Sozialkompetenz als Element der Persönlichkeitsentwicklung


Hausarbeit, 2002

16 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition der Persönlichkeit und der Persönlichkeitsentwicklung
2.1 Definition der Persönlichkeit
2.2 Definition der Persönlichkeitsentwicklung

3 Definition und Merkmale der sozialen Kompetenz
3.1 Definition der sozialen Kompetenz
3.2 Charakteristische Merkmale der sozialen Kompetenz

4 Soziale Kompetenz als Element der Persönlichkeitsentwicklung
4.1 Methoden und Instrumente zur Förderung der sozialen Kompetenz
4.2 Praxisbeispiel Enneagramm
4.3 Chancen und Risiken aus Sicht des Individuum
4.4 Chancen und Risiken aus Sicht des Unternehmen
4.5 Persönlichkeitseigenschaften einer Führungsperson

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Anhangverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das Symbol des Enneagramm

1 Einleitung

Noch immer gibt es im Bereich der emotionalen und sozialen Fähigkeiten und deren Bedeutung im Leben der einzelnen Individuen große Vorbehalte. Sie werden oft als schwammig, nicht wissenschaftlich fundiert und unbedeutend erachtet. Wie wichtig jedoch die Beachtung und der Ausbau der sozialen Kompetenzen und die damit verbundene persönliche Entwicklung für die Individuen aber auch für die Gesellschaft und Unternehmen ist, wurde versucht im Rahmen dieser Hausarbeit darzustellen.

Im Folgenden werden zunächst die Begriffe Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung sowie die soziale Kompetenz als Element der Persönlichkeitsentwicklung dargestellt und erklärt. Im Anschluß daran werden Einsatzmöglichkeiten von Methoden zur Förderung der sozialen Kompetenz aufgeführt. Die Auswirkungen der Durchführung dieser Methoden für das Individuum und das Unternehmen werden im Abschnitt „Chancen und Risiken“ thematisiert. Soziale Kompetenzen und eine erfolgreiche Anwendung dieser wird dann abschließend am Beispiel der Führungsperson verdeutlicht.

2 Definition der Persönlichkeit und der Persönlichkeitsentwicklung

Um die Entwicklung der Persönlichkeit verstehen zu können, muß zunächst einmal die Persönlichkeit als solche definiert werden.

2.1 Definition der Persönlichkeit

Generell kann die Persönlichkeit als „die Grundform des Seins“ oder als der „individuelle Aspekt des Menschen“[1] angesehen werden. Hurrelmann definiert die Persönlichkeit als „das einem Menschen spezifisch organisierte Gefüge von Merkmalen, Eigenschaften, Einstellungen und Handlungskompetenzen“[2], das nach Allport dynamischen Charakter hat und jedem seine ihm eigene Anpassung an die Umwelt bestimmt.[3] Für Arnold, Eysenck und Meili entsteht sie durch „die Interaktion zwischen biologischen Trieben und der sozialen und physischen Umwelt“.[4] Weiterhin beinhaltet der Persönlichkeitsbegriff für sie „kognitive und physische Merkmale“, bestimmt sich jedoch hauptsächlich durch die „Gefühle, Einstellungen, Komplexe und unbewußte Mechanismen“ sowie durch die „Interessen und Ideale“ des Individuums.[5]

2.2 Definition der Persönlichkeitsentwicklung

Der Begriff der Entwicklung wird von Hehlmann allgemein als „die fortschreitende Veränderung“[6] angesehen. Nach Clauß „vollzieht sich die Persönlichkeitsentwicklung stets im praktischen gesellschaftlichen Lernprozeß, wobei die sich entwickelnden Persönlichkeitseigenschaften von den konkreten Lebensbedingungen bestimmt werden, unter denen die jeweiligen Individuen heranwachsen. Zu diesen Eigenschaften gehören u.a. auch die Anlagen des Individuums (genetischer Code) (...) sowie weiterhin die gesellschaftlichen Verhältnisse und die sozialen Bedingungen.“ Für ihn ist „die höchste Form der Persönlichkeitsentwicklung (...) die bewußte und zielgerichtete Selbstgestaltung des Individuums, die sich natürlich stets in der kollektiven Interaktion und unter vorgegebenen gesellschaftlichen Bedingungen vollzieht“.[7] Lieben sieht weiterhin die Entwicklung als einen Prozeß an, „der das ganze Leben hindurch andauert“[8] und der sich in der „aktiven Tätigkeit des Subjekts (...) vollzieht.“[9]

3 Definition und Merkmale der sozialen Kompetenz

Neben intellektuellen Kompetenzen, welche aus Fachwissen, vernetztem Denken und Kreativität bestehen, besitzt der Mensch laut Hoffmann, Linneweh und Streich auch soziale Kompetenzen.[10]

3.1 Definition der sozialen Kompetenz

Die soziale Kompetenz wird als eine allgemeine Fähigkeit mit Menschen unterschiedlicher Art umgehen zu können definiert.[11] Weiterhin wird „die soziale Kompetenz (...) Personen zugeschrieben, die in der Lage sind, so mit anderen Menschen zu interagieren, daß dieses Verhalten ein Maximum an positiven und ein Minimum an negativen Konsequenzen für eine der an der Interaktion beteiligten Person mit sich bringt.“[12] Einen anderen Ansatz vertritt Höhler. Nach ihm ist „das Urvertrauen (...) die Keimzelle für soziale Kompetenz – die Fähigkeit, mit anderen Menschen so zu kommunizieren, daß sie sich angenommen und verstanden fühlen.“[13]

In der Praxis gibt es keine einheitliche Definition für die soziale Kompetenz, jedoch sich überschneidende Merkmalsausprägungen.

3.2 Charakteristische Merkmale der sozialen Kompetenz

Einige wichtige Eigenschaften stellen kommunikative Fähigkeiten, Kooperations-und Koordinationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Empathie, Durchsetzungsvermögen, Urvertrauen, Sensibilität oder interpersonale Flexiblität dar.[14] Zur Verdeutlichung wird die Kommunikation, welche eine der wichtigsten Elemente der sozialen Kompetenz ist, im folgenden beispielhaft definiert.[15] „Mit dem Begriff Kommunikation wird sowohl der Vorgang als auch das Ergebnis der Übertragung von Informationen (verbal und nonverbal) verstanden. Als analytische Einheiten sind dabei ein Sender, ein Empfänger, ein Kommunikationsmodus oder -kanal, eine Botschaft und ein nach deren Empfang erfolgender Effekt von Bedeutung."[16] Durch erfolgreiche Kommunikation auf verbaler und nonverbaler Ebene vermag der Sender sein „menschliches Gedankengut“[17] glaubhaft und überzeugend dem Empfänger zu vermitteln.

[...]


[1] Arnold, Eysenck, Meili, 1971, S. 427

[2] Hurrelmann, 1993, S. 14

[3] Vgl. Allport in Fröhlich, 1974, S. 208

[4] Arnold, Eysenk, Meili, 1971, S. 743

[5] Arnold, Eysenk, Meili, 1971, S. 743

[6] Fröhlich, 1974, S. 96

[7] Clauß, 1976, S. 389

[8] Fröhlich, 1974, S. 96

[9] Clauß, 1976, S. 142

[10] Vgl. Hoffmann, Linneweh, Streich, 1997, S. 156ff

[11] Vgl. Hoffmann, Linneweh, Streich, 1997, S. 156ff

[12] Kastner, 1999,

[13] Höhler, 1998, S. 114

[14] Vgl. Kastner, 1999, S. 22

[15] Vgl. Kasnter, 1999, S. 162

[16] Meyer, 1988, S. 243

[17] Kroppenberg, 2000,

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Sozialkompetenz als Element der Persönlichkeitsentwicklung
Hochschule
Hochschule Mainz  (Wirschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Sozialkompetenz
Note
1,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
16
Katalognummer
V2684
ISBN (eBook)
9783638116237
Dateigröße
486 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialkompetenz, Element, Persönlichkeitsentwicklung, Sozialkompetenz
Arbeit zitieren
Thorsten Brehm (Autor), 2002, Sozialkompetenz als Element der Persönlichkeitsentwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/2684

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