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Analyse der Berufsrolle als Erzieherin

Title: Analyse der Berufsrolle als Erzieherin

Internship Report , 2013 , 20 Pages , Grade: 1

Autor:in: Lorraine Krüger (Author)

Social Work
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Meine eigene Zielsetzung bestand darin, meine Kompetenzen zu erweitern und diese, in meinem letzten Praktikum zu festigen. Dazu zählt auch, dass ich für mich, meine persönlichen Lernziele in den vier Kompetenzbereichen operationalisierbar mache. Zu den vier Kompetenzbereichen zähle ich zum Einen meine Fachkompetenz. Dazu gehört, dass ich mein Fachwissen im Bezug auf meine zukünftige Arbeit als Erzieherin ausbaue. Vor allem die Auseinandersetzung mit den Krankheitsbildern der Schüler/innen erachte ich dabei als sehr wichtig. Denn nur durch die Aneignung dieses Fachwissen, bin ich in der Lage, Aufgaben und Lösungen geplant, zielgerichtet und situationsorientiert umzusetzen. Wobei ich dabei auch meine Methodenkompetenz erweitere.
Außerdem möchte ich auch meine Sozialkompetenz erweitern. Meine wichtigste Zielsetzung bestand darin, dass ich entsprechend der bisherigen Projekterfahrung im KJT, sowie der Projekttheorie (aus Schule) zusammen mit den Schülern mit Behinderung(en) ein Projekt ins Leben zu rufen. Ich habe bewusst keine Form von Einrichtung gewählt, in der ich bereits arbeiten und Erfahrungen sammeln konnte, sondern die heilpädagogische Tagesbildungsstätte. Ich wollte mich der Herausforderung stellen und mein letztes Praktikum vor allem dafür nutzen, um Erfahrungen im sonder- und heilpädagogischen Bereich zu sammeln. Dies ist demnach meine primäre Zielsetzung in meiner Praxisphase. Durch diese Herausforderung möchte ich für mich herausfinden, ob ich dem Stress, psychisch wie auch physisch und der geforderten Flexibilität standhalten kann. Vor allem aber, ob ich die emotionale Stärke besitze, die in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung elementar wichtig ist. Des Weiteren sah ich es als Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln, die mich vor allem in meiner Persönlichkeit nachhaltig positiv beeinflussen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Eigene Zielsetzung

1.2 Wie waren meine ersten Tage in der Einrichtung?

1.3 Eingliederung in den Tagesablauf

2.0 Eigene Person

2.1 Mein Auftreten

2.1.1 Wie bin ich?

2.1.2 Wer bin ich?

2.2 Meine Fähigkeiten

2.2.1 Stärken und Schwächen

3.0 Berufsrollen

3.1 Bisher bestehende Berufsrolle(n)

3.2 Veränderungen der Berufsrolle

3.2.1 Aufgaben

3.2.1.1 Schwierigkeiten

4.0 Eigene Kompetenzen

4.1 Kommunikative Kompetenz

4.2 Soziale Kompetenz

4.3 Fachliche Kompetenz

4.3.1 Methodenkompetenz

4.3.2 Sachkompetenz

5. Fazit

5.1 Welche Fortschritte habe ich gemacht?

5.2 Ich als Mensch

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die strukturierte Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Kompetenzen während eines Praktikums in einer heilpädagogischen Tagesbildungsstätte. Die Autorin untersucht dabei, wie sie ihre pädagogische Identität im Spannungsfeld zwischen theoretischem Anspruch und praktischen Anforderungen festigen und ihre Rollenfindung gestalten kann.

  • Reflexion der eigenen Berufsrolle und deren Veränderungsprozesse.
  • Entwicklung von Fach-, Sozial- und Methodenkompetenzen.
  • Auseinandersetzung mit heilpädagogischen Ansätzen und Krankheitsbildern.
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit und emotionalen Belastbarkeit in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung.
  • Analyse des Einflusses der persönlichen Einstellung auf den pädagogischen Alltag.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Wie bin ich?

Ich bin bei neuen Situationen (Menschen) anfangs eher zurückhaltend. Dies besteht bei mir auch bei neuen Einrichtungen bzw. Praktikas. Trotz einer gefestigten Persönlichkeit zeichnet mich diese Unsicherheit bzw. eher vorsichtiges Herantasten aus. Auf der anderen Seite fordere ich aber auch Informationen ein.

Ich habe keine Probleme auf fremde Menschen ohne Vorurteile zuzugehen, ihnen zu helfen oder Menschen in ihrem (guten) Vorhaben zu unterstützen. Dies hängt vermutlich auch mit der Wahl dieses Praktikumsplatzes zusammen. Wenn ich allerdings merke, dass ich an einem Punkt nicht weiter komme, habe ich gelernt, mich nicht zu scheuen, jemand anderen um Hilfe zu bitten oder meine Unsicherheiten offen zu legen und anzusprechen.

Denn meiner Meinung, zeichnet dies eine professionelle Erzieherin aus. Besonders meine Ängste bezüglich der Schüler mit Epilepsie, habe ich meiner Anleiterin mitgeteilt. Da ich es als sehr wichtig erachte, dazu zu stehen, was und in welchem Maße ich mir zutraue. So auch das alleinige Wickeln eines Schülers, der häufig krampft. Dabei ist mir stets wichtig Ängste offen zu legen, da solche Ängste die Schüler (Krampfkinder) in Gefahr bringen können. Ich bin ein wissbegieriger Mensch und setzte mich mit Dingen auseinander die mich interessieren, privat, wie auch beruflich. Dabei ist zu unterscheiden von „ wollen und müssen“. Ich habe mich über mögliche Symptome, die für einen Krampfanfall oder Vorboten für einen solchen sprechen informiert, sowie ich auch an einen kleinen Einführungskurs zum Thema Epilepsie teilgenommen habe. Diese Informationen sind signifikant wichtig, denn meines Erachtens ist die größte Gefahr die Angst und Unwissenheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin definiert ihre persönlichen Lernziele und beschreibt ihre ersten Erfahrungen sowie die Eingliederung in den Tagesablauf der Einrichtung.

2.0 Eigene Person: Dieses Kapitel widmet sich der Selbstreflexion des eigenen Auftretens, der persönlichen Fähigkeiten sowie der Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen.

3.0 Berufsrollen: Hier werden die Entwicklung und Veränderung der beruflichen Rolle von klassischen Strukturen hin zur heilpädagogischen Projektarbeit sowie spezifische Aufgaben und Schwierigkeiten analysiert.

4.0 Eigene Kompetenzen: Eine detaillierte Untersuchung der kommunikativen, sozialen und fachlichen Kompetenzen inklusive Methoden- und Sachkompetenz.

5. Fazit: Die Autorin resümiert ihre erzielten Fortschritte im Praktikum und reflektiert ihre persönliche Entwicklung sowie ihre zukünftige berufliche Ausrichtung.

Schlüsselwörter

Praktikum, Heilpädagogik, Erzieherin, Selbstreflexion, Berufsrolle, Kompetenzentwicklung, Projektarbeit, Sonderpädagogik, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Fachkompetenz, Inklusion, Professionelles Auftreten, Partizipation, Selbsteinschätzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert die berufliche und persönliche Entwicklung der Autorin während ihres letzten Praktikums in einer heilpädagogischen Tagesbildungsstätte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Rollenfindung als angehende Erzieherin, die Arbeit mit Kindern mit Behinderung, die Reflexion eigener Stärken und Schwächen sowie die Anwendung pädagogischer Fachkenntnisse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Festigung der eigenen Kompetenzen und die Operationalisierung persönlicher Lernziele, um eine professionelle Identität als Erzieherin zu entwickeln.

Welche wissenschaftlichen Ansätze oder Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt Methoden der Selbstreflexion, Checklisten zur Zeitplanung, die Dokumentation durch Fototagebücher und orientiert sich an heilpädagogischen Grundsätzen sowie den Haltungen nach Rogers.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der eigenen Person, die Entwicklung der Berufsrolle im Kontext der Projektarbeit sowie die detaillierte Ausarbeitung von kommunikativen, sozialen und fachlichen Kompetenzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Praktikum, Selbstreflexion, Berufsrolle, Kompetenzentwicklung und Heilpädagogik.

Wie geht die Autorin mit Unsicherheiten bezüglich medizinischer Aspekte wie Epilepsie um?

Sie sucht das offene Gespräch mit ihrer Anleiterin, informiert sich proaktiv über Symptome und nimmt an Einführungskursen teil, um durch Wissen Ängste abzubauen.

Wie verändert sich die Einstellung der Autorin zur Projektarbeit?

Sie lernt, ihren eigenen Perfektionismus abzulegen und sich auf Augenhöhe der Schüler zu begeben, um prozessorientiertes Arbeiten statt starrer Vorgaben zu ermöglichen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich ihrer weiteren beruflichen Zukunft?

Obwohl sie die Arbeit im heilpädagogischen Bereich als sehr lehrreich empfindet, erkennt sie, dass ihr Fokus künftig eher auf der Einzelförderung (z.B. Ergotherapie) liegt.

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Details

Title
Analyse der Berufsrolle als Erzieherin
Grade
1
Author
Lorraine Krüger (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V269975
ISBN (eBook)
9783656612704
ISBN (Book)
9783656612681
Language
German
Tags
analyse berufsrolle erzieherin
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lorraine Krüger (Author), 2013, Analyse der Berufsrolle als Erzieherin, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/269975
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