Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Beratung und Therapie

Das Tier als Therapeut. Mythos oder Wahrheit?

Dargestellt am Beispiel von Mensch und Pferd

Titel: Das Tier als Therapeut. Mythos oder Wahrheit?

Facharbeit (Schule) , 2013 , 35 Seiten , Note: 1,25

Autor:in: Natalie Schwarzkopf (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Seminararbeit ist es, die Wirkweisen und Effekte des Therapeutischen Reitens auf den Menschen aufzudecken. Ich möchte die Hypothese, dass das Pferd eine heilende Wirkung auf den Menschen hat anhand vieler Literatur, Fachzeitschriften und Fachreportagen begründen. Die Schwerpunkte meiner Arbeit liegen auf der Mensch - Pferd Beziehung, dem Therapiepferd und den unterschiedlichen Formen des Therapeutischen Reitens. Ich beziehe mich in meiner Argumentations desweiteren auf das Kommunikationsmodell nach Watzlawick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. MYTHOS

3. DAS KOMMUNIKATIONSMODELL NACH WATZLAWICK

4. MENSCH UND PFERD

4.1 Historische Betrachtung der Verbundenheit

4.2 Entwicklung des Therapeutischen Reitens

4.3 Kommunikation zwischen Mensch und Pferd

5. DAS THERAPIEPFERD

5.1 Das Pferd als Therapeut

5.2 Anforderungen und Voraussetzungen

5.3 Physiologische und emotionale Wirkung des Reiten

6. FORMEN DER THERAPIE

6.1 Bereiche des Therapeutischen Reitens

6.2 Hippotherapie

6.3 Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren

6.4 Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung

6.5 Ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd

7. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die therapeutischen Wirkweisen und Effekte des Umgangs mit Pferden auf den Menschen zu untersuchen und die wissenschaftliche Fundierung dieser Praxis zu hinterfragen.

  • Historische und soziale Verbundenheit zwischen Mensch und Pferd
  • Anwendung des Kommunikationsmodells nach Watzlawick auf die Mensch-Tier-Interaktion
  • Anforderungen an das Therapiepferd und dessen Eignung als Partner
  • Physiologische und emotionale Auswirkungen des Reitens auf den Klienten
  • Differenzierung der verschiedenen Formen therapeutischen Reitens

Auszug aus dem Buch

4.1 Historische Betrachtungen der Verbundenheit

Was hat es mit der sogenannten Verbundenheit von Mensch und Pferd auf sich? Allgemein meint das Wort Verbundenheit eine Gemeinsamkeit, die miteinander verbindet (vgl. Förster, 2005, S. 16). Im Folgenden soll diese Frage evolutionsgeschichtlich beleuchtet werden. Damit wird der Grundbaustein für die heutige Arbeit im therapeutischen Bereich gelegt.

In unserer heutigen Gesellschaft sehen wir Pferde im besten Fall als Freizeitkameraden. Dass sie aber über Jahrtausende unsere Gesellschaft geprägt haben ist uns kaum mehr vorstellbar (vgl. Binder / Wolf, 1997, S. 25). Die ersten eindrücklichen Begegnungen zwischen Mensch und Pferd mögen vor etwa drei Millionen Jahren stattgefunden haben (vgl. Hartje 2009, S. 7). Zunächst als Beutetier gejagt war das Pferd früher für viele Menschen eine wichtige Nahrungsquelle. Mit der Domestizierung des Pferdes entdeckte der Mensch dann seine Nutzbarkeit als Last- und Zugtier sowie den Nährwert der Stutenmilch (vgl. Deichmann 2005, S. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet ihr persönliches Interesse am Thema und definiert das Ziel der Arbeit, die Wirkweisen des Therapeutischen Reitens wissenschaftlich zu beleuchten.

2. MYTHOS: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Mythos und setzt ihn in den Kontext der Reittherapie, um der Kritik entgegenzuwirken, es handele sich nur um eine Modeerscheinung.

3. DAS KOMMUNIKATIONSMODELL NACH WATZLAWICK: Es werden die Grundlagen der menschlichen Kommunikation erläutert und das erste Axiom Watzlawicks auf die nonverbale Interaktion zwischen Mensch und Pferd übertragen.

4. MENSCH UND PFERD: Dieses Kapitel betrachtet die historische Entwicklung der Beziehung sowie die Kommunikationsformen zwischen beiden Spezies.

5. DAS THERAPIEPFERD: Hier werden die Wesensmerkmale des Pferdes als Therapietier, die notwendigen Anforderungen an das Tier sowie die physiologischen und emotionalen Reitwirkungen beschrieben.

6. FORMEN DER THERAPIE: Eine detaillierte Aufschlüsselung verschiedener Therapieansätze, von der Hippotherapie bis hin zum Reitsport für Menschen mit Behinderungen.

7. RESÜMEE: Die Arbeit fasst zusammen, dass das Pferd als wertvoller Begleiter und Unterstützer für Menschen mit Beeinträchtigungen fungiert und die aufgestellte Hypothese weitgehend bestätigt wurde.

Schlüsselwörter

Therapeutisches Reiten, Pferd, Hippotherapie, Heilpädagogisches Reiten, Kommunikation, Mensch-Tier-Beziehung, Nonverbale Kommunikation, Rehabilitation, Motorik, Psychologie, Behindertensport, Ergotherapie, Lebenskompetenz, soziale Integration, Parasport.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die heilende Wirkung von Pferden auf den Menschen und analysiert, warum das Therapeutische Reiten als wirksame Maßnahme bei verschiedenen Beeinträchtigungen betrachtet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die historische Entwicklung der Beziehung Mensch-Pferd, die nonverbale Kommunikation, die Eignung von Pferden für therapeutische Zwecke sowie die Darstellung verschiedener Therapieformen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Wirkweisen und Effekte des Therapeutischen Reitens aufzudecken und der Frage nachzugehen, ob die therapeutische Wirkung real oder lediglich ein Mythos ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturrecherche, den Abgleich mit Fachzeitschriften, eigene Beobachtungen auf einem therapeutischen Pferdehof sowie ein Experteninterview mit einer Heil- und Reitpädagogin.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Kommunikation, die Analyse des Therapiepferdes, die detaillierte Beschreibung der Therapieformen und deren spezifische Anwendung bei Patienten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Therapeutisches Reiten, Mensch-Tier-Beziehung, Hippotherapie, nonverbale Kommunikation und Rehabilitation charakterisieren.

Warum ist die nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd so entscheidend?

Da das Pferd keine menschliche Sprache beherrscht, ist die nonverbale Ebene (Körpersprache, Mimik) das einzige Medium für eine direkte, emotionale und auf der Beziehungsebene stattfindende Kommunikation.

Welche besonderen Anforderungen werden an ein Therapiepferd gestellt?

Ein Therapiepferd muss wesensfest, menschenfreundlich, neugierig und geduldig sein, darf sich nicht vor psychomotorischem Material (Bälle, Stäbe) erschrecken und muss eine entsprechende Grundausbildung durchlaufen haben.

Was unterscheidet Hippotherapie von anderen Therapieformen?

Die Hippotherapie ist eine medizinisch verordnete krankengymnastische Einzelbehandlung auf neurophysiologischer Grundlage, bei der der Patient passiv durch die Bewegungen des Pferdes stimuliert wird.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Tier als Therapeut. Mythos oder Wahrheit?
Untertitel
Dargestellt am Beispiel von Mensch und Pferd
Note
1,25
Autor
Natalie Schwarzkopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
35
Katalognummer
V269280
ISBN (eBook)
9783656603467
ISBN (Buch)
9783656603412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Therapeutisches Reiten Reiten Pferde Reittherapie Tier als Therapeut Watzlackwick Kommunikation Heilpädagogisches Reiten Hippotherapie Ergotherapeutische Behandlung mit dem Pferd Reiten als Sport für Menschen mit Behinderung Therapiepferd
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Schwarzkopf (Autor:in), 2013, Das Tier als Therapeut. Mythos oder Wahrheit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269280
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  35  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum