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Einsatz von Bilanzpolitik zur Insolvenzvermeidung

Schwellenwert von Burgstahler und Dichev

Title: Einsatz von Bilanzpolitik zur Insolvenzvermeidung

Seminar Paper , 2012 , 23 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Lisa Landerer (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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In dieser Arbeit wird auf die Studie von Burgstahler und Dichev von 1997 (earnings management to avoid earnings decreases and losses) eingegangen. Untersucht wird die Fragestellung, ob Unternehmen Bilanzpolitik betreiben, um einen Ergebnisrückgang zu vermeiden. Außerdem wird untersucht, ob Bilanzpolitik auch zur Vermeidung von Verlusten genutzt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Anreize für den Einsatz von Bilanzpolitik

2.1 Transaktionskostentheorie

2.2 Prospect Theory

3 Untersuchung des Modells von Burgstahler/ Dichev (1997)

3.1 Allgemeine Vorbemerkungen zur Vorgehensweise

3.2 Vorgehen und Erkenntnisse über den Einsatz von Bilanzpolitik zur Verhinderung von Ergebnisrückgängen

3.2.1 Nachweis des Einsatzes von Bilanzpolitik

3.2.2 Schätzung der Häufigkeit des Einsatzes von Bilanzpolitik

3.3 Vorgehen und Erkenntnisse über den Einsatz von Bilanzpolitik zur Verlustvermeidung

3.3.1 Nachweis der Existenz von Bilanzpolitik

3.3.2 Schätzung der Häufigkeit des Einsatzes von Bilanzpolitik

3.4 Kritische Analyse

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis der Studie von Burgstahler und Dichev (1997), ob Unternehmen gezielt Bilanzpolitik betreiben, um Ergebnisrückgänge oder Verluste zu vermeiden. Dabei wird analysiert, inwiefern bilanzielle Wahlrechte genutzt werden, um das Unternehmensergebnis an kritischen Schwellenwerten (dem Nullpunkt) künstlich positiv zu beeinflussen.

  • Theoretische Anreizsysteme für Bilanzpolitik (Transaktionskostentheorie & Prospect Theory)
  • Empirische Untersuchung von Gewinn- und Ergebnisveränderungsverteilungen
  • Methodische Validierung durch statistische Signifikanztests an Schwellenwerten
  • Kritische Würdigung der Modellannahmen und der methodischen Vorgehensweise

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Vorbemerkungen zur Vorgehensweise

Burgsthalter und Dichev konzentrierten sich bei ihrer Untersuchungen auf die Nettogewinne vor außergewöhnlichen Erträgen bzw. Aufwendungen von kapitalmarktorientierten Unternehmen in den USA, d.h. weder Banken, sonstige Finanzinstitute noch Unternehmen, die in einem regulierten Markt agieren, wurden berücksichtigt. Diese wurden von der Untersuchung ausgenommen, da die Anreize bilanzpolitische Maßnahmen zu nutzen andere sind, wie bei kapitalmarktorientierten Unternehmen und sie anderen Rechnungslegungsvorschriften unterliegen. Jedoch sind bei Untersuchungen von Finanzinstituten ähnliche Ergebnisse, wie die folgenden, hervorgegangen. Durch die unterschiedlichen Größen der Unternehmen wurde die Variable „Ergebnis“ nach dem Marktwert des gezeichneten Kapitals am Jahresbeginn von Jahr t und die Variable „Ergebnisveränderung“ nach dem Marktwert des Eigenkapitals vom Jahr t-1 eingeteilt. Letztere betrachtet die Veränderung des Ergebnisses von Jahr t-1 und t, die Veränderung zum Vorjahr.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einleitung in die Thematik der Bilanzpolitik zur Vermeidung von Insolvenzen und Darlegung der zentralen Forschungsfrage.

2 Anreize für den Einsatz von Bilanzpolitik: Erläuterung ökonomischer Theorien (Transaktionskostentheorie und Prospect Theory), die erklären, warum Unternehmen ein Interesse an der Vermeidung negativer Ergebniskennzahlen haben.

3 Untersuchung des Modells von Burgstahler/ Dichev (1997): Detaillierte Analyse der empirischen Untersuchungsmethoden und Ergebnisse hinsichtlich Ergebnisrückgängen und Verlustvermeidung, inklusive einer kritischen Reflexion der gewählten Parameter.

4 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Bestätigung, dass Bilanzpolitik systematisch zur Glättung von Ergebnissen an Schwellenwerten eingesetzt wird.

Schlüsselwörter

Bilanzpolitik, Jahresabschluss, Ergebnisrückgang, Verlustvermeidung, Burgstahler, Dichev, Transaktionskostentheorie, Prospect Theory, Schwellenwertmodell, Kapitalmarktorientierung, Bilanzielle Wahlrechte, Statistik, Unternehmensgewinn, Gewinnverteilung, Rechnungslegung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einsatz von Bilanzpolitik durch US-Unternehmen, um bei der Berichterstattung bestimmte Ergebnisschwellen (insbesondere den Nullpunkt) zu erreichen oder zu überschreiten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretischen Anreize für Bilanzpolitik, die empirische Verteilung von Gewinnergebnissen sowie die kritische Prüfung statistischer Modelle zur Identifikation von Bilanzmanipulationen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Unternehmen aktiv ihre Bilanz gestalten, um Ergebnisrückgänge gegenüber dem Vorjahr oder Verluste im aktuellen Geschäftsjahr zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Häufigkeitsverteilungen (Histogramme) und statistische Signifikanztests (Standardabweichungen der Differenzen), um Abweichungen vom Erwartungswert an kritischen Schwellenpunkten nachzuweisen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung des Burgstahler/Dichev-Modells (sowohl für Ergebnisrückgänge als auch Verlustvermeidung) und eine anschließende kritische methodische Analyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bilanzpolitik, Ergebnisrückgang, Verlustvermeidung, Burgstahler, Dichev, Transaktionskostentheorie und Prospect Theory stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Auseinandersetzung.

Warum ist der Nullpunkt in der Untersuchung so bedeutend?

Der Nullpunkt fungiert als psychologische und wirtschaftliche Schwelle für Stakeholder; das Vermeiden eines negativen Ergebnisses ist für Unternehmen oft kostengünstiger als das Eingestehen eines Verlustes.

Welche Kritikpunkte äußern Forscher wie Holland am Modell von Burgstahler/Dichev?

Kritisiert werden insbesondere die willkürliche Wahl der Intervallbreiten sowie die problematische Annahme einer Symmetrie der Ergebnisverteilung unter der Nullhypothese.

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Details

Title
Einsatz von Bilanzpolitik zur Insolvenzvermeidung
Subtitle
Schwellenwert von Burgstahler und Dichev
College
University of Siegen
Grade
2,3
Author
Lisa Landerer (Author)
Publication Year
2012
Pages
23
Catalog Number
V269184
ISBN (eBook)
9783656601814
ISBN (Book)
9783656601807
Language
German
Tags
Bilanzpolitik Insolvenz Schwellenwertmethode Burgstahler Dichev
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Landerer (Author), 2012, Einsatz von Bilanzpolitik zur Insolvenzvermeidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269184
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