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Der Journalist

Título: Der Journalist

Trabajo de Seminario , 2012 , 12 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Christoph Peter (Autor)

Medios / Comunicación: Periodismo, publicidad
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Das Thema meiner Seminararbeit im Fach „gesellschaftlicher Kontext wirtschaftlichen Handelns“ wird „Der Journalist“ sein. Ich möchte mich mit dem Beruf des Journalisten umgehend befassen, möchte versuchen zu erörtern was einen guten Journalisten ausmacht und werde im Folgenden mich auch mit dem Arbeitgeber eines typischen Printjournalisten, der Zeitung auseinandersetzen.
Es ist interessant zu erfahren, wie „sinnvoll“ die Arbeit eines Journalisten ist, wo das Berufsbild herkommt und wie es sich bis heute verändert hat. Ein anderer Aspekt, dem ich mich in dieser Arbeit annehmen werde ist die Form der Finanzierung eines Journalisten bzw. einer Zeitung. Der Aspekt der Finanzierung geht auch einher mit dem Aspekt der journalistischen Abhängigkeit. Denn kann ein Journalist heute vollkommen unabhängig berichten ohne bestimmte Interessen einiger Interessengruppen zu verletzen? Bei allen Überlegungen stellt sich immer die Frage nach der Sinnhaftigkeit, für den Journalisten selbst und die jeweiligen Interessengruppen. Zum Ende hin, werde ich versuchen ein Modell aufzustellen, wie eine gute Tageszeitung heute aussehen sollte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Journalist

3. Veränderung des Journalistenbildes im Zeitablauf

4. Funktionen von Journalismus

4.1 Agenda-Setting-Hypothese

4.2 Der Journalist als Schleusenwärter

4.3 Der Journalist im Markt- und Moralmodell

5. Finanzierungsmodelle von Tageszeitungen

6. Was wäre ein ideales Modell einer Tageszeitung?

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle des Journalisten in der Gesellschaft unter Berücksichtigung seiner essenziellen Funktionen, der Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Berufsbild sowie der Herausforderungen durch neue Finanzierungsmodelle für Printmedien.

  • Gesellschaftliche Relevanz und Funktionen des Journalisten
  • Wandel vom klassischen Recherchejournalismus zum Copy-Paste-Journalismus
  • Einfluss der Internetnutzung auf Medieninhalte und Erlösmodelle
  • Konfliktfeld zwischen öffentlichem Auftrag und ökonomischer Markttauglichkeit
  • Konzeption eines idealen Tageszeitungsmodells

Auszug aus dem Buch

3. Veränderung des Journalistenbildes im Zeitablauf

Der anfängliche Journalist sah seine Aufgabe wohl etwas anders, als der durchschnittliche Printjournalist heute. Es ging darum, etwas aufzudecken und auch viel Zeit in die Recherche zu investieren. In Zeiten der Globalisierung und des Internets geht dieses Bild des Journalisten ein wenig verloren. Der typische Recherchejournalismus ist so gut wie verschwunden, vieles geht nun in Richtung copy paste Journalismus. Informationen kommen von Nachrichtenagenturen oder PR-Agenturen und werden immer seltener vom Journalisten selbst recherchiert.

Kann diese Entwicklung sinnvoll sein und einen Mehrwert für die Gesellschaft darstellen? Wohl nicht. Der Sinn für die Gesellschaft geht verloren, denn für die Menschen wäre es am sinnvollsten gut recherchierte Informationen zu bekommen um sich auf Basis dieser Informationen eine objektive Meinung bilden zu können.

Sinnvoll ist diese Entwicklung jedoch für die Zeitungsunternehmen. Der Sinn besteht darin, dass es kostengünstiger ist Informationen über Nachrichtenagenturen zu bekommen als selbst einen Journalisten vor Ort zu haben. Außerdem bleibt in Zeiten des Internets gar nicht die Zeit lange zu recherchieren und den Leser mit Hintergrundinformationen zu versorgen. Aktualität ist hier das Schlagwort. Es geht darum die Online Präsenz der einzelnen Medien ständig auf dem neusten Stand zu haben. Nur so können keine Leser an die Konkurrenz verloren werden.

Der Kosten- sowie der Konkurrenzdruck zwingt Zeitungsmacher den ursprünglichen Recherchejournalismus zurückzuschrauben, wenn sie weiterhin auf dem Markt existieren wollen. Dies kann als Problem des klassischen Journalismus bezeichnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, skizziert die Relevanz des Journalisten im gesellschaftlichen Kontext und stellt die zentrale Fragestellung nach der Finanzierung sowie der Unabhängigkeit von Tageszeitungen vor.

2. Der Journalist: Dieses Kapitel definiert den Journalisten als Mittler zwischen Ereignis und Rezipient, der trotz notwendiger Objektivitätsbemühungen stets einer gewissen subjektiven Beeinflussung unterliegt.

3. Veränderung des Journalistenbildes im Zeitablauf: Es wird die Erosion des klassischen Recherchejournalismus zugunsten eines zeit- und kosteneffizienten „Copy-Paste“-Stils durch den Druck der Digitalisierung und Globalisierung analysiert.

4. Funktionen von Journalismus: Dieser Abschnitt erläutert theoretische Modelle wie die Agenda-Setting-Hypothese, die Gatekeeper-Funktion sowie das Spannungsfeld zwischen ökonomischen Anforderungen und moralischen Ansprüchen.

5. Finanzierungsmodelle von Tageszeitungen: Hier wird der ökonomische Veränderungsdruck auf Printmedien thematisiert, der durch sinkende Printabonnenten und die schwierige Monetarisierung von Online-Inhalten neue Geschäftsmodelle erfordert.

6. Was wäre ein ideales Modell einer Tageszeitung?: Dieses Kapitel entwirft ein Modell, das gesellschaftlichen Nutzen, Unabhängigkeit durch Selbstfinanzierung und die Förderung hochwertigen Recherchejournalismus vereinen soll.

7. Resümee: Die Schlussbetrachtung unterstreicht die bleibende Bedeutung des Journalismus, betont jedoch die Notwendigkeit, sich an die veränderten Arbeitsweisen und Finanzierungsbedingungen anzupassen.

Schlüsselwörter

Journalist, Recherchejournalismus, Agenda-Setting, Gatekeeper, Tageszeitung, Medienwandel, Finanzierungsmodelle, Publizistik, Medienökonomie, Objektivität, copy paste Journalismus, Internet, Pressefreiheit, Marktmodell, Journalistische Ethik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit beleuchtet die Rolle und die Funktionen von Journalisten in der Gesellschaft sowie die strukturellen Herausforderungen für Zeitungen im digitalen Zeitalter.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Funktionen des Journalismus, der Wandel der Arbeitsweise durch technologischen Druck und die Suche nach nachhaltigen Finanzierungsmodellen.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Sinn und Nutzen des Journalismus zu erörtern, das Problem des schwindenden Recherchejournalismus zu benennen und ein idealisiertes Modell für Tageszeitungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden zur Analyse verwendet?

Die Arbeit nutzt unter anderem die Agenda-Setting-Hypothese, die Gatekeeper-Forschung sowie die Markt- und Moralmodelle von Karmasin zur Einordnung der journalistischen Rolle.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der historischen Veränderung des Journalistenbildes, der Filterfunktion der Medien, den ökonomischen Zwängen von Zeitungsverlagen und konkreten Ansätzen für kostenpflichtige Online-Angebote.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Recherchejournalismus, Agenda-Setting, Gatekeeper, Medienwandel, Finanzierungsmodelle und Journalistische Ethik zusammenfassen.

Inwiefern beeinflusst das Internet die Rolle des Gatekeepers?

Das Internet erfordert eine enorme Schnelligkeit, die den Journalisten dazu zwingt, weniger Zeit in die eigene Recherche zu investieren und stärker auf Nachrichtenagenturen zurückzugreifen, was die Filterfunktion verändert.

Warum hält der Autor eine „totale Unabhängigkeit“ von Tageszeitungen für schwierig?

Der Autor argumentiert, dass es zu viele einflussreiche Interessengruppen gibt, wie etwa die Politik oder die Werbeindustrie, die die Berichterstattung potenziell beeinflussen können.

Was macht ein „ideales“ Modell einer Tageszeitung aus?

Ein ideales Modell muss sowohl sinnvoll für die Gesellschaft als auch wirtschaftlich durch ein stabiles Geschäftsmodell abgesichert sein, um die Unabhängigkeit und die Kapazitäten für tiefgehende Recherche zu gewährleisten.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Journalist
Universidad
University of Vienna
Calificación
1
Autor
Christoph Peter (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
12
No. de catálogo
V269714
ISBN (Ebook)
9783656609278
ISBN (Libro)
9783656609049
Idioma
Alemán
Etiqueta
Journalist
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christoph Peter (Autor), 2012, Der Journalist, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269714
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