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"Mathematik aus der Zeitung"

Title: "Mathematik aus der Zeitung"

Seminar Paper , 2002 , 15 Pages , Grade: 1,75

Autor:in: Daniel Klumpp (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Wenn man mit offenen Augen Zeitungen nach Ausschnitten durchstöbert, die im Mathematikunterricht
Verwendung finden sollen, wird man auf den ersten Blick schnell fündig. In vielen
Artikeln, vor allem in den Rubriken Wirtschaft und Sport, wimmelt es nur so von Zahlen,
Tabellen und Grafiken. Doch nicht jeder Zeitungsausschnitt ist gleichermaßen für den Einsatz im Unterricht geeignet.
Würde man aus jedem mathematisch angehauchten Artikel eine Aufgabe für den Schulgebrauch
formen, hätte man sich das Leben zu leicht gemacht und würde sicherlich bald auf
Desinteresse bei den Schülern stoßen. Welchen Teenager interessiert schon, ob eine japanische
Aktiengesellschaft eine Ertragsauschüttung vornimmt und, wenn ja, wie sich diese auf
die Einzelaktien auswirkt? Sinnvoller ist es, nicht nur Zahlen in den Vordergrund des
Stöberns zu rücken, sondern auch den Kontext. Man sollte sich fragen, ob der Artikel auch
wirklich Interesse bei den Schülern weckt und ob die Schüler durch das Lösen der Aufgabe
Informationen zu anderen Fächern erhalten oder einen sonstigen besonderen Nutzen aus den
Aufgaben ziehen können. Denn nur durch abwechslungsreiche, altersgemäße und vor allem
schülernahe Artikel kann man die Lernbereitschaft der Schüler im Vergleich zu den oft
erdachten und monotonen Aufgaben aus den Mathematikbüchern steigern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Kritische Auswahl der Zeitungsartikel

Didaktischer Spielraum bei der Nutzung der Zeitungsartikel

Gründe für die Verwendung von Zeitungsausschnitten im Mathematikunterricht

Nachteile und Grenzen der Mathematik aus der Zeitung

Besonders attraktive Zeitungsartikel

Beispiel I

Beispiel II

Beispiel III

Beispiel IV

Beispiel V

Quellenangabe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den didaktischen Mehrwert der Einbindung aktueller Zeitungsartikel in den Mathematikunterricht, um Schülern einen realitätsnahen Zugang zu mathematischen Fragestellungen zu ermöglichen und die Lernmotivation durch lebensnahe Kontexte zu steigern.

  • Analyse der Eignungskriterien für mathematisch verwertbare Zeitungsartikel.
  • Differenzierung didaktischer Einsatzmöglichkeiten (lehrer- vs. schülerorientiert).
  • Herausarbeitung der motivierenden Aspekte sowie der Grenzen dieser Lehrmethode.
  • Praktische Erprobung durch konkrete Fallbeispiele mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden.
  • Förderung kritischen Lesens und Aufdeckung mathematischer Fehler in Medienberichten.

Auszug aus dem Buch

Besonders attraktive Zeitungsartikel

Als sehr interessant und motivierend für die Schüler erweisen sich Zeitungsartikel, die Rechen- oder Denkfehler enthalten. Die Korrektur solcher Artikel kann im Unterrichtsgespräch oder in Einzel- oder in Partnerarbeit durchgeführt werden.

- Stimmt die Behauptung des Zeitungsartikels wirklich?

- Wo steckt der Fehler?

- Wie ist es wohl zu diesem Fehler gekommen?

- Und warum hat ihn keiner bemerkt?

Dies sind Leitfragen mit deren Hilfe man sich fehlerhaften Ausschnitte erschließen kann.

„Wir alle wissen, dass niemand unfehlbar ist. Viele Schüler aber (und nicht nur sie) übernehmen nahezu „blind“ alles, sobald es nur irgendwo gedruckt ist. Nichts einfacher, als diesen Aberglauben durch einige solche „Kontrast“ -Beispiele entgegenzuwirken!“

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitende Reflexion über das Potenzial von Zeitungen als Quelle für mathematische Aufgaben jenseits monotoner Schulbuchbeispiele.

Kritische Auswahl der Zeitungsartikel: Vorstellung von Kriterien zur Prüfung der Eignung und Aktualität von Zeitungsberichten für den Unterricht.

Didaktischer Spielraum bei der Nutzung der Zeitungsartikel: Überblick über verschiedene Methoden zur Einbindung, von lehrergeleiteten Analysen bis zur freien Projektarbeit der Schüler.

Gründe für die Verwendung von Zeitungsausschnitten im Mathematikunterricht: Darstellung der Vorteile, wie die Steigerung der Motivation, der Realitätsbezug und die Förderung der Medienkritik.

Nachteile und Grenzen der Mathematik aus der Zeitung: Kritische Auseinandersetzung mit dem zeitlichen Aufwand bei der Planung und dem Risiko der Abschweifung vom Thema.

Besonders attraktive Zeitungsartikel: Untersuchung des pädagogischen Potenzials fehlerhafter Artikel zur Stärkung der kritischen Urteilsfähigkeit.

Beispiel I bis Beispiel V: Konkrete, am Lehrplan orientierte Unterrichtsbeispiele aus verschiedenen Themenfeldern der Mathematik.

Quellenangabe: Auflistung der verwendeten fachdidaktischen Literatur und Online-Ressourcen.

Schlüsselwörter

Mathematikunterricht, Zeitungsartikel, Alltagsbezug, Textaufgaben, Medienkompetenz, Didaktik, Motivationssteigerung, Projektarbeit, Fehleranalyse, Sachrechnen, Prozentrechnung, Schülerzentrierung, Allgemeinbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Zeitungsartikeln als Unterrichtsmaterial, um Mathematik aus einer lebensnahen Perspektive greifbarer und motivierender zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Auswahlkriterien für geeignete Artikel, didaktische Szenarien für deren Einsatz sowie die Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Lehrern aufzuzeigen, wie durch authentische Medieninhalte die Lernbereitschaft gesteigert und ein besseres Verständnis für die Relevanz der Mathematik entwickelt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fachdidaktische Analyse sowie die praxisorientierte Erstellung von Unterrichtsentwürfen inklusive konkreter Beispielaufgaben für verschiedene Klassenstufen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Vor- und Nachteile der Methode, die verschiedenen methodischen Vorgehensweisen und liefert eine Reihe illustrativer Beispiele für die direkte Anwendung im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie "Mathematikunterricht", "Realitätsbezug", "Medienkompetenz" und "didaktische Aufbereitung" charakterisieren.

Warum ist die Korrektur fehlerhafter Artikel besonders wertvoll?

Dies fördert das kritische Denken, da Schüler lernen, gedruckte Informationen zu hinterfragen, statt sie unreflektiert als gegeben hinzunehmen.

Wie verhält sich der Zeitaufwand bei dieser Methode?

Der Zeitaufwand ist höher, da der Lehrer geeignetes Material finden, aufbereiten und die Stunde moderieren muss, was jedoch durch die höhere Lernmotivation der Schüler kompensiert wird.

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Details

Title
"Mathematik aus der Zeitung"
College
Karlsruhe University of Education  (Mathematik (und ihre Didaktik))
Course
Begleitseminar zur schulpraktischen Ausbildung
Grade
1,75
Author
Daniel Klumpp (Author)
Publication Year
2002
Pages
15
Catalog Number
V26839
ISBN (eBook)
9783638290586
ISBN (Book)
9783656561088
Language
German
Tags
Mathematik Zeitung Begleitseminar Ausbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Klumpp (Author), 2002, "Mathematik aus der Zeitung", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26839
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