Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" als historischer Roman?

Eine Einordnung


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2006
41 Seiten
Maximilian Riebert (Autor)

Leseprobe

Inhalt

Einleitung

1. Chancen und Risiken der Geschichtsvermittlung durch den historischen Roman

2. Doppelbiographie, kulminierend in Begegnung: „Die Vermessung der Welt“ als ein Sonderfall des historischen Romans
a) Inhaltsangabe des Romans
b) Rezeption von Lesern und Kritikern
c) Versuch einer Einordnung

3. Stichproben zur Arbeitsweise des Autors:
a) Eigenaussagen aus Interviews und Betrachtung autoreferentieller Textpassagen
b) Vergleiche mit historischen Quellen

4. Schlussbewertung
Benutzte Literatur
Quellen
Literatur:
Quellen aus dem Internet:
Kundenrezensionen bei Amazon:

Anhang: Kundenrezensionen von „Die Vermessung der Welt“

Einleitung

Daniel Kehlmann hat mit seinem Roman „Die Vermessung der Welt“ im vergangenen Herbst einen Bestseller[1] veröffentlicht, der – ungewöhnlicherweise – auch bei der deutschen Literaturkritik Anklang fand und teilweise überschwänglich gelobt worden ist. Neben der biografischen Darstellung von Carl Friedruch Gauß und Alexander von Humboldt liegt der Wert von Kehlmanns Roman in der Illustration der Zeitumstände: der Strapazen, die eine Expedition wie die von Humboldt mit sich brachte, vor allem aber auch die – wenn auch lakonische – Schilderung der politischen Umbrüche im Europa der Sattelzeit und Restauration.

Mithilfe dieser Themen gelingt es ihm, so stimmen die Kritiker überein, trotz der zeitlichen Distanz zum Dargestellten, „typisch Deutsches“ zu persiflieren, aber auch heutige Technik-Gläubigkeit zu kritisieren, indem er zwei Koryphäen beim Scheitern an der „Vermessung der Welt“ zeigt.

Aufgrund der Handlungszeit des Romans firmiert „Die Vermessung der Welt“ bei sämtlichen Besprechungen unter dem Begriff „historischer Roman“. Der Autor selbst jedoch sagt über seine Arbeit: „das ganze Buch gibt sich im Ton als sachliches historisches Werk, ist jedoch im Grunde nichts weniger als das“[2]. Aufgrund von Alfred Döblins Diktum „Der historische Roman ist erstens ein Roman und zweitens keine Historie.“[3] möchte ich ihn dennoch in der Gattung der historischen Romane verorten, so wie Schoerken sie behandelt und eingeordnet hat. Diese Arbeit soll zeigen, in welcher Tradition Kehlmanns Roman steht, angefangen von Plutarchs Doppelbiographien bis hin zu Bernhard Setzweins Nietzsche-Biographie „Nicht kalt genug“. Aufgrund dessen sollen Darstellungstechnik, Wirkungsabsicht und -weise der „Vermessung der Zeit“ eingeordnet werden.

Im Zentrum soll abschließend die Frage stehen, inwiefern der Roman Geschichte vermittelt und mit welchen Mittel dies geschieht.

1. Chancen und Risiken der Geschichtsvermittlung durch den historischen Roman

Zwischen Literatur und Geschichtsschreibung besteht eine enge Verbindung. Dies ist zum einen reizvoll, zum anderen gefährlich, denn sowohl der Literatur als auch der Geschichtsschreibung sind feste, teils antagonistische, Aufgaben zugewiesen, die mit teilweise ähnlichen Mitteln bewältigt werden. Bereits Aristoteles sah sich veranlasst, ein gutes Jahrhundert nach Herodot, eine Trennlinie zu ziehen: Er sah die Dichtung zuständig für das Allgemeine, während die Geschichtsschreibung das Besondere behandeln müsse[4]. Abgesehen davon, dass sich die Historiographie aus der epischen Tradition heraus entwickelt hat, beide Disziplinen heute jedoch strikt getrennt sind, erfüllt auch die moderne Literatur eine geschichtstradierende Funktion: Sie fixiert das „kollektive Gedächtnis“, d.h. sie dokumentiert späteren Generationen, wie frühere miteinander zu sprechen pflegten, welche Themen sie bewegten, welche Denkmuster sie bevorzugte. Sie dient späteren Generationen als Quelle. Daher, so behauptet Döblin, ist jeder gute Roman ein historischer. Er geht so weit, dass er den historischen Roman als wichtige Ergänzung der Historiographie, als „Korrektiv der Geschichtsschreibung“[5] wertet. Zu einer solchen Sichtweise trägt sicherlich ein starkes Sendungsbewusstsein bei, das Döblin als Autor zahlreicher historischer Romane in sich trägt.

Seit es die Trennung von Literatur und Geschichtsschreibung gibt, wird die Frage gestellt, wie literarisch Geschichte sein darf (die Gefahren geschichtslastiger Literatur werden dagegen weitgehend vernachlässigt). Vor allem bei der Technik der Geschichtsvermittlung ist man spätestens seit der „Erzählen-Beschreiben-Debatte“ hellhörig: Erzählen darf nicht mit beschreiben verwechselt werden. Erzählen definiert Hugo Aust als „ein Ereignis auf ein Zentralthema zu konzentrieren […] die Peripetie seines Verlaufs zu identifizieren.“[6]

Der Autor konstruiert also Geschichte als etwas Sinnhaftes, das einer Dramaturgie folgt. Eine solche Vorgehensweise kann nicht immer Rücksicht auf die Fakten nehmen, ist aber literarische Grundtechnik. Auch Schoerken konstatiert einen zwangsläufigen Verlust an Faktizität beim Transfer von Geschichte in Literatur: „Die Verlebendigung einer historischen Figur […] bedeutet für den Leser nicht eine Zunahme, sondern den Verzicht auf Gewißheiten.“[7]

Johann Holzner deckt einen weiteren wichtigen Aspekt auf im Spannungsfeld Wahrheit und Dichtung, der den Blickpunkt vom rein Technischen ablenkt: Nicht der Anteil an Fiktionalität ist für ihn Qualitätskriterium eines historischen Romans, sondern die „moralische Integrität“ des Autors[8]. Er ist also Realist, gesteht weder der Geschichtsschreibung noch der Dichtung Objektivität zu. Schon Alfred Döblin behauptet die Unmöglichkeit objektiver Geschichtsschreibung und sieht im Vergleich dazu den Dichter im Vorteil, der sich seines subjektiven Standpunktes bewusst ist: „Der Historiker kennt, meistens, seinen Willen nicht oder gesteht ihn nicht ein, der Romanautor kennt seinen Willen.“[9] Für ihn liefert der Autor eines historischen Romans einen wichtigen Beitrag zur Geschichtsschreibung, vor allem aus soziologischer Perspektive. Der Wert des historischen Romans liegt in der Schilderung der „Tiefengeschichte“, also der gesellschaftlichen Zustände: „Der Autor ist eine besondere Art Wissenschaftler.“[10]

So wie die „Germania“ des Tacitus stellenweise als eine Kritik an der römischen Gesellschaft lesbar ist, obwohl sie äußerlich eine ethnologisch-geographische Studie sine ora et studio ist, müsse ein historischer Roman gelesen werden als eine Analyse der Gegenwart: Er trage das „Feuer einer heutigen Situation in die verschollene Zeit“[11]. In der möglicherweise versteckten Gegenwartskritik liegen sowohl ein ganz besonderer Reiz, als auch eine der größten Gefahren des historischen Romans[12].

Hugo Aust betrachtet den historischen Roman gar als „ideale[n] Träger von Wissen, Bildung und Ideologie.“[13] Gerade der letzte Aspekt verleiht dem historischen Roman potentiell Brisanz.

Egal ob fiktional oder faktengetreu erzählt wird, sieht Rolf Schoerken eine Aporie beim historischen Roman, nämlich „daß eine erzählte Möglichkeit immer mehr als eine bloße Möglichkeit ist.“[14]: Was gesagt worden ist, kann nicht wieder weggedacht werden und birgt die Gefahr einer unkontrollierten Verbreitung in sich.

Neben den genannten Gefahren lassen sich einige weitere Vorteile des historischen Romans benennten. Zwar ist im nicht per se pädagogischer Nutzwert eigen:

„Nur derjenige Leser wird Hildesheimers Mozart, Kühns Wolkenstein oder Härtlings Hölderlin verstehen, für den die Musik Mozarts, die Dichtung Oswalds oder Hölderlins bereits lebendige Wirklichkeit sind. Volkserzieherisch-hinführende Werke sind es nicht.“[15]

Schoerken bezieht sich hier vor allem auf die genannten, postmodernen Werke mit teilweise wissenschaftlichem Anspruch. Dennoch ist zu überlegen, inwieweit sich das Gesagte nicht auch an konventionellen Romanen wie „Sinuhe der Ägypter“ belegen ließe. In jedem Falle muss schließlich ein Interesse vor der Lektüre vorhanden sein. Gezielte Information („Hinführung“) geschieht schneller und intensiver durch wissenschaftliche Lektüre.

Viel interessanter scheint es zu sein, Literatur als experimentelle Geschichte zu begreifen, die nach neuem Geschichtsverständnis forscht: „viele suspendieren herkömmliche Verstehensmuster und suchen durch Verfremdung geeignetere einzuführen.“[16] Analog hierzu sieht Harro Müller im historischen Roman „Geschichts-Darstellung als konstruktives Experiment“ realisiert, nach dem Motto: Wie hätte es am ehesten sein können? So wird das Denkbare zum Möglichen.[17] Eine legitime Technik, wenn die Vorzeichen „literarische Fiktion“ zuvor klar festgelegt sind. Unter dieser Voraussetzung, kann Literatur die Wissenschaft sinnvoll ergänzen, denn manchmal fragt der Schriftsteller – laut Schoerken ­– radikaler als der Wissenschaftler und muss diesem keinesfalls unterlegen sein, was die Sorgfalt betrifft[18].

Zusammenfassend bleibt zunächst einmal eine Definition des historischen Romans, die die Zustimmung der meisten Wissenschaftler finden würde, die in dieser Arbeit zitiert werden und die Ralph Kohpeiß formuliert: „Der historische Roman ist ein Sprachkunstwerk, dessen Spezifikum darin liegt, daß es authentische Personen und/oder Tatsachen in einen literarisch-historischen Rahmen integriert.“[19]

Als größte Chance bleibt weiterhin der Aspekt „experimentelle Geschichte“, der es dem (historisch informierten!) Leser erlaubt, in ein fruchtbringendes Rollenspiel einzutauchen. Dies setzt wissenschaftlich fundierte Arbeit auf Seiten des Autors voraus, denn ein Experiment muss unter Laborbedingungen stattfinden. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, bleibt der pädagogische Wert des historischen Romans begrenzt; es handelt sich um ein Kunstwerk, das davon profitiert, dass sein (prominentes) Personal bereits semantisch geladen ist.

Ein Risiko des Genres spiegelt sich in den Lesermeinungen zu Kehlmanns Roman (vgl. Kapitel 2 b)) wider: Sobald bekannte Namen auftauchen und die Handlung in entlegenen Zeiten spielt, lassen sich einige Leser unkritisch in die Ich-lese-ein-Geschichtsbuch-Haltung fallen. Dieses Problem ist weniger auf den Inhalt des jeweiligen historischen Romans, als auf dessen Verkaufsstrategie zurückzuführen.

Der Klappentext fasst den Inhalt der „Vermessung der Welt“ folgendermaßen zusammen:

„Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauß, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin.“[20]

Der Inhalt des Romans wird hier stark auf das Groteske reduziert. Dem aufmerksamen Leser dieser knappen Inhaltsangabe dürfte die Ironie nicht entgehen, mit der das Leben zweier wissenschaftlicher Koryphäen des 19. Jahrhunderts gerafft dargestellt wird. Allzu viel historische Wahrheit ist hier wohl kaum zu erwarten, wenn man sich im Vergleich Klappentexte anderer historischer Romane vor Augen hält, so z.B. den von Kühns Wolkenstein Biographie „Ich Wolkenstein“:

„Dieter Kühns berühmtes Buch über Oswald von Wolkenstein, den Tiroler Ritter und Abenteurer, Handels- und Weltreisenden, den Dichter, Komponisten und Sänger an der Wende vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit, ist beides: belehrend und unterhaltend, Abenteuer- wie Kulturgeschichte.“

2. Doppelbiographie, kulminierend in Begegnung: „Die Vermessung der Welt“ als ein Sonderfall des historischen Romans

a) Inhaltsangabe des Romans

Eine ausführliche Inhaltsangabe soll einen Eindruck vermitteln, wie der Roman aufgebaut ist, um seine Funktionsweise im Folgenden besser analysieren zu können:

Kehlmann lässt den Roman mit der widerwillig angetretenen Reise Carl Friedrich Gauß’ zum Deutschen Naturforscherkongress nach Berlin 1828 beginnen, die er in Begleitung seines Sohnes Eugen antritt.

Das folgende Kapitel erzählt in Kürze die Kindheit Alexanders von Humboldt, seine Erziehung durch Kunth[21], seine Begegnung mit Lichtenberg und dem Seefahrer Georg Forster sowie Herder, Wieland und Goethe. Kehlmann umreißt knapp, womit sich die damalige Naturwissenschaft beschäftigte, beschreibt die Theorie des von Abraham Werner und Goethe proklamierten Neptunismus sowie die Experimente Galvanis und die Bemühungen um wissenschaftliche Vereinheitlichungen, kulminierend in der Festlegung des Meters zu Paris. Humboldt wird Assessor im preußischen Bergbau- und Hüttendepartement, reist nach Paris, wo er Aimé Bonpland trifft und mit diesem als Assistenten eine Expedition nach Südamerika an.

[...]


[1] Bis Ende April 2006 verkaufte er knapp 500000 Exemplare im deutschsprachigen Raum und ist in 20 Sprachen übersetzt worden. Quelle: http://derstandard.at/?url=/?id=2409427 vom 21. April 2006.

[2] Interview Kehlmanns mit dem Online-Buchhändler Amazon. Download vom 30.Juli 2006 unter http://www.amazon.de /exec/obidos/tg/feature/-/594143/ref=amb_link_17161465_1/028-9579732-4906145 .

[3] Alfred Döblin: Der historische Roman und wir. S. 171. Im Folgenden: Döblin.

[4] Reinhold Bichler: Geschichte und Fiktion. Bemerkungen zur klassischen Historie der Griechen. In: Johann Holzner (Hrsg.): Ästhetik der Geschichte. Wien 1995. S. 17-38. S. 20. Im Folgenden: Bichler.

[5] Ralph Kohpeiß: Der historische Roman der Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland: ästhetische Konzeption und Wirkungsintention. Stuttgart 1993, S. 38. Im Folgenden: Kohpeiß.

[6] Hugo Aust: Der historische Roman. Stuttgart 1994, S. 19.

[7] Rolf Schoerken: Begegnungen mit der Geschichte. Darmstadt 1995. S. 53. Im Folgenden: Schoerken.

[8] Johann Holzner (Hrsg.): Ästhetik der Geschichte. Wien 1995. S. 7. Im Folgenden: Holzner. Er beruft sich hierbei auf Theophrast, der das richtige Verhältnis von facta und fabulae verlange.

[9] Döblin, S. 173.

[10] Ebd., S. 177.

[11] Ebd., S. 174.

[12] Fraglich, ob die Gefahr zeitgeistlich veränderter Perspektiven nur beim Roman gesehen werden darf. Angesichts regelmäßiger „Paradigmenwechsel“ in der Geschichtswissenschaft ist deren objektiver Standpunkt ebenso in Frage zu stellen.

[13] Hugo Aust: Der historische Roman. Stuttgart 1994. S. 39. Im Folgenden: Aust.

[14] Schoerken, S. 59.

[15] Ebd., S. 66.

[16] Aust, S. 48.

[17] Harro Müller: Geschichte zwischen Kairos und Katastrophe. Historische Romane im 20. Jahrhundert. Frankfurt 1988, S. 18. Im Folgenden: Müller.

[18] Schoerken, S. 57: „An solchen Stellen wird sichtbar, wie der Schriftsteller unter bestimmten Perspektiven radikaler fragt als der Historiker.“

[19] Kohpeiß, S. 30.

[20] Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt. Reinbek bei Hamburg 2005. Klappentext. Im Folgenden: Kehlmann.

[21] AB, S.85: „Gottlob Johann Christian Kunth (1757-1829) wurde 1777 Erzieher der Gebrüder Humboldt, also noch zu Lebzeiten ihres Vaters.“

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten

Details

Titel
Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" als historischer Roman?
Untertitel
Eine Einordnung
Autor
Jahr
2006
Seiten
41
Katalognummer
V270002
ISBN (eBook)
9783668655645
ISBN (Buch)
9783668655652
Dateigröße
600 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Daniel, Kehlmann, Vermessung, Welt, historischer, Roman, Sachbuch, historie
Arbeit zitieren
Maximilian Riebert (Autor), 2006, Daniel Kehlmanns "Die Vermessung der Welt" als historischer Roman?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270002

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