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Social Entrepreneurship und die Problematik der Findung einer geeigneten Rechtsform

Dilemma bei Gründern

Titel: Social Entrepreneurship und die Problematik der Findung einer geeigneten Rechtsform

Seminararbeit , 2014 , 25 Seiten , Note: 2,2

Autor:in: Rodrigue Bienvenue Nanfack (Autor:in)

BWL - Recht
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Das Social Enterpreneurship bzw. Sozialunternehmertum ist eine innovative, pragmatische Geschäftstätigkeit, die sich für den positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzt. Bei dieser pragmatischen Unternehmung, also Gemeinnutz, steht der Profitgedanke für den Social Entrepreneur im Hintergrund. Es ist in diesem Arbeitsfeld wichtig, Social Business (Soziale Marktwirtschaft) und Social Enterpreneurship abzugrenzen, vor allem in Deutschland, wo der Staat sich im Social Business betätigt und das Social Entrepreneurship eher in der privaten Hand liegt. Ihre Sachziele sind Leistungsproduktionen gegenüber einer bestimmten Zielgruppe. Dabei müssen sie z.B. ihre Kosten decken sowie ihre Liquidität sichern wie bei herkömmlichen Unternehmen. Man sollte aber unterschiedliche Arten von Social Entrepreneurs unterscheiden. Während einige Social Entrepreneurs am Ziel der Gewinngenerierung festhalten und diese durch besondere soziale Leistungen - z.B. die Beschäftigung von Arbeitslosen - zu erreichen versuchen, stellt der Gewinn für andere nur ein Mittel dar, um Zwecke realisieren zu können (vgl. CSR-Driven). Social Entrepreneur in Deutschland zu werden, scheint eine relative Herausforderung zu sein, weil es nicht reicht, eine gute Idee und ein Konzept zu haben, um es realisieren zu können, man muss auch eine rechtliche Unterstützung seitens des Gesetzes haben. Bei sozialen Unternehmensgründungen werden viele Social Entrepreneurs mit dem Gesetz konfrontiert, weil das Gesetz nicht an ihr Tätigkeitsfeld angepasst wurde. Daher reicht es also nicht, nur einen Idee bzw. die Initiative zu haben, um ein gesellschaftliches Problem unternehmerisch zu lösen, sondern der Social Entrepreneur muss anscheinend auch zwischen Rechtsformen jonglieren, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen. Im Bereich Social Entrepreneurship bietet der Gesetzgeber nur wenige Ressourcen an, was das Ganze in Deutschland relativ unflexibel macht. Social Entrepreuneurship wird daher in Deutschland als Dienstleitung oder als eine gesellschaftliche Verbundenheit, also Kooperation, betrachtet. Der Grund ist die soziale Marktwirtschaft, die sich auch relativ wenig entwickelt hat und vor allem sehr viel Innovation benötigt. Daher ist ein privater Sektor notwendig, um manche soziale Ungerechtigkeit effizienter zu lösen. Eine notwendige und vor allen faire Reform des privaten Social Entrepreneurship wäre nach den massive Privatisierungen seitens des Staates effizienter. D.h. aufgrund der massiven Privatisierunge

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schwierigkeiten in der Steuergesetzgebung für Social Entrepreuneurs

2.1. Stiftungsrecht

2.2. Vereinsrecht

3. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit

3.1. Stiftung und Vermögensverwaltung

3.2. Der eingetragene Verein (e.V.)

3.3. Andere Rechtsformen

4. Rechtsformen in der Praxis von Social Entrepreneurship

5. Förderungsprogramme zur Finanzierung von Social Entrepreneurs

6. Haftungen

6.1. Zur Haftung einer Stiftung

6.2. Zur Haftung eines Vereins

6.2.1. Haftung eines Vereinsmitglieds (BGH 2009)

6.2.2. Abgrenzung Spenden und Zahlungen für satzungsmäßigen Zweck

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik der Findung einer geeigneten Rechtsform für Social Entrepreneurs in Deutschland, da das bestehende Rechtssystem keine spezifisch auf diese Akteure zugeschnittene Struktur bietet und eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit erschwert.

  • Analyse der steuerlichen Herausforderungen für soziale Unternehmen
  • Untersuchung der Eignung von Stiftungs- und Vereinsrecht
  • Evaluation der Haftungsrisiken für Social Entrepreneurs
  • Diskussion der Notwendigkeit einer neuen, rechtlichen Förderinfrastruktur

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Social Enterpreneurship bzw. Sozialunternehmertum ist eine innovative, pragmatische Geschäftstätigkeit, die sich für den positiven Wandel einer Gesellschaft einsetzt. Bei dieser pragmatischen Unternehmung, also Gemeinnutz, steht der Profitgedanke für den Social Entrepreneur im Hintergrund. Es ist in diesem Arbeitsfeld wichtig, Social Business (Soziale Marktwirtschaft) und Social Enterpreneurship abzugrenzen, vor allem in Deutschland, wo der Staat sich im Social Business betätigt und das Social Entrepreneurship eher in der privaten Hand liegt. Ihre Sachziele sind Leistungsproduktionen gegenüber einer bestimmten Zielgruppe.

Social Entrepreneur in Deutschland zu werden, scheint eine relative Herausforderung zu sein, weil es nicht reicht, eine gute Idee und ein Konzept zu haben, um es realisieren zu können, man muss auch eine rechtliche Unterstützung seitens des Gesetzes haben. Bei sozialen Unternehmensgründungen werden viele Social Entrepreneurs mit dem Gesetz konfrontiert, weil das Gesetz nicht an ihr Tätigkeitsfeld angepasst wurde. Daher reicht es also nicht, nur einen Idee bzw. die Initiative zu haben, um ein gesellschaftliches Problem unternehmerisch zu lösen, sondern der Social Entrepreneur muss anscheinend auch zwischen Rechtsformen jonglieren, um ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Social Entrepreneurship in Deutschland ein und verdeutlicht die Herausforderungen bei der Gründung aufgrund fehlender passender gesetzlicher Rahmenbedingungen.

2. Schwierigkeiten in der Steuergesetzgebung für Social Entrepreuneurs: Es wird erörtert, warum soziale Unternehmungen im aktuellen Steuersystem benachteiligt sind und welche Auswirkungen dies auf die Effizienz und Innovationskraft hat.

3. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit: Dieses Kapitel analysiert die Vermögensverwaltung und rechtliche Situation innerhalb der häufig genutzten Rechtsformen Stiftung und eingetragener Verein.

4. Rechtsformen in der Praxis von Social Entrepreneurship: Hier wird der Fokus auf die tatsächlichen Anforderungen an soziale Unternehmer gelegt, die trotz innovativer Ansätze mit starren Rechtsstrukturen jonglieren müssen.

5. Förderungsprogramme zur Finanzierung von Social Entrepreneurs: Der Text stellt existierende Finanzierungsmodelle und Förderprogramme vor, die Social Entrepreneurs zur Realisierung ihrer Vorhaben nutzen können.

6. Haftungen: Dieses Kapitel beleuchtet die komplexen Haftungsrisiken für Stiftungen und Vereine, insbesondere die persönliche Haftung der Vorstände gegenüber dem Fiskus.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und unterstreicht die Notwendigkeit einer rechtlichen Reform zur Förderung privater sozialer Unternehmungen.

Schlüsselwörter

Social Entrepreneurship, Sozialunternehmertum, Rechtsform, Gemeinnützigkeit, Stiftungsrecht, Vereinsrecht, Haftung, Steuerrecht, soziale Rendite, Unternehmensgründung, Dritter Sektor, Finanzierung, Gesetzgebung, Sozialunternehmen, Gemeinwohl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen und steuerlichen Schwierigkeiten, mit denen soziale Unternehmer (Social Entrepreneurs) in Deutschland bei der Gründung und Ausübung ihrer Tätigkeit konfrontiert sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Wahl der passenden Rechtsform, steuerliche Rahmenbedingungen, Haftungsfragen bei Stiftungen und Vereinen sowie die Möglichkeiten zur Finanzierung durch Förderprogramme.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, auf die systembedingten Lücken im deutschen Recht aufmerksam zu machen, die das Potenzial von Social Entrepreneurship einschränken, und die Notwendigkeit einer geeigneten Rechtsform für diesen Sektor aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine rechtliche und ökonomische Analyse der bestehenden Rahmenbedingungen, gestützt durch Fachliteratur und Berichte zur aktuellen Situation in Deutschland.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Vor- und Nachteile der Stiftungs- und Vereinsformen, die Haftung der Organe sowie die Rolle von Förderprogrammen wie KfW oder Bonventure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Social Entrepreneurship, Rechtsform, Gemeinnützigkeit, Haftung und steuerliche Rahmenbedingungen geprägt.

Warum sind Stiftungen für Social Entrepreneurs oft nicht ideal?

Stiftungen sind auf Gemeinnützigkeit ausgelegt und bieten wenig Anreize für Investoren, da eine Gewinnmaximierung oder Ausschüttung an den Gründer in der Regel nicht vorgesehen ist.

Welche Rolle spielt die Haftung für den Social Entrepreneur?

Der Social Entrepreneur trägt als Vorstand eines Vereins oder einer Stiftung erhebliche Haftungsrisiken, insbesondere gegenüber dem Fiskus bei Steuerfragen oder im Rahmen der sogenannten Spendenhaftung.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Social Entrepreneurship und die Problematik der Findung einer geeigneten Rechtsform
Untertitel
Dilemma bei Gründern
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Schumpeter School of Business and Economics)
Veranstaltung
Gründungsmanagement & Social Entrepreneurship
Note
2,2
Autor
Rodrigue Bienvenue Nanfack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
25
Katalognummer
V268860
ISBN (eBook)
9783656598510
ISBN (Buch)
9783656598503
Sprache
Deutsch
Schlagworte
social entrepreneurship problematik findung rechtsform dilemma gründern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Rodrigue Bienvenue Nanfack (Autor:in), 2014, Social Entrepreneurship und die Problematik der Findung einer geeigneten Rechtsform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268860
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Leseprobe aus  25  Seiten
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