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Politische Musik in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970

Eine Gegenüberstellung links- und rechtsorientierter Musik

Titel: Politische Musik in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970

Facharbeit (Schule) , 2011 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Florian Boldt (Autor:in)

Musik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit widmet sich dem Vergleich zwischen links- und rechtsorientierter politischer Musik in der Bundesrepublik Deutschland ab 1970 widmen. Es sollen nicht nur die Unterschiede, sondern auch die Gemeinsamkeiten beider Richtungen herausstellen. Als weiteres Thema wird die entsprechende rechtliche Situation in Deutschland aufgegriffen.

Die Arbeit ist in jeweils zwei Epochen unterteilt: In die Zeit um das Jahr 1970 herum bis zum Ende der 1980er Jahre und ab den späten 1980er Jahren bis in die heutige Zeit. Diese Unterteilung ist insofern angebracht, da zum Ende der 1980er Jahre eine Zeit kultureller und gesellschaftlicher Veränderungen begonnen bzw. stattgefunden hat, aber gleichzeitig auch eine Veränderung in der Musik beider Richtungen zu beobachten ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

1.1.) Thematische Übersicht

2.) Hauptteil

2.1.) Definition

2.1.1.) Definition „rechtsorientierte Musik“

2.1.2.) Definition linksorientierte Musik

2.2.) Entwicklung der Musik sowie der Songtexte

2.3.) Auftreten in Politik und Gesellschaft

3.) Rechtliche Situation

4.) Fazit

5.) Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Vergleich zwischen links- und rechtsorientierter politischer Musik in der Bundesrepublik Deutschland ab 1970, wobei Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der musikalischen Entwicklung, den Texten und dem gesellschaftlichen Auftreten herausgearbeitet werden.

  • Definition und Abgrenzung politischer Musikstile.
  • Analyse der historischen Entwicklung beider Strömungen in zwei Epochen.
  • Vergleich der inhaltlichen Schwerpunkte und gesellschaftlichen Akzeptanz.
  • Untersuchung der rechtlichen Rahmenbedingungen und staatlichen Regulierungen.
  • Darstellung der Rolle politischer Musik als Instrument der Ideologievermittlung.

Auszug aus dem Buch

2.1.1.) Definition „rechtsorientierte Musik“

Allgemein wird Musik als rechtsorientiert bezeichnet, wenn sie Kennzeichen rechtsextremen, rassistischen oder nationalsozialistischen Gedankengutes aufweist. Dies geschieht mal mehr, mal weniger deutlich und basiert vor allem auf dem Kern der Texte, die oft einfach gehalten und somit leicht verständlich sind und sich gegen Menschen mit anderer Nationalität, politischem Denken, etc. aussprechen. Allerdings wird nicht nur Rassismus offen gezeigt, sondern auch alltägliche Themen wie beispielsweise Liebe oder Fußball finden Verwendung in den Songtexten. Das musikalische Spektrum reicht dabei vom Bereich der Liedermacher (zum Beispiel: Frank Rennicke) bis hin zur Rockmusik, wo sich eigene rechtsorientierte Stile gebildet haben, und zwar sind dies: „National Socialist Black Metal“ (NSBM), eine Subkultur des Black Metal, auch als „Rock Against Communism“ (RAC) bekannt, ein Stil, der das Dritte Reich in seiner Brutalität verherrlicht und klare misanthropische Züge gegenüber der Religion aufweist; „Hatecore“, eine Subkultur des Hardcore Punk, besonders prägnant sind hier die Texte, die oft sehr aggressiv gehalten und von Hass erfüllt sind. Weitere häufig von rechten Bands gespielte Musikstile sind die „Oi-Musik“, eine einfach gehaltene Form des Punks; die „Neue Deutsche Härte“ (NDH), die Elemente des Dark-Waves und des Gothicrocks vereinigt, jedoch oft fälschlicherweise der rechten Musik zugeordnet wird (bekannte Beispiele sind die „Böhsen Onkelz“ sowie „Rammstein“), der „Neofolk“, dem ein ähnliches Schicksal wie der „Neuen Deutschen Härte“ zuteilwurde und wird; der sogenannte „Wiking-Rock“, der eine Kombination aus Rockmusik und deutscher sowie skandinavischer Volksmusik darstellt und vor allem während der 1990er Jahre sehr große Beliebtheit genoss; sowie die bereits erwähnte Liedermacherei, die vor allem bei neonazistischen Demonstrationen und Kongressen eine beliebte musikalische Darbietungsform ist und als direkte Verbindung zwischen neonazistischer Politik und Musik angesehen werden kann, da viele neonazistische Liedermacher selbst politisch aktiv sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über den Vergleich zwischen links- und rechtsorientierter Musik in Deutschland seit 1970 und definiert den zeitlichen Rahmen sowie die methodische Herangehensweise.

2.) Hauptteil: Dieser Abschnitt analysiert Definitionen, die historische Entwicklung der Musik und Songtexte sowie das gesellschaftliche Auftreten beider politischer Strömungen.

3.) Rechtliche Situation: Es wird untersucht, wie der Staat mit rechtsextremer Musik umgeht, welche Rolle Verbote spielen und wie sich die Verbreitungspraxis darstellt.

4.) Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Gegenüberstellung der Ergebnisse, die eine hohe gesellschaftliche Integration der linken Musik und eine starke soziale Isolation der rechtsorientierten Musik feststellt.

5.) Anhang: Enthält ergänzende Materialien und Quellenverweise zur wissenschaftlichen Einordnung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Politische Musik, Rechtsrock, Linke Musik, Bundesrepublik Deutschland, Musikgeschichte, Liedermacher, Gesellschaftskritik, Rechtsextremismus, Subkultur, Skinhead, Indizierung, Politrock, Ideologie, 68er-Bewegung, Mainstream.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen links- und rechtsorientierter politischer Musik in Deutschland seit dem Jahr 1970.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition der Musikrichtungen, deren historische Entwicklung, der Wandel der Songtexte sowie das unterschiedliche Auftreten in der Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich politisch motivierte Musik in Deutschland entwickelte und warum sich linksorientierte Musik in der Gesellschaft etablieren konnte, während dies der rechtsextremen Szene verwehrt blieb.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine vergleichende Analyse durchgeführt, die sich auf Literaturrecherche und die Auswertung von Songtexten sowie historischen Kontexten stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Definition der Musikstile, die chronologische Entwicklung in zwei Epochen sowie die Analyse der gesellschaftlichen Integration und deren politischer Einbettung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Politische Musik, Rechtsrock, Linke Musik, Gesellschaftskritik, Rechtsextremismus, Subkultur und die historische Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.

Wie unterscheidet sich die gesellschaftliche Akzeptanz der beiden Strömungen?

Während linksorientierte Musik durch die Vermischung mit dem Mainstream weitgehend in der gesellschaftlichen Mitte akzeptiert ist, bleibt die rechtsorientierte Musik aufgrund ihrer historischen Belastung und extremistischen Ausrichtung auf eine isolierte Szene beschränkt.

Welche Rolle spielten die sogenannten "Schulhof-CDs"?

Diese wurden gezielt eingesetzt, um Jugendliche über populäre Musikstile für die rechtsextreme Szene zu gewinnen, ohne dass diese sofort den ideologischen Hintergrund hinterfragen.

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Details

Titel
Politische Musik in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970
Untertitel
Eine Gegenüberstellung links- und rechtsorientierter Musik
Note
1,0
Autor
Florian Boldt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
24
Katalognummer
V268793
ISBN (eBook)
9783656598367
ISBN (Buch)
9783656598305
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politik Deutschland Musik Entwicklung Punk DDR Rock Rechtsrock Nationalsozialismus BRD Bundesrepublik Kommunismus Sozialismus Rio Reiser
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Florian Boldt (Autor:in), 2011, Politische Musik in der Bundesrepublik Deutschland seit 1970, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268793
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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