Die subjektive Erfahrung unseres Daseins ist, dass unsere Wahrnehmungen, Überzeugungen und Absichten unser Verhalten beeinflussen können. Wie können aber geistige Ereignisse in die materielle Welt eingreifen und dort Veränderungen verursachen?
Die epiphänomenalistische Antwort auf diese Frage ist, dass unser Verhalten nicht von mentalen Ereignissen sondern von Gehirnprozessen gesteuert wird, wobei uns diese Prozesse zum Teil auch bewusst werden.
Ist die epiphänomenalistische Sicht plausibel? Welche Argumente sprechen für den Epiphänomenalismus? Sind die Argumente gegen den Epiphänomenalismus stichhaltig? Die Beantwortung dieser Fragen bildet den Kern dieser Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung.
Epiphänomenalismus: Pro und Kontra
1. Das Leib-Seele-Problem
2. Ursprung und Begriff des Epiphänomenalismus
3. Argumente für den Epiphänomenalismus
4. Argumente gegen den Epiphänomenalismus
Zusammenfassung und Ausblick
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Was besagt die Theorie des Epiphänomenalismus?
Sie besagt, dass mentale Zustände (wie Gefühle oder Absichten) lediglich Nebenprodukte physischer Gehirnprozesse sind und selbst keine kausale Wirkung auf die materielle Welt haben.
Was ist das Leib-Seele-Problem in diesem Kontext?
Es ist die philosophische Frage, wie geistige Ereignisse und körperliche Prozesse miteinander interagieren können.
Welche Argumente sprechen für den Epiphänomenalismus?
Befürworter verweisen oft auf die kausale Geschlossenheit der physikalischen Welt und neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, dass Gehirnaktivität Handlungen einleitet, bevor wir uns ihrer bewusst werden.
Was sind die Hauptargumente gegen diese Sichtweise?
Kritiker führen die intuitive Überzeugung an, dass unsere Absichten unser Handeln steuern, sowie das Problem, warum Bewusstsein evolutionär entstanden sein sollte, wenn es keine Funktion hat.
Steuert unser Bewusstsein unser Verhalten?
Laut Epiphänomenalismus nicht; das Verhalten wird von Gehirnprozessen gesteuert, während uns diese Prozesse lediglich zum Teil bewusst werden.
- Citar trabajo
- Renata Ellermann (Autor), 2009, Epiphänomenalismus. Pro und Kontra, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268722