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Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen

Titel: Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen

Hausarbeit , 2013 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stefan Seefelder (Autor:in)

Ethnologie / Volkskunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Globalisierung als weitreichendes Phänomen, das in die Lebensbereiche aller Menschen eingreift, ist Gegenstand zahlreicher Debatten von Befürwortern und Kritikern. Die vorliegende Arbeit soll die Konsequenzen der globalisierten Privatisierung der Wasserwirtschaft in Indien anhand von zwei Fallbeispielen illustrieren und die Probleme mit einem Fokus auf der Vulnerabilität der indischen Gesellschaft aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Globalisierung der Wirtschaft

2.1.Globalisierung als Vernetzung

2.2. Globalisierung der Wirtschaft

3. Die Vulnerabilität der Wasserversorgung in Indien

3.1. Allgemeines: Vulnerabilität kritischer Infrastrukturen

3.2. Wasserknappheit und Wasserverschmutzung

3.3. Fehler im Wassermanagement

4. Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien: Zwei Fallbeispiele

4.1. Die Rolle von Veolia bei der Teilprivatisierung der Wasserversorgung in Nagpur

4.2 Die Coca-Cola-Fabriken in Nordindien

5. Fazit, Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die Privatisierung von Wasserressourcen in Indien als ein spezifisches Globalisierungsphänomen. Dabei wird untersucht, wie sich die Aneignung von Wasser durch internationale Konzerne auf die ohnehin fragile Wasserversorgung und die Lebensbedingungen der Bevölkerung auswirkt, wobei infrastrukturelle, rechtliche und ökologische Herausforderungen im Fokus stehen.

  • Globalisierung als ökonomisches und strukturelles Paradigma
  • Vulnerabilität der kritischen Infrastruktur Wasser in Indien
  • Formen der Privatisierung und private Public Partnerships
  • Fallstudie: Veolia in Nagpur
  • Fallstudie: Coca-Cola-Abfüllanlagen in Nordindien

Auszug aus dem Buch

3. Die Vulnerabilität der Wasserversorgung in Indien

Die Vulnerabilität der indischen Wasserversorgung beschränkt sich nicht allein auf die Knappheit von sauberem Wasser. In Betracht gezogen müssen auch andere Faktoren, die im Zusammenhang mit der Wasserwirtschaft stehen, so etwa die Entsorgung von Abwässern, die unterschiedlichen geographischen und klimatischen Bedingungen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Versorgung insbesondere der ländlichen Bevölkerung mit bezahlbarem, hochwertigem Trinkwasser.

Die Ausbreitung von Krankheitserregern, die durch kontaminiertes Wasser beschleunigt und befördert wird, geringe Erträge in der Landwirtschaft durch unzureichende Bewässerungsmöglichkeiten und -maßnahmen sowie der verschwenderische Umgang mit Wasser sind Faktoren, die direkte Auswirkungen auf die Bevölkerung haben und sich gegenseitig verstärken: So führt z.B. die vorrangige Versorgung der Landwirtschaft zum Bau tieferer Brunnen und zur Kontamination des Wassers mit Düngemitteln und Pestiziden, dadurch kann das Grundwasser von der umliegenden Bevölkerung jedoch nicht mehr genutzt werden bzw. wird zum gesundheitlichen Risiko.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Problematik der weltweiten Wasserknappheit ein und definiert das Ziel, die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen zu analysieren.

2. Die Globalisierung der Wirtschaft: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Globalisierung als treibende Kraft für die Vernetzung von Wirtschaftssystemen und staatlichen Gütern.

3. Die Vulnerabilität der Wasserversorgung in Indien: Hier wird die Wasserversorgung als kritische Infrastruktur definiert und die komplexen Probleme durch Wasserknappheit, Verschmutzung und Fehlmanagement in Indien aufgezeigt.

4. Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien: Zwei Fallbeispiele: Das Kapitel untersucht anhand der Konzerne Veolia und Coca-Cola, wie sich private Investoren in die indische Wasserinfrastruktur einbinden und welche negativen ökologischen und sozialen Folgen dies hat.

5. Fazit, Ausblick: Die abschließende Zusammenfassung betont, dass die untersuchten Privatisierungen das Versorgungsproblem verschärfen, anstatt es zu lösen, und die Vulnerabilität der Bevölkerung weiter erhöhen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Wasserversorgung, Indien, Privatisierung, Vulnerabilität, kritische Infrastruktur, Veolia, Coca-Cola, Wasserknappheit, Grundwasser, Umweltverschmutzung, Public-Private-Partnership, Nachhaltigkeit, Wasserwirtschaft, soziale Struktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Privatisierung der Wasserversorgung in Indien und betrachtet diese Prozesse als Bestandteil globaler ökonomischer Entwicklungen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen der Globalisierung auf staatliche Infrastrukturen, der Vulnerabilität der indischen Wasserwirtschaft sowie den Geschäftspraktiken internationaler Konzerne in diesem Sektor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Vorgänge bei der Privatisierung und Aneignung von Wasserressourcen anhand von Fallbeispielen, um diese als Globalisierungsphänomene einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender wasserwirtschaftlicher Untersuchungen, Zeitungsberichte sowie Eigendarstellungen und Nachhaltigkeitsberichte der beteiligten Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der Globalisierung, die Analyse der indischen Wasserproblematik und eine detaillierte Betrachtung der Aktivitäten von Veolia und Coca-Cola.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselbegriffe sind Globalisierung, Wasserknappheit, Privatisierung von Infrastruktur, Vulnerabilität und ökologische Folgeschäden.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Veolia in Nagpur?

Die Arbeit stellt dar, dass trotz der Versprechen auf eine kontinuierliche Wasserversorgung durch Veolia das Projekt mit Verzögerungen bei der Erneuerung der Leitungen und Vorfällen von kontaminiertem Wasser kämpft.

Welche Rolle spielt die Coca-Cola-Problematik für die Argumentation?

Die Coca-Cola-Fabriken dienen als Beispiel für die indirekte private Aneignung von Wasser, wobei die Arbeit die Entleerung der Grundwasserspeicher und die chemische Belastung der Böden als kritische Punkte hervorhebt.

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Details

Titel
Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
1,0
Autor
Stefan Seefelder (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
14
Katalognummer
V268975
ISBN (eBook)
9783656600114
ISBN (Buch)
9783656600077
Sprache
Deutsch
Schlagworte
privatisierung wasserversorgung indien globalisierungsphänomen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Seefelder (Autor:in), 2013, Die Privatisierung der Wasserversorgung in Indien als Globalisierungsphänomen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/268975
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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