Studentischer Nationalismus und Antisemitismus im Kaiserreich: Wandel und Politikverständnis der Universität als historische Determinanten


Hausarbeit, 1997
16 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

0. Einleitung

I. Der Wandel der Universitäten: Ursachen für die studentische Identitätskrise und gesteigerte Konkurrenz
a) Frequenzexplosion und soziale Umschichtungen.
b) ... und ihre Folgen

II. Das Politikverständnis der Universitäten: Wegweiser zur politischen Identitätsfindung

III. Die Entstehung von Vereinen Deutscher Studenten: Das Beispiel aus der Praxis

IV. Zusammenfassung und Zusammenhang

Literaturliste

0. Einleitung

Das Thema der vorliegenden Hausarbeit, „Studentischer Nationalismus und Antisemitismus im Kaiserreich: Wandel und Politikverständnis der Universitäten als historische Determinanten“, ergab sich aus der Auseinandersetzung mit dem Rechtsrutsch von studentischen Organisationen und Verbänden im Kaiserreich. In der modernen Forschung zu diesem Themenkomplex werden verschiedene Erklärungsansätze für dieses Phänomen dargelegt; insbesondere sei hier der gesamtgesellschaftliche Rechtsruck, verursacht durch die Reichsgründung und verstärkt durch die innenpolitische Wende von 1878/79, genannt, die spezifischen Gegebenheiten des Studentenlebens durch Rechtsstellung und Politikverständnis an der Universität, sowie die aus Modernisierung und Industrialisierung entstehenden erdrückenden Problemstellungen. Die beiden letzteren Faktoren zogen bereits bei der Vorbereitung des geplanten Referats meine besondere Aufmerksamkeit auf sich. „Auf Überfüllungskrise und sozialen Strukturwandel an den deutschen Universitäten reagierten studentische Organisationen mit zunehmendem Nationalismus und Antisemitismus, also mit Ideologien, welche durch negative Ausgrenzung integrativ auf die Mitglieder wirkten“ - so lautete meine 1. These zum Referat. Um sie soll sich auch die vorliegende Arbeit gruppieren. Daß bei einer Analyse von studentischem Nationalismus die strukturellen Determinanten durch die Universität zum Hauptthema gewählt wurden, ergab sich aus der Forderung an den Historiker, „den Spielraum von Möglichkeiten, den die verschiedenartigen Strukturen in ihrem Zusammenwirken (strukturelle Konstellation) begrenzen, so eng wie irgend möglich zu ziehen“[1] ebenso, wie aus einem persönlichen Interesse an bildungspolitischen Problemen[2].

Der gesamtgesellschaftliche historische Kontext wurde bereits angedeutet: Die Gründung eines deutschen Nationalstaats, jahrzehntelange Sehnsucht der Studentenschaft, war vollzogen. Folge war eine Rechtswendung des liberalen (Bildungs-)Bürgertums, für welches die alte „Freiheits“-Forderung unter dem Eindruck der endlich erreichten „Einheit“ deutlich an Gewicht verlor[3]. Durch den partiellen Verlust an Kritikfähigkeit, die Verherrlichung der Nation und ihrer Gründer (insbes. Bismarck) wurde der obrigkeitsstaatliche status quo dauerhaft stabilisiert; diese Tendenz wurde durch die „konservative Reichsgründung“ und die Diskreditierung des Liberalismus von 78/79 weiter forciert[4]. Hinzu traten wirtschaftliche Probleme: Der Börsenkrach von 1873 traf weite Kreise der Bevölkerung, ebenso die sich anschließende „Große Depression“, welche bis 1896 anhielt. Die gesuchten Schuldigen wurden von einer zunehmenden Zahl von Bürgern in den Juden gefunden, welche durch die Reichsgründung gerade erst endlich ihre rechtliche Gleichstellung erhalten hatten. Der sich ausweitende Antisemitismus war in diesem Kontext als eine partielle Kapitalismuskritik zu verstehen; Judentum, Kapitalismus und (Wirtschafts-)Liberalismus wurden zunehmend gleichgesetzt[5].

Die Studenten des Kaiserreichs reagierten mit ihrer Tendenzwende vom liberalen zum nationalen und antisemitischen Gedankengut also auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen; bzgl. des Antisemitismus nahmen sie zeitweise eine Vorreiterrolle ein (frühe rassische Komponente).

Die nachfolgende Arbeit steht unter der Prämisse, daß Nationalismus und Antisemitismus für die Studentenschaft als Integrationsideologien zur Kompensation von Identitätskrisen und gesteigerter Konkurrenz dienten. Wie diese im spezifischen studentischen Umfeld, der Universität, hervorgerufen wurden und worin ihre Ursachen liegen, ist Untersuchungsgegenstand des Hauptteils der Arbeit. Sie schließt sich damit dem Erklärungsansatz von Jarausch[6] und Kampe an, der von anderen Forschern durchaus negiert wird[7]. Hierbei soll ein Augenmerk auch darauf liegen, inwieweit Nationalismus und Antisemitismus auf „reale“ Bedrohungen durch Ausländer und Judentum auf dem akademischen Sektor reagierten. Der Zeitraum der Analyse wurde (soweit möglich) auf die Phase von 1865-1885 eingeschränkt, da zu Beginn der 80er Jahre der Nationalismus und Antisemitismus in der Studentenschaft organisatorisch konsolidiert wurde. Im zweiten Teil der Arbeit soll dargelegt werden, inwiefern die nationalistische Integrationsideologie von dem universitären Politikverständnis nahegelegt wurde; im dritten und letzten Teil soll ihre Ausformung an der Entstehungsgeschichte der „Vereine Deutscher Studenten“ (VVDSt) exemplarisch verdeutlicht werden. Diese Organisation wurde gewählt, da sie nach dem einhelligen Urteil der modernen Forschung im studentischen Milieu eine Vorreiterrolle für nationalistische und antisemitische Entwicklungen einnahm[8]. In einer anschließenden Auswertung sollen die Fäden zusammengezogen und zusammenfassend ausgewertet werden.

Zu der benutzten Literatur läßt sich anmerken, daß aufgrund des Schwerpunkts der Arbeit auf strukturellen Entwicklungen kein Quellenmaterial, sondern statistische Daten verwertet wurden. Hierbei sei das „Datenhandbuch zur deutschen Bildungsgeschichte“ von H. Titze[9] sowie die Forschungsergebnisse von Jarausch und Kampe besonders hervorgehoben. Die Darstellung des zweiten und dritten Teils stützt sich auf eine Vielzahl von Literatur und Zeitschriftenartikeln zur Universität im Kaiserreich und insbesondere zur politischen Arbeit von Studentenorganisationen.

I. Der Wandel an den Universitäten: Ursachen für die studentische Identitätskrise und gesteigerte Konkurrenz

a) Frequenzexplosion und soziale Umschichtungen...

Mit der Gründung des Kaiserreichs 1870/71 sahen sich die Universitäten des neuen deutschen Nationalstaats vor neuartige, bisher unbekannte Anforderungen gestellt; diese lassen sich hauptsächlich in den Begriffen der Frequenzexplosion und der sozialen Umschichtung zusammenfassen.

Mit der Reichsgründung setzte ein run auf die Universitäten ein, auf den diese zunächst keineswegs vorbereitet waren[10]. Pendelte die Zahl der insgesamt an deutschen Universitäten immatrikulierten Studenten von der Mitte der 1830er Jahre bis Anfang der 1860er zwischen 11000 und 12000, so stieg sie bereits von 1860 bis 1870 von 11933 (SS 1860) auf 14157 (SS 1870), um dann bis zum Wintersemester 1880/81 (der Gründungszeit der VVDSt) auf 21432 emporzuschnellen. Damit setzte seine Entwicklung ein, welche erst zum Ersten Weltkrieg vorläufig unterbrochen werden sollte; in der Zeit des Kaiserreichs vervierfachte sich die absolute Zahl der an deutschen Universitäten immatrikulierten Studenten. In dem für diese Arbeit maßgeblichen Zeitraum, von 1865 bis 1885, verdoppelte sie sich ziemlich genau, von 13556 im SS 1865 auf 27064 im SS 1885. Betrachtet man die Zahlen in Preußen, dem Land, welches die Hälfte der deutschen Universitäten kontrollierte[11], so zeigt sich das gleiche Bild: Eine Verdopplung von 6078 Studierenden im SS 1865 (wobei die Expansion bereits 10 Jahre vorher einsetzte) auf 13244 im SS 1885.

Die Entwicklung an den Fakultäten der „Hauptkarrieren“[12] der Ärzte, Juristen, und Theologen, ergibt für das Gesamtgebiet des Deutschen Reiches folgendes Bild: An den medizinischen Fakultäten verdreifachte sich die Zahl der Studierenden von 2516 im SS 1865 auf 8529 im SS 1885, an den juristischen nahm sie im gleichen Zeitraum von 3124 auf 4855 zu, und in der Theologie von 3488 auf 5564. Für den Beruf der Lehramtskandidaten (die vierte Gruppe der Hauptkarrieren) liegt kein vergleichbares Zahlenmaterial vor; Jarausch stellt jedoch fest, daß die Studierenden der Philosophischen Fakultäten sogar die stärkste Wachstumsgruppe ausmachten, indem sie ihren Anteil an den Studenten von 30,4% 1860 über 42,7% 1870-80 bis auf 52,1% 1910 vergrößerten[13]. Zu den hier aufgeführten Daten muß bemerkt werden, daß das beschriebene Wachstum selbstverständlich nicht linear, sondern mit Stagnationen und auch Rückgängen verlief; in den Fakultäten in einer zyklischen Abfolge von Mangel- und Überfüllungsphasen[14]. Desweiteren stellen die Vergleichswerte von 1865 und 85 keineswegs den Start- bzw. Endpunkt der Entwicklungen dar, sondern sind wegen ihrer Relevanz für den Hintergrund der Untersuchung (der organisatorischen Etablierung studentischen Nationalismus und Antisemitismus) gewählt.

Welche Ursachen hatte dieser dramatische Anstieg der Studentenzahlen ? Bei einer Konzentration auf den genannten Zeitraum sind folgende Gründe zu nennen: Zunächst der wachsende Volkswohlstand, der breiteren Volksschichten den Luxus des Studiums ermöglichte[15]. Dieser Faktor führt direkt zum zweiten maßgeblichen Wandlungsprozeß an den Universitäten, der sozialen Öffnung und Umschichtung. Auf diese wird noch näher einzugehen sein, doch weitere Gründe seien zunächst genannt: Die Zahl der Gymnasialabgänger mit Abitur stieg stetig an, Industrialisierung, Modernisierung, Urbanisation und Bürokratisierung erhöhten die Nachfrage nach Akademikern ebenso wie der notwendige Eigenausbau des Bildungswesens[16]. Daß es sich hierbei um ein zweischneidiges Schwert handelt (da das extreme Wachstum der Studentenzahlen eine Überfüllung akademischer Berufskarrieren mit sich brachte), wird außerdem noch anzusprechen sein. Steigendes Sozialprestige von Akademikern als Konsequenz ist jedoch weiterhin als Grund zu nennen[17]. F. Ringer nennt als primäre Ursachen der Frequenzexplosion die Schaffung neuer Institutionen (sowohl auf der Ebene der voruniversitären Bildung (Bsp. Realgymnasien) wie auch in der akademischen Bildung (Bsp. Technische Hochschulen)) und die Erschließung neuer akademischer Themenfelder[18] - diese greifen jedoch nicht für den gewählten Zeitraum, da diese institutionellen Neuerungen erst um die Jahrhundertwende durchgesetzt wurden, und außerdem nur bedingt die Expansion in rein-universitären, traditionellen Fakultäten erklären können. Ein weiterer Faktor, der in Arbeiten zum Thema, jedoch mit unterschiedliche zugestandenem Erklärungswert genannt wird, ist der allgemeine Bevölkerungszuwachs[19]. Hierbei ist jedoch der Feststellung zu folgen, daß damit „höchstens eine notwendige, nicht aber eine hinreichende Vorbedingung“[20] genannt ist; diese These läßt sich mit dem Zuwachs der Relation der „Studierenden in Deutschland auf 100.000 Einwohner“ (1865: 41,90; 1885: 64,38)[21] leicht belegen.

Bevor auf die Folgen der Frequenzexplosion eingegangen wird, zunächst ein Blick auf den zweiten einschneidenden Wandlungsprozeß an der Universität: Die sozialen Umschichtungen, welche direkt mit dem Komplex der wachsenden Studentenzahlen verknüpft sind. Kampe stellt heraus, daß letztere ohne die „Ausdehnung des sozialen Rekrutierungsfeldes auf kleinbürgerliche Schichten“ gar nicht möglich gewesen wären. Doch hiermit ist eine maßgebliche Änderung bereits vorausgegriffen; wie stellen sich die Umschichtungen im einzelnen dar ?

Das soziale Profil der Studentenschaft im Gebiet des späteren Deutschen Reichs setzte sich zwischen 1777 und 1867 wie folgt zusammen[22]: Der Adel besetzte einen Anteil von 12,5%, das Bürgertum (inklusive Kleinbürger) machte 80% aus und weniger als 1% die Arbeiterschaft. Bei einer Ausdifferenzierung des Bürgertums ergibt sich für diese Gruppe folgendes Bild: Das Bildungsbürgertum (Studenten mit akademisch gebildeten Vätern) stellte den größten Anteil mit 45%, gefolgt vom Kleinbürgertum mit 20% und schließlich dem Besitzbürgertum mit 14,3%. Zusammen mit dem Adel machte der Anteil der Studenten mit akademisch gebildeten Vätern 50% aus; aus dieser hohen Selbstrekrutierungsrate resultierte eine „große soziale Homogenität der Studentenschaft“. Der Anteil der Akademikersöhne nahm in der Folgezeit jedoch drastisch ab: Zu Beginn des Kaiserreichs machte er nur noch 40% aus und verringerte sich bis 1891 auf 26,5%. Da es sich hierbei jedoch um relative Werte handelt, sind Rückschlüsse in Richtung einer abnehmenden Studierfreudigkeit der Akademikersöhne nicht möglich[23]. Daß zusätzlich der Anteil des Adels an der Studentenschaft sich sogar bis auf 2% reduzierte, deutet darauf hin, daß die Frequenzzunahme von anderen Bevölkerungsschichten forciert wurde. Zum einen nahm nämlich der Anteil des Besitzbürgertums deutlich zu (Burchardt nennt eine Maximierung auf 40%[24] ), desweiteren stieg der Anteil des Kleinbürgertums mit der Reichsgründung auf 30%. Gründe für die erhöhte Attraktivität des Universitätsstudiums wurden bereits genannt. Sobald die finanzielle Situation es erlaubte, ist das Motiv eines angestrebten sozialen Aufstiegs (beim Kleinbürgertum), bzw. einer zusätzlichen Legitimation für die soziale Stellung (beim Besitzbürgertum), sicherlich das schwerwiegendste[25]. Da die notwendige voruniversitäre Bildung, das Studium wie auch sich anschließende Wartezeiten bis zur beruflichen Etablierung jedoch nach wie vor kostspielige Angelegenheiten waren, erreichte die erhöhte soziale Mobilität die Arbeiterschaft nicht; ihr Anteil an der Studentenschaft blieb bei ca. 1%[26].

Zwei weitere Aspekte der sozialen Zusammensetzung sind jedoch für den „realen“ Hintergrund von studentischem Nationalismus und Antisemitismus von wesentlichem Interesse; welchen Teil trugen Ausländer und jüdische Studenten zum Frequenzwachstum bei ?

[...]


[1] Kocka, J. Sozialgeschichte. Begriff - Entwicklung - Probleme, Göttingen 1986, S.76 f.

[2] Ich habe selbst 3 Jahre in der LandesschülerInnenvertretung NRW mitgearbeitet.

[3] Schwarz, J., Deutsche Studenten und Politik im 19. Jahrhundert, in: GWU 20.1969, S.88; Bleuel, H.P., Deutschlands Bekenner. Professoren zwischen Kaiserreich und Diktatur, Bern 1968, S.28 ff.

[4] Kampe, N., Studenten und „Judenfrage“ im Deutschen Kaiserreich, Göttingen 1988, S.16 ff; Jarausch, K.H., Deutsche Studenten 1800-1970, Frankfurt/M. 1984 (im folgenden: Jarausch, Studenten), S.82 f.

[5] Schindler, T., Studentischer Antisemitismus und jüdische Studentenverbindungen 1880-1933, Nürnberg 1988, S.26 f.; Kampe, S.16 f.; Jarausch, Studenten, S.82

[6] In nahezu allen Aufsätzen und Publikationen zu Studenten und Universität geht er auf diesen Zusammenhang ein (siehe Literaturliste), besonders sei hier neben dem genannten Jarausch, Studenten, das Werk ders., Students, Society and Politics in Imperial Germany. The Rise of Academic Illiberalism, Princeton 1982 (im folgenden: Jarausch, Students) hervorgehoben.

[7] so u.a. von Roos-Schumacher, H., Der Kyffhäuserverband der Vereine Deutscher Studenten 1880-1914/18, Gifhorn 1986

[8] neben Jarausch und Kampe u. a. nachzulesen bei Grieswelle, D., Antisemitismus in deutschen Studentenverbindungen des 19. Jahrhunderts, S.372; Schwarz, S.90; Heither, D., Zwischen bürgerlicher Revolution und Erstem Weltkrieg, S.71, in: Elm, L./Heither, D./Schäfer, G., Füxe, Burschen, Alte Herren. Studentische Korporationen vom Wartburgfest bis heute, Köln 1992

[9] Titze, H., Das Hochschulstudium in Preußen und Deutschland 1820-1944, Göttingen 1988

[10] McClelland, C.E., Structural change and social reproduction in German universities 1870-1920, Cambridge 1980, (im folgenden: McClelland, Change), S.180

[11] McClelland, Change, S.180

[12] Kampe, S.64

[13] Jarausch, Studenten, S.72; alle anderen Daten: Titze

[14] Kampe, S.57

[15] Jarausch, Studenten, S.73; ders., The Social Transformation of the University: The Case of Prussia 1865-1914 (im folgenden: Jarausch, Transformation), S.614; Burchardt, L., Studentische Jugend in Kaiserreich, in: Rabe, H. Hg., Jugend, Konstanz 1984, S.25

[16] McClelland, Change, S.185; Ringer, F.K., The German Academic Community, 1870-1920, S.113; Jarausch, Liberal Education as Illiberal Socialization: The Case of Students in Imperial Germany, in: JMH 12.1978 (im folgenden: Jarausch, Education), S.111 ff.; ders., Studenten, S.73; Burchardt, S.25 f.

[17] Jarausch, Studenten, S.73

[18] Ringer, S.114

[19] ; McClelland, Change, S.184; Jarausch, K.H., The Social Transformation of the University: The Case of Prussia 1865-1915, in: JSH 12.1980 (im folgenden: Jarausch, Transformation), S.613; ders., Studenten, S.83

[20] Jarausch, Studenten, S.73

[21] Titze, S.71

[22] Daten basierend auf einer Stichprobe unter 7500 Studenten aus 5 deutschen Universitäten, abgedruckt und interpretiert bei Kampe, S.58

[23] McClelland, Change, S.187 ff.; Kampe, S.58; die These, daß die Selbstrekrutierungsrate des Bildungsbürgertums dennoch abnimmt, vertritt Jarausch, Studenten, S.78

[24] Burchardt, S.31; vgl. Jarausch, Education, S.615

[25] McClelland, Change, S.190; Burchardt, S.30

[26] Kampe, S.58; McClelland, Change, S.193; Jarausch, Transformation, S.627

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Studentischer Nationalismus und Antisemitismus im Kaiserreich: Wandel und Politikverständnis der Universität als historische Determinanten
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Institut für Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Nationalismus und Nationsbildung im Deutschen Kaiserreich
Note
1,3
Autor
Jahr
1997
Seiten
16
Katalognummer
V27038
ISBN (eBook)
9783638291866
ISBN (Buch)
9783640856633
Dateigröße
482 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Eine vorzügliche, quellennahe und analytisch dichte Arbeit, die sowohl quantitative als auch qualitative Quellen auswertet.
Schlagworte
Studentischer, Nationalismus, Antisemitismus, Kaiserreich, Wandel, Politikverständnis, Universität, Determinanten, Nationsbildung, Deutschen
Arbeit zitieren
Jan Jansen (Autor), 1997, Studentischer Nationalismus und Antisemitismus im Kaiserreich: Wandel und Politikverständnis der Universität als historische Determinanten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27038

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