Die archaischen Metopen von Selinunt


Hausarbeit (Hauptseminar), 2013
26 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.Die Anfänge griechischer und phönikischer Besiedlung auf Sizilien

2. Grundzüge des griechischen Staatswesens auf Sizilien

3.Selinunt
3 .1 Die Tempel
Exkurs: Mythendarstellungen
3 .2 Die Metopen
3 .2.1 Die kleinen Metopen
3 .2.1.1 Die Sphinx
3 .2.1.2 Europa auf dem Stier
3 .2.1.3 Die drei Göttinnen
3 .2.2 Die Metopen des Tempels C.
3 .2.2.1 Die Tötung der Gorgo
3 .2.2.2. Das Viergespann

Schlussbetrachtung und eine mögliche Interpretation

Quellen- und Literaturverzeichnis

Quellen

Literatur

Einleitung

Die archaischen Metopen von Selinunt zählen zu den wichtigsten Zeugnissen der großgriechischen Kunst im 6. Jahrhundert v. Chr. In ihrem eigentümlich ausdrucksvollen Verhältnis zur Plastik im Mutterland spiegeln sie die verhältnismäßig heterogene künstlerische Struktur und damit auch eine Facette der geistig-sozialen Struktur Selinunts, beziehungsweise der Magna Greacia insgesamt, wieder.

Dem Historiker Thukydides[1] ist die Chronologie der sizilischen Kolonisation zu verdanken.[2] Hierbei handelt es sich in erster Linie um das Werk Der Peloponnesische Krieg[3], einer Beschreibung des Peloponnesischen Krieges in acht Büchern, welches nach objektiver Betrachtungsweise zum Gesamtbild der griechischen Kolonisation beiträgt. Diesem Werk sind unter anderem Informationen über die ursprüngliche Bevölkerung Siziliens, Machtverhältnisse im Mittelmeerraum oder Stadtgründungen samt Daten, wie beispielsweise die von Naxos, Katane, Syrakus, Leontini, Zankle oder Kyme, zu entnehmen. Als weitere ergiebige Quellen epigraphischer Natur sind Schriften von Homer und Strabon zu nennen. Homer, welcher zur Zeit der „Großen Kolonisation“lebte, beschreibt als Zeitzeuge in seiner Odyssee[4], wie beispielsweise der Ablauf einer Landnahme durch die Griechen von statten ging und welche Prozesse diese beinhaltete. Strabon beschreibt in seiner Geôgraphiká (Erdbeschreibung) [5] sehr gründlich, welche Völker und Stämme Sizilien und Italien vor der Ankunft der Griechen bevölkerten. Auch geht er detailliert auf die Gründung neuer Stadtstaaten ein. Er beschreibt ihre Lage, ihre Bedeutung für die Region sowie ihr Fortbestehen oder ihren Untergang (z.B. Kroton und Sybaris).

Bedingt durch die geringe Anzahl literarischer Quellen muss die Aufmerksamkeit der Archäologie gewidmet werden, um weitere Informationen zu erlangen. Archäologische Quellen und Zeugnisse sind neben Keramiken beispielsweise auch Mauerreste, Gräberfunde, Straßenfragmente, Münzen oder Kunst- und Gebrauchsgegenstände des alltäglichen Lebens. Auch die noch relativ junge Luftbildarchäologie, welche leider noch in ihren Anfängen steckt, trägt dazu bei, Erkenntnisse über den Verlauf antiker Mauern und Straßen zu gewinnen. Bodenwiderstandsmessungen, Geomagnetische Messungen sowie Bodenprobe-Verfahren sind weitere angewandte Methoden zur Vervollständigung der Informationen über im Boden verborgene Überreste und Zeugnisse.

Gegenstand dieser Arbeit ist jedoch vorrangig Selinunt. Die ausgedehnte Fundstätte besteht aus den Überresten der alten griechischen Stadt Selinus, die in der Antike zu den wichtigsten Poleis Siziliens zählte. Davon zeugen unter anderem die zahlreichen Tempel, die zu den bedeutendsten griechischen Tempeln der Mittelmeerinsel zählen. In den vergangenen Jahrzehnten wurden große Teile der antiken Stadt freigelegt. Die heute im Archäologischen Regionalmuseum von Palermo ausgestellten archaischen Metopen sind zentraler Bestandteil dieser Arbeit. So sollen, neben den Grundlagen der griechischen Kolonisation und der Gründung Selinunts, der Entstehung der monumentalen Tempelanlagen und einem kleinen Exkurs in die griechische Mythendarstellung, insbesondere die bildlichen Darstellungen der Metopen interpretiert, analysiert und wenn möglich einen historischen Kontext, sowie ein stimmiges Bildprogramm eingeordnet werden.[6] Die Kenntnis um das zuvor Aufgeführte ist hierfür zwingend erforderlich. Maßgebend waren dafür die Werke Edward Freemans[7], Dieter Mertens[8], Heiner Knells[9], Luca Guilianis[10] und Clemens Marconis[11].

1. Die Anfänge griechischer und phönikischer Besiedlung auf Sizilien

Schon vor der Gründung der ersten phönikischen oder griechischen Kolonien war die Mittelmeerinsel bevölkert. Die ursprüngliche Bevölkerung lässt sich in folgende drei Gruppen einteilen. Die Sikaner, als älteste Volksgruppe, waren in historischer Zeit in Mittel- und Westsizilien ansässig. Dorthin wurden diese von den Sikelern, die nach ihrer Einwanderung aus Italien im 11. Jahrhundert v. Chr. fortan das nördliche; östliche und Teile des mittleren Siziliens besiedelten, verdrängt. Die Ansiedlungen der Elymer, deren Vorfahren den Griechen bei der Zerstörung Trojas entkamen, befanden sich im Nordwesten der Insel.[12] Die ersten Gründungen von Kolonien durch ein Kulturvolk fand durch die Phönikier statt. Diese hatten aufgrund ihres Seehandels großen Einfluss im Mittelmeer gewonnen und erkannten in der Insel einen idealen Handelsstandort aufgrund der hervorragenden Häfen.[13] Zwischen dem elften und achten Jahrhundert kam es wahrscheinlich durch die phönikischen Mutterstädte Tyrus und Sidon zur Gründung von Stützpunkten.[14] Bald darauf entstanden weitere Städte wie Motye, Solus und Panormos im Nordwesten der Insel auf Initiative phönikischer Pflanzstädte in Nordafrika.

Gelegentliche und nicht beständige Aufenthalte dieser Händler hatten zur Folge, dass griechische Waren das heutige Sizilien, Italien und Frankreich schon einige Zeit vor den ersten griechischen Siedlern erreichten. Den Griechen waren überseeische Ländereien deshalb durchaus bekannt.[15] Es existierten ausführliche Berichte von Kaufleuten über die Küsten des gesamten Mittelmeerraumes[16], sodass die Griechen gezielt strategisch wichtige und für den Handel günstige Positionen im Mittelmeerraum besetzen und beziehen konnten. Beispielgebend dafür sind hier die ältesten Gründungen, Pithekussai und Kyme, welche sich an der Route zum metallreichen Etrurien und Sardinien etablierten.[17]

Eine Konkurrenz stellten für die Griechen im Raum Sizilien und Unteritalien zunächst lediglich die Phöniker dar, die ebenso versuchten exterritoriale Besitzungen zu erlangen. Diese siedelten sich beispielsweise rings um ganz Sizilien an, besetzten die Höhen dicht am Meeresufer, nahmen vorgelagerte Inseln in Besitz und trieben Handel mit den Sikelern.[18] Die griechische Monopolstellung konnten die Phöniker jedoch niemals ernsthaft gefährden.

Da die sizilische Ostküste ein Teil der Gegenküste Griechenlands darstellt, wurde sie bald ein wichtiger Teil der griechischen Siedlungsbestrebungen.[19] Die Griechische Geschichte der Insel beginnt mit der Gründung der Stadt Naxos durch die Mutterstadt Chalkis im Jahre 735 v. Chr. Doch schon ein Jahr später entstand die Stadt Syrakus als Kolonie Korinths. Sie übernahm bald eine Führungsrolle bei den griechischen Stadtstaaten. Im Laufe des nächsten Jahrhunderts erfolgten weitere Gründungen wie Gela, Himera (648 v. Chr.), Selinus (628 v. Chr.) und Akragas (599 v. Chr.). Damit beherrschten die Griechen nun die Küstengebiete des Ostteiles der Insel von denen sie die Phönikier verdrängt hatten.[20] Zur damaligen Zeit gab es neben den Griechen nur die Phönikier, die eine ähnliche hohe Kulturstufe erreicht hatten. Auch von ihnen wurden Pflanzstädte an den Küsten des Mittelmeeres gegründet. Weder Phönikier noch Griechen stießen bei ihrer Kolonisation Siziliens auf ernsten Widerstand der einheimischen Völker. Diese gerieten entweder in Abhängigkeit oder zogen sich in das Innere des Landes zurück, wo sie ein großes Gebiet behaupteten und sich fortwährend im Kleinkrieg mit den Kolonialmächten befanden. Während die Ost- und Südküste nun griechisch war, beherrschten die Phönikier den West- und Nordwesten. Nachdem 580 v. Chr. der Versuch einer griechischen Ansiedlung auf phönikischem Gebiet bei Lilybaion aufgrund militärischen Widerstandes gescheitert war, gab es im größten Teil des sechsten Jahrhunderts kaum Konflikte zwischen diesen beiden Völkern.[21]

2. Grundzüge des griechischen Staatswesens auf Sizilien

Das griechische Gebiet der Insel stellte ein geschlossenes Herrschaftsgebiet dar. Die einzelnen Städte hatten sich nach ihrer Gründung ihre Selbständigkeit bewahrt und befanden sich miteinander in mehr oder weniger ernsten Bündnissen oder Rivalitäten. Zu diesem System zählten auch die Sikeler, welche sich rasch der griechischen Kultur angepasst hatten. Zu den phönikischen Städten im Westen Siziliens stand man in meist freundschaftlichen Handelsbeziehungen.

Zur Zeit der Gründung der griechischen Kolonien war das Königtum schon nicht mehr vorherrschende Staatsform. In den traditionellen griechischen Stadtstaaten, den Polis hatte sich eine politische Tendenz zur Oligarchie entwickelt.[22]. Es kam aber auch vor, dass der Führer einer antioligarchischen Volkspartei mit seiner Leibwache einen Staatsstreich durchführte. Nach der Machtergreifung installierten die Tyrannen[23] ein autoritäres Regime, um ihre Macht gegen das Volk zu behaupten und die gegnerischen Oligarchen zu vertreiben. Doch mit den Tyrannen entstand auch eine neue politische Konzeption für Sizilien. Sie erkannten die politische und wirtschaftliche Bedeutung eines möglichst weit ausgedehnten Territoriums. Die Idee der griechischen Polis war damit durch die Idee des Flächenstaates abgelöst. Der Versuch der praktischen Umsetzung führte zu mehreren vergeblichen Versuchen, sowohl die griechischen Städte Siziliens zu einen, als auch die Karthager von der Insel zu vertreiben. In den griechischen Städten auf Sizilien wechselten sich die Tyrannen häufig mit demokratischen Regierungsformen ab. Die politischen und sozialen Auseinandersetzungen innerhalb der Städte waren immer verflochten in die Kämpfe mit Nachbarstädten. Bündnisse wurden nach dem Prinzip des Gewinnstrebens ebenso schnell geschlossen wie gebrochen. Es kam sogar mehrfach zu Verbindungen mit phönikischen Städten.

3. Selinunt

Vermutlich im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde Selinunt nach alter Sitte gegründet, indem das Feuer des Staatsherds und der Götterkult, welche die dorische Kolonie begleiten sollten, aus der hellenischen Mutterstadt Megara Hyblaea geholt wurden. Doch ein eindeutiges Gründungsdatum ist nicht mehr feststellbar, so differieren die Angaben Thukydides[24] ( einhundert Jahre nach der Gründung von Megara Hyblaea, also um 628 v. Chr.) und Diodors[25] (243 Jahre vor der Zerstörung durch die Karthager, also ca. 651 v. Chr.) um 22 Jahre.[26] Es ist auch heutigen Historikern und Archäologen nicht möglich, ein eindeutiges Gründungsdatum zu bestimmen. Für die verschiedenen Daten der antiken Autoren kann es nur die Begründung geben, dass sie ihre Informationen aus verschiedenen Quellen bezogen haben.[27]

Ökonomisches Wachstum und Bevölkerungsanstieg an der östlichen Küste Siziliens erklären die zunehmenden Gründungen von „Subkolonien“. Megara Hyblaia ist ein gutes Beispiel dafür, welchen Einfluss diese Konjunktur auf die urbane Entwicklung ausübte und schließlich in der Gründung von Selinunt mündeten.[28] Die Stadt war längere Zeit ein karthagischer Verbündeter, in erster Linie, um sich Unterstützung gegen Segesta zu sichern. Selinunt war die einzige griechische Stadt, die 480 v. Chr. auf Seiten Karthagos kämpfte. Danach scheint das Bündnis aber gelöst worden zu sein. Die Konflikte zwischen dem griechischen Selinunt und der einheimischen Siedlung Segesta eskalierten in der Folgezeit und führten schließlich zu einem Eingreifen der Großmächte Athen und Sparta. Da Selinunt sich nach dem Scheitern der Sizilienexpedition Athens 413 v. Chr. die Verwüstung Segestas "leistete", wurde die Stadt nach Berichten Diodors von Karthago 409 v. Chr. nach einem Krieg mit 16.000 Toten und 5000 Gefangenen zerstört. Von Griechen und Puniern wurde der Ort wieder aufgebaut. Er geriet im späten 4. Jahrhundert v. Chr. endgültig unter karthagische Kontrolle und wurde fast ausschließlich von Puniern bewohnt, bis Selinunt im Ersten Punischen Krieg 250 v. Chr. geräumt und anschließend endgültig zerstört wurde.[29]

[...]


[1] Der aus Athen stammende Stratege und Historiker Thukydides, der zwischen dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr. lebte, setzte mit diesem Werk Maßstäbe und er gilt in der heutigen Zeit als „Vater der politischen Geschichtsschreibung.“ Neben ihm gibt es leider nur wenige schriftliche Zeugnisse aus der Antike.

[2] ROSEN, KLAUS, Rosen, Klaus: Griechische Geschichte erzählt: von den Anfängen bis 338 v. Chr., Darmstadt 2000, S. 83

[3] THUKYDIDES, Der Peloponnesische Krieg; Übertr. von August Horneffer, durchges. von Gisela Strasburger; Bremen 1957.

[4] HOMER, Odyssee; Übersetzung, Nachwort und Register von Roland Hampe; Stuttgart 2007.

[5] STRABO, Erdbeschreibung in siebzehn Büchern; verdeutscht von Christoph Gottlieb Groskurd, Teil 1: Buch I -VII , Nachdr. d. Ausg. Berlin u. Stettin 1831; Hildesheim 1988.

[6] Die von Erwin Panofsky 1932 erstmals entwickelte Methode der Ikonologie bildet hier die Grundlage der wissenschaftlichen Analyse von Einzelbildern.

[7] FREEMAN, EDWARD, A. : Geschichte Siciliens, Leipzig 1895.

[8] MERTENS, DIETER, Selinus I. Die Stadt und ihre Mauern, (Deutsches Archäologisches Institut Rom, Sonderschriften, Bd. 13), Mainz 2003.

[9] KNELL, HEINER, Mythos und Polis. Bildprogramme griechischer Bauskulptur, Darmstadt 1990.

[10] GIULIANI, LUCA, Die archaischen Metopen von Selinunt, Mainz 1979.

[11] MARCONI, CLEMENS, Temple Decoration and Cultural Identity in the Archaic Greek World. The Metopes of Selinus, New York 2007.

[12] THUKYDIDES, 6, 2.

[13] DIODORUS OF SICILY, The library of history, ed. E. H. Warmington,Bd. I -12, Cambridge 1968, 5,12

[14] FREEMAN, Geschichte Siciliens, S. 25.

[15] HAMMOND, NICHOLAS GEOFFREY LEMPRIÈRE, A history of Greece to 322 B.C., Oxford 2003, S. 121.

[16] BOARDMAN, JOHN, Kolonien und Handel der Griechen, München 1981, S. 192.

[17] CERCHIAI, LUCA, Die Griechen in Süditalien: auf Spurensuche zwischen Neapel und Syrakus, Stuttgart 2004, S. 10.

[18] THUKYDIDES, S. 470

[19] MEIER-WECKER, HANS, Karthago, Syrakus und Rom. Zu Grundfragen von Frieden und Krieg, in : Studien zum Geschichtsbild, Historisch-Potitische Hefte der Ranke - Gesellschaft, Heft 25 / 26, Göttingen 1979, S. 1.

[20] 'IHUKYDIDES, 6, 2.

[21] FREEMAN, Geschichte Siciliens, S. 55.

[22] Man konnte nur durch Geburt oder spezielle Aufnahme Bürger werden. Der bloße Aufenthalt in der Polis gewährte keinerlei Rechte, denn eine kleine Gruppe von Bürgern behauptete trotz großer Zuwanderungen sämtlichen politischen Einfluss. Innerhalb dieser Gruppe jedoch zeigten sich oft größere Rivalitäten, die sich bis zum Bürgerkrieg ausweiten konnten, jedoch auch oft demokratische Tendenzen. Vgl. FREEMAN, Geschichte Siciliens, S. 58.

[23] Dieser Begriff bezeichnet einen Gewaltherrscher, der sich seine Macht auf ungesetzliche Weise aneignet und seine Willkür an die Stelle des Gesetzes setzt. Dies konnte auf verschiedene Arten geschehen. Vielfach geschah es durch den Mißbrauch von hohen Staatsämtern oder des militärischen Oberbefehls. Vgl. FREEMAN, Geschichte Siciliens, S.63.

[24] „After dwelling there two hundred and forty-five years, they [the colonists of Megara Hyblaia] were driven out of the town and country by Gelon, tyrant of Syracuse. But before they were driven out, a hundred Years after they had settled there, they founded Selinus, sending thither Pammilos, who came from the mother-city Megara and joined the Settlement.” THUKYDIDES, 6. 4. 2.

[25] „Now this city [Selinus] was taken after it had been inhabited from its founding for a period of two hundred and forty-two years.”

[26] Vgl. MERTENS, Selinus, S. 226. Nach Mertens sind die archäologischen Befunde entscheidend, so sind die ältesten datierbaren Scherben nicht früher als in das letzte Viertel des 7. Jahrhunderts einordenbar, doch spätestens gegen Ende des 7. Jahrhunderts sind megarische Siedler überall, auf der Akropolis, dem Stadthügel, dem Osthügel und der Gaggera durch Fundmaterialien nachweislich belegt.

[27] Vgl. MARCONI, Temple decoration, 2007, S. 62f

[28] Die ersten griechischen Kolonien, wie Naxos, Syrakus, Zankle, Catannia und Megara Hyblaya. Die Kolonien des 8. Jahrhunderts wurden alle in kürzesten Zeitabständen gegründet und befanden sich an der Ostküste der Insel, da diese vom Festland über das Ionische Meer am günstigsten zu erreichen war. Zu Beginn des siebten Jahrhundert war jedoch diese Seite Siziliens schon so dicht besiedelt, dass weitere Kolonien nur auf den anderen zwei Seiten der dreieckigen Insel Platz fanden. So auch Selinunt, welches in der zweiten Hälfte des siebten Jahrhunderts von Megara Hyblaya an der Südküste gegründet wurde. Vgl. MARCONI, Temple Decoration, , S. 32.

[29] Vgl. MARCONI, Temple Decoration, S. 32ff.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Die archaischen Metopen von Selinunt
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
1,3
Autor
Jahr
2013
Seiten
26
Katalognummer
V269782
ISBN (eBook)
9783656610267
ISBN (Buch)
9783656609957
Dateigröße
664 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Metope, Metopen, Sizilien, Griechische Kolonisation, Mythologie, Mythendarstellung, Archaik, Tempelarchitektur, Tempel, griechisch, Selinunt, Ausgrabung, Europa und der Stier, Sphinx, Gorgo, Gorgone, Megaron, Peripteros, dorisches Fries
Arbeit zitieren
M.A. Ninette Schmidt (Autor), 2013, Die archaischen Metopen von Selinunt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269782

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