisiko. Hohe Kredite haben meist eine lange Laufzeit. Der Zinssatz dafür ist aber nicht für die gesamte Zeit festgeschrieben, sondern meist nur für Etappen. Dies erfolgt zum Beispiel im 10-Jahres-Rhythmus. Läuft die Zinsbindung aus, müssen neue Konditionen vereinbart werden, die sich wiederum an den aktuellen Marktverhältnissen orientieren.[19] Diese können dann besser oder schlechter als der Zinssatz zu Zeiten der Kreditvergabe sein. Es ist möglich, dass sich dies zu einem eventuellen Nachteil entwickeln kann.

Jüngste Verschärfungen der Gesetzgebung hindern Banken jedoch daran, die Maßnahmen der EZB auch so umzusetzen, dass Firmen davon profitieren können. Denn die Kreditaufnahme ist für diese deutlich schwieriger geworden. „Die Erfahrungen aus der [Wirtschafts- und Finanz-]Krise wie auch die Veränderungen der Kreditvergaberichtlinien nach Basel II und Basel III erfordern schärfere Ratingkriterien für und höhere Anforderungen an Kredit suchende Unternehmen.“[20] Da Darlehen aufgrund starken Wettbewerbs und anderen Faktoren immer schneller vergeben werden, dann aber auch immer häufiger ausfallen, ist im Laufe der Jahre das Risiko für Banken deutlich gestiegen.

Um Kreditinstitute vor eigenen Insolvenzen zu schützen, weiterhin zahlungsfähig gegenüber deren Gläubigern zu bleiben und dadurch die Stabilität der Finanzmärkte zu sichern, wurde 1988 der 1. Baseler Akkord erlassen (Basel I). Dieser legte fest, dass Banken jedes ihrer Kreditengagements mit acht Prozent Eigenkapital unterlegen müssen[21] – Kapital, mit dem sie während der Kreditlaufzeiten nicht arbeiten können. Im Laufe der Zeit musste erneut auf die Veränderung der Finanzmärkte und die zunehmende Globalisierung reagiert werden. 2006 wurde daher der 2. Baseler Akkord (Basel II) beschlossen, in dem es heißt, dass die Eigenkapitalunterlegung nun von der eigentlichen Bonität, der Kreditwürdigkeit, des Schuldners abhängig ist.[22] So müssen risikoreichere Engagements mit mehr Eigenkapital unterlegt werden als Kredite von Kunden mit einer besseren Bonität. Das Hilfsmittel zur Bewertung dieser ist das sogenannte Kreditrating. Dieses ermittelt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit ausfällt und nicht an die Bank zurückgezahlt werden kann.[23] Anhand des Ratings wird jedoch nicht nur die Höhe des Eigenkapitals bestimmt, mit dem das Darlehen gesichert werden muss, sondern auch die Konditionen, zu welchen es vergeben wird. Und da gilt dasselbe Prinzip: je höher das Ausfallrisiko, desto besser lässt sich die Bank dieses bezahlen[24] beziehungsweise umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit überhaupt genehmigt wird. Um die Bonität eines Kunden zu ermitteln, werden bei einem Rating sowohl quantitative als auch qualitative Merkmale herangezogen. „Unter den quantitativen Kriterien werden die klassischen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen verstanden, die auf Basis der Jahresabschlussdaten zustande kommen.“[25] Die qualitativen oder auch weichen Faktoren sind hingegen nicht messbar und es obliegt dem Kundenberater, diese zu beurteilen. Dazu zählen unter anderem Management-Qualitäten, die Nachfolgeregelung des Unternehmers oder seine persönliche und fachliche Qualifikation.[26] Aber auch Aspekte wie das Alter des Unternehmers, die vorhandenen Sicherheiten und die bisherige Kontoführung spielen eine Rolle bei der Entscheidung. Mit Basel III begann man im Jahr 2009 auf die Folgen der schweren internationalen Finanzkrise von 2008 zu reagieren.[27] Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung von Basel II, die seit diesem Jahr schrittweise umgesetzt wird.[28] Unter anderem wurde dabei die Art des Eigenkapitals, das der Unterlegung dient, neu definiert. Laut Finanzaufsichtsbehörden, dass das bisher genutzte Eigenkapital oftmals nicht ausreichend hochwertig war.[29] Das Ziel von Basel III ist es, die Risiken der Banken durch eine noch strengere Regulierung zu begrenzen und somit künftigen Krisen vorzubeugen.[30]

Während sich Konzerne mit guten Bonitätsnoten vor Kreditangeboten kaum retten können, fallen die Gespräche für den Mittelstand umso negativer aus.[31] insbesondere Existenzgründer haben bei Kreditanfragen generell eher schlechte Chancen. „Deren Kreditanliegen werden überproportional häufig abgelehnt. Die Banken wissen ganz genau, das [sic!] insbesondere Jungunternehmen in den ersten Jahren stark gefährdet sind, Pleite zu machen und sind einfach nicht bereit, dieses Risiko mit zu tragen [sic!].“[32] Mangelnde Erfahrungen bei der Führung eines Unternehmens sowie fehlende Sicherheiten und kein Eigenkapital machen das Risiko für die Bank ist enorm hoch. Zudem liegen noch keine wirtschaftlichen Zahlen vor, sondern nur Prognosen dieser. Ob sie tatsächlich einmal eintreffen werden, lässt sich im Vorfeld nicht sagen. Doch selbst wenn einem Gründungsunternehmen ein Kredit gewährt wird, schlägt sich das Ausfallrisiko in den Kreditkonditionen nieder und hohe Zinszahlungen sind die Folge.[33]

Für Gründer, die außerdem mit einer neuen und innovativen Geschäftsidee im Technologiebereich starten wollen, ist der Gang zur Bank nur äußerst selten von Erfolg gekrönt. Bankern fehlt oftmals das Know-how dieser schnelllebigen, kostenintensiven Branche. Sie schätzen die Gründungsvorhaben daher als zu risikoreich ein, was in vielen Fällen eine Absage zur Folge hat. Auf diese Weise versanden viele gute Ideen im Bankgespräch.[34] Die Verwirklichung bewährter Geschäftskonzepte ist hingegen einfacher, da wenigstens die Markt- und Wettbewerbslage beurteilt werden kann.[35] Nichtsdestotrotz werden Start-ups schon vor ihrer Gründung vor große Herausforderungen gestellt sofern sie am Wunsch ihrer Verwirklichung festhalten.

Im Buchhandel und Verlagswesen besteht zusätzlich das Problem, dass nicht nur Neugründungen für die Genehmigung ihrer Finanzierungsanfragen kämpfen müssen, sondern auch die etablierten Betriebe. Das ergab die Bankenstudie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), an der die Buchbranche, neben diversen anderen Wirtschaftszweigen, seit 2005 teilnimmt.[36]

Ziel der jährlichen Befragung, die seit 2001 durchgeführt wird, ist es, Aufschluss darüber zu erhalten, wie intensiv sich deutsche Unternehmen mit den Themen Unternehmensfinanzierung und Bankverhalten auseinandersetzen.[37] Nach Auswertung der Fragebögen konnte festgestellt werden, dass Buchhandel sowie Verlage große Informationsdefizite in Sachen Kreditwürdigkeit aufweisen – rund die Hälfte aller Sortimenter und Verleger waren weder die allgemeinen Ratingkriterien noch ihre eigene Ratingnote bekannt.[38] Nur wer seine Einstufung kennt, kann auch an einer Verbesserung arbeiten. Bei diesem Desinteresse verwundert es nicht, dass im Jahr 2010 circa 42 Prozent der befragten Unternehmen über eine erschwerte Kreditaufnahme klagten.[39] Es wurden mehr Kredite abgelehnt als bei anderen Branchen, wofür als Gründe zu niedrige Eigenkapitalquoten, fehlende Sicherheiten und eine zu geringe Rentabilität angegeben wurden.[40] Gelten Bücher bei Banken oft nur als bedrucktes Papier und weniger als attraktives Wirtschaftsgut,[41] ruiniert diese unprofessionelle Einstellung der Unternehmen zusätzlich den Ruf der Branche. Doch die Erfahrungen zeigen, dass sich auch der Finanzsektor nicht ausreichend mit dem Wirtschaftszweig, seinen Eigenheiten und Perspektiven auskennt. Der Börsenverein hat 2006 erstmals zur Bankenkonferenz geladen bei der sich Vertreter verschiedener großer Banken von Experten der Branche über ihr Alltagsgeschäft aufklären lassen konnten.[42] Besonderheiten, wie das Bestsellergeschäft, das zum großen Teil Erfolg und Misserfolg ausmacht, lässt äußerst schwankende betriebswirtschaftliche Kennzahlen entstehen, die besonders ungünstig für ein Rating sind. Dass es aber auch gesetzlich bestimmte Kalkulationsgrundlagen, wie zum Beispiel die Preisbindung gibt, wird dabei außer Acht gelassen, weshalb es wichtig ist, die Banken detailliert über die Wertschöpfungskette zu informieren.[43]

Der Börsenverein ist also darum bemüht, den Banken das Geschäft mit dem Buch näher zu bringen. Die Bankenstudie hat jedoch gezeigt, dass auch aufseiten der Buchbranche noch viele Wissenslücken zu schließen sind. Neben den Anforderungen der Kreditinstitute an potenzielle Kreditnehmer sind Buchunternehmen zudem noch ungenügend über alternative Finanzierungsmethoden informiert.[44]

3 Alternative Finanzierungsmethoden

Unter klassischen Finanzierungsmethoden versteht man alle Formen der Kapitalbeschaffung, die durch ein Darlehen eines Kreditinstitutes erfolgen. Diese traditionelle Art der Finanzierung wird seit einigen Jahren zunehmend von Alternativen auf dem Finanzmarkt verdrängt. Verantwortlich dafür sind verschiedene Faktoren.

„Unter dem Einfluss der Globalisierung und der Deregulierung der Märkte, neuer Informations- und Kommunikationsstrategien sowie aufgrund der Ertragsschwäche der Banken und dem Wandel im Verhalten der Aktionäre haben sich die Möglichkeiten für Unternehmensfinanzierungen grundlegend gewandelt.“[45]

Finanzkrisen und Börsencrashs haben die Situation für Banken und Sparkassen in den vergangenen Jahren nicht einfach gemacht. So ist die Vergabe von Krediten für sie schwieriger geworden, zum anderen aber werden unkonventionelle Modelle der Geldbeschaffung für ihre Kunden attraktiver. Lehnt die Hausbank eines Unternehmens die Unterstützung eines finanziellen Vorhabens ab, muss dieses sich nach anderen Wegen der Finanzierung umsehen um sein Projekt dennoch realisieren zu können. Dies betrifft sowohl bereits etablierte Unternehmen als auch noch unerfahrene Existenzgründer. Denn gerade junge, innovative Start-ups stehen häufig vor dem Problem, von Kreditinstituten als zu risikoreich eingestuft zu werden. „Nicht ohne Grund heißt Kapital für innovative Gründer auch Risikokapital: Wenn die Idee scheitert, ist das investierte Geld weg. Um an Risikokapital zu kommen, gibt es vor allem drei Wege: Business Angel, Venture Capital und neuerdings Crowdfunding.“[46] Diese derzeit wesentlichsten Formen der Alternativfinanzierung sollen im Folgenden näher erläutert werden. Die ebenso wichtigen Methoden Private Equity sowie Mezzanine-Kapital sollen anschließend in geringerem Umfang beschrieben werden, da sie im Rahmen dieser Arbeit kaum Anwendung finden werden.

3.1 Venture Capital

Das alternative Finanzierungsinstrument Venture Capital (VC) ist hierzulande auch als Wagnis- oder Risikokapital bekannt. Es zählt zur Eigenfinanzierung und stellt eine Form der Beteiligungsfinanzierung dar. Der wesentliche Vorteil von Beteiligungen gegenüber Krediten besteht in der Erhöhung des Eigenkapitals und dessen -quote, was wiederum positive Auswirkungen auf das Rating und die Konditionen bei Banken hat.[47] Während ein Investor dabei einem Unternehmen (Portfolio Unternehmen) Kapital zur Verfügung stellt, wird dieser im Gegenzug am Unternehmen beteiligt – am Erfolg und in vielen Fällen auch am Misserfolg.[48] Die Bereitstellung der finanziellen Mittel erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren.[49] Für eine VC-Finanzierung sind generell alle Unternehmen geeignet, die sich entweder in einer Frühphase (Seed-Phase, Early-Stage-Phase) oder der Expansionsphase befinden. Doch bei den meisten Unternehmen handelt es sich um junge, innovative Start-ups aus dem Technologiebereich. In den seltensten Fällen verfügen diese über genügend Eigenkapital, um sich in dieser kostenintensiven Branche eigenständig finanzieren zu können.[50] Wagniskapitalgeber sind hingegen nach dieser Art von Unternehmen auf der Suche, die bei Kreditinstituten keine Aussicht auf Erfolg haben. Das Ausfallrisiko der Investition ist dabei ausgesprochen hoch, doch im Falle eines Durchbruchs auf dem Markt können enorme Renditen erzielt werden, die wesentlich lukrativer sind als bei vermeintlich uninteressanteren beziehungsweise weniger risikoreichen Branchen. Die Kapitalgeber können mittlerweile zwischen zahllosen Investitionsmöglichkeiten wählen und daher „sind sie selten daran interessiert, einen kleinen florierenden Betrieb aufbauen zu helfen.“[51]

„Ob Beteiligungskapital Fluch oder Segen für ein mittelständisches Unternehmen darstellt, ist somit entscheidend von der Wahl der richtigen Beteiligungsgesellschaft abhängig.“[52] VCs können in verschiedene Formen der Beteiligung unterteilt werden. Somit kann man zwischen direkter und indirekter Beteiligung unterscheiden. Während bei einer direkten Beteiligung das Kapital unmittelbar in das Portfoliounternehmen fließt, steht bei einer indirekten Beteiligung ein Intermediär in Form einer VC-Gesellschaft zwischen Kapitalgeber und -nehmer.[53] Bei direkten Beteiligungen handelt es sich in der Regel um private Investoren (informelles VC), wie Business Angels oder, ganz klassisch, Freunde und Familie, „die ihr eigenes Vermögen und ihr privates Engagement zu frühen Entwicklungsphasen in Unternehmen investieren.“[54] Die Investitionssummen sind daher eher gering. Da VC-Gesellschaften aber das Geld vieler Investoren, meist in VC-Fonds, sammeln, steigen diese oftmals erst mit Millionenbeträgen in Jungunternehmen mit schon einiger Erfahrung ein.[55] Diese Beteiligungsgesellschaften stellen den professionell geführten Zweig des VC dar (formelles VC). Dieser kann sowohl dem öffentlichen als auch dem privaten Sektor angehören, welche sich in ihren Unternehmenszielen unterscheiden. Während private VC-Gesellschaften nur auf eine hohe Rendite hinarbeiten, zählen für öffentliche, hinter denen der Bund, die Länder oder Sparkassen stehen, zudem strategische Ziele, wie die Stärkung der Wirtschaft oder einer bestimmten Region.[56] Im privaten Bereich kommt außerdem vor, dass große Konzerne (Corporate Venture Capital), zum Beispiel Bertelsmann und Holtzbrinck, sowie Banken ihre eigenen Beteiligungsgesellschaften unterhalten. Auch bei ihnen gelten neben einer starken Rendite noch andere Ziele. So investieren große Unternehmen primär in Portfolio Unternehmen der eigenen Branche, um vom Forschungsstand dieser zu profitieren und eventuell neue Geschäftsfelder zu erschließen.[57] Banken wiederum können durch eine eigene Beteiligungsgesellschaft die gesetzlichen Schranken umgehen und auf diese Weise Unternehmen finanzieren, die bei dem Mutterunternehmen kein Darlehen erhalten hätten. Sie bleiben dadurch mit den Kapitalnehmern verbunden, um zu einem späteren Zeitpunkt doch noch eine Kreditfinanzierung durchführen zu können.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet der Investor dem Unternehmen zusätzlich ein Beratungs- und Betreuungsangebot.[58] Dieses kann jedoch unterschiedlich ausfallen, je nachdem, für welche Form von VC sich das Start-up entscheidet beziehungsweise wie viel Beratungsbedarf tatsächlich notwendig ist.

Aufgrund der großen Konkurrenz bei der Suche nach einem Investor, ist es nicht leicht, den für sich passenden zu finden. Außerdem sollten sich die Gründer immer bewusst sein, was die Aufnahme eines Gesellschafters für ihr Unternehmen und ihre Idee bedeutet. Denn dieser verlangt im Gegenzug für eingebrachtes Kapital auch meist Kontroll- und Mitspracherechte.[59] Zwar wollen Gründer und Kapitalgeber stets das Beste für das Start-up, doch können deren Vorstellungen diesbezüglich auseinandergehen. Auch bei alternativen Finanzierungen ist eine gute Vorbereitung essentiell. Hat sich das Unternehmen nun für eine Finanzierung durch VC und auch schon für eine Gesellschaft entschieden, wird zunächst der Businessplan eingereicht, der möglichst aussagekräftig sein sollte. „Das Dokument muss in sich schlüssig sein und die wichtigsten Merkmale des Start-ups knapp und übersichtlich darstellen. Sowohl Marktpotential als auch Kundennutzen und zukünftiges Alleinstellungsmerkmal des Jungunternehmens müssen die Investoren überzeugen.“[60] Gefällt der Businessplan, folgt die Prüfung des Start-ups und es kommt zu vorläufigen Vertragsverhandlungen. Erst danach erfolgt die Feinprüfung, auch Due Diligence genannt. Wenn diese positiv ausfällt, finden die Verhandlungen ihren Abschluss in der Unterzeichnung der Verträge. Anschließend wird dem Unternehmen das Kapital zur Verfügung gestellt, womit die Beteiligungsphase beginnt.[61]

Die eigentliche Rendite erzielt die Gesellschaft bzw. der Investor weniger durch Gewinnbeteiligungen oder Dividenden, sondern mit dem Verkauf der Anteile am Unternehmen am Ende der Laufzeit.[62] Diese letzte Phase des Beteiligungsprozesses wird Exit genannt und es gibt verschiedene Strategien, diesen durchzuführen. Der beliebteste Weg dabei ist der Börsengang („Going Public“), da dort die höchste Rendite erzielt werden kann. Dieser steht leider nur den wenigsten Unternehmen offen, weil er sehr kostenintensiv ist und gewisse Anforderungen stellt.[63] Eine weitere Möglichkeit ist der Trade Sale, bei dem die VC-Anteile an ein größeres Unternehmen oder einen Konzern aus derselben Branche verkauft werden. In diesem Zug möchte das Unternehmen, ähnlich wie bei Corporate VC, eventuelle Lücken im Geschäftsfeld schließen sowie interessante Patente und Technologien für den Mutterkonzern einkaufen. Da das größere Unternehmen in der Regel an einer Mehrheitsbeteiligung oder gar der Übernahme des Portfolio Unternehmens interessiert ist, kommt es häufig zu Unstimmigkeiten mit dem bisherigen Management, was häufig den Ausstieg der Gründer zur Folge hat, da diese um ihre Eigenständigkeit fürchten.[64] Die Veräußerung der Beteiligung an eine andere VC-Gesellschaft nennt man Secondary Purchase. Die Produkte stehen dabei im Hintergrund, da es mehr um die Wachstumschancen des Portfolio Unternehmens.[65] Die vierte Möglichkeit des Exits ist der Buy Back

[…]


[1] Vgl. Evert, Hans: Gier und Gottvertrauen. In: Website von Die Welt vom 23.10.2004. http://www.welt.de/print-welt/article348049/Gier-und-Gottvertrauen.html [22.06.2013].

[2] Vgl. Stef: Rückblick. Börsenmarkt vor dem „Schwarzen Freitag“ 1929. In: finanz-blog.at vom 06.12.2008. http://www.finanz-blog.at/12/06/rueckblick-boersenmarkt-vor-dem-schwarzen-freitag-1929/1266.html [23.06.2008].

[3] Vgl. Sam: Absturz der Weltbörsen. Hauptursachen der Finanzmarktkrise. In: Spiegel Online vom 11.09.2009. http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/absturz-der-weltboersen-hauptursachen-der-finanzmarktkrise-a-648271.html [23.06.2013].

[4] Sam: Absturz der Weltbörsen.

[5] Vgl. Schneck, Ottmar: Handbuch Alternative Finanzierungsformen. Weinheim: Wiley-VCH Verlag 2006, S. 117.

[6] Vgl. Smets, Ulrich und Joachim Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel. In: Website des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Frankfurt: Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2010, S. 3. http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/01_Alternative_Finanzierungsformen_fuer_Klein-_und_Mittelbetriebe.pdf [09.06.2013].

[7] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[8] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[9] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 193.

[10] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 173.

[11] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[12] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 99.

[13] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[14] Vgl. Förderland. Über uns. http://www.foerderland.de/ueber-uns/ [24.06.2013].

[15] Vgl. Cecu.de – Portal für Finanzen und Versicherungen. Geldanlage. Tagesgeld. Leitzins. http://www.cecu.de/leitzins.html [12.06.2013].

[16] Vgl. Cecu.de.Leitzins.

[17] Vgl. European Central Bank. Statistics.Monetary operations.Key interest rates.http://www.ecb.int/stats/monetary/rates/html/index.en.html [12.06.2013].

[18] Vgl. Cecu.de. Leitzins.

[19] Vgl. Sparkasse. Privatkunden. Bauen & Wohnen. Baulexikon. Zinsbindungsfrist. http://www.sparkasse.de/privatkunden/baufinanzierung/baulexikon/baulexikon.html?v=details&id=377 [15.06.2013].

[20] Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[21] Vgl. Fischl, Bernd: Alternative Unternehmensführung für den deutschen Mittelstand. Wiesbaden: Gabler 2011, S. 9.

[22] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 26.

[23] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 25.

[24] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 25.

[25] Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 33.

[26] Vgl. Handelswissen.de. Themen. Finanzierung. Bankbeziehungen. Rating. Ratingfaktoren. http://www.handelswissen.net/data/themen/Finanzierung/Bankbeziehungen/Rating/Ratingfaktoren/index.php [13.06.2013].

[27] Vgl. Köhler, Peter u.a.: Basel III. Banken drohen Lasten von bis zu 300 Milliarden Euro. In: Website des Handelsblatts vom 29.01.2010. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/basel-iii-banken-drohen-lasten-von-bis-zu-300-milliarden-euro/3357200.html [13.06.2013].

[28] Vgl. Deutsche Bundesbank. Kerngeschäftsfelder. Bankenaufsicht. Basel III. http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Kerngeschaeftsfelder/Bankenaufsicht/Basel3/basel3.html [13.06.2013].

[29] Vgl. Jessberger, Pascal: Auswirkungen von Basel III auf Risikomanagement und Risikocontrolling. Chancen, Risiken, Schlussfolgerungen für mittelständische Banken. Wiesbaden: Springer Gabler 2013, S. 12.

[30] Vgl. Köhler u.a.: Basel III.

[31] Vgl. Köhler, Peter: Alternative Finanzierungsmethoden. Ein Instrument allein reicht nicht mehr. In: Website des Handelsblatts vom 21.11.2005. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/alternative-finanzierungsmethoden-ein-instrument-allein-reicht-nicht-mehr/2578986.html [13.06.2013].

[32] Gräbner, Horst: Alternative Finanzierungsmöglichkeiten für Start-Up's und Neugründer. In: Website von Erfolgreich im Internet vom 13.03.2013. http://www.horstgraebner.de/alternative-finanzierungsmoeglichkeiten-fuer-start-ups-und-neugruender.html [13.06.2013].

[33] Vgl. Köhler: Alternative Finanzierungsmethoden.

[34] Vgl. Simon, Eva-Maria: Existenzgründer. Die Löffel am Fördertopf. In: Spiegel Online vom 02.05.2012. http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/start-ups-existenzgruender-muessen-banken-von-foerderung-ueberzeugen-a-830602.html [14.06.2013].

[35] Vgl. Jacobsen: Start-up-Pioniere.

[36] Vgl. Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Buchhandel. Betriebswirtschaft. Finanzierung. Bankenstudie. http://www.boersenverein.de/de/portal/Bankenstudie/174265 [14.06.2013].

[37] Vgl. Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Bankenstudie.

[38] Vgl. Schulte, Christina: Im Blindflug zum Geldgeber. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel 173 (2006) 48, S. 14.

[39] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 2.

[40] Vgl. Schulte: Im Blindflug zum Geldgeber, S. 14.

[41] Vgl. Schulte: Im Blindflug zum Geldgeber, S. 14.

[42] Vgl. Schulte, Christina: Von Bankern und Büchern. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel 173 (2006) 40, S. 38.

[43] Vgl. Schulte, Christina: Kehraus mit Kennzahlen. In: Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel 174 (2007) 4, S. 26.

[44] Vgl. Studie. Ziehen sich Kreditinstitute aus der Finanzierung des Mittelstands zurück? In: Website von BuchMarkt vom 29.11.2005. http://www.buchmarkt.de/content/19460-studie-ziehen-sich-kreditinstitute-aus-finanzierung-des-mittelstands-zurueck-.htm?hilite=-Weiland- [14.06.2013].

[45] Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Unternehmensfinanzierung im Wandel. http://www.foerderland.de/index.php?id=1483 [31.05.2013].

[46] Jacobsen, Lenz: Start-up-Pioniere. Wie Gründer an Geld kommen. In: Spiegel Online vom 17.05.2012. http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/wie-existenzgruender-an-geld-kommen-a-833600.html [31.05.2013].

[47] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 9.

[48] Vgl. Smets/Merzbach: Alternative Finanzierungsformen für Klein- und Mittelbetriebe im Buchhandel, S. 9.

[49] Vgl. Löntz, Axel: Finanzierung junger Unternehmen durch Business Angels. Eine betriebswirtschaftliche und steuerliche Analyse. Diss. oec. Universität Augsburg 2007. Lohmar: Eul Verlag 2007, S. 10.

[50] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Finanzierungsanlässe. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/finanzierungsanlaesse -bei-venture-capital/ [31.05.2013].

[51] Rothenberger, Jan: Startup-Finanzierung. Unkonventionelle Geldquellen. In: Startwerk.ch vom 16.12.2009. http://startwerk.ch/2009/12/16/startup-finanzierung-unkonventionelle-geldquellen/ [31.05.2013].

[52] IHK Berlin. Existenzgründung und Unternehmensförderung. Finanzierung und Förderung. Alternative Finanzierungsformen für den Mittelstand. http://www.ihk-berlin.de/existenzgruendung_und_unternehmensfoerderung/Finanzierung_und_Foerderung/819302/AlternativeFinanzierungsformenfuerdenMittelstand_index.html [01.06.2013].

[53] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Formen der Beteiligung. Indirekte Beteiligung. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/formen-der-beteiligung/ [31.05.2013].

[54] Braun, Hendrik: Venture Capital-Fonds und Business Angels. Entstehung und Effekt von Kooperationen. Wiesbaden: Springer Gabler 2013, S. 10f.

[55] Vgl. Jacobsen: Start-up-Pioniere.

[56] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Institutionelle VC-Anbieter – formelles Venture Capital. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/institutionelle-vc-geber/ [31.05.2013].

[57] Vgl. Förderland. Institutionelle VC-Anbieter – formelles Venture Capital.

[58] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Begriffsdefinition – Was ist Venture Capital? http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/ [31.05.2013].

[59] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Funktionsweise. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/ [01.06.2013].

[60] Jacobi, Olaf: Kolumne. Finanzierung von StartUps – Seed- und Early-Stage-Venture-Capital. In: Website von Gründerszene vom 05.08.2010. http://www.gruenderszene.de/finanzen/kolumne-finanzierung-von-startups-seed-und-early-stage-venture-capital [01.06.2013].

[61] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Ablauf der Venture Capital-Finanzierung. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/ablauf-einer-vc-finanzierung/ [01.06.2013].

[62] Vgl. Förderland. Funktionsweise.

[63] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital. Exit-Strategien. Going Public. http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/exit-strategien/ [01.06.2013].

[64] Vgl. Schneck: Handbuch Alternative Finanzierungsformen, S. 410.

[65] Vgl. Förderland. Finanzen. Finanzierung im Überblick. Venture Capital.Exit-Strategien.Secondary Purchase.http://www.foerderland.de/finanzen/finanzierung-im-ueberblick/venture-capital/exit-strategien/ [01.06.2013].

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten

Details

Titel
Money Matters: Alternative Finanzierungsmethoden in der Buchbranche
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Autor
Jahr
2013
Seiten
61
Katalognummer
V268220
ISBN (eBook)
9783656585138
ISBN (Buch)
9783656585145
Dateigröße
692 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
money, matters, alternative, finanzierungsmethoden, buchbranche
Arbeit zitieren
Meike Söhner (Autor), 2013, Money Matters: Alternative Finanzierungsmethoden in der Buchbranche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268220

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