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Kunststoff: Metall

Titel: Kunststoff: Metall

Hausarbeit , 2010 , 22 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Sarah Kästner (Autor:in)

Design (Industrie, Grafik, Mode)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Metalle funkeln, glänzen, reflektieren, sind widerstandsfähig und können selbst dann noch schön sein, wenn sie rosten. Metall gehört zu den ältesten Werkstoffen der Menschheit. Seine Nutzungs- und Verarbeitungsweise ist auch ein Merkmal für die zivilisatorische Entwicklung (Bronze-, Eisenzeit)
Wir sind Metallen seit jeher näher als anderen Materialien, denn sie sind in unserem Blut, in der Luft, die wir atmen, in den Lebensmitteln die wir essen, und in deren Verpackungen. Vor allem leben und arbeiten wir in Gebäuden aus Metall. Denn Metalle sind Bausteine der Architektur und bieten auch Halt für alle anderen sichtbaren Materialien.
Heute verfügen wir über mehr Werkstoffe als jemals zuvor. Etwa 3/4 der Elemente im Periodensystem aber sind Metalle. Bisher ist es gelungen daraus weit über 10.000 Legierungen , also Verbindungen, herzustellen. In der vorliegenden Hausarbeit, möchte ich auf zwei besondere Metalle - Corten-Stahl und Alucobond - und deren Herstellung, Eigenschaften und Verwendung eingehen.
Die Fähigkeit Metall herzustellen und zu beherrschen ist also bereits jahrtausendealt, aber die Erfindung von Kunststoff ist kaum mehr als ein Jahrhundert her. Obwohl dieses Material vergleichsweise jung ist, ist Kunststoff einer der vielseitigsten und meist genutzten Werkstoffe überhaupt.
Während des letzten Jahrhunderts hat sich dieses Material rasant weiter entwickelt und eröffnet uns enorme Möglichkeiten. Kunststoffprodukte erfüllen viele unserer täglichen Bedürfnisse und tragen mittlerweile sogar dazu bei, dass menschliche Organe durch solche aus Kunststoff ersetzt werden können.
Gleichzeitig wird die schier unendliche Zahl an Kunststoffprodukten begleitet von einer Umweltbelastung und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Kunststoff hat ein großes Potential an chemischen und physikalischen Einsatzmöglichkeiten. Aber auch die intelligente Verwendung, bei der die Vorteile von Kunststoff deutlich werden, insbesondere im designorientierten Prozess, faszinieren. Manche Dinge unseres alltäglichen Lebens würden ohne Kunststoff gar nicht existieren. So z.B. der Ping-Pong-Ball, der aus Nitrocellulose besteht, die als einziges Material dieser Aufgabe gerecht wird.2
Ende der Sechziger mussten da die Kunststoffe wie ein Befreiungsschlag wirken: Sie entzogen sich allen bisherigen Kriterien, hatten keine „natürliche" Farbigkeit, waren transparent, leicht und in ihren Einsatzmöglichkeiten nicht durch die Größe eines Baumes oder die Zähigkeit eines Metalls.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Metall

1.1 Corten-Stahl

1.2 Alucobond

2. Kunststoff

2.1 Polyethylen

2.2. Corian

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und den gezielten Einsatz von Metallen und Kunststoffen im modernen Design und der Architektur. Ziel ist es, anhand ausgewählter Werkstoffe wie Corten-Stahl, Alucobond, Polyethylen und Corian aufzuzeigen, wie sich technologische Eigenschaften und ästhetische Qualitäten in Gestaltungsprozessen vereinen lassen.

  • Entwicklung und Eigenschaften von Metallen im architektonischen Kontext
  • Analyse von Corten-Stahl und dessen witterungsbedingte Oberflächenveränderung
  • Vorteile von Metall-Polymer-Verbundplatten wie Alucobond
  • Chemische Grundlagen und Verarbeitungsformen verschiedener Kunststoffarten
  • Design-Potenziale von Polyethylen und modernen Verbundstoffen wie Corian

Auszug aus dem Buch

1. Metall

Metall kann man an den wesentlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften wie Leiten von Wärme und Elektrizität, hoher Festigkeit, Undurchsichtigkeit und meist langanhaltender Stabilität erkennen. Viele Metalle sind zudem magnetisch.

Man kann Metalle nach verschiedenen Gesichtspunkten einteilen. Zunächst unterscheidet man nach Stoffart in Eisen- (Stahl, Gußeisen u.a.) und Nichteisenmetalle (Aluminium, Kupfer u.a.). Gängig ist auch eine Einteilung nach dem Gewicht in Schwer- (z.B. Blei) und Leichtmetalle (z.B. Aluminium). Darüber hinaus kann man Metalle auch nach ihrem Wert klassifizerien in Edel- (Gold, Silber u.a.) und Nichtedelmetalle (Eisen u.a.).

Die meisten für uns sichtbaren Metallprodukte sind jedoch Legierungen verschiedener Art. Legierungen sind Metalle aus zwei oder mehreren Elementen, die zusammen geschmolzen wurden, um bessere mechanische Eigenschaften zu erzielen. So z.B. bei Edelstahl, wo Eisen, Chrom und Nickel zu einer härteren und vor allem rostfreien Alternative (zum Kohlenstoffstahl) gemischt werden.

Metalle können in ihren Eigenschaften entsprechend zielgerichtet verwendet werden. Zweifelsohne gehört das sog. „schmieden“ also das Hämmern und Pressen innerhalb der Kalt oder Warmbearbeitung zum Formen von Metallen zu einem der ältesten und einfachsten Verfahren.3

Man unterscheidet heute drei wesentliche Verarbeitungen: Gießen, Formgebung im plastischen Zustand und Formgebung im festen Zustand.4

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die historische Bedeutung und Materialität von Metallen sowie die moderne Rolle und gestalterische Freiheit von Kunststoffen.

1. Metall: Überblick über die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Metallen sowie gängige Verarbeitungsverfahren wie Gießen und Umformen.

1.1 Corten-Stahl: Untersuchung der spezifischen Eigenschaften dieses wetterfesten Stahls und dessen architektonischer Anwendung in markanten Bauprojekten.

1.2 Alucobond: Darstellung der Vorteile von Verbundplatten, insbesondere deren Formbarkeit und Stabilität bei der Fassadengestaltung.

2. Kunststoff: Erläuterung der chemischen Basis organischer Polymere und deren Einteilung in Plastomere, Duromere und Elastomere.

2.1 Polyethylen: Analyse des weltweit am häufigsten produzierten Kunststoffs und seiner vielseitigen Anwendung im Produktdesign.

2.2. Corian: Vorstellung dieses Verbundwerkstoffs als hygienische und formbare Lösung für Interieur und moderne Fassadenverkleidungen.

Fazit: Resümee über die historische Entwicklung der Werkstoffe und die heutige unbefangene, technologisch orientierte Nutzung durch zeitgenössische Designer.

Schlüsselwörter

Metall, Kunststoff, Corten-Stahl, Alucobond, Polyethylen, Corian, Industriedesign, Architektur, Werkstoffkunde, Legierung, Polymer, Oberflächengestaltung, Materialgerechtigkeit, Formgebung, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten von Metallen und Kunststoffen als prägende Materialien in Design und Architektur.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die werkstofftechnischen Grundlagen, Verarbeitungsverfahren und die ästhetische Gestaltung durch den Einsatz moderner Materialien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie unterschiedliche Materialien wie Corten-Stahl oder Polyethylen technisch verarbeitet werden und welche Rolle sie im modernen Designkontext einnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literaturrecherche und der Analyse von Fallbeispielen in der Architektur und im Industriedesign basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden spezifisch die Materialien Metall und Kunststoff sowie deren Untergruppen (Corten-Stahl, Alucobond, Polyethylen, Corian) anhand ihrer technischen Eigenschaften und prominenter Anwendungsbeispiele erläutert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Materialgerechtigkeit, Verbundwerkstoffe, industrielle Fertigung, Oberflächenästhetik und technologische Innovation.

Welche Besonderheit weist Corten-Stahl in der Fassadengestaltung auf?

Corten-Stahl bildet bei Bewitterung eine schützende Rostschicht aus, die das Material vor weiterer Korrosion bewahrt und eine ästhetisch markante, sich stetig wandelnde Oberfläche erzeugt.

Was macht Corian zu einem interessanten Bindeglied zwischen den Werkstoffen?

Corian kombiniert als Komposit aus Acryl-Polymer und natürlichen Mineralien Eigenschaften beider Welten: Es ist homogen wie ein Kunststoff, aber durch seine mineralische Zusammensetzung extrem haltbar und vielseitig verarbeitbar wie ein hochwertiger Werkstoff.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kunststoff: Metall
Hochschule
AMD Akademie Mode & Design GmbH  (Design und Medien)
Veranstaltung
Materialkunde
Note
1,8
Autor
Sarah Kästner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
22
Katalognummer
V268422
ISBN (eBook)
9783656594451
ISBN (Buch)
9783656594482
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kunststoff metall
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Kästner (Autor:in), 2010, Kunststoff: Metall, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268422
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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