Ödipus & Freud


Referat / Aufsatz (Schule), 2014

11 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Die Sage von Ödipus - Kurzhandlung

Die Sage von Ödipus - kurz nacherzählt
Der Götterfluch
Ödipus auf Korinth
Ödipus erfährt seinen Götterfluch
Ödipus tötet seinen leiblichen Vater
Ödipus besiegt Sphinx
Ödipus wird König von Theben
Die Erkenntnis
Ödipus auf Kolonos
Der Tod von Ödipus

Personen und große Symbole aus der Sage von Ödipus
Ödipus:
Laios:
Iokaste:
Polybos:
Merope:
Kreon:
Der Hirte von König Laios:
Der Hirte von Polypos:
Polyneikes und Eteokles:
Antigone und Ismene:
Teiresias:
Theseus, König von Athen:
Die Sphinx:
Das Orakel von Delphi / Apollo / Götter:

Freud und Ödipus

Glossar

Quellen

Die Sage von Ödipus - Kurzhandlung

Die Sage von Ödipus handelt wie der Name bereits sagt, von Ödipus unserer Hauptperson und seinem Leben, von seiner Geburt an bis zu seinem Tode. Die Sage erzählt darüber, dass der Neugeborene aufgrund folgender Prophezeiung: „Er werde seinen eigenen Vater töten und seine Mutter ehelichen“ von den Eltern zuerst verkrüppelt und dann von einem Hirten in der Wildnis ausgesetzt werden soll. Dieser Hirte hat jedoch Mitleid mit dem Neugeborenen und übergibt ihn einem Hirten aus Korinth. Dieser gibt ihm den Namen Ödipus und bringt ihn nach Korinth zum dortigen Herrscherpaar. Dort wird er als Pflegekind aufgenommen und mit viel Liebe, als ein Thronfolger aufgezogen. Zu einem jungen Mann herangewachsen, bekommt er zu hören, dass er nicht der leibliche Sohn des Herrscherpaares von Korinth sei. Von Unsicherheit geplagt, macht er sich auf den Weg zum Orakel von Delphi um nach der Wahrheit zu fragen. Dieses Antwortet jedoch nicht auf seine Frage, sondern gibt ihm nur die gleiche Prophezeiung, die schon seine leiblichen Eltern gehört hatten. Von der Angst fortgetrieben und dabei immer noch im Glauben das seine Pflegeeltern die wahren Eltern sind sorgt er für die Erfüllung der Prophezeiung. Unwissend erschlägt er seinen leiblichen Vater und heiratet seine leibliche Mutter, mit der er vier Kinder zeugt. Die Zwillingssöhne Polyneikes und Eteokles sowie seine Töchter Antigone und Ismene. Jahre vergehen und das Unglück kommt ans Licht. Seine Mutter/Gemahlin erhängte sich aufgrund dieser Erkenntnis. Von Schmerz und Reue übermannt, nimmt sich Ödipus das Augenlicht und bestrafte sich zusätzlich damit, bettelarm in der Wildnis umher zu wandern. Aus Güte begleitet ihn seine ältere Tochter Antigone. Auf der Suche nach Erlösung befragt er das Orakel. Dieses schickt ihn nach Kolonos um Erlösung bei den Erinnyen und bei den Eumeniden zu finden. Auf dem heiligen Land angekommen, versuchen die Bewohner ihn zu vertreiben, doch als er dann deren König sein Anliegen vorträgt, ist dieser Einverstanden ihm zu helfen seine Erlösung zu erlangen. Als Ödipus danach, die Anliegen seiner Söhne und seines Schwagers Kreon abweist, hat er auch seine letzte Prüfung bestanden. Jetzt verabschiedet er sich von seinen geliebten Töchtern und findet seine letzte Ruhe in den heiligen Höhlen von Kolonos.

Die Sage von Ödipus - kurz nacherzählt

Der Götterfluch

Laios, König von Theben und seiner Gemahlin Iokaste war es lange Zeit nicht geglückt einen Thronerben zu zeugen. Deshalb machte sich Laios auf den Weg um das Orakel von Delphi zu befragen. Das Orakel sollte ihm und seiner Gemahlin von den Göttern einen Sohn erbitten. Er erfuhr hier, dass ihm ein Sohn geboren werde, dass dieser jedoch, seinen eigenen Vater töten und seine Mutter ehelichen werde. Er werde mit seiner Mutter auch Kinder in Inzest zeugen.

Der König glaubte sich verflucht und lebte lange Zeit von seiner Gemahlin getrennt, doch ihre große Liebe fügte sie wieder zusammen. Iokaste gebar einen Sohn. Aus Furcht vor dem Götterfluch beschloss das Herrscherpaar, ihren eigenen Sohn töten zu lassen. Sie beauftragten einen Hirten ihres Hauses, er solle das Kind im Gebirge aussetzen damit es sterbe. Zuvor durchbohrte der König die Füße seines Sohnes mit einer goldenen Nadel, um auf diese Weise zu verhindern, dass der kleine Sohn sich im Gebirge fortbewegen könne.

Ödipus auf Korinth

Der beauftragte Hirte brachte es jedoch nicht über sein Herz, diesen Auftrag auszuführen. Stattdessen übergab er das Kind einem anderen Hirten. Dieser löste zunächst dem kleinen Jungen die Fußfesseln und schenkte ihm den Namen „Ödipus“, was übersetzt „Schwellfuß“ heißt. Anschließend trug er das Kind nach Korinth, eine an Theben angrenzende Königsresidenz. Übergab den kleinen Ödipus dem dortigen Herrscherpaar Polybos und Merope. Sie waren kinderlos und benötigten einen Thronerben, deshalb nahmen sie den kleinen Ödipus und zogen ihn mit ihrer ganzen Liebe als zukünftigen Thronerben auf. Ödipus verbrachte seine ganze Kindheit und Jugend in Korinth. Er war dort glücklich und zufrieden.

Doch eines Tages, als Ödipus zu einem jungen Mann herangewachsen war, sagte ihm ein betrunkener Neider, er sei nicht der leibliche Sohn von Polybos und Merope und hätte damit kein Anrecht auf den Thron von Korinth.

Ödipus erfährt seinen Götterfluch

Schockiert und zutiefst verletzt, wandte sich Ödipus an Polybos und Merope, fragte sie, ob diese Aussage der Wahrheit entsprach. Das Königspaar beteuerte Ödipus nur ihre Liebe zu ihm, sagten Ihm aber nicht die Wahrheit, dass er tatsächlich nur ihr Ziehsohn war. Ödipus war zwar geehrt von der beteuerten Liebe, fand jedoch keine innere Ruhe. Er misstraute seinen (Pflege-) Eltern. Deshalb beschloss er nach Delphi zu gehen um das Orakel aufzusuchen. Die Götter wollte er nach der Wahrheit fragen, von wem er denn wirklich abstamme. Auch die Götter beantworteten ihm diese Frage nicht, stattdessen wiederholten sie die Weissagung, die sie schon seinem leiblichen Vater Laios verkündet hatten. Ödipus werde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten. Ödipus hatte große Angst, dass sich diese schreckliche Verkündung bewahrheiten könnte. Er beschloss, nicht nach Korinth zu seinen vermeintlichen Eltern zurückzukehren.

[...]

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Details

Titel
Ödipus & Freud
Note
1
Autor
Jahr
2014
Seiten
11
Katalognummer
V268602
ISBN (eBook)
9783656597162
ISBN (Buch)
9783656597155
Dateigröße
400 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ödipus, freud
Arbeit zitieren
Gabriele Hof (Autor:in), 2014, Ödipus & Freud, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268602

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