Cap Darlehen. Ein innovatives Zinsmanagement-Instrument


Seminararbeit, 2012
29 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Notwendigkeit von Zinsmanagement zur Absicherung von (Zins-) Risiken
2.1 Funktionsweise von Darlehen mit variablen Zinsen
2.2 Referenzzinssätze
2.3 Beschreibung und Auswirkung des Zinsänderungsrisikos 9 2.4 Vorteilhaftigkeitsvergleich: Festzins vs. variable Verzinsung-Fallstudie

3 Das Cap Darlehen – ein innovatives Zinsmanagement Instrument
3.1 Definition und Einsatzmöglichkeiten eines Caps 
3.2 Aufbau und Funktionsweise
3.3 Vorteile und Risiken eines Caps
3.4 Kosten eines Caps 15 3.4.1 Preisberechnung mit Hilfe des modifizierten Black Scholes Ansatzes 15 3.4.2 Ableitung der Parameter aus Marktdaten 16 3.4.3 Vorteilhaftigkeitsvergleich: Darlehen mit und ohne Cap - Fallstudie II
3.5 Sonderformen der Cap-Vereinbarung 18 3.5.1 Floor 18 3.5.2 Collar

4  Vergleich unter aktuellen Marktbedingungen

5  Fazit und Schlussbetrachtung

Anhang

Literatur-  und Quellenverzeichnis

Tabellen und Abbildungsverzeichnis

Tabellen

Tab.1: Kosten in Abhängigkeit der Zinsgrenze

Abbildungen

Abb. 1: Zinsstrukturkurven

Abb. 2: Leitzins und Referenzzinssätze im Vergleich

Abb. 3: Vorteilhaftigkeitsvergleich: Festzins gegen variable Verzinsung – Fallstudie I

Abb. 4: Funktionsweise von Cap-Vereinbarungen

Abb.5: Schematischer Ablauf  einer Cap-Vereinbarung

Abb.6: Vorteilhaftigkeitsvergleich: Darlehen mit und ohne Cap

1. Einleitung

In dieser Arbeit soll das Zinsmanagement Instrument Cap im Rahmen der Immobilienfinanzierung näher untersucht werden. Im ersten Teil sollen zunächst die allgemeinen Grundlagen zinsvariabler Darlehen erläutert werden, welche Rolle der Referenzzinssatz bei der Konditionengestaltung spielt und welche Risiken mit einer solchen Darlehensform verbunden sind. Im zweiten Teil werden Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten von Cap Vereinbarungen erörtert, sowie eine Betrachtung der Vor-, und Nachteile einer variablen Immobilienfinanzierung in Verbindung mit einer Cap Vereinbarung dargestellt. Des Weiteren wird die Berechnung dieses Instruments theoretisch und anhand eines Beispiels veranschaulicht. Datengrundlage hierbei waren historische Zeitreihen der Deutschen Bundesbank sowie aktuelle Marktdaten des Informationsdienstes Bloomberg. Die Berechnungen erfolgten unter Zuhilfenahme von Microsoft Excel. Abschluss der Arbeit bildet eine detaillierte Gegenüberstellung der Finanzierungsformen Festzinsdarlehen und Cap Darlehen unter Berücksichtigung des aktuell vorherrschenden Niedrigzinsniveaus.

Ziel der Arbeit ist es, das auf dem deutschen Markt für Immobilienfinanzierungen momentan wenig eingesetzte Zinssicherungsinstrument[1] Cap zu erklären und herauszufinden, ob eine der in Kapitel 3 behandelten Finanzierungsformen unter aktuellen Marktbedingungen für den Darlehensnehmer signifikante monetäre Vor- oder Nachteile bietet.

2. Notwendigkeit von Zinsmanagement zur Absicherung von (Zins-)Risiken

Um das Zinsmanagement Instrument „Cap-Darlehen“ richtig einordnen und verstehen zu können, soll in diesem Kapitel zunächst die Funktionsweise, die variablen Darlehen zugrunde liegt und die Rolle des Referenzzinssatzes diskutiert werden. Des Weiteren wird das Zinsänderungsrisiko beschrieben und dessen Auswirkungen anhand einer Fallstudie veranschaulicht.

2.1 Funktionsweise von Darlehen mit variabler Verzinsung

Im Gegensatz zu Festzinsdarlehen sind zinsvariable Darlehen (sog. Roll-over-Kredite oder Gleitzinsvereinbarungen) nicht mit einer festen Sollzinsbindung von mehreren Jahren ausgestattet, sondern die Zinsen werden in einem vertraglich festgelegten Turnus (z. B. alle 3 Monate) an einen vereinbarten Referenzzinssatz am Geldmarkt (siehe 1.2) angepasst. Die Höhe des Kreditzinses besteht also aus der variablen Basis zuzüglich eines im Darlehensvertrag festgelegten Aufschlags, der sich aus der Gewinnmarge der Bank, der Kreditwürdigkeit des Schuldners, der Kreditlaufzeit und der allgemeinen Marktlage zusammensetzt[2]. Bleibt der Referenzzinssatz unverändert, gibt es auch keine Anpassungen. Sollte sich der Zinssatz zum Stichtag verändert haben, werden die Darlehenskonditionen dementsprechend nach oben/unten angepasst. Darüber hinaus zeichnen sich variable Darlehen durch Sondertilgungsmöglichkeiten aus, die kurzfristig und in beliebiger Höhe geleistet werden können ohne dass dafür Abschlagszahlungen oder Zinszuschläge seitens der Bank erhoben werden. Durch Sondertilgungen wird die Gesamtschuld verringert und die Zinslast sinkt dementsprechend. Vor allem Kreditnehmer mit schwankenden Einkünften (z.B. Selbstständige) profitieren von diesen Möglichkeiten[3]. Eine weitere Eigenschaft ist die Tatsache, dass diese Darlehen im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt werden können.

Der Nachteil eines variablen Kredits ist, dass der Darlehensnehmer das volle Risiko einer Veränderung des Referenzzinssatzes (der variablen Basis) trägt, was sich jedoch zu Beginn der Vertragsvereinbarung in besseren Konditionen gegenüber einem Festzinsdarlehen ausdrückt[4]. Im Fall von Festzinsvereinbarungen liegt das Risiko, das sich im Laufe der Vertragslaufzeit das Marktumfeld verschlechtert bei der kreditgewährenden Bank, daher wird sie auf den Marktzins neben der individuellen Risikoprämie, noch einen Zuschlag erheben. In der Regel gilt: je länger die Zinsbindungsfrist, desto höher ist der Zinszuschlag. Ein weiterer Nachteil kann für den Darlehensnehmer entstehen, wenn die Anpassungsschritte an den Referenzzinssatz nicht vertraglich geregelt sind, da Banken geneigt sein werden Zinsanpassungen nach oben schneller an den Kunden durchzureichen als Zinssenkungen.3

Nun stellt sich die Frage zu welchem Zeitpunkt welche Darlehensform die geeignetste ist. Eine gute Indikation ob eine langfristige Zinsfestschreibung oder ein zinsvariables Darlehen für den Kreditnehmer vorteilhafter ist, lässt sich aus der Zinsstrukturkurve ablesen. In Abbildung 1 werden die verschiedenen Ausprägungen dargestellt. Alle Kurven zeigen die Rendite von Pfandbriefen in Abhängigkeit von ihrer Restlaufzeit (Zinsbindung). Die blaue Kurve zeigt eine normale Zinsstruktur, die die aktuelle in Deutschland vorherrschende Niedrigzinsphase wiederspiegelt. Bei einer normalen Zinsstruktur liegen die Zinsen für Kreditaufnahmen (Geldanlagen) mit kurzer Laufzeit unter den Zinsen für lange Zeiträume[5]. Bei derartigen Bedingungen werden die Kreditnehmer daran interessiert sein sich langfristig zu (festgeschriebenen) niedrigen Zinsen zu verschulden, da zukünftig Zinserhöhungen erwartet werden, womit variable Darlehen unvorteilhaft wären. Die zweite Möglichkeit (rote Kurve) ist eine inverse Zinsstrukturkurve, bei der die langfristigen Zinssätze unter den kurzfristigen liegen. Diese Situation ist typisch für Hochzinsphasen, da der Markt auf lange Sicht Zinssenkungen erwartet. Kreditnehmer sollten in dieser Situation variabel finanzieren, um sich ihre Flexibilität zu erhalten und von erwarteten Zinssenkungen profitieren zu können. Die grüne Kurve zeigt eine horizontale Zinsstruktur. Diese Situation bei der die langfristigen Zinsen den kurzfristigen Zinsen entsprechen, ist in der Realität nur selten anzutreffen[6].

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Zinsstrukturkurven

Eigene Erstellung

Quelle: Daten der Dt. Bundesbank

Der Dr. Klein Trendindikator für Baufinanzierungen, der monatlich rund zehntausend in Deutschland abgeschlossene Immobilienfinanzierungen im Volumen von ca. 1,5 Mrd. Euro untersucht, macht deutlich, dass sich mehr als zwei Drittel der Deutschen in der momentanen Niedrigzinsphase mit Festzinsdarlehen finanzieren, um sich die niedrigen Zinsen für lange Laufzeiten zu sichern, während nur knapp 3% auf variabel verzinsliche Darlehen bei der Immobilienfinanzierung zurückgreifen[7]. Auch im europäischen Vergleich, der von der KfW Bank untersucht wurde, wird deutlich, dass variable Darlehen in Spanien und Irland (Marktanteile über 80%) eine viel größere Bedeutung haben als in Frankreich oder Deutschland, „wo traditionell mit langfristigen Zinsbindungsfristen finanziert wird[8].“

Zusammenfassend kann man sagen, dass der große Vorteil von zinsvariablen Darlehen in ihrer Flexibilität liegt. Der Darlehensnehmer kann jederzeit Sondertilgungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen und mit der gesetzlichen Frist von 3 Monaten kündigen, um sein Darlehen abzuzahlen oder umzuschulden. Gegenüber einem Festzinsdarlehen besteht ein Zinsvorteil, da man keinen Aufschlag für die langjährige Zinsbindung leisten muss, allerdings trägt man dafür das Zinsänderungsrisiko und hat keine feste Kalkulationsbasis für den monatlichen Kapitaldienst. Außerdem wird die kreditgebende Bank bei der Vergabe solcher Darlehen restriktiver vorgehen als z.B. bei Vereinbarungen mit fixen Zinsen, da zweifelsfrei sichergestellt sein muss, dass die Bonität des Darlehensnehmers auch in Hochzinsphasen ausreichend ist um den Kapitaldienst leisten zu können. Dementsprechend eignen sich variable Darlehen vor allem für Kreditnehmer, die die Erwartung langfristig fallender Zinsen (inverse Zinsstruktur) vertreten, die finanziellen Möglichkeiten haben den Kapitaldienst in Hochzinsphasen bedienen zu können und die sich Flexibilität bei Sondertilgung und Kündigung offen halten möchten.

2.2 Referenzzinssätze

Wie bereits mehrfach angesprochen spielt der Referenzzinssatz eine wichtige Rolle bei der Konditionengestaltung zinsvariabler Darlehen. Eine Änderung dieses Satzes wirkt sich direkt auf den Kapitaldienst der Darlehensnehmer von variablen Darlehen und auf eine Vielzahl von Finanzprodukten aus. Ein Referenzzinssatz sollte nicht mit dem Leitzins verwechselt werden obwohl diese Sätze miteinander in Verbindung stehen. Der Leitzins gibt die festgelegten Konditionen an, zu denen sich Geschäftsbanken von der Zentralbank (EZB, BoE u.a.) Geld leihen können um sich zu refinanzieren. Die Referenzzinssätze hingegen sind marktbestimmt und werden auch Interbankraten genannt, da es sich hierbei um den Durchschnittszinssatz handelt, zu dem Banken bereit sind sich auf dem Geldmarkt gegenseitig unbesicherte Kredite zur Verfügung zu stellen[9]. Die Höhe der Interbankenrate hängt grundsätzlich von Angebot und Nachfrage ab, wobei auch die Höhe der Inflationsrate, die allgemeine wirtschaftliche Lage und das Vertrauen der Banken untereinander darauf Einfluss haben. Weltweit gibt es viele unterschiedliche Interbankraten, die nach den einzelnen Finanzzentren benannt werden, so gibt es den LIBOR (London Interbank Offered Rate), den EURIBOR (European Interbank Offered Rate) oder den SIBOR (für Singapur), um nur einige Beispiele zu nennen. Im Folgenden sollen vor allem LIBOR und EURIBOR behandelt werden, da sie aufgrund ihres Benchmarkcharakters in Europa als die bedeutendsten gelten.[10]

Der LIBOR ist der durchschnittliche Referenzzinssatz, zu dem sich eine von der British Bankers‘ Association ausgewählte Gruppe von Banken untereinander unbesicherte Kredite auf dem Londoner Geldmarkt, dem Markt für kurzfristige Geldüberlassung, gewähren oder bereit sind zu gewähren. Die Auswahl der Banken beschränkt sich auf mindestens 8 bis höchstens 16 Kreditinstitute, die hinsichtlich Marktvolumen und Expertise in der jeweiligen Währung für die der Zinssatz ermittelt werden soll, als maßgeblich gelten. Es gibt 150 verschiedene LIBOR Zinssätze, da der Zinssatz für 15 verschiedene Laufzeiten (1 Tag bis 12 Monate) und 10 verschiedene Währungen ermittelt wird. Bis 11:00 (London Time) eines jeden Arbeitstages melden die ausgewählten Banken die Konditionen für die jeweilige Laufzeit, zu denen sie erwarten auf dem Interbankgeldmarkt einen Kredit gewährt zu bekommen. Es handelt sich oft um Erwartungen und nicht um tatsächlich realisierte Transaktionen, da die Banken nicht täglich für jede Laufzeit entsprechende Transaktionen ausführen. Nachdem sämtliche Zinssätze der Banken gemeldet wurden, wird das oberste und unterste Quartil aus der Berechnung ausgeschlossen und aus den mittleren 50% der Durchschnittssatz errechnet, der dann als LIBOR veröffentlicht wird[11]. Laut Süddeutscher Zeitung ist vor allem der 3 Monats-LIBOR ein weltweit vielbeachteter Referenzzinssatz, da er einen Markt von Finanzprodukten im Volumen von 350 Billionen Dollar beeinflusst[12]. Sowohl einfache Hypothekarkredite als auch komplexe derivative Produkte sind an diesen Basiszinssatz gebunden.

Durch den im Juni 2012 öffentlich gewordenen LIBOR Skandal wurde viel Vertrauen in den Referenzzinssatz zerstört. Großen Kreditinstituten wurde vorgeworfen seit Jahren Absprachen getroffen zu haben, um die eigenen Handelsgewinne zu maximieren und die tatsächlichen Refinanzierungskosten zu verschleiern. Eine Konsequenz aus dem größten Bankenskandal der jüngeren Geschichte ist die Verurteilung verschiedener Großbanken zu Vergleichszahlungen in Millionenhöhe. Insgesamt wurden bisher ca. 1,7 Mrd. Euro an Vergleichszahlungen an die Behörden abgeführt. Federführend waren hierbei die Deutsche Bank (725 Mio. €), die Société Générale (446 Mio. €) und die Royal Bank of Scotland (391 Mio. €). Die schweizer Großbank UBS und die britische Barclays haben ihre hohen Strafen erlassen bekommen, da sie maßgeblich zur Aufklärung des Skandals beigetragen haben.[13] Eine weitere Konsequenz war die Installierung der ICE Benchmarking, einer neuen Institution, die sich um die Verwaltung des LIBOR kümmern soll. Zum 1. Juli 2013 melden die Großbanken Ihre Zinssätze also an die ICE, die dann aus den mittleren 50% der gemeldeten Zinssätze den Referenzzinssatz LIBOR errechnet und veröffentlicht. Die ICE versucht gemäß der Botschaft auf ihrer Webseite vor allem durch den Einsatz neuartiger analytischer Tools und einer breiteren Überwachung verloren gegangenes Vertrauen in den LIBOR zurückzugewinnen[14].

[...]


[1] Vgl. Europace Report für April 2011

[2] Vgl. Perridon / Steiner, 2006, S.157

[3] Vgl. Stiftung Warentest – Finanztest , Heft 05/2003, Baufinanzierung, S.20f

[4] Vgl. Maier, 2007, S.351

[5] Vgl. Sperber,  ,S.211

[6] Vgl. Becker / Peppmeier, 2002, S.23

[7] Vgl. Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung für August 2011

[8] Vgl. Studie der KfW Bank

[9] Vgl. Storck, 2005, S.16f

[10] Vgl. hierzu: Zantow, 2007, S.49ff oder Perridon / Steiner, 2007, S.404

[11] Vgl. British Banker’s Association Homepage: www.bbalibor.com

[12] Süddeutsche Zeitung Online vom 17.03.2011, Das Libor Komplott, Moritz Koch

[13] Süddeutsche Zeitung Online vom 6.2.2013, Libor Skandal kostet britische Bank 455 Mio. Euro,

[14] Vgl. https://www.theice.com/iba.jhtml

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Cap Darlehen. Ein innovatives Zinsmanagement-Instrument
Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen; Standort Nürtingen  (Campus of Finance)
Veranstaltung
Risikomanagement
Note
1,3
Autor
Jahr
2012
Seiten
29
Katalognummer
V269848
ISBN (eBook)
9783656611424
ISBN (Buch)
9783656610533
Dateigröße
4039 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
darlehen, zinsmanagement-instrument
Arbeit zitieren
B.Sc. Jochen Henze (Autor), 2012, Cap Darlehen. Ein innovatives Zinsmanagement-Instrument, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269848

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