Diese schriftliche Arbeit ist der Bericht des Projektstudiums „Familien- und Stadtteilzentren“ im Kinder- und Familienzentrum Karlstraße vom 18. März 2013 bis 20. Dezember 2013. Das Projektstudium wurde im Rahmen des Studiums der Sozialen Arbeit an der Hochschule Ostfalia in Wolfenbüttel im vierten und fünften Semester absolviert.
Inhalt war unter anderem die professionelle Durchführung einer Stadtteilanalyse zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und einer Optimierung des Images im Stadtteil. Ziel ist es, die Familien aus dem Stadtteil auf die Einrichtung aufmerksam zu machen und die Angebote des Kinder- und Familienzentrums auf die Wünsche und Bedürfnisse der Familien anzupassen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der institutionelle Rahmen
2.1 Praxisstelle
2.2 Träger
2.3 Early-Excellence-Ansatz (EEA)
2.4 Kooperations- und Netzwerkarbeit
3. Projektarbeit
3.1 Projekt Stadtteilanalyse
3.2 Wissenschaftliche Grundlagen der Projektarbeit
4. Qualifikation und Kompetenz
4.1 Methodische Qualifikation
4.2 Persönliche Kompetenz
5. Fazit und Zusammenfassung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als Projektbericht für das Studium der Sozialen Arbeit und befasst sich mit der Durchführung einer Stadtteilanalyse im Umfeld des Kinder- und Familienzentrums Karlstraße. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad der Einrichtung zu steigern, bestehende Bedarfe der Familien zu ermitteln und die eigene berufliche Handlungskompetenz durch die Verbindung theoretischer Kenntnisse mit praktischer Erfahrung zu erweitern.
- Analyse des institutionellen Rahmens und des Early-Excellence-Ansatzes
- Konzeption und Durchführung einer sozialräumlichen Stadtteilanalyse
- Reflexion der erworbenen methodischen und persönlichen Kompetenzen
- Evaluation von Bedarfen der Familien im Stadtteil Heinrichstadt
- Einsatz wissenschaftlicher Methoden der empirischen Sozialforschung und Datenauswertung mit MAXQDA
Auszug aus dem Buch
4.1 Methodische Qualifikation
Um die methodische Qualifikation meiner Person beurteilen zu können, ist es im ersten Schritt notwendig, den Begriff Methode mit Hilfe von Fachliteratur genauer zu betrachten, dazu soll ein Definitionsversuch unternommen werden. Ein bedeutender Autor in diesem Bereich ist Professor Dr. phil. Michael Galuske. Er ist Professor für Sozialpädagogik und einer seiner Arbeitsschwerpunkte sind die Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit. In seinem Buch „Methoden der Sozialen Arbeit. Eine Einführung“ zitiert er den Autor Schilling, der sich für ein Methodenverständnis im engeren Sinne ausspricht: „Methode ist das planmäßige Vorgehen zur Erreichung eines Zieles; der erfolgreiche Weg zum Ziel; eine spezifische Art und Weise zu handeln. Methode ist eine Weise des Vorgehens in Richtung auf ein Ziel. Im Allgemeinen versteht man somit unter Methode eine bewusst gewählte Verhaltensweise zur Erreichung eines bestimmten Zieles. Methoden sind Formen des Herangehens an Aufgaben zur Lösung von Zielen und/oder Problemen. Methoden sind erprobte, überlegte und übertragbare Vorgehensweisen zur Erledigung bestimmter Aufgaben und Zielvorgaben.“ (Vgl. Galuske 2013, S. 29)
Für das Projekt Stadtteilanalyse war es wichtig, den genauen Projektauftrag zu klären. Dieser wurde im Rahmen der Projektberatung gemeinsam mit der Leitung des Kinder- und Familienzentrums festgelegt. Wenn man die Worte von Schilling aufgreift, galt es für das Projekt Stadtteilanalyse zunächst einmal das gesamte Vorgehen zu planen und in einem ersten Brainstorming festzustellen, welches Ziel genau erreicht werden soll. Diese Methode des Projektmanagements war für mich nicht neu, da ich in meinem vorherigen Beruf als Veranstaltungskaufmann schon öfter mit dem Thema Projektmanagement zu tun gehabt habe.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert den Rahmen des Projektstudiums und definiert die persönlichen Lernziele sowie die leitenden Forschungsfragen des Autors.
2. Der institutionelle Rahmen: Das Kapitel beschreibt die Praxisstelle, den Träger Stadt Wolfenbüttel, den angewandten Early-Excellence-Ansatz sowie die Bedeutung der Kooperations- und Netzwerkarbeit.
3. Projektarbeit: Hier wird der Fokus auf das durchgeführte Projekt der Stadtteilanalyse gelegt und die wissenschaftlichen Grundlagen für das methodische Vorgehen werden erläutert.
4. Qualifikation und Kompetenz: Dieses Kapitel verknüpft das Handlungskompetenzmodell nach Maja Heiner mit den praktischen Erfahrungen des Autors hinsichtlich methodischer und persönlicher Fähigkeiten.
5. Fazit und Zusammenfassung: Der Autor resümiert die Lernergebnisse, reflektiert die Bedeutung der Stadtteilanalyse für die Einrichtung und zieht ein persönliches Fazit für seine berufliche Zukunft.
Schlüsselwörter
Projektstudium, Soziale Arbeit, Familienzentrum, Stadtteilanalyse, Early-Excellence-Ansatz, Handlungskompetenz, empirische Sozialforschung, Leitfadeninterview, MAXQDA, Netzwerkarbeit, Bedarfsanalyse, Bildung, Erziehung, Wolfenbüttel, Sozialraum.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert das Projektstudium des Autors im Kinder- und Familienzentrum Karlstraße und reflektiert die Durchführung einer Stadtteilanalyse.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentrale Themen sind die Arbeit nach dem Early-Excellence-Ansatz, Methoden der empirischen Sozialforschung, Projektmanagement sowie die Entwicklung persönlicher und methodischer Kompetenzen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades des Familienzentrums sowie die Ermittlung von Bedarfen der Stadtteilbewohner, um daraus konkrete Angebote für die Familienarbeit abzuleiten.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine standardisierte, quantitative und mündliche Befragung, deren Ergebnisse anschließend mit dem Programm MAXQDA ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Beschreibung der institutionellen Voraussetzungen, die methodischen Grundlagen der Projektarbeit, die Anwendung des Handlungskompetenzmodells von Maja Heiner und die Auswertung der durchgeführten Interviews.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlagworte sind Sozialraum, Projektstudium, Early-Excellence-Ansatz, Stadtteilanalyse und Handlungskompetenz in der Sozialen Arbeit.
Wie wurde die Datenauswertung der Interviews methodisch unterstützt?
Die Datenauswertung erfolgte computergestützt mithilfe der Software MAXQDA, die eine strukturierte Codierung und Analyse des gesammelten Textmaterials ermöglichte.
Welche Rolle spielt die "Öffnung nach außen" für das Kinder- und Familienzentrum?
Die Öffnung ist ein zentrales Thema, um durch gezielte Kommunikationsstrategien die Bewohner des Stadtteils Heinrichstadt zu erreichen und die Bekanntheit der Angebote zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Markus Evert (Autor:in), 2013, Early-Excellence-Ansatz und Stadtteilanalyse: Kinder- und Familienzentrum Karlstrasse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269302