Im Folgenden werden die grundsätzlichen Aufgaben und Ziele des Personalmarketings beleuchtet. Dabei rücken Faktoren wie Social Media oder der demographische Wandel immer weiter in den Vordergrund. Auch diese Beispiele sollten nicht außer Acht gelassen werden. Ziel dieser Seminararbeit ist die vereinfachte Darstellung von internem und externen Personalmarketing.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Einleitung
Aufgaben und Ziele des Personalmarketing
Konzept des Personalmarketing
Externes Personalmarketing
Internes Personalmarketing
Personalimage und Personalmarketing
Instrumente des Personalmarketing
Klassifikation der Personalmarketinginstrumente
Weitere Instrumente des Personalmarketing
Erstellung eines Personalmarketingkonzepts
Internationales Personalmarketing
Personalmarketing 2.0
Kritik
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Bedeutung und Notwendigkeit eines modernen Personalmarketings darzustellen, um die langfristige Sicherung von qualifiziertem Personal in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu gewährleisten. Sie untersucht dabei, wie Unternehmen durch eine strategische Ausrichtung auf interne und externe Zielgruppen den demografischen Wandel und den veränderten Arbeitsmarkt bewältigen können.
- Strategische Bedeutung des Personalmarketings für die langfristige Unternehmenssicherung
- Differenzierung und Synergie zwischen externem und internem Personalmarketing
- Analyse und Klassifikation geeigneter Personalmarketinginstrumente
- Bedeutung des Personalimage als Wettbewerbsvorteil
- Einfluss von modernen Medien und dem Konzept "Personalmarketing 2.0"
Auszug aus dem Buch
Konzept des Personalmarketing
Personalmarketing spricht eine andere Sprache. Arbeitsstellen werden als Produkte angesehen, MitarbeiterInnen als Kunden. Der Leitgedanke der Dienstleistungsgesellschaft steht eindeutig im Vordergrund, es gilt – wie z.B. im Vertrieb – den Kunden von dem Unternehmen zu begeistern, ihn zu gewinnen und letztendlich zu halten. Entscheidend hierfür ist, dass sich das Unternehmen an den Wünschen und Bedürfnissen seiner MitarbeiterInnen orientiert und versucht, diese umzusetzen.
Personalmarketing wird bereits seit über 50 Jahren diskutiert und angewandt, das Instrument der Personalbeschaffung fand in dem letzten halben Jahrhundert immer mehr an Bedeutung und Zustimmung.
Prinzipiell wird Personalbeschaffung als zweiseitiger Prozess gesehen. Durch einen technisch-orientierten Vorgang entscheidet sich ein Unternehmen anhand bestimmter Beschaffungs- und Entscheidungskriterien. Entscheidet sich wiederum ein Bewerber oder eine Bewerberin für ein Unternehmen, gelten eher die psychologischen Aspekte, u.a. Überzeugungstechniken.
Personalmarketing wird deswegen auch als bewerberorientiertes Handeln und Denken bezeichnet. Unternehmen und MitarbeiterInnen „vermarkten“ und steigern das Bild der Unternehmenskultur.
Zusammenfassung der Kapitel
Vorwort: Einleitung in die Problematik der Personalbereitstellung unter Berücksichtigung des demografischen Wandels.
Einleitung: Vorstellung der Aufgaben und Ziele des Personalmarketings im Kontext von Social Media und demografischem Wandel.
Aufgaben und Ziele des Personalmarketing: Erläuterung der Querschnittsfunktion von Personalmarketing zur langfristigen Sicherung qualifizierter Mitarbeiter.
Konzept des Personalmarketing: Darstellung von Mitarbeitern als "Kunden" und der Bedeutung der Orientierung an deren Bedürfnissen.
Externes Personalmarketing: Analyse der Instrumente zur Gewinnung von externen Bewerbern und zur Stärkung des Arbeitgeberimages.
Internes Personalmarketing: Fokus auf Mitarbeiterbindung, Identifikation und Motivationsförderung innerhalb des Unternehmens.
Personalimage und Personalmarketing: Untersuchung des Einflusses des Unternehmensimages auf die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität für Absolventen.
Instrumente des Personalmarketing: Klassifikation von Marketinginstrumenten in Leistungs-, Entgelt- und Kommunikationspolitik sowie Vorstellung weiterer Methoden.
Erstellung eines Personalmarketingkonzepts: Auflistung der notwendigen Prozessschritte zur Implementierung einer Personalmarketingstrategie.
Internationales Personalmarketing: Erörterung der Herausforderungen und Besonderheiten beim Einsatz von Personalmarketing auf internationaler Ebene.
Personalmarketing 2.0: Diskussion der zunehmenden Rolle digitaler Medien bei der zielgruppengerechten Ansprache.
Kritik: Kritische Würdigung der Einordnung und Umsetzung von Personalmarketing in die Unternehmensstruktur.
Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit eines abgestimmten internen und externen Personalmarketings.
Schlüsselwörter
Personalmarketing, Personalbeschaffung, Arbeitgebermarke, Employer Branding, Personalimage, Mitarbeiterbindung, Wettbewerbsfähigkeit, demografischer Wandel, Personalmarketingkonzept, Rekrutierung, Interne Kommunikation, Externe Kommunikation, Personalentwicklung, Corporate Identity, Personalmarketing 2.0
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die strategische Bedeutung des Personalmarketings als notwendiges Instrument zur Sicherung qualifizierter Arbeitskräfte in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld.
Welche sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind das externe und interne Personalmarketing, die Entwicklung von Arbeitgebermarken (Employer Branding) sowie die Auswahl und Klassifikation zielgerichteter Marketinginstrumente.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch bewerberorientiertes Denken und Handeln dem Fachkräftemangel entgegenwirken und langfristig Mitarbeiter binden können.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Es handelt sich um eine Seminararbeit, die auf einer theoretischen Fundierung und der Analyse bestehender Konzepte sowie Studien zum Thema Personalmarketing basiert.
Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden Konzepte des Personalmarketings, spezifische Instrumente, die Bedeutung des Arbeitgeberimages, internationale Aspekte sowie der Einfluss moderner Medien (Personalmarketing 2.0) detailliert analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Personalmarketing, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterbindung, Rekrutierung und Personalimage.
Was versteht man in der Arbeit unter dem Konzept "Mitarbeiter als Kunden"?
Das Konzept überträgt Marketingansätze aus dem Vertrieb auf das Personalwesen, wobei das Unternehmen als Dienstleister agiert, der seine Unternehmenskultur für aktuelle und potenzielle Mitarbeiter attraktiv gestalten muss.
Warum wird Personalmarketing auch als Querschnittsfunktion bezeichnet?
Weil es nicht isoliert agiert, sondern eng mit anderen Personalprozessen wie Personalbeschaffung, -entwicklung und allgemeinem Management verwoben ist, um Unternehmensziele zu unterstützen.
- Arbeit zitieren
- Christin Riedel (Autor:in), 2014, Personalmarketing zur langfristigen Sicherung eines Unternehmens im Wettbewerb, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268257