Zum Einstieg in das Thema wird der Kurzfilm „die Rechnung“ von der Organisation German Watch gezeigt. Die Kernaussage dieses Film ist, dass die Bevölkerung der Länder die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, am meisten darunter leiden. Im Folgenden werden anhand zweier Fallbeispiele gewählt um die Problematik und die Auswirkung des Klimawandels auf die Bevölkerung aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung
2.0 Fallbeispiel Afrika
2.1 Geographie Afrikas
2.2 Anfälligkeit für Klimawandel in Afrika
2.3 Die Gesundheit
2.4 Umweltflüchtlinge in Afrika
2.5 Ausblick auf die Wasserversorgung Afrikas
2.6 Einfluss des Klimawandels auf die afrikanische Landwirtschaft
2.7 Die Ernährungssicherheit Afrikas in Gefahr
2.8 Zusammenfassung: durch den Klimawandel verursachte Probleme Afrikas
3.0 Fallbeispiel China
3.1 Geograpie China
3.2 Folgen des Klimawandels in China
3.3 Gletscherschmelze und Wasserversorgung
3.4 Landwirtschaft
3.5 Meeresspiegelanstieg
3.6 Wirtschaftswachstum und Klimawandel in China
3.7 Handlungsbedarf und Entwicklungen bis 2009
4.0 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des globalen Klimawandels anhand der Fallbeispiele Afrika und China, um aufzuzeigen, wie ökologische Veränderungen die soziale und ökonomische Stabilität von Gesellschaften gefährden.
- Sozioökonomische Folgen des Klimawandels in Entwicklungsländern
- Verknüpfung von Ressourcenknappheit, Ernährungssicherheit und Migration
- Konfliktfeld zwischen rasantem Wirtschaftswachstum und Klimaschutz in Schwellenländern
- Risiken durch Meeresspiegelanstieg und veränderte Wasserverfügbarkeit
Auszug aus dem Buch
3.3 Gletscherschmelze und Wasserversorgung
„Wissenschaftler erwarten, dass der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit von Dürren in Nordchina und Überschwemmungen in Südchina erhöht.“ (HARMELING 2007) Es kommt also zu einem erhöhten Ungleichgewicht der Verfügbarkeit von Wasser in China. Es ist nämlich schon heute so, dass Nord- und Nordwestchina anfällige Regionen für Wasserknappheit sind. Im Süden hingegen ist ein Überfluss an Wasser zu verzeichnen. Diese Problematik würde sich bei anhaltendem Klimawandel noch verschärfen. „Der sich beschleunigende Abschmelzprozess in den Gletschern des Himalaya wird zudem die Wasserversorgung drastisch beeinflussen“. (HARMELING 2007) Diese Gletscher speisen nämlich die sieben größten Flüsse in Asien, wozu auch der Mekong und Yangtse in China gehören.
Er hat eine zentrale Rolle als Süßwasserspeicher und wird deshalb auch der „Wasserturm Asiens“ genannt. „In den letzten 50 Jahren ist die Temperatur im chinesischen Himalaya um 2°C gestiegen, das führte zu deutlichen Veränderungen“. (HARMELING 2007) Die wohl deutlichste Veränderung war der Rückgang des Gletschers an der Quelle des Yangtse, dessen Zunge sich in den letzten 25 Jahren um 500 Meter zurück zog. Bei gleichbleibender Schmelzrate wird ein Verlust aller chinesischer Gletscher bis Ende des Jahrhunderts prognostiziert. (HARMELING 2007) Zunächst würde das Schmelzwasser die Gletscherflüsse erst einmal ansteigen lassen und so zeitweise den verringerten Wasserfluss in Folge von Niederschlagsrückgängen kompensieren. Gleichzeitig würde jedoch auch die Gefahr von temporären Überschwemmungen steigen.
Zusammenfassung der Kapitel
1.0 Einleitung: Einführung in die Problematik durch einen Kurzfilm und Vorstellung der zwei gewählten Fallbeispiele.
2.0 Fallbeispiel Afrika: Analyse der spezifischen Anfälligkeit Afrikas gegenüber dem Klimawandel, insbesondere in Bezug auf Gesundheit, Migration und Landwirtschaft.
3.0 Fallbeispiel China: Untersuchung der Folgen des Klimawandels für Chinas Wasserversorgung, Landwirtschaft und Wirtschaft unter Berücksichtigung des massiven CO2-Ausstoßes.
4.0 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Unumkehrbarkeit bestimmter Klimafolgen und des dringenden Handlungsbedarfs.
Schlüsselwörter
Klimawandel, Afrika, China, Wasserversorgung, Landwirtschaft, Ernährungssicherheit, CO2-Emissionen, Wirtschaftswachstum, Meeresspiegelanstieg, Umweltschutz, Ressourcenknappheit, Umweltflüchtlinge, Bodendegradation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Ausarbeitung grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf die Gesellschaft, wobei der Fokus auf den zwei sehr unterschiedlichen Regionen Afrika und China liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit adressiert?
Die zentralen Themen umfassen Ernährungssicherheit, Wasserverfügbarkeit, wirtschaftliche Entwicklung, Migration und die ökologischen Folgen durch Temperaturanstieg und veränderte Wetterereignisse.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Problematik und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bevölkerung anhand konkreter Fallbeispiele aufzuzeigen und dabei die unterschiedliche Ausgangslage der betroffenen Regionen zu beleuchten.
Welche methodische Herangehensweise wurde gewählt?
Es wurde eine deskriptive Analyse auf Basis bestehender Literatur und wissenschaftlicher Studien (u.a. von UNEP, WHO und Germanwatch) gewählt, um die Entwicklungen bis zum Jahr 2009 einzuordnen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Betrachtung Afrikas (Geographie, Gesundheit, Landwirtschaft) sowie eine umfassende Analyse Chinas (Gletscher, Industrie, Klimapolitik).
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Argumentation?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Klimafolgen, Ressourcenmanagement, industrielle Entwicklung und ökologische Sicherheit geprägt.
Warum ist das Schmelzen der Himalaya-Gletscher für China besonders kritisch?
Die Gletscher sind der „Wasserturm Asiens“ und speisen die sieben größten Flüsse; ihr Rückgang gefährdet die langfristige Wasserversorgung für Millionen von Menschen.
Wie bewertet der Autor den Zielkonflikt in China?
Der Autor stellt fest, dass China bisher keinen effektiven Weg gefunden hat, den rasanten Industrialisierungsprozess und das Wirtschaftswachstum mit den notwendigen Klimaschutzmaßnahmen zu vereinbaren.
- Arbeit zitieren
- B.Sc. Annemarie Gawlik (Autor:in), 2010, Klimawandel und Folgen für die Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269741