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Die Modernisierung bei Weber und Durkheim

Titel: Die Modernisierung bei Weber und Durkheim

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 18 Seiten , Note: 1

Autor:in: Magister Artium Patrick Fengler (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In Zeiten globaler Veränderungen, insbesondere auf dem Gebiet der Wirtschaft und der Politik, macht es Sinn, sich mit der Modernisierung zu beschäftigen. Denn dieser Umwälzungsprozeß wird in allen Lebensbereichen aufgefunden. Und da die Modernisierung ein Wandlungsprozeß ist, wird sie durch den großen Prozeß des Sozialen Wandels eingeschlossen.
In der Arbeit „Modernisierung bei Durkheim und Weber, liegt der Ausgangspunkt der Betrachtung in der Auseinandersetzung mit dem Begriff des Sozialen Wandels. Im zweiten Teil soll speziell das Thema Modernisierung bei den Soziologen Weber und Durkheim betrachtet werden. Da beide etwa zur gleichen Zeit gelebt haben, könnte davon ausgegangen werden, dass beide Soziologen bei der Untersuchung des Modernisierungsprozesses den gleichen Ausgangspunkt haben und somit sich ähnlichen Problemstellungen widmen. Das dies nicht der Fall war, soll diese Hausarbeit zeigen. Dabei sollen die beiden Denkweisen im Vordergrund stehen, die ihre Wurzeln in der Verschiedenheit ihrer Ausgangspunkte haben.
Die Literaturlage zu diesem Thema ist breit gefächert. Zum einen werden Texte von Durk-heim und Weber herangezogen. Zum anderen kommen hauptsächlich Darstellungen von Dirk Kaesler, Günter Wiswede und Thomas Kutsch sowie von Christian Lahusen als Sekundärliteratur zur Anwendung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Dimensionen sozialen Wandels

2.1. Begriff und Probleme

2.2. Formen sozialen Wandels

3. Modernisierung

3.1 Weber und die Modernisierung

3.2 Durkheim und die Modernisierung

4. Schlußbetrachtung

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen

Die Hausarbeit verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen theoretischen Ansätze von Max Weber und Emile Durkheim zur Erklärung des Modernisierungsprozesses gegenüberzustellen. Dabei wird analysiert, wie beide Soziologen den sozialen Wandel konzeptualisieren und welche spezifischen Ausgangspunkte sie für ihre Untersuchungen wählen.

  • Grundlagen und Dimensionen des sozialen Wandels
  • Webers Theorie der Rationalisierung und des Kapitalismus
  • Durkheims Konzept der sozialen Arbeitsteilung
  • Vergleich der Denkweisen beider Soziologen

Auszug aus dem Buch

3.1. Weber und die Modernisierung

Nach Webers Wunsch soll die Soziologie das soziale Handeln „deutend verstehen“ und „ursächlich erklären“.

Weber spricht von „Handeln“, wenn ein Subjekt mit seinem Verhalten (Tun, Unterlassen, Dulden) einen Sinn verbindet. Somit ist von „sozialem Handeln“ die Rede, wenn sich dieser subjektive Sinn auf das Verhalten anderer Menschen bezieht. Um nun eine Handlung verstehe zu können, muß man sich mit ihrem Sinn auseinandersetzen. Vielmehr geht es auch darum, mit dem subjektiven Sinn auch dem subjektiven Motive der Handlung näher zu kommen. Falls subjektiver Sinn und subjektives Motiv gemeinsam auf soziale Handlungen wirken, kann man gesellschaftlichen Wandel auch als Sinneswandel begreifen. Nach Webers Vorstellungen hat die Soziologie schließlich die Aufgabe, durch das Finden plausibler Ursachen die Beziehung zwischen Sinn und Motiv zu erklären.

Weber ging hauptsächlich der Frage nach den Ursachen, Erscheinungsformen und Auswirkungen des Kapitalismus nach. In diesem Zusammenhang geht Weber auch auf die Bedeutung des Protestantismus ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Modernisierung ein und erläutert die Absicht, die unterschiedlichen Ausgangspunkte von Weber und Durkheim bei der Analyse dieses Prozesses darzustellen.

2. Dimensionen sozialen Wandels: Dieses Kapitel definiert den Begriff des sozialen Wandels, stellt zentrale Fragen an den Prozess und diskutiert verschiedene Formen sowie Verlaufsmodelle der gesellschaftlichen Veränderung.

3. Modernisierung: Hier werden die spezifischen Theorien von Weber (Rationalisierung und Kapitalismus) und Durkheim (soziale Arbeitsteilung) detailliert analysiert und erläutert.

4. Schlußbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass Weber und Durkheim unterschiedliche Ausgangspunkte – Konfessionen versus Arbeitsteilung – für ihre modernisierungstheoretischen Ansätze nutzten.

Schlüsselwörter

Sozialer Wandel, Modernisierung, Max Weber, Emile Durkheim, Rationalisierung, Kapitalismus, Arbeitsteilung, Geist des Kapitalismus, soziale Solidarität, innerweltliche Askese, mechanische Solidarität, organische Solidarität, Entzauberung der Welt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den soziologischen Begriff der Modernisierung durch den Vergleich der theoretischen Ansätze von Max Weber und Emile Durkheim.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der soziale Wandel, die Entstehung des Kapitalismus, die Rolle der Religion sowie die Auswirkungen der sozialen Arbeitsteilung auf die gesellschaftliche Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, dass Weber und Durkheim trotz ihrer zeitlichen Nähe sehr unterschiedliche Ausgangspunkte und Konzepte zur Erklärung des Modernisierungsprozesses verfolgten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die klassische soziologische Texte von Weber und Durkheim sowie deren Interpretation durch Sekundärliteratur heranzieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Grundlagen des sozialen Wandels geklärt, gefolgt von einer detaillierten Betrachtung der Rationalisierungsthese Webers und der Arbeitsteilungstheorie Durkheims.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie soziale Arbeitsteilung, Rationalisierung, Geist des Kapitalismus, mechanische und organische Solidarität sind zentral für das Verständnis der Arbeit.

Warum spielt der Protestantismus bei Weber eine so wichtige Rolle?

Weber sieht im asketischen Protestantismus eine der historischen Wurzeln des modernen Kapitalismus, da dieser durch die innerweltliche Askese den ökonomischen Rationalismus förderte.

Wie unterscheidet Durkheim archaische von modernen Gesellschaften?

Durkheim unterscheidet diese durch den Grad der Arbeitsteilung: Archaische Gesellschaften basieren auf mechanischer Solidarität und Ähnlichkeit, moderne Gesellschaften auf organischer Solidarität und funktionalen Unterschieden.

Was versteht Weber unter der Entzauberung der Welt?

Es ist ein Rationalisierungsprozess, bei dem durch wissenschaftliche und technische Fortschritte magische Mittel zur Beeinflussung der Welt verdrängt werden.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Modernisierung bei Weber und Durkheim
Hochschule
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg  (Soziologie)
Veranstaltung
Max Weber
Note
1
Autor
Magister Artium Patrick Fengler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
18
Katalognummer
V26850
ISBN (eBook)
9783638290661
ISBN (Buch)
9783638789189
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Modernisierung Weber Durkheim Weber
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magister Artium Patrick Fengler (Autor:in), 2003, Die Modernisierung bei Weber und Durkheim, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/26850
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Leseprobe aus  18  Seiten
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