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Andy Warhol Selbstportraits

Título: Andy Warhol Selbstportraits

Trabajo de Seminario , 2013 , 25 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Sophia Reinhard (Autor)

Arte - Historia del Arte
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„Ivan, es ist nichts mehr für mich übrig […]. Ich bin eine populäre Persönlichkeit […], aber ich habe keine Bilder.“ – „Was bleibt dir übrig? Mal dich selbst“ war der Rat seines guten Freundes und Kunstkenners Ivan Karp, den Andy Warhol 1961 in Verbindung mit dem Galeristen Leo Castelli kennen gelernt hatte und der maßgeblich zu Warhols Erfolg auf dem Kunstmarkt beigetragen hatte. Denn das, was die Öffentlichkeit vielleicht am meisten interessiert ist die Person Andy Warhol, manche würden sogar behaupten dass Warhols größtes Kunstwerk »Andy Warhol« ist. Noch heute stellen die Selbstdarstellungen, oder vielleicht treffender Selbstinszenierungen, einen sehr bedeutsamen Teil seines Schaffens dar. In den Jahren 2010 und 2011 versteigerten die beiden großen Auktionshäuser Sotheby’s und Christies zwei Selbstportraits für über 30 Millionen Doller. Beide Ergebnisse lagen weit über dem Schätzwert. 2004 wurde eine Wanderausstellung ins Leben gerufen, die sich ausschließlich den Selbstportraits Andy Warhols widmet. Begleitend entstand die erste Monographie, die ausschließlich diesen Bereich seines unglaublich umfangreichen Œuvres aufarbeitet.
(...)
Andy Warhol (...) verstand es bestens der Öffentlichkeit das zu präsentieren, was sie sehen wollte. Im Folgenden sollen verschiedene Selbstbildnisse näher betrachtet werden. Eine der zentralen Fragen wird sein: Konfrontiert sich Andy Warhol in den Selbstbildnissen mit sich selbst, oder schlüpft er tatsächlich immer wieder in neue Rollen und gibt letztendlich nichts weiter von sich preis, als seine äußere Erscheinung, die »Oberfläche«? Warhol selbst behauptete stets: „If you want to know all about Andy Warhol, just look at the surface of my paintings and films and me, and there I am. There’s nothing behind it.“
In der Literatur wird an manchen Stellen behauptet, dass das Attentat 1968 eine veränderte Selbstwahrnehmung in Warhol hervorrief. Auch Tod und Vergänglichkeit als Gegenpol zu Ruhm und Konsum sollen seit diesem dramatischen, vielleicht sogar traumatischen Erlebnis, Einzug in sein Werk halten. Auch dieser Aspekt soll näher beleuchtet werden, indem Selbstbildnisse vor und nach dem Attentat betrachtet werden.
(...)
Diesen Fragestellungen soll mit verschieden Ausstellungskatalogen wie „Jeder Künstler ist ein Mensch!“ Positionen des Selbstportraits und Andy Warhol Sebstportraits/Self-Portraits, Werken über Selbstportraits wie zum Beispiel von Matthias Mühling, oder Ulrich Pfisterer nachgegangen werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Selbstportraits und die veränderte Selbstdarstellung im 20. Jahrhundert

III. Andy Warhols Selbstportraits
1. Zwei exemplarische Selbstportraits der 60er Jahre
2. Das Attentat 1968 – Dokumentation der Folgen
3. Spätwerk

IV. Schlussbemerkung

V. Anhang

Häufig gestellte Fragen

Warum malte Andy Warhol so viele Selbstportraits?

Warhol folgte dem Rat seines Freundes Ivan Karp, der ihm 1961 empfahl, sich selbst zu malen, da die Öffentlichkeit am meisten an seiner Person interessiert sei. Warhol betrachtete sich selbst oft als sein größtes Kunstwerk.

Wer war Ivan Karp und welche Rolle spielte er für Warhol?

Ivan Karp war ein Kunstkenner und Freund Warhols, der maßgeblich zu dessen Erfolg auf dem Kunstmarkt beitrug, indem er ihm strategische Ratschläge zur Motivwahl gab.

Welchen Marktwert haben Warhols Selbstbildnisse heute?

In den Jahren 2010 und 2011 erzielten zwei seiner Selbstportraits bei Sotheby’s und Christies Preise von über 30 Millionen Dollar, was weit über den ursprünglichen Schätzwerten lag.

Was meinte Warhol mit der Aussage „look at the surface“?

Warhol behauptete stets, dass es hinter seinen Bildern und seiner Person keine tiefere Bedeutung gebe und man lediglich die Oberfläche betrachten müsse, um alles über ihn zu erfahren.

Wie veränderte das Attentat von 1968 Warhols Werk?

Nach dem traumatischen Attentat hielten Themen wie Tod und Vergänglichkeit verstärkt Einzug in sein Schaffen, was einen Gegenpol zum vorherrschenden Fokus auf Ruhm und Konsum bildete.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Andy Warhol Selbstportraits
Universidad
University of Bamberg  (Institut für Neuere und Neueste Kunstgeschichte)
Curso
Andy Warhol
Calificación
1,7
Autor
Sophia Reinhard (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
25
No. de catálogo
V270444
ISBN (Ebook)
9783656618287
ISBN (Libro)
9783656695264
Idioma
Alemán
Etiqueta
andy warhol selbstportraits
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sophia Reinhard (Autor), 2013, Andy Warhol Selbstportraits, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270444
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