Der gesetzgeberische Handlungsbedarf im Bereich Corporate Social Responsibility


Bachelorarbeit, 2013

60 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II. Abkürzungsverzeichnis

Einleitung

2. Definition CSR
2.1 Historische Entwicklung bis zum Begriff CSR
2.2 Heutiges Anwendungsgebiet des CSR
2.3 Stakeholder
2.4 Untergeordnete Konzepte des CSR

3. Das Grünbuch der Europäischen Kommission
3.1 Entwicklung des Grünbuches
3.2 Bestehende internationale Vereinbarungen
3.2.1 Global Compact
3.2.2 Trilaterale Erklärung der IAO
3.2.3 EN ISO
3.2.4 OECD Leitlinien
3.3 Praktische Ansatzpunkte der KOM
3.3.1 Direkte Einflussgrößen
3.3.1.1 Personalmanagement
3.3.1.2 Arbeitsschutz
3.3.1.3 Sozialverträgliche Umstrukturierung
3.3.1.4 Schonende Nutzung natürlicher Ressourcen
3.3.2 Indirekt Einflussgrößen
3.3.2.1 Lokale Gemeinschaften
3.3.2.2 Stakeholder der Wertschöpfungskette
3.3.2.3 Menschenrechte
3.3.2.4 Transparenzberichte
3.3.2.5 Gütesiegel
3.4 Mitteilung der KOM

4. CSR in Deutschland
4.1 Rückblick auf die bisherige Entwicklung
4.2 Multi-Stakeholder Forum
4.3 Deutsche Strategie
4.4 Deutscher CSR-Kodex
4.5 Betriebsvereinbarungen

5. CSR in der Wirtschaft
5.1 Studie aus Österreich
5.2 Praxisbeispiel BMW

6. Fazit

III. Quellen/ Literaturverzeichnis

IV. Umfrage zum Thema CSR

„ Noch bevor Du diesen Morgen Dein Frühstück beendet hast, bist du auf die halbe Welt angewiesen “

Martin Luther King

II. Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Massenentlassungen bei gleichzeitigen Rekordgewinnen1, extreme

Managergehälter, herrschende Rohstoffknappheit2, drohende Klimakatastrophen3, moralisch fragwürdige Geschäftspraktiken, Kinderarbeit, Betrügereien von Unternehmen und die internationale Finanzkrise. Das sind Stichworte, die von einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden und Fragen zur Wirtschaftsethik, Nachhaltigkeit4 oder der Unternehmensverantwortung, dem Corporate Social Responsibility (CSR), aufwerfen. Bei all diesen Punkten geht es um Gerechtigkeitsfragen, die Einfluss auf jetzige und zukünftige Generationen haben.5 Das CSR wird als moderner Begriff in eine Gesellschaft gebracht, die durch die Habgier wirtschaftlich besser Gestellter geprägt ist6. Unternehmer sind den einfachen Arbeitnehmern häufig überlegen. Um diesem Ungleichgewicht entgegen zu wirken sind in einzelnen Nationalstaaten verschiedenste Gesetze erlassen worden. Da die gesetzlichen Schutzformen innerhalb der Staaten unterschiedlich stark ausgeprägt sind, haben Unternehmen die Möglichkeit, in Länder mit niedrigeren Schutzmechanismen abzuwandern7. Dies führt häufig zu Spannungen, denn die zunehmende Industrialisierung hat enorme Auswirkungen auf die betroffenen Menschen und die Natur.

Es stellt sich die Frage, wie man negative Trends innerhalb dieser Entwicklungen durch nachhaltigen Schutz für Mensch und Natur schaffen kann, ohne zu stark in die freiheitlichen Rechte der Unternehmen einzugreifen. Das CSR trägt zur Entwicklung, Unterstützung und Durchsetzung von nachhaltigen Maßnahmen und Konzepten bei und wird seit 2001 stark diskutiert. Mit der Veröffentlichung eines Grünbuches, hat sich die höchste politische Instanz diese Thematik auf die Agenda geschrieben. Die Europäische Union hat dazu aufgerufen, an der Entwicklung eines gesetzlichen Rahmens mitzuwirken, der das nachhaltige Wirtschaften in Europa harmonisieren und reglementieren soll. Ziel ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen die entsprechende Schutzvorschriften für die Ökonomie, die Ökologie und die Soziologie bieten soll. Wie stark bedarf es einen gesetzlichen Rahmen für die Ausgestaltung des CSR?

Ausgehend von dieser Fragestellung werden zunächst die Grundbegriffe und Definitionen erläutert. Als wesentlicher Aspekt wird daraufhin der Entwurf des Grünbuches näher betrachtet. Der Einblick erstreckt sich beginnend mit der Entstehung, über internationale Abkommen bis hin zu einer Darstellung von direkten und indirekten Einflussgrößen, die auf Unternehmen für die gesellschaftliche Verantwortung zu überdenken sind. In dem nachfolgenden Kapitel werden die Maßnahmen und Initiativen der deutschen Politik erläutert. Mit einem Überblick über praktische Anwendung und einem Lösungsvorschlag zur Rechtsverbindlichkeit einer Vereinbarung wird der Autor den Leser an das Kapital CSR in der Wirtschaft heranführen. Anschließend werden in einem Fazit die gewonnenen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und bewertet werden.

2. Definition CSR

2.1 Historische Entwicklung bis zum Begriff CSR

Der Begriff Corporate Social Responsibility hat seinen Ursprung im angloamerikanischen Sprachraum8 und ist seit jeher dem Bereich der Unternehmensethik zu zuordnen.9 Umgesetzt wird die Unternehmensethik in der Unternehmensmoral. Eine klare Abgrenzung zwischen den Begriffen Ethik und Moral ist einem Fundament und dem zu bauendem Haus gleichzusetzen. Etwas Ethisches ist als grundlegende Theorie für den Bau der Moral zu verstehen. Die Moral ist demnach die Verhaltensweise, die sich aus der Ethik ergibt.10

Bereits frühzeitig haben sich große Visionäre und Industrielle der Moral verschrieben, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Die ersten Unternehmer die Maßnahmen ergriffen haben, waren Henry Ford (Gründer des Automobilherstellers), Andrew Carnegie (amerikanischer Stahl-Tycoon und Friedensnobelpreisträger) und George Cadbury (britischer Süßwarenfabrikant).11 Sie zählten Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den einflussreichsten Unternehmern der Welt und nutzen ihren Einfluss für die Förderung sozialer Gerechtigkeit. So implementierten sie z.B. Gesundheitsprogramme für Mitarbeiter und deren Familien oder stellten ausreichend Wohnraum für eben diese zur Verfügung. Hierbei nahm auch Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Nicht nur Industrielle sondern auch Politiker setzten durch ihr Empfinden für soziale Gerechtigkeit bis heute geltende Maßstäbe. Otto von Bismarck führte während seiner Amtszeit von 1880 - 1890 als Handelsminister in der Weimarer Republik, im Rahmen seiner Sozialpolitik, die noch heute bestehende Unfall-, Kranken-, Invaliden-, und Rentenversicherung ein. Auch Berufsgenossenschaften sind auf das Handeln Bismarcks zurückzuführen.12 Eine politische Grundlage für die gesellschaftliche Verantwortung der Arbeitgeber war somit geboren.13

Erstmalig fiel der Ausdruck Corporate Social Responsibility (CSR) 1953 in den USA. Der Wirtschaftsprofessor Howard R. Bowen veröffentlichte 1953 ein Werk namens „Social Responsibilities of the Businessmen 14 15 in dem er erstmals an das Verantwortungsbewusstsein der Unternehmer appelliert und eine unternehmerische Ausrichtung mit den Erwartungen, Zielen und Werten der Gesellschaft knüpft. Somit entstand die Idee eines ersten Konzeptes von der unternehmerischen Verantwortung.16

2.2 Heutiges Anwendungsgebiet des CSR

Heutzutage ist das CSR ein weit gefasster Begriff, der sich hauptsächlich den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Sozialem zuordnen lässt. Diese drei Bereiche werden auch als das „Drei-Säulen-Modell“ der Nachhaltigkeit bezeichnet.17 In der deutschen Literatur wird das Kürzel CSR häufig mit dem Wort Nachhaltigkeit gleichgesetzt18. CSR steht für die moderne und internationalisierte Beschreibung für nachhaltige Unternehmensführung. Eine nachhaltige Unternehmensführung beinhaltet demnach neben der Integration eine ganzheitliche Betrachtungsweise der unternehmensinternen (direkten Handlungsfeldern) sowie der unternehmensexternen (indirekte Handlungsfelder) Vorgängen. Beide Sichtweisen sind für ein ausgewogenes CSR unverzichtbar.

Die Motivation für einen Unternehmer oder einen Konzern sich dem CSR anzunehmen sind ganz unterschiedlicher Natur. Vorwiegend liegt ein gesteigertes Interesse an Umsatz- oder Gewinnzuwächsen vor.19 Die Möglichkeit, einen verpflichtenden Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können, bildet hingegen nur ein sekundäres Interesse. Auch Anteilseigner, die Politik, Nicht-Regierungs-Organisationen (NRO) und Arbeitnehmer haben eigene Interessen und Motivationen um das CSR umzusetzen. Für eine neutrale Definition, die die Allgemeingültigkeit für alle Betroffenen wiedergibt, werden Motivationen und Umsetzungsmöglichkeiten in der folgenden Definition außer Acht gelassen. Betroffene und Teilhaber des CSR werden als Stakeholder20 bezeichnet.

Nachhaltige Unternehmensführung ist, wie zuvor erwähnt, nur im deutschsprachigen Raum als Begriff vorhanden. International wird die Nachhaltigkeit durch das CSR ausgedrückt. 2009 hat das Deutsche CSR- Forum die Gemeinsamkeiten zwischen der Nachhaltigkeit und dem CSR folgendermaßen beschrieben: „ CSR steht für nachhaltige

Unternehmensführung im Kerngesch ä ft, die in der Gesch ä ftsstrategie des Unternehmens verankert ist. “ 21 Die Europäische Kommission hat das CSR in dem 2001 erschienenen Grünbuch als Konzept beschrieben „ [ … ] das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenst ä tigkeit und in die Wechselbeziehungen mit Stakeholdern zu integrieren. “ 22. Der Wirtschaftsrat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) geht in seiner Definition sogar noch einen Schritt weiter. Er sieht „ die Unternehmen in der sozialen Pflichtökonomischen Profit zu erwirtschaften, um die Aufgabe, einen Beitrag zum Wohlergehen der Gesellschaft zu leisten unter der Berücksichtigung von sowohl sozialen als auchökologischen Aspekten. “.23

Diese Definitionen verdeutlichen die umfangreichen Tätigkeitsfelder des CSR. Alle Bereiche der Wertschöpfungsprozesse, jeder Abteilung, eines Unternehmens sind davon betroffen. Nach herrschender Meinung beschreibt das CSR die Verfolgung von Zielen, die langfristige Profitabilität schaffen.24 Dabei wird die eigene Macht verantwortungsbewusst eingesetzt und soziale Abwägungen in Entscheidungen einbezogen. Der Grundgedanke sich für eine harmonisierte Gesellschaft einzusetzen rundet die Handlungen ab. Daraus resultieren fünf Grundsätze für eine nachhaltige Unternehmensführung:

1. Die langfristige Aufrechterhaltung des Unternehmens ist Ziel einer nachhaltigen Unternehmensführung.
2. Das strategische und operative Geschäft muss von Nachhaltigkeit geprägt sein.
3. Unternehmen müssen sich freiwillig Statuten unterwerfen um eine Nachhaltigkeit zu gewährleisten.
4. Compliance 25 und Nachhaltigkeit gelten als Maßstab für nachhaltige Unternehmensführung.
5. Grundlage für die Nachhaltigkeit sind Solidarität, Transparenz und Risikomanagement.26

In der klassischen Wirtschaftswissenschaft wird die Verantwortung hauptsächlich an der Einhaltung gesetzlicher und ethischer Standards gemessen, die für den gewinnbringenden Einsatz von Ressourcen gelten. Aus diesem Grund sind Gesetze und strenge Regularien unerwünscht. Das langfristige Ziel ist hierbei der Schutz der Profite, die Erhöhung des Shareholder-Value 27 sowie der Erhalt oder die Stärkung der Marktposition.28 Diesen Zielen steht die 2008 eingesetzte internationale Finanz- und Wirtschaftskrise gegenüber. Diese hat bewiesen, dass eine reine Fokussierung auf Shareholder-Interessen nicht unbedingt durchsetzbar ist, sondern eine ganzheitliche Betrachtungsweise aller an dem Wirtschaftskreislauf beteiligten Individuen wichtig ist.29

Anhänger der sozialen Marktform setzen sich deshalb verstärkt dafür ein, Unternehmen und Gesellschaft miteinander zu verknüpfen. Die gängigsten Methoden sind hierbei Sponsoring oder Spenden.30 Originäre wirtschaftliche Interessen der Unternehmen werden durch freiwillige und hilfsbereite Leistungen ergänzt und die Verknüpfung ergibt für beide Parteien einen Vorteil. Das Unternehmen profitiert z.B. durch einen Imagegewinn, sofern die Zuwendungen nicht anonym abgewickelt werden und soziale Projekte sichern sich die Finanzierung.31

Im Rahmen der Globalisierung und der zunehmenden Entstehung multinationaler Großkonzerne verdeutlicht sich, dass eine soziale Betrachtungsweise der Marktwirtschaft nicht ausreicht. Vertreter der globalen Marktwirtschaft fordern von den Unternehmen neben den wirtschaftlichen Aktivitäten auch politisches Engagement. Mit dem zielgerichteten Engagement soll der Einfluss der Wirtschaftselite positiv auf Gesetzgebungsverfahren einwirken. Beispielsweise kann der hohe Umweltschutzstandard der Europäischen Union (EU) auf Drittstaaten wie China, Indien, Brasilien, Russland oder andere übertragen werden. Deshalb spricht man hier auch von den sogenannten Global Citizen.32 33 Hierbei stehen den Konzernen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen können sie ihren Einfluss auf die Politik geltend machen. Hierbei ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem Einfluss und einem möglichen Machtmissbrauch der Unternehmen auf die Gestaltung junger Demokratien besonders wichtig. Zudem sollte Engagement immer eine Win-Win-Situation herbeiführen und Macht nicht einseitig festigen. Gesellschaft und Unternehmen sollten gleichermaßen vom Engagement profitieren. Auf der anderen Seite können unternehmensinterne Vorschriften für den Umweltschutz weltweit auf dem höchsten Standard angeglichen werden, sodass auch Fabriken in China sich an deutsche Regularien halten. Investitionen in ökologisch unterentwickelten Regionen könnten sich dadurch zwar erheblich verteuern, jedoch ist die nachhaltige Wirkung für die Region und ortsansässige Menschen positiv zu bewerten. Um finanzielle Belastungen für die Unternehmen möglichst gering zu halten sind hier beispielsweise reduzierte Steuersätze durch den gastgebenden Staat ein Entgegenkommen.34

2.3 Stakeholder

Stakeholder sind die Treibende Kraft hinter den Interessen aller in einer Gesellschaft lebenden Menschen oder Vereinigungen. Dazu gehören unter anderem die NRO, politische Parteien, Investoren, Konsumenten, betroffene Staaten und die Unternehmer.35

Heutzutage werden dem CSR die unterschiedlichsten Elemente zugesprochen. Soziale und ökologische Belange bilden hierbei in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin den Fokus. Für jeden Bereich gibt es eine bestimmte Branche, Organisation oder Person die als Stakeholder auftritt. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Umwelt und Wirtschaftsskandale werden besonders häufig medial kritisiert und stehen somit unter verstärkter öffentlicher Aufmerksamkeit. Jede Gruppe der Stakeholder definiert ihren Fokus anders.36 So fordern Menschenrechtsorganisationen, wie Amnesty International , vornehmlich das Verbot von Diskriminierung, Sklaverei und Folter sowie die Förderung der Religions- und Meinungsfreiheit. Der World Wide Fund For Nature (WWF) verbindet besonders ökologische Standpunkte mit dem CSR.37 Eine andere Gruppe, die Investoren, wiederum hat einen vollkommen anderen Standpunkt zur Fokussierung innerhalb des CSR. Wie die Bezeichnung Investor schon sagt, haben diese Menschen in eine Unternehmung investiert und erhoffen sich aus der getätigten Investition, nach geraumer Zeit, einen Gewinn zu erwirtschaften, zumindest soll die Investition ohne Verlust beendet werden. Hierfür stehen zentrale Forderungen im Interesse der Investoren. Sie treten für eine Beachtung der Corporate Governance38 Prinzipien und teilweise auch für Erweiterung von Transparenz ein. Durchschaubarkeit ist aus Sicht vieler Investoren ein geeignetes Mittel das unternehmerische Risiko besser einschätzen zu können.39 Das Wissen, dass Konkurrenten mit einem ähnlichen Konzept Gewinne einfahren oder mit den gleichen Problemen kämpfen, kann das Bewusstsein für das Risiko schärfen. Natürlich sind Investoren gegen eine totale Offenlegung, wobei unternehmensinternes Know-How für Mitbewerber zugänglich wird. Entscheidend ist die Schaffung einer Balance zwischen den jeweiligen Interessen zu finden. Darüber hinaus verfügen Konsumenten über eine herausragende Rolle innerhalb des CSR Diskurses.40 Mit gezielten Einkäufen oder dem organisierten Boykott können sie unternehmerische Verhaltensweisen fördern oder abstrafen. Am Beispiel des Mobiltelefon- Herstellers Nokia wird deutlich, wie der Endverbraucher auf unternehmerische Entscheidungen eingewirkt hat. 2008 kündigte der damalige Nokia Chef Olli- Pekka Kallasvuo an das Bochumer Nokia-Werk zu schließen und die Produktion nach Rumänien zu verlegen. Pikant hierbei war, dass Nokia für den Erhalt des Werks gleichkommend mit der Arbeitsplatzsicherung 1993 einer Subvention von rund 88 Millionen Euro erhalten hat. Kurz nachdem von der Konzernleitung die Schließung des Werkes bekannt gegeben wurde, sind die Verkaufszahlen von Nokia in Deutschland dramatisch eingebrochen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2007 verkaufte Nokia circa 20% weniger Handys.41 42 Der deutsche Verbraucher hat seinen Einfluss auf die Geschäftspraktik hier geltend gemacht und Nokia für das Vorgehen abgestraft. Positive wie negative Berichterstattung durch die Medien stellt demnach eine enorme Macht dar. Im Fall Nokia hat eine negative Berichterstattung zu einem Absatzeinbruch von Neugeräten geführt. Entscheidend beeinflusst werden die Konsumenten bei ihrer Urteilsbildung von den Medien. Ohne diese ist es dem Konsumenten nicht möglich von einer Vielzahl solcher Vorgänge zu erfahren.43

Weitere Interessentreiber sind die Unternehmer oder Unternehmen selbst. Unternehmen können sich durch positive Berichterstattungen über besonders innovative und umweltfreundliche Technik einen Imagegewinn verschaffen. Bestehende CSR-Prinzipien können an die Unternehmensstrategie angeglichen werden oder es können gar neue CSR-Prinzipien durch ein besonderes Engagement der Wirtschaft geschaffen werden. Hierbei stellt sich vorwiegend die Frage wie strikt CSR Regelungen umgesetzt werden müssen. Damit einhergehend erhält der letzte noch verbliebene Akteur im CSR Diskurs seinen Einfluss. Die Politik hat mit seinen gewählten Volksvertretern und der Gesetzgebungskompetenz einen herausragenden Einfluss auf die Aktivität und die Effektivität von CSR Maßnahmen. Die zentrale Fragestellung hierbei ist, ob und wie stark der Staat hier regulieren sollte oder ob bereits vorhandene Gesetze zu Gunsten der unternehmerischen Freiheit abgeschafft werden sollten. Aktuell bekleidet der deutsche Staat eine Art Vermittlerrolle zum Dialog zwischen allen Beteiligten. Zudem treibt die Bundesregierung dieses Thema, ähnlich wie die EU, mit ihrem Multi-Stakeholder-Forum (CSR EMS Forum) in die Öffentlichkeit. Das CSR EMS Forum ist eine durch die Europäische Kommission (KOM) geführte Institution, welche erstmals 2002 Unternehmen, NRO und Gewerkschaften an einen runden Tisch versammelt hat.44 Diese Vorgehensweise ermöglicht die Förderung bestehender CSR-Verhaltensweisen auf dem Gebiet der Innovationen, Annäherungen und Transparenz. Auf nationaler Ebene heißt das Forum Deutsches CSR-Forum.45 46

Die folgende Grafik veranschaulicht dem Leser wie die unterschiedlichen Stakeholder ihren Einfluss auf den CSR-Diskurs geltend machen.47 48

2.4 Untergeordnete Konzepte des CSR

Vielfältig formuliert sind nicht nur die Begriffsdefinitionen des CSR und der Stakeholder, sondern auch die Konzepte, die in das CSR einfließen. Das CSR kann als Oberbegriff einer Vielzahl von Konzepten verstanden werden. Eine vollständige Betrachtung des CSR erfordert die Erfassung von verwandten Konzepten. Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit werden in der Literatur insbesondere das Corporate Citizenship (CC) und das Corporate Governanc (CG) erwähnt. Das deutsche CSR Forum übersetzt das CC als unternehmerisches Bürgerengagement und definiert Unternehmen nicht als private, sondern öffentliche Einrichtungen.49 Das bedeutet, dass von Unternehmen und Mitbürgern der gleiche Beitrag zur funktionierenden Gesellschaft erwartet wird. Die KOM definiert das CC ähnlich, nämlich als „ Gestaltung der Gesamtheit der Beziehungen zwischen einem Unternehmen und dessen lokalem, nationalem und globalem Umfeld “ 50. Das CC stellt ein untergeordnetes Konzept zum CSR dar, weil es sich auf gesellschaftliche Aktivitäten einer Unternehmung und der taktischen Richtung zur Erreichung von internen Zielen bezieht. Demgegenüber steht das CSR, wobei sich die Verantwortung für Unternehmen auf alle Teilbereiche des Unternehmens erstreckt. Zu den Teilbereichen gehören unter anderem der Wertschöpfungsprozess, der Zulieferer, der Arbeitnehmer und das Allgemeinweisen.51

Das CG und das CSR überschneiden sich bei der Reduzierung von Risiken im Unternehmen. Unterschiede lassen sich bei beiden in der Durchführbarkeit und den Konzeptadressaten finden. Das CG richtet sich in erster Linie an die Führungs-, die überwachenden und die kontrollierenden Organe.52 Hierbei findet eine intensive Auseinandersetzung mit Anreizen und Kontrollmechanismen statt, um Fehlern in der Führungsetage vorzubeugen. Arbeitnehmervertreter sind besondere Interessentreiber des CG, da ein fehlerhaftes Management negative Auswirkungen für alle Beteiligten zur Folge haben kann. Das CSR ergänzt das CG dadurch, dass auch Prozesse und Abläufe einem besonderen Kontrollsystem ausgesetzt werden und sich somit über die Führungsebene hinaus mit unternehmensinternen Bereichen befasst.53

Zusammenfassend stellt das CSR ein lebhaftes Konzept dar, mit dem eine gesellschaftlich angestoßene Diskussion mit Inhalt gefüllt werden kann. Dadurch können moralische, soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gegenübergestellt und eine objektive Reflektion von Prozessen, Organen und Auswirkungen für die Stakeholder gegeben werden. Untergeordnete Konzepte sind sinnvoll, falls sich Unternehmen nicht dazu entschließen können dem vollen Spektrum des CSR entgegen zu treten, sondern sich nur auf bestimmte Ansätze konzentrieren wollen.54

3. Das Grünbuch der Europäischen Kommission

3.1 Entwicklung des Grünbuches

Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen ist seit Beginn der Jahrtausendwende zu einem zentralen Thema in der europäischen Wirtschaftspolitik geworden. Ein erster Fahrplan der Europäischen Union ist in einem sogenannten Grünbuch niedergeschrieben.55

Am 18.07.2001 veröffentlichte die KOM das Grünbuch zum Thema CSR unter dem Titel „Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen .56 Als Grünbuch wird ein schriftlicher Entwurf bezeichnet der die Diskussionsgrundlage für unterschiedlichste Thematiken bildet. Die Europäische Kommission entwirft regelmäßig Grünbücher zu aktuellen Diskursen, die als Vorlagen für Richtlinien (RL) und Verordnungen (VO) dienen. Durch diese Vorlage macht die Kommission aktuelle Diskussionen über die politischen Akteure hinweg auch für die Öffentlichkeit und Wissenschaft zugänglich. Verfasst werden darin eine Reihe von Fragen und Ideen, die einzelne Interessierte oder Organisationen zum Mitmachen anregen sollen. Darauf folgend wird ein sogenanntes Weißbuch mit gesammelten Vorschlägen und Verfahrensweisen verfasst.57 Bisher ist zum Thema CSR kein Weißbuch entstanden, da die Überarbeitung des Grünbuches durch die KOM erst 2014 fertiggestellt wird.

Für eine ausgewogene soziale Verantwortung von Unternehmen gegenüber der Gesellschaft sieht die KOM zahlreiche Faktoren, die maßgeblich sind um einen sozialen Wandel in der Wirtschaft herbeizuführen. Die vier Hauptaussagen lauten:

- Beteiligte Bürger, Verbraucher, Behörden und Investoren haben erhöhte Erwartungen an eine globalisierte Welt.
-Investitionen werden zunehmend durch soziale Aspekte beeinflusst, die von Verbrauchern und Investoren erwartet werden.
- Der Klimawandel und andere Umweltschädigungen erfahren eine immer größer werdende Ablehnung in der Bevölkerung.
- Die Transparenz wird durch moderne Medien, neue Informationstechnologie (IT) und Kommunikationstechnik vorangetrieben.58

Diese Hauptaussagen bestätigen die KOM darin, dass eine nicht mehr zu trennende Verknüpfung zwischen Wirtschaft und verschiedenen CSR- Bereichen vorliegt. Eine bewusstere Wahrnehmung dieser Anliegen einer globalisierten Gesellschaft können unmittelbare Werte für die Wirtschaft darstellen. EU-weite Regelungen führen außerdem dazu den Binnenmarkt weiter zu harmonisieren.59

Erste politische Impulse für das CSR wurden vom Europäischen Rat (Rat) in Lissabon an die Wirtschaft gesendet. Der Rat hat an die Unternehmen appelliert, den dynamischen und wettbewerbsfähigen Binnenmarkt durch ein gesundes unternehmerisches Verantwortungsgefühl zu festigen. Insbesondere die Bereiche lebenslanges Lernen, Chancengleichheit, Arbeitsschutz, soziale Gleichberechtigung und nachhaltige Entwicklung wurden durch den Rat erwähnt. Im Ergebnis wurde die erste Europäische Sozialagenda der Kommission im Dezember 2000 durch den Rat verkündet. Diese sah verbindliche Ziele vor, die Europa bis zum Jahr 2010 „ zum

wettbewerbsf ä higsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt “ 60 machen sollte, zu einem „ Wirtschaftsraum, der f ä hig ist ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitspl ä tzen und einem gr öß eren sozialem Zusammenhalt zu erzielen. “ 61 Dieses Ziel sollte mit Hilfe der Sozialagenda und der darin vereinbarten Ziele umgesetzt werden. Die Agenda sah es vor, die Schaffung von Arbeitsplätzen mit Hilfe der EU- Beschäftigungspolitik quantitativ und qualitativ zu verbessern, ein Interessenausgleich zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Rahmen der Flexicurity [62 63 ] zu schaffen, die Beseitigung von Diskriminierung zu verstärken und die EU-Gleichstellungspolitik zu fördern. Zudem eine stärkere Beachtung der sozialpolitischen Punkte bei der Erweiterung der Europäischen Union sowie ein verstärkter Einsatz für soziale Gerechtigkeit bei Organisationen wie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der World Trade Organisation (WTO)64. Da der EU zur Gesetzgebung in der Sozialpolitik nicht ausreichende Kompetenzen von den Mitgliedstaaten übertragen wurde, konnte sie bis dato nur eine koordinierende Rolle bei der Realisierung einnehmen und das Grünbuch veröffentlichen. Die Umsetzung war zu diesem Zeitpunkt nur durch die Unterstützung freiwilliger Aktionen und die Verbreitung der Themen durch Mitgliedstaaten möglich. Demnach musste sich die EU für eine rasche Umsetzung und Realisierung des ambitionierten Programms anderer Möglichkeiten bedienen, die ihr Entscheidungsbefugnisse einräumten. Im Allgemeinen gilt, dass die EU nur dort Recht setzen kann, wo sie über eine Kompetenz in den Europäischen Verträgen verfügt.65 Für sie bestand die einzige Möglichkeit an der Gestaltung unternehmerischer Verantwortung mitzuarbeiten darin, Maßnahmen unter dem Gesichtspunkt der internationalen Zusammenarbeit für Entwicklung und des Handels durchzusetzen. Der europäische Gedanke von einer gerechteren Wirtschaft musste sich im Rahmen der bestehenden Konzepte, verschiedener internationaler Organisationen, bedienen.66

[...]


1 Sommer, Handelsblatt, 2013, Die Gewinnmaschinen, ohne Seite.

2 Ertinger, Handelsblatt, 2013, Rohstoff-Knappheit bedroht Deutschlands Industrie, ohne Seite.

3 Süddeutsche Online, 2010, Keine Region bleibt verschont, ohne Seite.

4 Als Nachhaltigkeit werden im Verlauf der Arbeit die positive Entwicklung, die positiven Maßnahmen oder die positiven Auswirkungen für jetzt lebende und zukünftige Generationen angesehen.

5 Schneider, Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung, 2012, S. 17 (32).

6 Theis, Klein, CSR ist Bildungsaufgabe, S. 127 (127).

7 Statistisches Bundesamt, Verflechtung deutscher Unternehmen mit dem Ausland, S. 15 (15 f).

8 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 231 (231).

9 Schneider, Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung, 2012, S. 17 (27).

10 Höffe, Lexikon der Ethik, 2008, S. 7 (14).

11 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 1 (1).

12 Nipperdey, Deutsche Geschichte: 1866 - 1918. Arbeitswelt und Bürgergeist, 1994, S. 9 (342 ff.).

13 Hiß, Corporate Social Responsibility - Innovation oder Tradition, 2009, S. 287 (291).

14 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 1 (1).

15 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (4).

16 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (3 - 6).

17 Schneider, Reifegradmodell CSR - eine Begriffserklärung und -abgrenzung, 2012, S. 17 (23).

18 Bassen, Jastram, Meyer, Corporate Social Responsibility: Eine Begriffserläuterung, 2005, S. 1 (3).

19 Meyer, Nachhaltigkeit in kleinen und mittleren Unternehmen, 2011, S. 315 (320).

20 Engl. für alle ökonomischen Teilnehmer.

21 Nationales CSR-Forum, Gemeinsames Verständnis von Corporate Social Responsibility (CSR) in Deutschland, 2009, S. 1 (1).

22 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (7).

23 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 231 (231).

24 Jonker, Stark, Tewes, Corporate Social Responsibility - Einführung, Strategie und Glossar, 2011, S. 3 (209).

25 Engl. für Regelkonformität.

26 Günther, Ruter, Grundsätze nachhaltiger Unternehmensführung, 2012, S. 6 (16).

27 Engl. für Aktionärswert.

28 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (8).

29 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (8 ff.).

30 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (13).

31 Europäische Akademie, Finanzierung öffentlicher Einrichtungen durch Sponsoring, 2013, S. 1 (2).

32 Meckling, Netzwerkgovernance: Corporate Citizenship und Global Governance, 2003, S. 8 (15, 16).

33 Engl. für Weltbewohner

34 IHK Nürnberg, CSR - Die gesellschaftliche Unternehmensverantwortung von A-Z, 2012, S. 8 (8, 12, 15, 70).

35 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (3).

36 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (7).

37 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (8).

38 Engl. für Grundsätze der Unternehmensführung.

39 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (15).

40 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (9).

41 Heise-Online, Wilkens, Nokia verliert in Deutschland überdurchschnittlich viele Marktanteile, 2008, ohne Seite.

42 Wirtschaftswoche, Schumacher, Berke, Brück, Steinkirchner, Voß, Nokia-Boykott: Aus dem Nichts, 2008, ohne Seite.

43 Stiftung Jugend und Bildung, Mit Verantwortung sozial und ökologisch handeln, 2012, S. 1 (1, 2).

44 CSR EMS Forum, European Multi Stakeholder Forum on CSR, 2004, S. 3 (3 f.).

45 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 231 (231, 232).

46 Beckmann, CSR und Corporate Citizenship, 2007, S. 1 (4, 5).

47 Bassen, Jastram, Meyer, Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik, 2005, S. 231 (232).

48 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (9).

49 Beckmann, CSR und Corporate Citizenship, 2007, S. 1 (5).

50 Europäische Kommission, Grünbuch - Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (28).

51 Beckmann, CSR und Corporate Citizenship, 2007, S. 1 (6, 7).

52 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (6).

53 Coni-Zimmer, Rieth, Schmidpeter, Schneider, CSR verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis, S. 709 (710 f).

54 Bippes, CSR as challenge for the state and companies, o.J., S. 1 (6,7).

55 Beckmann, CSR und Corporate Citizenship, 2007, S. 1 (41).

56 Europäische Kommission, Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (1).

57 Stuber, Dokumentation der Informationsveranstaltung Europa und Kommunen, 2004, S. 3 (7).

58 Europäische Kommission, Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (4).

59 Europäische Kommission, Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (4, 5).

60 Rat der Europäischen Union, Europäische Sozialagenda, 2000, S. 4 (4, 5).

61 Europäische Kommission, Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001, S. 1 (3).

62 Europäische Kommission, Mitteilung zur Flexicurity, 2007, S. 3 (4).

63 Kompromiss der Arbeitsplatzsicherheit und Flexibilität garantieren soll.

64 Rat der Europäischen Union, Europäische Sozialagenda, 2000, S. 4 (21).

65 Europäische Kommission, Bessere Rechtsetzung – einfach erklärt, 2006, S. 3 (3 ff.).

66 Europäische Kommission, Europäische Rahmenbedingungen für die soziale Verantwortung der Unternehmen, 2001 S. 1 (5 - 7).

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten

Details

Titel
Der gesetzgeberische Handlungsbedarf im Bereich Corporate Social Responsibility
Hochschule
Fachhochschule Westküste Heide
Note
1,7
Autor
Jahr
2013
Seiten
60
Katalognummer
V269948
ISBN (eBook)
9783656683162
ISBN (Buch)
9783656683100
Dateigröße
808 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CSR, Corporate Social Responsibility, Unternehmerische Verantwortung, Arbeitsschutz, Umweltschutz, Grünbuch, Europarecht, Gesellschaftswandel, Gesellschaftliche Verantwortung, Nachhhaltigkeit, Complience, Verantwortung, Europäische Kommission, KOM
Arbeit zitieren
Malte Wilhelm (Autor), 2013, Der gesetzgeberische Handlungsbedarf im Bereich Corporate Social Responsibility, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269948

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