Bei der Betrachtung der heutigen Marktwirtschaft in Europa und den USA, besonders im Hinblick auf den Handel, wird deutlich, dass sich viele relevante Umweltbedingungen und Einflussfaktoren grundlegend verändert haben und dieser Vorgang keinesfalls abgeschlossen ist. Verdrängungswettbewerb, Konzentrationsprozesse, Sättigungstendenzen, neue Medien und Veränderungen im Konsumentenverhalten sind einige dieser ausschlaggebenden Faktoren, die zu einer zunehmenden Komplexität und Dynamik der Märkte beitragen. Um ihre Existenz und Wachstumschancen zu bewahren sind Handelsunternehmen darauf angewiesen sich dem permanenten Wandel durch individuelle Marketingkonzeptionen anzupassen.
Die vorliegende Studienarbeit nimmt in Kapitel 2 zunächst eine Einordnung der Verkaufsförderung in den komplexen Begriff des „Marketing“ vor. Dabei erfolgt neben Definitionen und historischen Einflüssen des modernen Marketingverständnisses eine anschauliche Darstellung des Marketing-Mix. In Kapitel 3 und 4 findet eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Instrument der Verkaufsförderung in der Einzelhandelsbranche statt, bevor ein Ausblick auf mögliche Entwicklungen dieses Marketing-Instruments gegeben wird.
Inhaltsverzeichnis
1 Verkaufsförderungsaktionen im Wandel des Marketing
2 Klassische Einordnung der Verkaufsförderung in das Marketing
2.1 Entwicklung und Begriff des Marketing
2.2 Das Marketing-Mix
2.3 Die Kommunikationspolitik und ihre Elemente
3 Die Verkaufsförderung im Marketing-Mix
3.1 Definitionen und neue Sichtweise
3.2 Zielgruppen der Verkaufsförderung
3.2.1 Händlerpromotions
3.2.2 Außendienstpromotions
3.2.3 Verbraucherpromotions
4 Verkaufsförderungsaktionen im Einzelhandel
4.1 Handelsspezifische Sichtweise der Verkaufsförderung
4.2 Formen von Verkaufsförderungsaktionen des Einzelhandels
4.2.1 Primär akquisitionsorientierte Aktionen
4.2.2 Primär imageorientierte Aktionen
5 Ausblick auf mögliche Entwicklungen der Verkaufsförderung im Einzelhandel
Häufig gestellte Fragen
Was ist Verkaufsförderung im Marketing-Mix?
Verkaufsförderung (Sales Promotion) ist ein Element der Kommunikationspolitik, das durch zeitlich begrenzte Anreize den Absatz bei Händlern oder Endverbrauchern steigern soll.
Welche Zielgruppen unterscheidet man bei Promotions?
Man unterscheidet Händlerpromotions (Push-Strategie), Außendienstpromotions (Motivation der Mitarbeiter) und Verbraucherpromotions (Pull-Strategie).
Was sind primär imageorientierte Aktionen im Einzelhandel?
Dies sind Maßnahmen, die nicht sofort auf den Abverkauf zielen, sondern das Profil des Händlers stärken, wie z.B. Events, Beratungsaktionen oder Sponsoring.
Warum nimmt die Bedeutung der Verkaufsförderung zu?
Gründe sind der verschärfte Wettbewerb, gesättigte Märkte, austauschbare Produkte und ein verändertes, preisbewussteres Konsumentenverhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Marketing-Mix und Kommunikationspolitik?
Der Marketing-Mix umfasst alle Instrumente (4 Ps). Die Kommunikationspolitik ist eines dieser Instrumente, in das die Verkaufsförderung eingebettet ist.
- Arbeit zitieren
- Christian Groß (Autor:in), 2004, Formen von Verkaufsförderungsaktionen im Marketing-Mix des Einzelhandels, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268580