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Das Recht auf Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt

Title: Das Recht auf Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt

Textbook , 2013 , 140 Pages

Autor:in: Torsten Scholz (Author), Franziska Haas (Author), Vera Papadopoulos (Author)

Originalausgabe

Politics - Miscellaneous
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Das Recht auf Arbeit und der Zugang zum Arbeitsmarkt sind Grundlagen für ein erfülltes Leben in unserer Gesellschaft - das gilt für behinderte und nichtbehinderte Menschen gleichermaßen. In der UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 wurden diese Grundrechte in noch nie dagewesener Deutlichkeit deklariert.

Dieses Buch widmet sich dem System der Behindertenhilfe in Deutschland und erläutert, wie der Übergang in die Arbeitswelt für beeinträchtige Personen gestaltet werden kann. Wie können und sollten Konzepte zur gesellschaftlichen Inklusion heutzutage aussehen? Sind die Einrichtungen und Praktiken der Behindertenhilfe noch zeitgemäß?

Aus dem Inhalt:
Geschichtliche Entwicklung der Erwerbstätigkeit behinderter Menschen
Werkstätten als Arbeitsraum – Chance oder Endstation?
Die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre Zielsetzung
Von der Förderschule in die Arbeitswelt
Menschen mit Behinderung und Arbeitslosigkeit

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Torsten Scholz (2012): Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung am Arbeitsplatz vor dem Hintergrund der UN-Konvention für Behindertenrecht

Einleitung

Teilhabe und Arbeit bei Behinderung

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) im Überblick

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Bezug auf Teilhabe am Arbeitsleben

Kritische Reflexion der Werkstätten im Hinblick auf Teilhabe am Arbeitsleben in Bezug auf die UN-Konvention

Fazit

Literatur

Franziska Haas (2013): Soziale Inklusion. Integration von Menschen mit geistiger Behinderung in den Arbeitsmarkt

Einführung

Entwicklungen in der Behindertenhilfe

Menschen mit (geistigen) Behinderungen in der Arbeitsgesellschaft

Übergang von der Förderschule in die Arbeitswelt

Entwicklungsaufgaben und Besonderheiten Jugendlicher im Übergang

Fazit/Ausblick

Vera Papadopoulos (2011): Inklusion und Exklusion. Menschen mit Behinderung und Arbeitslosigkeit

Inklusion im Zusammenhang mit der Sozialen Arbeit mit Menschen mit Behinderung

Umgang mit Behinderung – Realität und normative Vorschläge

Anwendung der Arbeitsansätze auf meinen Arbeitsbereich (Projektleitung MAE- Maßnahmen)

Einzelpublikationen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Teilhabechancen von Menschen mit geistiger Behinderung am Arbeitsmarkt vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention. Dabei werden die bestehenden Strukturen der Behindertenhilfe, insbesondere der Werkstätten, kritisch reflektiert und Möglichkeiten zur beruflichen Inklusion in den ersten Arbeitsmarkt erörtert.

  • Analyse der UN-Behindertenrechtskonvention im Kontext beruflicher Inklusion
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem Werkstatt-System (WfbM)
  • Untersuchung von Übergangsprozessen von der Schule in den Arbeitsmarkt
  • Darstellung arbeitsmarktpolitischer Instrumente und Unterstützungsformen
  • Soziologische Betrachtung der Bedeutung von Arbeit für Menschen mit Behinderung

Auszug aus dem Buch

Die Funktion und Bedeutung von Arbeit

Im Folgenden werde ich kurz definieren, was Arbeit im Kontext von Behinderung und Teilhabechancen bedeutet. Ich werde mich auf die soziologische Sichtweise beschränken, da diese die Bedeutung von Arbeit für den Menschen als Individuum, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes zu beschreiben. Darauf aufbauend werde ich dann erklären, inwieweit die Beschäftigung in Sondereinrichtungen der eigentlichen Bedeutung von Arbeit wirklich entspricht.

„Arbeit“ ist ein Begriff, der einerseits jedermann geläufig ist und der, wenn man einmal überlegt, was darunter genau zu verstehen ist, dennoch schwer zu definierten ist. Man kann ihn, abhängig vom wissenschaftlichen Blickwinkel, auf nahezu jede erdenkliche Weise erklären, sei es aus rechtlicher, soziologischer, pädagogischer, betriebswirtschaftlicher, ethischer oder physikalischer Sicht. Hinzu kommt, dass es sich um einen hochgradig subjektiven, nie vollständig objektivierbaren Begriff handelt, dessen Definition und Auslegung auch immer „von der jeweiligen Realität eines Menschen“ (Fischerauer 2005: 3) abhängig ist. Zudem unterliegt Arbeit auch immer einer natürlichen Evolution durch gesellschaftliche und wirtschaftliche Umwälzungen, die Auswirkungen auf das Leben der Menschen und damit auch auf die Bedeutung und das Verständnis von Arbeit hatten. Ich werde mich im Folgenden auf die aktuelle Sichtweise beschränken, die den gängigen Definitionen entspricht, aber vielleicht in einigen Jahren auch schon wieder als überholt gelten kann, insbesondere im hier dargestellten Kontext des Arbeitsfeldes der Werkstätten für behinderte Menschen, da durch die UN-Konvention und andere Reformversuche vielleicht auch schon bald hier Arbeit anders definiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle der Werkstätten als Sondereinrichtung und stellt die Forschungsfrage, inwiefern diese Einrichtungen den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention an echte Teilhabe am Arbeitsleben gerecht werden.

Teilhabe und Arbeit bei Behinderung: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Teilhabe und Arbeit aus soziologischer Sicht und hinterfragt, ob die in Werkstätten geleistete Arbeit diesen Begriffsbestimmungen genügt.

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) im Überblick: Hier wird die historische Entwicklung und der heutige Entwicklungsstand der Werkstätten in Deutschland beschrieben, inklusive der Statistiken zur Beschäftigungssituation.

Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Bezug auf Teilhabe am Arbeitsleben: Das Kapitel erläutert die zentralen Forderungen der UN-Konvention im Hinblick auf das Recht auf Arbeit und ein inklusives Arbeitsumfeld.

Kritische Reflexion der Werkstätten im Hinblick auf Teilhabe am Arbeitsleben in Bezug auf die UN-Konvention: Eine kritische Auseinandersetzung, die den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt beleuchtet und die Legitimität der Sondereinrichtungen hinterfragt.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu einer zwiespältigen Bewertung, die sowohl die Kritik an Sondereinrichtungen als auch notwendige rehabilitative Funktionen für bestimmte Personengruppen abwägt.

Schlüsselwörter

Arbeit, Teilhabe, Menschen mit geistiger Behinderung, Inklusion, Integration, UN-Behindertenrechtskonvention, Werkstätten für behinderte Menschen, WfbM, Arbeitsmarkt, berufliche Rehabilitation, Sondereinrichtungen, Soziale Arbeit, Menschenrechte, Beschäftigung, Empowerment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die berufliche Situation von Menschen mit geistiger Behinderung und analysiert kritisch, inwieweit das deutsche Werkstatt-System und alternative Unterstützungsangebote eine echte gesellschaftliche Teilhabe im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention ermöglichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören das Konzept der Inklusion versus Integration, die soziologische Bedeutung von Arbeit, die historische Entwicklung der Behindertenhilfe sowie die praktische Umsetzung von beruflicher Inklusion durch Maßnahmen wie das Persönliche Budget oder Integrationsfachdienste.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, was Teilhabe am Arbeitsleben bedeutet und inwiefern Werkstätten für behinderte Menschen angesichts der UN-Behindertenrechtskonvention ihrer Aufgabe gerecht werden, Menschen mit Behinderung eine echte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie eine qualitative empirische Studie in Form von Experteninterviews, um die praktische Umsetzung beruflicher Orientierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt das Werkstattwesen, analysiert die UN-Konvention, reflektiert die Übergangschancen von der Schule in den Arbeitsmarkt und diskutiert die Wirksamkeit von Förderinstrumenten zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Arbeit, Teilhabe, Inklusion, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), UN-Behindertenrechtskonvention und berufliche Rehabilitation sind die zentralen Begriffe.

Wie bewertet die Autorin die Zukunft der Werkstätten?

Das Fazit fällt zwiespältig aus: Während Werkstätten kritisch als Sondereinrichtungen gesehen werden, die dem Inklusionsgedanken entgegenstehen, werden sie für einen Teil der Menschen als notwendige rehabilitative Einrichtung anerkannt, sofern der Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt konsequenter gefördert wird.

Welche Rolle spielt die Familie im Übergangsprozess?

Die Familie wird als wesentliche Instanz für die Unterstützung und Prägung von Berufswünschen und Arbeitshaltungen hervorgehoben und als wichtiger Teil des Unterstützernetzwerkes bei der beruflichen Einmündung betrachtet.

Wie beurteilt die Arbeit den "Nationalen Aktionsplan" (NAP)?

Der NAP wird von verschiedenen Verbänden und in der Arbeit selbst als weitgehend unzureichend kritisiert, da er zu wenig konkrete Gesetzesänderungen enthält und sich eher an politischen Koalitionszielen als an den Vorgaben der UN-Konvention orientiert.

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Details

Title
Das Recht auf Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt
Authors
Torsten Scholz (Author), Franziska Haas (Author), Vera Papadopoulos (Author)
Publication Year
2013
Pages
140
Catalog Number
V269621
ISBN (eBook)
9783656602484
ISBN (Book)
9783956871306
Language
German
Tags
recht arbeit menschen behinderung arbeitswelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Torsten Scholz (Author), Franziska Haas (Author), Vera Papadopoulos (Author), 2013, Das Recht auf Arbeit. Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269621
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