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Wege in die Sucht

Titel: Wege in die Sucht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 17 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Sandra Steinbrock (Autor:in)

Pädagogik - Hochschulwesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch heutzutage ist Sucht ein allgegenwärtiges Thema in unserer Gesellschaft, wobei die Suchtproblematik in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist. Häufig berichten die Medien über neu auftretende Süchte und warnen gleichzeitig vor den unterschiedlichsten Formen des Suchtverhaltens wie z.B.: Arbeitssucht, Spielsucht, Magersucht etc.

Aufgrund dieser Tatsache soll in der folgenden Arbeit aufgezeigt werden, welche Ursachen und Erklärungsansätze für die Entstehung einer Sucht maßgeblich sind und welche Faktoren eine Erkrankung in diesem Kontext begünstigen (können). Bevor jedoch der Fokus der Arbeit auf die Entwicklung und die Gründe einer Sucht gelegt wird, erfolgt zunächst eine Begriffsbestimmung, bei der der Versuch unternommen werden soll, die beiden zentralen Begriffe „Sucht“ und „Abhängigkeit“ voneinander abzugrenzen.
Da eine umfassende Darstellung aller Suchtformen im Rahmen dieser Arbeit nicht geleistet werden kann, beschränkt sich die vorliegende Arbeit auf die stoffgebundenen Süchte am Beispiel illegaler Drogen, an denen exemplarisch Symptome und Wirkungsweisen aufgedeckt werden sollen.
Den Abschluss der Arbeit bildet schließlich das Fazit, in welchem noch einmal die Kernaspekte einer Suchtentwicklung zusammengefasst und insbesondere Schwierigkeiten bei dem Erfassen des Begriffs Sucht herausgearbeitet werden sollen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was versteht man unter „Sucht“?

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Abgrenzung der Begriffe „Sucht“ und „Abhängigkeit“

2.3 Suchtformen

2.3.1 Stoffgebundene Sucht

2.3.2 Stoffungebundene Sucht

3 Illegale Drogen als Suchtmittel und ihre Wirkungsweisen

4 Wege in die Sucht

4.1 Phasen der Sucht

4.2 Theorien zur Erklärung von Suchtverhalten

4.2.1 Psychoanalytisch orientierter Ansatz

4.2.2 Lern- und sozialisationstheoretische Modelle

4.2.3 Das biopsychosoziale Modell

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die komplexen Ursachen und Erklärungsansätze für die Entstehung von Sucht zu beleuchten. Dabei soll insbesondere geklärt werden, wie eine Sucht entsteht, welche Faktoren sie begünstigen und wie sich die Begriffe Sucht und Abhängigkeit voneinander abgrenzen lassen.

  • Begriffsdefinition und Abgrenzung von Sucht und Abhängigkeit
  • Kategorisierung in stoffgebundene und stoffungebundene Suchtformen
  • Wirkungsweisen illegaler Drogen auf das Nervensystem
  • Theoretische Erklärungsmodelle (psychoanalytisch, lerntheoretisch, biopsychosozial)
  • Der Prozess der Suchtentwicklung in Phasen

Auszug aus dem Buch

4.2.3 Das biopsychosoziale Modell

Ein anerkanntes Modell für die Analyse bzw. Erklärung der Ätiologie von Sucht ist das sogenannte „Trias-Modell“ (s. Abbildung 1 im Anhang). Dieses multifaktorielle Modell wurde Anfang der 1970 Jahre von Kielholz und Ladewig entwickelt und basiert auf der Annahme, dass Dogenmissbrauch ein Resultat des Zusammenwirkens verschiedener Faktoren ist. Die drei Hauptfaktoren/-elemente in diesem Modell sind die Person, die Umwelt und die Droge, die in Wechselwirkung zueinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen.36

Die Person selbst spielt als erstes Element bei der Entstehung einer Sucht eine zentrale Rolle. Denn unsere Anlagen, worunter die angeborenen biologischen (genetischen) Dispositionen zu verstehen sind, bestimmen u.a., wie stark eine Droge in unserem Organismus wirkt. Ebenso haben zahlreiche Studien gezeigt, dass bestimmte genetische Veranlagungen die Entstehung einer Sucht begünstigen können. 37 Desweitern zählen zu diesem Element die Persönlichkeitseigenschaften eines Menschen, seine Stärken und Schwächen, aber auch der Umgang mit Gefühlen sowie die erlernten Verhaltensweisen in Bezug auf die Konfliktbewältigung hierzu.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die aktuelle Suchtproblematik ein und erläutert die Zielsetzung, die Ursachen und Erklärungsansätze für Suchtentstehung zu untersuchen.

2 Was versteht man unter „Sucht“?: In diesem Kapitel wird versucht, den vielschichtigen Suchtbegriff historisch und medizinisch zu definieren sowie von dem Begriff Abhängigkeit abzugrenzen.

3 Illegale Drogen als Suchtmittel und ihre Wirkungsweisen: Dieses Kapitel widmet sich den Wirkungsweisen von illegalen Substanzen auf das zentrale Nervensystem, unterteilt in zentral erregende und zentral dämpfende Mittel.

4 Wege in die Sucht: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Suchtentwicklung in vier Phasen und stellt verschiedene theoretische Modelle zur Erklärung des Suchtverhaltens vor.

5 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Sucht ein komplexes Bedingungsgefüge ist, welches nur durch die Zusammenschau verschiedener theoretischer Ansätze in seiner Gänze verstanden werden kann.

Schlüsselwörter

Sucht, Abhängigkeit, Suchtentwicklung, illegale Drogen, stoffgebundene Sucht, stoffungebundene Sucht, biopsychosoziales Modell, Suchtprävention, Psychoanalyse, lerntheoretische Modelle, Suchtmittel, Wirkungsweise, Suchtformen, Konsumverhalten, Trias-Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Phänomen Sucht, dessen Ursachen, den verschiedenen Formen des Suchtverhaltens sowie den theoretischen Erklärungsmodellen zur Entstehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Begriffsdefinition von Sucht und Abhängigkeit, die Unterscheidung stoffgebundener und stoffungebundener Süchte, die Wirkungsweise illegaler Drogen sowie psychologische und soziale Faktoren der Suchtentstehung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen und Einflussfaktoren der Suchtentstehung zu schaffen und die verschiedenen wissenschaftlichen Erklärungsansätze zu systematisieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die Analyse etablierter theoretischer Modelle zur Suchtentstehung, wie etwa das biopsychosoziale Trias-Modell.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Begriffsbestimmung und der Differenzierung von Suchtformen die Wirkungsmechanismen illegaler Drogen sowie psychologische und soziologische Theorien zur Suchtentwicklung detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe wie Sucht, Abhängigkeit, Suchtentwicklung, illegale Drogen und die verschiedenen Erklärungsmodelle (biopsychosozial, psychoanalytisch, lerntheoretisch) definieren den Fokus der Arbeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen stoffgebundener und stoffungebundener Sucht?

Stoffgebundene Sucht bezieht sich auf die Abhängigkeit von Substanzen wie Drogen oder Alkohol, während die stoffungebundene Sucht Verhaltensweisen wie Spiel- oder Arbeitssucht umfasst, die ohne Zufuhr einer Substanz den gleichen Suchtcharakter aufweisen.

Was besagt das Trias-Modell in Bezug auf Sucht?

Das Trias-Modell betrachtet Sucht als das Ergebnis des Zusammenwirkens der drei Faktoren Person, Umwelt und Droge, die in einer ständigen Wechselwirkung zueinander stehen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wege in die Sucht
Hochschule
Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen; Gelsenkirchen
Note
1.0
Autor
Sandra Steinbrock (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
17
Katalognummer
V270014
ISBN (eBook)
9783656612216
ISBN (Buch)
9783656612209
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sucht Abhängigkeit illegale Drogen Phasen der Sucht Suchtformen Das biopsychosoziale Modell Psychoanalytisch orientierter Erklärungsansatz Lern- und sozialisationstheoretische Modelle Stoffgebundene Sucht Stoffungebundene Sucht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Steinbrock (Autor:in), 2014, Wege in die Sucht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270014
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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