Charles de Montesquieu


Hausarbeit, 2008
13 Seiten, Note: 2,1

Leseprobe

Inhaltsangabe

1. EINFÜHRUNG IN DAS THEMA

2. DIE THEORIE VON MONTESQUIEU
2.1 HAUPTTYPEN VON REGIMEN VON MONTESQUIEU
2.2 STAATS UND GESELLSCHAFTSTHEORIE
2.3 WIRTSCHAFT UND HANDEL NACH MONTESQUIEU

3. STAATSFORMEN NACH MONTESQUIEU

4. VOM GEIST DER GESETZE

5. WIRKUNG

6. FAZIT

7. QUELLEN:
7.1 LITERATUR
7.2 INTERNET

8. ANHANG

1. Einführung in das Thema

In dieser Arbeit wird das Thema „Charles de Montesquieu“ bearbeitet.(Charles-Louis de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu) Er wurdeam 18.01.1698 in Frankreich zur Zeit der Diktatur geboren und obwohl er zurBourgeoisie gehörte, was bedeutete, dass er im Verhältnis zu den unterenSchichten kaum Leid erfahren musste, fand er ausreichend Kritik an dieserHerrschaftsform.

Baron de la Bréde et de Montesquieu gilt als der Begründer der westlichenDemokratie, durch die von ihm entwickelte Staatstheorie der Gewaltenteilung.Seine Werke, die durch die Zusammenarbeit mit anderen bekannten Aufklärerentstanden, wie Diderot, Bodin oder Rousseau (1713-1784 ,1529-1596, 17121778) lieferten einen entscheidenden Beitrag zur Französischen Revolution(1798 bis 1799), die sich jedoch leider erst nach seinem Tod ereignete.(http://ema.bonn.de/wege_der_demokratie/content/staatstheorien/montesquieu.html)

Der folgende Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit Montesquieus Theorien.Des Weiteren wird zu Beginn wird auf seine Thesen eingegangen. Nachdemseine Theorie des Handelns präsentiert wird, werden die Prinzipien desHandelns beschrieben. Anschließend soll zu Beginn des dritten Teils dieStaatsformen von Montesquieu dargestellt und bearbeitet werden. Weiter solluntersucht werden, inwiefern sich diese Prinzipien konkret auf dasgesellschaftliche Leben in der Monarchie auswirken. Schließlich werdenInhalte seines Hauptwerk "De l´esprit des lois" ("Vom Geist der Gesetze")beschrieben. Zum Schluss wird geschildert welche Auswirkungen sein Werkauf spätere Verfassungen hatte und in wieweit das Prinzip derGewaltenteilung im politische System und in der Verfassung bzw. imGrundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankert ist .Im Fazit werdendie Ergebnisse abschließend noch einmal zusammengefasst.

2. Die Theorie von Montesquieu

Die Staatsformenlehre von Montesquieu beruhte auf der Analyse einer großenMenge empirischen Materials zu verschiedenen Epochen, Kontinenten undLändern. Wenn auch kein Systematiker im strengen Sinne, so war er doch derErste, der den großen Versuch mit Erfolg wagte, die empirisch beobachtbareVielfalt der Regierungssysteme konsequent zu erfassen und zu erklären.Neben politischen Institutionen und geographischen Bedingungenberücksichtigte er gesellschaftliche, kulturelle, religiöse und wirtschaftlicheGegebenheiten. (Pesch, Volker: Charles de Montesquieu. In Massing,Peter/Breit, Gotthard (Hrsg.): Demokratie-Theorien. Von der Antike bis zurGegenwart. Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn2005, S. 109-117)

2.1 Haupttypen von Regimen von Montesquieu

Montesquieu unterscheidet mehrere Haupttypen von Regimen: die Republik,die Monarchie, die Aristokratie und die Gewaltherrschaft. Diese Typen siehter jeweils durch eine gewisse menschliche Grundhaltung geformt, nämlich dieTugend, die Ehre, die Mäßigung und die Furcht. Montesquieu favorisierte dieparlamentarische Monarchie nach englischer Musterform. Das dortverwirklichte Modell einer Gewaltenteilung zwischen Exekutive und Legislativesichere am besten die Freiheit der Individuen vor staatlicher Willkür.Montesquieu ergänzte diesen Ansatz von John Locke, der als erster dieGewaltenteilung in England eingeführt hatte, durch eine dritte Gewalt nämlichdie Judikative. ( Pesch, Volker: Charles de Montesquieu. In Massing,Peter/Breit, Gotthard (Hrsg.): Demokratie-Theorien. Von der Antike bis zurGegenwart. Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn2005, S. 109-117)

2.2 Staats und Gesellschaftstheorie

Das Fundament für seine Theorie machte seine Studie über Aufbau undZusammenbruch des Römischen Reiches. Montesquieu wollte eine aufnaturgegebenen Gesetzlichkeiten basierte Erklärung für die historischenAbläufe finden und hatte nach den anthropologischen, ökologischen,ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedingungen der politischenEvolutionen gefragt. Diese Einblicke wurden dann im Hauptwerk „Vom Geistder Gesetze” zu einer Staats- und Gesellschaftstheorie ausgeformt:Montesquieu versuchte, die ausschlaggebenden äußerlichen und vor allemmentalen Faktoren zu entdecken, gemäß denen einzelne Länder ihr jeweiligesRegierungs- und Rechtssystem entwickelt haben. Aus diesen Faktoren ergibtsich der „allgemeine Geist“ („Esprit général“) einer Nation und diesemandererseits entspricht der Geist ihrer Gesetze. Deren Vollständigkeit ist nachMontesquieu also nicht eine gewissermaßen willkürliche Summe vonGesetzen, sondern vielmehr der Ausdruck des einfachen Umfeldes, der Geschichte und des Charakters eines Volkes.

(http://ema.bonn.de/wege_der_demokratie/content/staatstheorien/montesquieu.html)

2.3 Wirtschaft und Handel nach Montesquieu

In seinen Büchern schreibt Montesquieu über Wirtschaft, bzw. Handel zwischen und innerhalb von Völkern. Er erkennte dies als klassischen Fortschritt an und führte dabei an, dass Handel zu Frieden führt, da er Abhängigkeit schafft.

Er erforschte unter anderem Handelsgesetze und das Geldwesen, mit derIdee Verbindungen fest zu stellen und diese dann begreiflich zu machen.Handeln ist im Endeffekt Kern eine Erscheinung, die von der Freiheit desHandelnden bestimmt ist. Die Theorie des Handelns, nach Montesquieu, isteine Theorie der Grenzen des Handelns und der Eindämmung der Macht desHandelnden. Nach Montesquieu hat der Handel bewirkt, dass die Kenntnis derSitten aller Völker überall hin gedrungen ist. „Bei einem geknechteten Volk arbeitet man mehr, um zu bewahren, als um zu erwerben, bei einem freienVolk dagegen mehr, um zu erwerben, als um zu bewahren. Die Übergangesind umso leichter, wenn es gelingt sich gleichzeitig drei große Dinge nutzbarzu machen: die Religion, den Handel und die Freiheit“. (Baron de la Brèdeetde Montesquieu, Charles-Louis de Secondant: Vom Geist der Gesetze.Stuttgart 1994)

Montesquieus Frage nach den Methoden des Handelns führte in seinemWerk, „Vom Geist der Gesetze“ zu einer neuen Kategorisierung derpolitischen Ordnung und zwar, nicht mehr die klassische Frage nach der Zahlund nach der Qualität der Regierenden bestimmt die Unterscheidungen.

In Republiken sind die Macht und das Handeln in der Gesellschaft verteilt.Die Bürger müssen, damit diese Ordnung nicht zerbricht, ein hohes Level anVerantwortlichkeit für das Gemeinwesen entwickeln. Sie müssen einanderehren und sie müssen ihre Handlungen dem Gemeinwohl unterordnen, nochdazu die ständige Bevorzugung des öffentlichen Interesses vor das eigene

Interesse stellen. (http:// politische- theorie.suite101.de/article.cfm/montesquieus_staatstheorie)

Als eine andere Regierungsform unterscheidet Montesquieu, der Despotie. Da wird das Handeln oder Nicht-Handeln der Menschen vom Prinzip der Furcht bestimmt. Wo die Sitten und Gewohnheiten stärker sind als die Macht des Despoten, gibt es nur Mäßigung. Die Despotie ist in wirtschaftlichen Fragen das Gegenbild zur Monarchie. Als vierter Regierungsform sieht Montesquieu die Monarchie und der Prinzip der Ehre. ( Pesch, Volker: Charles de Montesquieu. In Massing, Peter/Breit, Gotthard (Hrsg.): Demokratie-Theorien. Von der Antike bis zur Gegenwart. Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung. Bonn 2005, S. 109-117) Zwei Völker, die miteinander Handel treiben, machen sich voneinanderabhängig, nämlich „wenn der ein Interesse hat zu kaufen, so liegt demanderen daran zu verkaufen. Somit beruhen alle Vereinbarungen auf denwechselseitigen Bedürfnissen.“ (Baron de la Brèdeet de Montesquieu,Charles-Louis de Secondant: Vom Geist der Gesetze. Stuttgart 1994)

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Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Charles de Montesquieu
Note
2,1
Autor
Jahr
2008
Seiten
13
Katalognummer
V269153
ISBN (eBook)
9783656602347
ISBN (Buch)
9783656602330
Dateigröße
640 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
charles, montesquieu
Arbeit zitieren
Rainer Ferencak (Autor), 2008, Charles de Montesquieu, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269153

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