Anhand verschiedener Untersuchungen und Studien möchte ich die Motivation von Schülerinnen und Schülern (kurz: SuS) im Unterricht beleuchten und Möglichkeiten der alternativen Unterrichtsgestaltung aufzeigen, um Unterricht interessanter zu gestalten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Intention der Arbeit
2. Begriffsdefinition
2.1 „Motivation“
2.2 Arten von Motivation
2.2.1 Intrinsische Motivation
2.2.2 Extrinsische Motivation
2.2.3 Leistungsmotivation
2.2.4 Lernmotivation
3. Motivation und Schule
3.1 Die Rolle des Lehrenden
3.2 Lernmotivation durch den Einsatz von Medien im Unterricht
3.3 Verschiedene Möglichkeiten der alternativen Unterrichtsgestaltung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Motivation für den Lernerfolg von Schülerinnen und Schülern sowie die Möglichkeiten, diese durch den gezielten Einsatz verschiedener Medien im Unterricht gezielt zu steigern und zu fördern.
- Grundlagen und Definitionen des Motivationsbegriffs
- Unterscheidung verschiedener Motivationsformen (intrinsisch, extrinsisch, Leistungsmotivation)
- Die pädagogische Rolle und der Einfluss der Lehrkraft auf die Lernmotivation
- Einsatz digitaler und analoger Medien zur abwechslungsreichen Unterrichtsgestaltung
- Strategien zur Förderung eigenverantwortlichen Lernens
Auszug aus dem Buch
3.2 Lernmotivation durch den Einsatz von Medien im Unterricht
Lernerfolg ist gekoppelt an einige Faktoren. Ein absolut wichtiger Faktor ist die Motivation, auf die ich mich hier in erster Linie beschränken werde. Diese besteht wiederum aus mehreren Bereichen, deren Begriffe ich im Vorfeld bereits erläutert habe.
Die Erhöhung der Motivation im Unterricht spielt dabei eine wichtige Rolle. Bloom legte bereits 1976 eine Theorie des Unterrichts und der Unterrichtsqualität vor. Darin geht es ihm um affektive Ziele, zu denen er neben Interessen und Einstellungen auch besonders die Motivation zählt (vgl. Schweer. 2000, S.117 f). Daher möchte ich besonderes Augenmerk auf die Lern- Leistungsmotivation durch den Einsatz von Medien im Unterricht setzten.
Der Bericht „Learners for Life - Student Approaches to Learning“ aus der Pisa Studie 2000 des OECD (Organisation For Economic Co-operation And Development), die auf einer Befragung von 15-Jährigen in 26 OECD Ländern basiert, liefert den Beweis, „dass Schüler, die stark motiviert sind und an ihre eigenen Fähigkeiten glauben, besser zu einem selbstregulierten Lernen in der Lage sind, was ihnen dabei hilft, bessere Leistungen in der Schule zu erzielen.“ (Pisa, Results. 2000: Learners for life. Student approaches to learning. OECD, organisation for economic co operation and development.). Dort heiß es: „Nahezu ein Fünftel aller Unterschiede bei den Leseleistungen der Schüler lässt sich auf die Effektivität der Lernvoraussetzungen im Sinne von Lernstrategien, Motivation und leistungsbezogenem Selbstvertrauen zurückführen.“ (Pisa, Results. 2000: Learners for life. Student approaches to learning. OECD, organisation for economic co operation and development.).
In der Handreichung einer Projektgruppe des Landesinstituts Mecklenburg Vorpommern, für Schule und Ausbildung heißt es, dass es eine klare Forderung von Bildungspolitikern, Wirtschat und Eltern nach stärkerer Integration von neuen Medien in den Unterricht gibt (vgl. Handreichung. 2001). Weiter wird darin aufgezeigt, dass die neuen Medien Einfluss auf die Ziele und Inhalte des Unterrichts nehmen. Allen voran sind andere Methoden und ein Knowhow seitens der Lehrkräfte erforderlich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Beweggründe für die Themenwahl und definiert die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung von Motivation für den Lernerfolg.
2. Begriffsdefinition: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen von Motivation sowie verschiedene Motivationsarten wie intrinsische, extrinsische und Leistungsmotivation theoretisch fundiert.
3. Motivation und Schule: Dieses Kapitel analysiert die Rolle des Lehrenden sowie die konkreten Möglichkeiten, Lernmotivation durch Medien wie Computer, Internet und klassische Unterrichtsmaterialien zu steigern.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Abwechslung und motivierenden Lehrmethoden für einen nachhaltigen Lernerfolg.
Schlüsselwörter
Lernmotivation, Motivation, Medieneinsatz, Unterrichtsgestaltung, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Leistungsmotivation, Pädagogik, Lernerfolg, Schülermotivation, Edutainment, Selbstreguliertes Lernen, Lehrerrolle, Unterrichtsqualität, Neue Medien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der zentralen Bedeutung der Lernmotivation für den Schulerfolg und untersucht, wie Lehrkräfte durch den Einsatz von Medien das Interesse und die Motivation von Schülern steigern können.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Grundlagen der Motivation, die Analyse der Lehrerrolle sowie die didaktischen Möglichkeiten moderner und klassischer Medien im Unterricht.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Die Arbeit verfolgt das Ziel, zu klären, ob Motivation tatsächlich der „Schlüssel zum Erfolg“ ist und wie Unterricht so gestaltet werden kann, dass er SuS stärker motiviert und deren Eigenverantwortung stärkt.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter Einbeziehung bestehender psychologischer Theorien, pädagogischer Studien und fachdidaktischer Berichte.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition motivationaler Begriffe, die Erläuterung der Rolle der Lehrkraft bei der Gestaltung einer lernförderlichen Atmosphäre und die Vorstellung verschiedener Medieneinsatzmöglichkeiten im Sozialwissenschaftlichen Unterricht.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?
Kernbegriffe sind Lernmotivation, Medieneinsatz, Edutainment, eigenverantwortliches Lernen und die Interaktion zwischen Lehrern und Schülern.
Was versteht man in diesem Kontext unter „Edutainment“?
Edutainment bezeichnet die Verbindung von Bildung (Education) und Unterhaltung (Entertainment), wobei spielerische Elemente genutzt werden, um Lerninhalte attraktiver zu vermitteln, ohne dass der Lernanteil vernachlässigt wird.
Warum ist laut der Arbeit ein abwechslungsreicher Unterricht so wichtig?
Ein immer gleich gestalteter Unterricht führt zu Langeweile und Desinteresse; Abwechslung durch verschiedene Medien ist essenziell, um die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten und Schüler in ihrer individuellen Lernweise zu unterstützen.
- Arbeit zitieren
- vanessa scheer (Autor:in), 2011, Lernmotivation durch den Einsatz von Medien im Unterricht - Schlüssel zum Erfolg?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268836