Die Entwicklung des Heermeisteramtes in der Spätantike


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Verhältnis von Zivilverwaltung und Militär
2.1 Die Reform Diocletians
2.2 Verwaltungsreform unter Constantin und Entstehung des Heermeisteramtes

3. Wandel im römischen Heer

4.1 Ein neues militärisches Instrument: das Bewegungsheer
4.2 Die Germanisierung des römischen Heeres
4. Entwicklung des Heermeisteramts
4.1 Die Heermeisterreform Constantius‘ II
4.2 Merobaudes
4.3 Arbogast
4.4 Stilicho
4.5 Constantius
4.6 Weitere Entwicklung

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis
6.1 Quellen
6.2 Darstellungen

1. Einleitung

In dieser Arbeit sollen die Bedingungen untersucht werden, unter denen sich ein neues politischesSystem herausbilden konnte, an deren Endpunkt der Kaiser im Westreich seine faktische politischeMacht nahezu vollständig verloren hatte. Nicht mehr der Kaiser herrschte, sondern ͣdie faktischeHerrschaft übten Heermeister aus, die reichsfremd waren oder sich auf reichsfremde Truppen stützten“1. Die dazu führenden Bedingungen nahmen ihren Ausgangspunkt bei Diocletian. Eine wichtigeMarkierung in dieser Entwicklung ist der Machtkampf, in dem sich Arbogast gegen Valentinian II.durchzusetzen vermochte. Die Kaiser im Westen haben es fortan nicht mehr geschafft, die Machtzurückzugewinnen.

Diese Arbeit folgt methodisch einem Zweischritt. Zunächst sollen strukturelle Voraussetzungen fürdas neue politische System2 aufgezeigt werden. Dabei spielen insbesondere die Veränderungen imVerhältnis von Zivilverwaltung und Militär eine wichtige Rolle. In die Zeit Constantins I. fällt die Schaffung des Heermeisteramts, worauf eingegangen wird, bevor der Wandel im römischen Heer unterzwei zentralen Aspekten dargestellt wird. Dieser ist wesentliches Movens für die weitere Entwicklungdes Heermeisteramtes. In einem zweiten Schritt sollen neuralgische Punkte dieser Entwicklung entlang ausgewählter Heermeister des vierten nachchristlichen Jahrhunderts aufgezeigt werden. In dieser Arbeit wird der zeitliche Schwerpunkt auf die zweite Hälfte des 4. Jahrhunderts gelegt. In dieserZeit wurden die Weichen für die spezifische Dynamik des Heermeisteramts gestellt.

Daher wurde an Quellen insbesondere auf die Geschichtsschreiber Zosimos und Ammianus Marcellinus zurückgegriffen. Die erhaltenen Bücher XIV bis XXXI aus Ammians res gestae behandeln die Jahre353 bis 378 besonders ausführlich. Ammian schöpft aus einer profunden Sachkenntnis, da er im Stabdes magister equitum per Orientem Ursicinus diente.3 Umso mehr verwundert allerdings seine Nachlässigkeit was die korrekten Titel der Militärchargen anlangt. Von Nischer konstatiert, dass es ͣfasteine usnahme“ bilde, ͣwenn einmal ein General mit dem richtigen, ihm offiziell gebührenden Titelbenannt wird“4.

Von Zosimos wissen wir ungleich weniger.5 Es lässt sich schließen, dass er um die Wende vom 5. zum 6. Jahrhundert gelebt hat. Sein Geschichtswerk, das nach den überkommenen Handschriften denTitel Historia Nea trägt6, bricht kurz vor der Einnahme Roms durch Alarich im Jahre 410 ab. Er beginnt seine Geschichte mit Augustus. Insbesondere Buch 3, das fast gänzlich von Kaiser Julian handelt und Buch 4, das mit dem Tod Theodosius schließt, sind für unseren Zeitraum von Bedeutung.

Die Forschungslage zur Rolle der Heermeister ist, insbesondere für das 4. Jahrhundert, ausgesprochen dürftig. Der einzige ausführlichere Forschungsbericht jüngerer Zeit stammt aus dem sehr verdienstvollen Artikel im ‚Neuen Pauly‘ von Alexander Demandt. Dieser ist allerdings mit mehr als 40 Jahren deutlich angegraut. Als ausgewiesenem Kenner der Spätantike und Verfasser einer - leider unveröffentlichten - Habilitationsschrift zum magister militum ist vor einigen Jahren das Handbuch zur Spätantike von Demandt neu überarbeitet worden, was wahre Fülle an Informationen teilweise sehr ausführlicher Art zu dem Thema bietet.7 Daher wurde in dieser Arbeit häufiger darauf rekurriert, und - wenn möglich - auch dem deutlich älteren Lexikonartikel vorgezogen.

Weitere aktuellere Publikationen zu den Heermeistern der Spätantike fokussieren zumeist das 5. und 6. Jahrhundert. Zu nennen wären etwa die Dissertationen von Tido Janßen zu Stilicho (2004), vonTimo Stickler zu Aetius (2000), oder von Friedrich Anders zu Ricimer (2010)8. Auch Liebeschuetz mitseinem - laut Demandt leider ͣüber dem Niveau eines Examenskandidaten der Geschichte“ liegenden9 - Buch ͣBarbarians and Bishops“ (1990) ist ebenso wie Penny MacGeorge mit ihrer Publikationzu ͣLate Roman Warlords“ (2003) auf das 5. Jahrhundert festgelegt.10 Sucht man Publikationen zum 4. Jahrhundert, muss man, abgesehen von einigen vereinzelten Aufsätzen der 1980er Jahre11, gar aufPublikationen der 60er Jahre zurückgreifen, so z.B. auf Manfred Waas‘ Dissertation zu Germanen imrömischen Dienst (1965).12 Der neueste Aufsatz zum hier zu untersuchenden Phänomen stammt vonEgon Flaig (2005).13

2. Das Verhältnis von Zivilverwaltung und Militär

In der Krise des 2. und 3. Jahrhunderts ergriffen die Kaiser Maßnahmen, die in den Reformen Diocletians und Constantins ihren Abschluss fanden. Als deren wesentliche Elemente lassen sich neben derVermehrung der Truppen und der Neuorganisation des Heeres (Vgl. Kap. ##), einer Umorganisationdes Steuersystems, einer Differenzierung der Verwaltung und einer Definition der Führungsschichtenvom kaiserlichen Dienst her insbesondere der Versuch einer Trennung von ziviler und militärischer Gewalt nennen.14 Das Verhältnis zwischen Militär und Zivilverwaltung wurde Demandt zufolge ͣin der Spätantike neu bestimmt.“15 Während in der Prinzipatszeit zivile und militärische Gewalt beim jeweiligen Statthalter lagen, wurde mit diesem Prinzip durch Ausschluss der Senatoren vom Militärdienst unter Gallienus gebrochen.16 Diese Funktion kam nun den Rittern zu, wodurch Sozialprestige und militärisches Kommando getrennt wurden.

Die Zivilverwaltung hatte dabei den Vorrang vor dem Militär. Dies spiegelt sich auch noch in der Rangordnung, wie sie die Notitia Dignitatum, eine rt ͣStaatshandbuch“17 zum Gebrauch für offizielle Stellen, vorgibt.18 Erst mit Valentinian, der die höchsten Militärbeamten als ranggleich aufwertete, sollte sich dies im Westreich ändern.19

Die Verwaltungsstrukturen, wie sie mutatis mutandis für unseren Zeitraum bestehen, sind im Wesentlichen durch Diocletian geschaffen worden. Im Folgenden sollen die für unsere Belange wichtigsten Änderungen kurz umrissen werden.

2.1 Die Reform Diocletians

Diocletian hatte mit seiner fundamentalen Reform das regionale Mehrkaisertum geschaffen. Statteines Kaisers gab es hinfort idealtypischerweise zwei Augusti und zwei Caesares. Das Reich wurdenicht geteilt, die Tetrarchen besaßen aber ͣspezifische Kompetenz- und Operationsbezirke“20. DieBefugnisse der vier Tetrarchen waren im Kern gleich. Sie besaßen unter anderem das oberste Heereskommando, die Finanzhoheit, das Recht der Beamtenernennung und verkörperten die höchsteRechtsprechung.21 Es scheint, dass sich jeder Tetrarch einen eigenen praefectus praetorio gehaltenhabe.22

Eine Verbesserung der administrativen und fiskalischen Erfassung hatte die Neuordnung der Provinzialverwaltung durch eine ͣdifferenzierte und engmaschige bürokratische Hierarchie“ zum Ziel.23 Der zu Beginn des 4. Jh. verfasste Laterculus Veronensis verzeichnet 95 Provinzen, die im weiteren Verlauf der Spätantike auf 120 stiegen. Als neue Verwaltungseinheit wurden zwölf Diözesen24 geschaffen, die jeweils von ritterlichen vicarii als Stellvertretern (auch: vices agentes praefectorum praetorio) des praefectus praetorio verwaltet wurden. Bis auf zwei Provinzen, die unter senatorischen Prokonsuln standen, wurden die Provinzen von praesides dirigiert. Zivilverwaltung und Militär wurden - von bestimmten Krisenregionen abgesehen - getrennt. Dies geschah wohl mit dem Impetus, Usurpationen zu erschweren. Die alten legati Augusti pro praetore der Prinzipatszeit wurden durch duces ersetzt, welche die Truppen größerer Grenzabschnitte kommandieren.25

2.2 Verwaltungsreform unter Constantin und Entstehung des Heer- meisteramtes

Einen wichtigen Einschnitt bedeutete die Verwaltungsreform Constantins I., der, nachdem er in der Schlacht bei Adrianopel im Jahr 324 seinen letzten Konkurrenten ausgeschaltet hatte, alleiniger Augustus wurde. Die von Diocletian erweiterte Hofverwaltung wurde von ihm weiter ausgebaut. Spätestens 320 schuf er das neue Amt des magister officiorum. Ihm untergeordnet war die Garde (scholae) der agentes in rebus, also der kaiserlichen Kommissare.26 Seine wichtigste Maßnahme in der Zivilverwaltung war zweifelsohne die Neudefinition der praefectura praetorio.

Die ursprüngliche Aufgabe des von Augustus geschaffenen und kollegial zu besetzenden Amtes - dieFührung der Prätorianergarde - wurde im Laufe der Zeit mit immer mehr juristischen und verwaltungstechnischen Aufgaben überlagert.27 Spätestens seit dem Anfang des 3. Jahrhunderts hatte erdie Aufsicht über das Hofpersonal, sowie die fallweise Aufsicht über die annona militaris inne.28 Zosimos beschreibt das Amt als das ͣzweithöchste nach dem Thron“29. Constantin funktionierte dasAmt nach seinem Sieg an der Milvischen Brücke im Jahr 312 um. Er löste die Prätorianergarde auf,auf die sich sein Gegner Maxentius gestützt hatte. Trotz Auflösung jener Garde behielt Constantinallerdings den Posten des Prätorianerpräfekts bei. Inhaber dieses Amtes hatten das Recht, an kaiserlicher Stelle zu richten (vice sacra iudicans), sodass aus „Gardepräfekten Reichspräfekten [wurden]“[30]. Zosimos berichtet, dass die später vier kanonischen Präfekturen (Galliae, Italiae, Illyricum,Oriens) bereits von Constantin geschaffen worden seien.31 Eine Inschrift aus dem Sommer 337, dievier praefecti praetorio nennt, scheint diese Behauptung zu stützen. Offenbar hat Constantin seinenzu Caesares ernannten Söhnen jeweils einen Präfekten an die Hand gegeben. Dieser verlor allerdingsbis auf Zuständigkeiten bei der Truppenrekrutierung und -versorgung seine militärischen Kompetenzen.

Mit der Neudefinition der praefectura praetorio gab es keinen kaiserlichen Stellvertreter mehr als Befehlshaber des Heeres. Daher wurde nun eine oberste Militärbehörde geschaffen, deren Führung den magistri militum oblag. Dies berichtet uns Zosimos: „Nachdem Constantinus auf diese Weise das Amt der praefecti praetorio zerteilt hatte, bemühte er sich, es noch durch andere Maßnahmen zu schwächen; denn obgleich die Soldaten allenthalben nicht nur Zenturionen und Tribunen, sondern auch die sogenannten duces, die in jeder Garnison den Rang von Generälen bekleideten, über sich hatten, schuf Constantinus noch die magistri und zwar sowohl den magister equitum als auch peditum und übertrug ihnen die Befugnis, die Soldaten in der Schlacht zu führen und Schuldige zu bestrafen, wobei er auch dieses Vorrecht den praefecti praetorio nahm.“32

Die Intention Constantins ist für Zosimos, der die Änderung der „gute[n] geltende[n] Ordnung“ sehr kritisch sieht[33], also primär die Schwächung der Macht der Präfekten. Auch die Forschung erkennt einen Grund Constantins in der „politischen Gefahr, die fähige und machtbewußte praefecti praetorio für einen Kaiser darstellen konnten“.34 Die Schaffung des Heermeisteramts geschah, so lässt sich vermuten, wiederum auch mit der Maßgabe, den „militärisch nicht hinreichend fähigen Prinzen“ erfahrene und gediente Militärexperten an die Seite zu stellen.35

Die vormaligen Aufgaben des Präfekten am Hof fielen überwiegend dem neugeschaffenen magisterofficiorum zu, wovon Johannes Lydus berichtet: „(͙) necessity arose for the prefect no longer tocommand the court and the forces under arms (the former was handed over to the so-called magister, while the latter were turned over to the recently established generals)”36.

Die Frage nach dem genaueren Zeitpunkt für die Entstehung des Amtes, den beide hier zitierte Autoren offen lassen, wurde in der Forschung kontrovers diskutiert. Während Seeck der Ansicht war, dass Constantin das Heermeisteramt schon im Jahre 317/318 geschaffen habe, ordneten Mommsen, Steinund Demandt die Reform ins Ende seiner Regierungszeit in die 330er Jahre ein.37 Letztere Datierunglässt sich sowohl mit Zosimos als auch mit dem liber de caesaribus des Aurelius Victor aus dem 4. Jahrhundert in Übereinstimmung bringen, die die Neuordnung nach dem Bau Konstantinopels imJahre 330 bzw. nach der Niederwerfung des Thronprätendenten Kalokairos im Jahre 334 ansetzen.38 Es erscheint allerdings zumindest merkwürdig, dass es keinen namentlich genannten HeermeisterConstantins I. gibt.

Eine weitere wichtige Quelle für die Organisation des Heermeisteramts ist die Notitia Dignitatum.39 Sie wurde für Theodor Mommsen Ausgangspunkt seiner Überlegungen, der damit sogleich die herrschende Auffassung zum Heermeistersamt insgesamt prägte.40 Sein grundlegender Ansatz geht davon aus, dass das Heermeisteramt von der Heermeisterordnung der Notitia Dignitatum zutreffendbeschrieben worden sei. In der Notitia werden zwei Arten von Heermeistern unterschieden: die beiden „Hofgenerale“ im Osten (magistri equitum et peditum in praesenti bzw. magistri militumpraesentalis) und die des Westens (magister peditum in praesenti und magister equitum in praesentisbzw. praesentalis), alsdann die „Sprengelgenerale“ des Ostens (magister equitum et peditum bzw.militum per Orientem, per Thracias und per Illyricum) sowie des Westens (magister equitum per Gallias). Die neuere Forschung hebt jedoch hervor, dass die Heermeisterordnung der Notitia die wirklichen Verhältnisse nur unvollkommen widerspiegele: insbesondere seien ihre Bestimmungen niegleichzeitig in Kraft gewesen. Eindeutig ist, dass die Entwicklung des magister peditum praesentaliszum obersten Kommandanten in Westrom, wie es in der Notitia Dignitatum dargestellt wird, nichtunter Constantin stattgefunden haben kann, da dies der Grundidee seiner Reform widersprochenhätte.41

3. Wandel im römischen Heer

In diesem Kapitel soll der wichtigste Faktor für den Aufstieg der Heermeister behandelt werden: dierömische Armee oder vielmehr ihr sukzessiver struktureller Wandel. Dieser ergibt aus der veränderten Heeresstruktur der römischen Armee, Änderungen im Rekrutierungssystem und aus der sich ausdiesen Veränderungen ergebenden Barbarisierung des römischen Heeres bis hin zu den höchstenOffiziersrängen.

[...]


1 Flaig: Usurpation, S. 21.

2 Flaig: Neues politisches System, S. 2.

3 Von Nischer: Quellen für das spätrömische Heerwesen, S. 25.

4 Von Nischer: Quellen für das spätrömische Heerwesen, S. 25. So werden die magistri militum oft als ducesbezeichnet.

5 Veh: Einleitung Zosimos Neue Geschichte, S. 1 ff.

6 Ebd., S. 5.

7 Burns bezeichnet Demandts Opus in diesem Kontext als “the most detailed survey by a single author in any language”. Burns: Rome and the Barbarians, S. 420.

8 Stickler: Aetius; Janßen: Stilicho; Anders: Ricimer.

9 Demandt: Rezension Of Barbarians and Bishops, S. 374.

10 MacGeorge: Warlords; Liebeschuetz: Barbarians.

11 Vgl. etwa Castritius: Zur Sozialgeschichte der Heermeister; Demandt: Spätrömischer Militäradel.

12 Castritius: Sozialgeschichte der Heermeister; Demandt: Spätrömischer Militäradel; Waas: Germanen im römischen Dienst.

13 Flaig: Neues politisches System.

14 Martin: Spätantike und Völkerwanderung, S. 99 f.

15 Demandt: Spätantike, S. 292.

16 Ebd., S. 292.

17 Börm: Westrom, S. 18.

18 Die Notita Dignitatum trägt den vollen Titel Notitia Dignitatum et administrationum omnium tam civilium quam militarium in partibus Orientis bzw. Occidentis, also „Verzeichnis aller höheren mts - und Dienststellen, sowohl der zivilen wie der militärischen, im Bereiche des Reichsostens bzw. Reichswestens.“ Hoffmann: Das spätrömische Bewegungsheer, S. 3. Sowohl der Entstehungszeitpunkt als auch die Herkunft sind umstritten. Die letzte Version entstammt wohl denJahren zwischen 425 und 430, wurde aber nicht systematisch bis dahin aktualisiert. Eine Reihe von Details, diezu diesem Zeitpunkt bereits obsolet waren, weisen auf eine frühere Version hin, die in die Jahre 394-396 geschätzt wird. Als Quelle ist die Notitia deswegen von Wert, weil sie die „hohen zivilen und militärischen Dienststellen, angefangen von den Prätorianer- und Stadtpräfekten (praefectus praetorio; praefectus urbi) sowie denHeermeistern (magister militum) (͙) unter Berücksichtigung der Rangordnung und der hierarchischen Abfolgeverzeichnet“ und dadurch einen Einblick in die Organisation des Reichs gibt. Johne: rt. ‚Notitia Dignitatum‘.Sp.

19 Demandt: Spätantike, S. 292.

20 Brandt: Römische Kaiserzeit, S. 25.

21 Demandt: Spätantike, S. 61.

22 Ebd., S. 61.

23 Demandt: Spätantike, S. 67.

24 Zahl und Abgrenzung der Diözesen schwankte. In der Notitia Dignitatum um 420 sind 14 Diözesen verzeichnet. Vgl. dazu ausführlich Noethlichs: Entstehung der Diözesen, S. 70-81.

25 Etwa für Scythia, was folgende Inschrift aus dem Zeitraum von 293-305 belegt: Aurelius Firminianus / v(ir) p(erfectissimus) dux / limit(is) prov(inciae) Scyt(hiae. CIL III 764 = ILS 4103.

26 Demandt: Spätantike, S. 97.

27 Gutsfeld: rt. ‚Praefectus Praetorio‘, in: Der neue Pauly, Sp. 250.

28 Gutsfeld: Prätorianerpräfekt und kaiserlicher Hof, S. 78.

29 Zosimos II,32,2.

30 Demandt: Spätantike, S. 97.

31 Zosimos II,33,1-2.

32 Zosimos II,33,3.

33 Zosimos II,33,1.

34 Gutsfeld: rt. ‚Praefectus Praetorio‘, Sp. 251.

35 Demandt: Spätantike, S. 98.

36 Lydus II, 10. (Übersetzung nach Bandy: Edition ‚de magistratibus‘, S. 99).

37 Vgl. dazu Demandt: rt. ‚Magister Militum‘, Sp. 561.

38 Ebd., Sp. 561 f.

39 Vgl. oben Fußnote 18 in dieser Arbeit.

40 Demandt: rt. ‚Magister Militum‘, Sp. 558.

41 O’Flynn: Generalissimos, S. 4.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung des Heermeisteramtes in der Spätantike
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Die Bedeutung des spätantiken Heermeisters
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
24
Katalognummer
V269046
ISBN (eBook)
9783656600572
ISBN (Buch)
9783656600497
Dateigröße
942 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, heermeisteramtes, spätantike
Arbeit zitieren
Christoph Heckl (Autor), 2013, Die Entwicklung des Heermeisteramtes in der Spätantike, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269046

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