Französisch Grundschule: On fait des courses au marché. Dialog zum Einkaufen auf dem Markt (Klasse 3)

Unterrichtsentwurf Saarland


Unterrichtsentwurf, 2013

38 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Bedingungsfeld
1.1 Schule und Situation der Lehramtsanwärterin
1.2 Klasseninterne Bedingungen

2. Sachanalyse
2.1 Textinhalt
2.2 Lexik
2.3 Syntax

3. Didaktische Analyse
3.1 Einordnung in die Fachdidaktik
3.2 Begründung und Einordnung des Themas in den Lehr- und Arbeitsplan
3.3 Voraussetzungen der Lerngruppe bezüglich der Kompetenzen
3.4 Didaktische Reduktion

4. Kompetenzen
4.1 Kompetenzerwartung der Stunde
4.2 Auflistung der Teilkompetenzen

5. Methodische Entscheidungen
5.1 Erläuterung der methodischen Konzeption
5.2 Darstellung der Unterrichtsschritte und deren Begründung

6. Verlaufsplanung

7. Literaturangaben

Anhang

1. Bedingungsfeld

1.1 Schule und Situation der Lehramtsanwärterin

Die Grundschule liegt in der Landeshauptstadt Saarbrücken. Die Schüler kommen dabei überwiegend aus sozial schwachen Familien, die zumeist als Kommunikationssprache nicht deutsch sprechen[1]. Aufgrund dieser Tatsache weist ein Großteil der Kinder große Defizite, insbesondere sprachliche, auf. Das Kollegium besteht neben 24 Lehrkräften aus vier Lehramtsanwärtern, drei Förderlehrkräften und einer Gemeindereferentin. Die Grundschule verfügt zudem über einen sozialpädagogischen Bereich, welcher derzeit von der Hälfte der Schüler genutzt wird. Seit dem 01. August 2012 bin ich im Rahmen des Vorbereitungsdienstes für das Lehramt für die Primarstufe als Lehramtsanwärterin an der Grundschule tätig. Ich unterrichte eigenverantwortlich mit 14 Wochenstunden in folgenden Fächern und Klassen: Bildende Kunst und Sachunterricht in der Klasse 2, Mathematik in der Klasse 1 sowie Französisch in den Klassen 3. Darüber hinaus hospitiere ich insgesamt sechs Stunden in unterschiedlichen Fächern.[2] Es besteht derzeit kein Kontakt bzw. keine Kooperation zu einer französischen Schule.

1.2 Klasseninterne Bedingungen

Die Klasse 3 besuchen zwölf Mädchen und neun Jungen. Es haben 13 Schüler der 21 Kinder einen Migrationshintergrund. Der Klassenlehrer Herr M betreut und unterrichtet die Klasse seit Beginn des ersten Schuljahres. Tägliche zusätzliche Unterstützung bieten die Integrationshelfer Frau B für J (Förderschwerpunkt K und S[3] ) und Herr R für C (Förderschwerpunkt E[4] ) in der Klasse. Zudem werden die Schüler A und L mit dem Förderschwerpunkt Lernen stundenweise von ihrer Integrationslehrerin Frau L gefördert. Das Klassenklima ist insgesamt als positiv zu bezeichnen. Die Schüler sind prinzipiell freundlich zueinander und helfen sich gegenseitig.

Der Großteil der Klasse steht dem Fach Französisch offen gegenüber, woraus eine rege Mitarbeit resultiert. Das Leistungsniveau der Klasse ist hierbei heterogen. Neben wenigen leistungsstarken Schülern, gibt es auch schwache Schüler, die in allen Fächern, so auch im Fach Französisch, Hilfe bzw. Anregungen brauchen, um sich aktiv am Unterricht einzubringen.[5] Motivierend sind hierbei insbesondere Spiele, aber auch bereits bekannte Redemittel, die im handlungsorientiert angewandt werden. Im Rahmen von Spielen tritt in der Klasse teilweise Unruhe auf, da es einigen Schülern noch schwerfällt, sich „im Wettbewerb“ an die Klassen- und Gesprächsregeln zu halten. Detaillierte Ausführungen zu den Regeln und Bemerkungen zu einzelnen Schülern bitte ich dem Anhang zu entnehmen.[6]

2. Sachanalyse

In der Lehrprobenstunde setzen sich die Schüler mit der Erarbeitung, Einübung und Präsentation eines Dialogs auseinander. Der Dialog wird den Schülern in Form eines Hörtextes vorgestellt, der von der LAA selbst kreiert und in Zusammenarbeit mit einem Kollegen aufgenommen wurde. Dabei wurde versucht, möglichst deutlich, aber dennoch authentisch zu sprechen.

2.1 Textinhalt

Der Dialog stellt ein Verkaufsgespräch auf dem Wochenmarkt dar. Nachdem sich der Verkäufer und die Kundin begrüßt haben, kauft die Kundin fünf Bananen beim Obsthändler. Die Kundin bedankt sich und es folgt eine gemeinsame Verabschiedung.[7]

2.2 Lexik

Der Dialogtext enthält neben einem unbekannten Wort ausschließlich bekanntes Vokabular. Zu den bereits vorentlasteten Redemitteln gehören neben den sieben Früchten noch weitere Lexeme: la banane, la pomme, la fraise, la poire, l’orange (f.), le citron, l’ananas (m.)[8], bonjour, madame, monsieur, vous, je, voudrais, voilà, c’est tout, merci, au revoir.

Das Verb „désirer“ stellt das einzige unbekannte Wort innerhalb des Dialogs dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hinsichtlich der Aussprache sind jedoch keine Schwierigkeiten zu erwarten, wobei es sicherlich, vorrangig für die schwächeren Schüler, eine Herausforderung darstellt neben der Komplexität des Dialogs zusätzlich noch eine unbekannte Vokabel korrekt anzuwenden.

Die Früchte wurden wie gewohnt mit dem direkten Artikel, nämlich „le“, „la“, „l‘“, eingeführt. Da für die Kombination mit den Zahlen der unbestimmte Artikel relevant ist, wurde ebenso auf den Unterschied des unbestimmten Artikels im Singular „un“ und „une“ eingegangen und auf die Früchte angewandt.

2.3 Syntax

Ein Dialog ist eine „von zwei oder mehreren Personen abwechselnd geführte Rede und Gegenrede“[9]. Er bildet den Gegensatz zu einem Monolog, welches ein Selbstgespräch darstellt.

3. Didaktische Analyse

3.1 Einordnung in die Fachdidaktik

Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GeR) stellt als Basis für zielsprachliche Lehrpläne ausführlich dar, welche Fertigkeiten der Fremdsprachenlerner entwickeln muss, um kommunikativ erfolgreich zu sein. Der GeR verfolgt dabei einen handlungsorientierten Ansatz, da Sprachlernende als sozial Handelnde in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen kommunikative Aufgaben bewältigen müssen.[10] Dieser Ansatz spiegelt sich auch in den didaktischen Prinzipien des modernen Französischunterrichts wieder. Schließlich ist es für ein erfolgreiches kommunikatives Handeln wichtig, dass im Fremdsprachenunterricht eine Handlungs-, Lerner- und Prozessorientierung sowie Ganzheitlichkeit stattfindet. Unter Handlungsorientierung ist zu verstehen, dass die Fremdsprachenlerner selbst aktiv sind. Das heißt, die Schüler haben die Möglichkeit, Zusammenhänge selbst zu entdecken und Sprache aktiv anzuwenden. Für die praktische Umsetzung sind hierbei vor allem individualisierte und kooperative Sozialformen geeignet.[11]

In diesem Rahmen bietet sich insbesondere das Rollenspiel an, das in Partnerarbeit eingeübt und im Plenum vorgespielt wird. Bei Rollenspielen kommt es darauf an sich innerhalb einer vorgegebenen Kommunikationssituation sprachlich auszuprobieren und dem Handlungsrahmen entsprechend angemessen zu äußern. Besonders motivierend und kindgemäß ist hierbei das „Schlüpfen“ in eine Rolle.[12] Doch selbst ein handlungsorientierter Unterricht kann nicht gänzlich auf einen Lehrerinput verzichten, da dieser als Sprachvorbild dient. Das Prinzip der Lerner- und Prozessorientierung meint, dass die Interessen und Vorkenntnisse des Schülers im Zentrum stehen. Schließlich geht aus lerntheoretischen Modellen hervor, dass „Lernen stets eine Verknüpfung von neuen Informationen mit bereits gespeicherten Wissensbeständen (ist)“[13]. Demzufolge sollte auf das Vorwissen der Schüler aufgebaut werden. Das Prinzip der Ganzheitlichkeit vervollständigt die zuvor dargelegten Prinzipien. Um das Prinzip der Ganzheitlichkeit im Fremdsprachenunterricht zu berücksichtigen, sollte Sprachenlernen mit allen Sinnen, also unter Einbezug des Körpers, erfolgen, da sprachliche Äußerungen in Kombination mit Bewegung besser gefestigt werden.[14]

Für die Primarstufe ist es laut dem Didaktiker Heribert Rück essentiell, einen reichen und gezielten Input anzubieten. Schließlich gibt er den Fremdsprachenlernern die Möglichkeit, sprachliche Regeln und Phänomene intuitiv zu erfassen. Dies ist wichtig, damit Sprache nicht nur reproduziert, sondern aktiv angeeignet werden soll.[15] Das Spiel-Prinzip und das Bewegungs-Prinzip berücksichtigen ein kindgemäßes Lernen. Schließlich sind die Schüler durch das Spielen und Bewegen hochmotiviert und lernen auf diese Weise „en passant“.[16] Dementsprechend sollte rhythmisches Sprechen in der Spracharbeit erfolgen sowie Spielformen gewählt werden, die Bewegung im Unterricht zulassen, wie etwa das Rollenspiel. Ein kommunikativer und somit moderner Französischunterricht im Primarbereich zeichnet sich also neben einem variierenden Input dadurch aus, dass er viel Raum für Spiel und Bewegung mit Sozialformwechseln zulässt, in dem der Lerner als Handelnder im Mittelpunkt steht. Dabei sollte das fran ç ais en classe nicht außer Acht gelassen werden, welches das Aufgreifen immer wiederkehrender Redemittel wie etwa das Singen von Begrüßungsliedern, aber auch kleine Frage-Antwort-Runden zu verschiedenen Themen sowie Stillerituale umfasst. Dies dient einerseits zur Einstimmung auf die Fremdsprache und andererseits als besondere Motivation für schwächere Schüler.[17]

Vor diesem Hintergrund sollten in einem kommunikativ ausgerichteten Französischunterricht vorrangig die Kompetenzbereiche Hörverstehen und Sprechen gefördert werden. Dabei bildet das Hörverstehen die Grundlage für das Zurechtkommen in einer fremdsprachlichen Kultur. Es stellt demnach die Basis für das Sprachenlernen dar.[18] Das Zuhören ist als ein komplexer, mentaler Prozess zu verstehen, in dem auditorische, phonologische, morpho-grammatische, syntaktische sowie semantische Elemente gleichzeitig ablaufen.[19] Da dies eine große Herausforderung darstellt, sollte man den Kindern genügend Zeit zur Verarbeitung des Gehörten gewähren und den Hörtext mehrmals abspielen. Zudem beim dialogischen Sprechen das Hörverstehen umso anspruchsvoller ist, da es in zwei Richtungen abläuft.[20] Um die Schüler zu entlasten, empfiehlt es sich, sie auf Höraufgaben, etwa durch ein Stilleritual, einzustimmen und handlungsorientierte Höraufträge zu stellen.[21] Nonverbale Mittel, wie Bilder und Realien, aber auch Mimik und Gestik, erleichtern dabei den Verstehensprozess.[22]

3.2 Begründung und Einordnung des Themas in den Lehr- und Arbeitsplan

In der vorliegenden Lehrprobenstunde bilden die Kompetenzbereiche Hörverstehen sowie Sprechen den Schwerpunkt. Der Kernlehrplan Französisch für die Grundschule knüpft an den GeR an, indem inhaltliche sowie allgemeine angestrebte Kompetenzen vorliegen. Um die Kompetenzen zu erreichen, sollten die didaktisch-methodischen Prinzipien berücksichtigt werden, auf die im vorherigen Kapitel eingegangen worden ist.[23] Da das zentrale Anliegen des Französischunterrichts in der Grundschule das sprachliche Handeln ist, sollten vor allem das Hören und Sprechen gefördert werden.[24] Bezüglich des Kompetenzbereichs Hörverstehen können die Schüler kleine Hörtexte verstehen, die aus einem bekannten Themenfeld und vorwiegend aus bekannten und einfachen sprachlichen Mitteln bestehen.[25] Innerhalb der Lehrprobenstunde sind die Schüler in der Lage, einen unbekannten Hörtext global zu verstehen, indem sie den Kontext des gehörten Dialogs auf Deutsch wiedergeben. Darüber hinaus können die Schüler „Aussagen zu einem Hörtext auf ihre Richtigkeit hin überprüfen“[26], nachdem sie einen Hörtext mehrmals gehört haben. Bezüglich des Kompetenzbereiches Sprechen sind die Schüler in der Lage, bekannte, eingeübte Strukturen zu formulieren und einfache Fragen zu stellen und zu beantworten.[27] In der vorgestellten Stunde erfolgt dies in Form der Präsentation des Kennenlerndialogs sowie der Benennung des Wetters und des Datums. Des Weiteren gehört zu den Kompetenzerwartungen im Bereich Sprechen, dass die Schüler bekanntes, eingeübtes Wortmaterial und Lieder korrekt nachsprechen oder auswendig vortragen können. Um dies zu erreichen, ist das variierende und rhythmische (Chor-)Sprechen von großer Relevanz, um die unterschiedlichen Laute optimal zu schulen.

Die Unterrichtseinheit „Au marché[28] stellt einen Themenbereich, nämlich „En ville, au marché: on fait des courses.“, des Kernlernplans dar. Hierbei werden folgende Sprechanlässe vorgeschlagen: Kaufwünsche äußern, nach Preisen fragen und darauf antworten sowie nach Mengen fragen und darauf antworten.[29] Der für die Lehrprobenstunde entwickelte Dialog deckt den Sprechanlass „Kaufwünsche äußern“ ab und ist somit direkt an die Lebenswelt der Schüler angelehnt. So haben wird den Schülern innerhalb des Dialogs ermöglicht, bekannte Sachverhalte szenisch darzustellen und dabei ihre eigenen Erfahrungen einzubringen. Darüber hinaus zeigen die Schüler durch die Erarbeitung, das Einüben sowie durch die Präsentation des Dialogs im Kompetenzbereich Sprechen, dass sie „einfache Kommunikationsaufträge mithilfe von bekannten Wörtern und Strukturen eigenständig bewältigen (können)“[30].

3.3 Voraussetzungen der Lerngruppe bezüglich der Kompetenzen

Die Schüler werden seit dem aktuellen Schuljahr im Fach Französisch unterrichtet. Sie verfügen inzwischen über solide Grundkenntnisse in der französischen Sprache. Die Stunde beginnt stets mit dem Begrüßungslied „Salut, ç a va?“. Dafür kommen zwei Schüler nach vorne und singen mit der Klasse zusammen. Zur Einstimmung auf die Fremdsprache nennen die Schüler das aktuelle Wetter sowie das Datum mithilfe des französischen Kalenders. Zudem führen sie einen Dialog. Der Dialog besteht aus einer Begrüßung, das Erfragen des Wohlbefindens, des Namens, des Alters, des Wohnortes, der Lieblingsfarbe, der Haustiere sowie einer Verabschiedung. Wie bereits erwähnt, dient das „fran ç ais en classe“, welches in Form des Echauffements stattfindet, zur Aktivierung bereits bekannter Redemittel, bei denen insbesondere die schwächeren Schüler motiviert werden sollen.[31] Die Lehrprobenstunde stellt die dritte Stunde der Unterrichtseinheit „Au marché“ dar. Die Schüler haben in den vorangegangen Stunden das Vokabular folgender sieben Früchte kennengelernt: „l’ananas,l’orange,le citron,la fraise,la pomme,la banane“ und „la poire“. Wie bereits in der Sachanalyse erwähnt, wurde ebenso der unbestimmte Artikel (un/ une) im Singular eingeführt, da die Früchte mit einer Anzahl kombiniert werden. Die Schüler kennen bereits die Zahlen eins bis 30. Um den Wortschatz optimal zu verinnerlichen, haben die Schüler die Früchte mit allen Sinnen wiederholt. So haben sie die Früchte ertastet, gerochen, geschmeckt und gesehen. Darüber hinaus haben sie den Wortschatz vertieft, indem sie zunächst das Schriftbild den Früchten zugeordnet haben und im Dominospiel angewendet haben. Im Rahmen der vorherigen Unterrichtseinheit „Mon corps“ haben die Schüler bereits einen Dialog in Form eines Hörtextes gehört und mithilfe von Bildkarten rekonstruiert. Jeder Sprecher hatte fünf Sätze. Als Sprecher wurden ein Mann und eine Frau gewählt, damit die Dialogstruktur besser erkennbar wurde und folglich einfacher zu rekonstruieren war. Das Erkennen und das Zusammenfügen des Dialogs sollten dementsprechend keine großen Schwierigkeiten für die Schüler darstellen. Dass Wörter und Satzstrukturen rhythmisch und variierend eingeübt werden, ist den Schülern ebenso aus den vorherigen Unterrichtseinheiten vertraut. Arbeitsanweisungen werden stets in der Zielsprache Französisch, unterstützt durch Bildmaterial, erklärt, sodass auch das Wiederholen von Aufgaben auf Deutsch für die Schüler unproblematisch sein sollte. Problematisch könnte hingegen das Entnehmen konkreter Informationen eines Hörtextes für die Schüler sein, da sie dazu bisher wenig Übung hatten. Auch wenn die Schüler inzwischen des Öfteren in Partnerarbeit gearbeitet haben, werde ich ihnen beratend zur Seite stehen, um einerseits zu vermeiden, dass die Schüler Deutsch sprechen und andererseits bei Problemen sofort agieren zu können.

3.4 Didaktische Reduktion

Der didaktisierte Dialog ist dem Leistungsstand der Klasse angepasst. Zum besseren Verständnis wird den Schülern zum Hörtext eine Marktszene gezeigt. In den Hörtexten wird stets die gleiche Syntax verwendet, um den Schülern das eigenständige Sprechen in der Arbeitsphase zu erleichtern, in der die gleiche Dialogstruktur wiedergegeben werden soll. Der Dialog wurde bewusst auf einen Sprechanlass, nämlich „Kaufwünsche äußern“ beschränkt, um die Schüler nicht zu überfordern. Schließlich haben die Schüler bisher erst einen Dialog erarbeitet und rekonstruiert. Im weiteren Verlauf der Unterrichtseinheit „Au marché“ wird die Mengenangabe eingeführt, um den Dialog insofern zu erweitern, dass die Schüler ebenso nach Mengen fragen und darauf antworten können.

4. Kompetenzen

4.1 Kompetenzerwartung der Stunde

Die Schüler schulen ihr Hörverstehen, indem sie einen Dialog verstehen und mithilfe von Bild- und Wortkarten rekonstruieren. Darüber hinaus steigern sie ihre Sprachkompetenz, indem sie, aufbauend auf die präsentierte Dialogstruktur, in Partnerarbeit einen Dialog einüben und im Plenum vorspielen.

4.2 Auflistung der Teilkompetenzen

In der Lehrprobenstunde werden die Kompetenzbereiche Sprechen, Hörverstehen sowie Hörsehverstehen gefördert.

Sprechen :

Mithilfe des Begrüßungsliedes „Salut ça va?“, sind alle Schüler sprachlich aktiv. Im Rahmen des Echauffements stimmen sich die Schüler durch das Benennen des Wetters und des Datums sowie durch das Führen des „premier dialogue“ auf die Fremdsprache ein. Sie wiederholen auf diese Weise bekannte Dialogstrukturen. Sie erkennen den visuell unterstützten Wortschatz und verbalisieren diesen durch chorisches und rhythmisches Nachsprechen. Die Schüler üben in der Arbeitsphase das dialogische, weitestgehend freie Sprechen ein. Sie sind in der Lage, einen dialogisch aufgebauten Sprechakt unter Einbezug von Bild- und Wortkarten fremdsprachig in der Klasse vorzustellen, indem sie auf bereits gelernte Redemittel zurückgreifen und sich das Sprechen in der Fremdsprache zutrauen.

[...]


[1] Laut Aussage der Sekretärin Frau H liegt der offizielle Ausländeranteil bei ca. 55 Prozent. Allerdings haben 90 Prozent der Schüler mindestens ein Elternteil, das Deutsch nicht als Muttersprache hat, sodass die Kinder im familiären Bereich oftmals eine andere Sprache als Deutsch sprechen.

[2] Kautza 2013: 1.

[3] Der Förderschwerpunkt K umfasst die körperliche und motorische Entwicklung und S die Sprache.

[4] Unter dem Förderschwerpunkt E ist die emotionale und soziale Entwicklung zu verstehen.

[5] Die leistungsstarken und -schwachen Schüler sind in der Lernstandsdiagnose (s. Anhang A 1) gekennzeichnet.

[6] vgl. Kautza 2013: 1f.

[7] Der Text des Dialogs befindet sich im Anhang M 2.

[8] Für die französische Vokabel „ananas“ gibt es zwei Möglichkeiten es auszusprechen: [anana] oder [ananas]. URL: http://fr.wikipedia.org/wiki/Ananas (Stand: 17.05.2013). Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, da sie so in den benachbarten Regionen Elsass und Lothringen, vermutlich durch die historische Entwicklung, gebraucht wird.

[9] Bibliographisches Institut 2013. URL: http://www.duden.de/rechtschreibung/Dialog#Bedeutung1a (Stand: 18.05.2013).

[10] vgl. Goethe-Institut 2013. URL: http://www.goethe.de/z/50/commeuro/201.htm. (Stand: 22.01.2013).

[11] vgl. Kautza 2013: 3.

[12] vgl. Schönbein 2008: 97.

[13] Nieweler 2006: 47.

[14] vgl. Nieweler 2006: 47ff.

[15] vgl. Rück 2004: 27.

[16] vgl. Rück 2004: 33f.

[17] vgl. Kautza 2013: 5.

[18] vgl. Schmid-Schönbein 2008: 52.

[19] vgl. Christiani/ Cwick 2008: 43.

[20] vgl. Edelenbos/ Kubanek 2009: 63.

[21] vgl. Christiani/ Cwick 2008: 46f.

[22] vgl. Christiani/ Cwick 2008: 109.

[23] vgl. Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 3.

[24] vgl. Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 5.

[25] vgl. Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 9.

[26] Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 10.

[27] vgl. Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 11.

[28] siehe Anhang 5 und Anhang 6.

[29] vgl. Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 19.

[30] Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011: 12.

[31] vgl. Kapitel 3.1 sowie Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, Saarland 2011:6.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Französisch Grundschule: On fait des courses au marché. Dialog zum Einkaufen auf dem Markt (Klasse 3)
Untertitel
Unterrichtsentwurf Saarland
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
38
Katalognummer
V269430
ISBN (eBook)
9783656648895
ISBN (Buch)
9783656648864
Dateigröße
1522 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsentwurf, Ausarbeitung, Lehrprobe, Einkaufen, Dialogerarbeitung, Marché, Obst, Fruits, Grundschule, Fremdsprache, Fremdsprachenunterricht, Französisch
Arbeit zitieren
M.E. Carolin Kautza (Autor), 2013, Französisch Grundschule: On fait des courses au marché. Dialog zum Einkaufen auf dem Markt (Klasse 3), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269430

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