Jahresabschlussanalyse am Beispiel der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA


Hausarbeit, 2013
37 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen der Jahresabschlussanalyse
2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung
2.2 Adressatenkreis und Informationsquellen
2.3 Ablauf der Jahresabschlussanalyse

3 Kennzahlen der Jahresabschlussanalyse
3.1 Kennzahlen der Vermögenslage
3.2 Kennzahlen der Finanzlage
3.3 Kennzahlen der Ertragslage

4 Erstellung einer Strukturbilanz und Aufstellung der Bilanzkennzahlen

5 Finanzwirtschaftliche Analyse
5.1 Beständedifferenzenbilanz
5.2 Veränderungsbilanz
5.3 Bewegungsbilanz
5.4 Kapitalflussrechnung nach DRS2

6 Schlusswort und Fazit

Literatur- und Quellenverzeichnis
Literaturverzeichnis
Quellenverzeichnis

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gegenüberstellung externer und interner Bilanzanalytiker

Abbildung 2: Darstellung der Informationsbasis

Abbildung 3: Ablauf der Jahresabschlussanalyse

Abbildung 4: Gliederungsschema einer Strukturbilanz

Abbildung 5: Grundaufbau der Beständedifferenzenbilanz

Abbildung 6: Grundaufbau der Veränderungsbilanz

Abbildung 7: Grundaufbau der Bewegungsbilanz

Abbildung 8: Eigene Darstellung

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Eigene Darstellung Kennzahlen Vermögenslage

Tabelle 2: Eigene Darstellung Kennzahlen Finanzlage

Tabelle 3: Eigene Darstellung Kennzahlen Ertragslage

Tabelle 4: Eigene Darstellung Strukturbilanz

Tabelle 5: Eigene Darstellung strukturierte GuV

Tabelle 6: Eigene Darstellung Beständedifferenzenbilanz Aktiva

Tabelle 7: Eigene Darstellung Beständedifferenzenbilanz Passiva

Tabelle 8: Eigene Darstellung Veränderungsbilanz

Tabelle 9: Eigene Darstellung Bewegungsbilanz X

Tabelle 10: Eigene Darstellung Cash Flow

Abkürzungsverzeichnis (Auswahl)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Um die Jahresabschlussanalyse am Beispiel der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA durchzuführen, sind einleitende Worte und eine vorhergehende kurze Beschreibung des Unternehmens sinnvoll.

Die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA (im folgenden Hertha BSC genannt) ist ein Fußballverein aus Berlin, der in der Saison 12/13 den Wiederaufstieg aus der 2. Bundesliga in das sog. Oberhaus – 1. Bundesliga – erreicht hat. In der noch jungen und aktuellen Spielzeit – 13/14 – steht Hertha BSC auf dem 6. Tabellenplatz.[1] In den vergangen Jahren erlebte Hertha BSC ein häufiges Auf und Ab. So wurde der Verein zu einem „Fahrstuhlverein“. „Fahrstuhlvereine“ sind, in Fachkreisen so genannt, Vereine, die mehr oder weniger ständig zwischen der 1. und 2. Fußball-Bundesliga pendeln. Dies machte nicht nur der sportlichen Abteilung von Hertha BSC, sondern ebenso auch der wirtschaftlichen Abteilung zu schaffen.

„Kontinuität und Nachhaltigkeit bestimmen (das) Handeln“[2] von Hertha BSC, weiterhin „streben (sie) danach, (ihre) Arbeit mit Blick auf die Zukunft zu verbessern.“[3] Jedoch ist von der angesprochenen Kontinuität und Nachhaltigkeit, jedenfalls auf wirtschaftlicher Basis, nicht viel Positives zu vermerken. Hin und wieder ist Hertha BSC mit einer Negativschlagzeilen bzgl. ihrer finanziellen Lage in den Medien in Erscheinung getreten. Bspw. in der vergangenen Saison, in der Hertha BSC noch in der 2. Bundesliga verharrte und den Aufstieg anstrebte, ist auf der Mitgliederversammlung verkündet worden, dass sich die „Verbindlichkeiten (auf) 42 Millionen Euro“[4] belaufen. D.h., dass sich, in den vergangenen Jahren, der Schuldenberg, bis zum jetzigen Höchststand, erhöht hat.[5]

Angesichts dieser finanziellen Situation erscheint es Hertha BSC eher schwierig diese Misere in naher Zukunft zu überbrücken, jedoch hat die Hertha „in einem schwierigen Umfeld finanzielle Stabilität.“[6] Weiterhin, „(gilt) (es) für die Zukunft, diese Ergebnisse zu verbessern.“[7]

Im Bezug auf die finanzielle Situation von der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA wird im Folgenden, der Jahresabschluss vom abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 analysiert und des Weiteren wird versucht Aufschluss darüber geben, ob die finanzielle Lage der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA in Zukunft zur Verbesserung neigt oder nicht.

2 Grundlagen der Jahresabschlussanalyse

Im folgenden Abschnitt werden die Grundlagen der Jahresabschlussanalyse dargestellt.

Dazugehörig sind, eingangs die Begriffsbestimmung und die Zielsetzung der Jahresabschlussanalyse, der Adressatenkreis – an wen die Jahresabschlussanalyse gerichtet ist – und die Informationsquellen hinsichtlich der Bearbeitung einer Jahresabschlussanalyse. Letztlich wird der Ablauf der Jahresabschlussanalyse schematisch dargestellt.

2.1 Begriffsbestimmung und Zielsetzung

Mithilfe der Jahresabschlussanalyse werden Unternehmen auf ihre aktuelle und zukünftige wirtschaftliche Situation untersucht. Hierzu dient der zu einem bestimmten Stichtag erfasste Jahresabschluss eines Geschäftsjahres, der sich aus der Bilanz und der Gewinn- und Vergleichsrechnung zusammenstellt. Hinzukommend, besteht der Jahresabschluss aus dem Anhang und ggf. einem Lagebericht.

Die Daten, die dem Jahresabschluss zu Buche liegen, sind welche, die von der Finanzbuchhaltung aus dem laufenden Geschäftsjahr festgehalten und aufgezeichnet werden.[8] Diese Daten werden nicht nur im laufenden Geschäftsjahr, sondern auch in den vorhergegangen Geschäftsjahren gesammelt und gelistet.

Dadurch ist es möglich eine gezielte, strukturierte, auf Vergleichen beruhende, Analyse durchzuführen und, um hinsichtlich der Unternehmenssituation, daraus genauere Schlüsse ziehen zu können, sowie diese zu beurteilen.

Während des Prozesses der Jahresabschlussanalyseerstellung werden Informationen gewonnen und ausgewertet. Diese Informationen werden aus dem Jahresabschluss des jeweiligen Unternehmens – hier die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA aus dem Jahre 2011 – bezogen. Die aufgestellte Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung – kurz GuV – der dazugehörige Anhang und der Lagebericht geben hier die Informationsbasis und gelten als Vorbereitung für die Jahresabschlussanalyse.[9] Diese wiederum geben Aufschluss über die „Vermögens-, Finanz- und Ertragslage“[10] des Unternehmens. Hierbei handelt es sich um eine an externe Analytiker gerichtete Jahresabschlussanalyse, da sie auf dem vom Unternehmen publizierten Informationen beruht. Eine weitere Möglichkeit der Jahresabschlussanalyse wäre die „umfassender(e) und zuverlässiger(e)“[11] unternehmensinterne Analyse, die aber aufgrund fehlender interner Informationen, wie z.B. Kostenrechnung, Finanzplanung etc.[12] nicht in Betracht gezogen werden kann.

Die Jahresabschlussanalyse verfolgt ein klares Ziel. Mit diesem Verfahren wird die aktuelle wirtschaftliche Lage des Unternehmens dargestellt und ein Gewinn „entscheidungsrelevante(r) Informationen“[13] angestrebt. Weiterhin liegt das Augenmerk nicht nur bei der aktuellen wirtschaftlichen Situation, sondern ebenso hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens.[14] Da diese Informationen nicht aus dem natürlichen Jahresabschluss herauszulesen sind, ist das Verfahren der Analyse deshalb notwendig. In dem oben beschriebenen besitzt die Jahresabschlussanalyse die „Ermittlungsfunktion“[15]. Des Weiteren tritt die Jahresabschlussanalyse, durch eine Ursachenanalyse, als eine Art „Erklärungsfunktion“[16] auf. Angesichts dessen ist es möglich genauere Einblicke in das wirtschaftliche Geschehen, „in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage“[17], des Unternehmens zu gewinnen. Wie, o.g., gibt dies nicht nur Aufschluss über die aktuelle wirtschaftliche Lage, sondern auch über die in der Zukunft liegende. Ein letztes zu erwähnendes Ziel der Jahresabschlussanalyse liegt in einem beidseitigen Interesse zwischen Unternehmen und Fremdkapitalgebern, hier Kreditinstitute. Diese wollen mithilfe der Analyse des Jahresabschlusses das Unternehmen auf ihre Kreditwürdigkeit hin prüfen sowie ggfs. eine Finanzanalyse durführen, wenn eine „Beteiligungsabsicht“[18] des Fremdkapitalgebers vorliegt.

2.2 Adressatenkreis und Informationsquellen

Die Jahresabschlussanalyse wird durch das „Informationsbedürfnis einzelner Personen oder Personengruppen“[19] der zwei Bereiche von Bilanzanalytikern. Diese sind entweder die der internen Bilanzanalytiker oder die der externen Bilanzanalytiker, wie in folgender Tabelle dargestellt:

Abbildung 1: Gegenüberstellung externer und interner Bilanzanalytiker[20]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Wie in 2.1 beschrieben ist die Betrachtung der Jahresabschlussanalyse, durch die angegebenen Gründe, ausschließlich aus externer Sicht möglich. Den externen Bilanzanalytikern, die ein sog. „vertraglich fixiertes Schuldner-Gläubiger-Verhältnis“[21] eingegangen sind, steuert die Jahresabschlussanalyse „(d)rei Hauptfunktionen“[22] bei. Die Informationsfunktion, das Informieren über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens, die Kontrollfunktion, . Hierbei sind zum Einen die Anteilseigner aufgeführt. Der Gewinn aus der Unternehmenstätigkeit, die Informationen zur Lage sowie die Gestaltung der Unternehmenspolitik und, vor allem, das hohe Verlustrisiko ist für Anteilseigner und potentielle Anteilseigner von großer Bedeutung. Weiter interessieren sich die Kreditgeber und die Lieferanten für die Kreditwürdigkeit des Unternehmens, welche sie aus der Jahresabschlussanalyse erschließen können. Andererseits ist eine Analyse des Jahresabschlusses auch für die „Arbeitnehmer, Gewerkschaften und d(er) Öffentlichkeit“[23] von Interesse, da die Sicherheit des Arbeitsplatzes und mögliche Gehaltsentwicklungen bei dieser Gruppe eine große Rolle spielen.[24]

[...]


[1] Vgl. Deutsche Telekom AG, 2013, S. 1

[2] Bohmbach, 2013, S. 1

[3] Bohmbach, 2013, S. 1

[4] Deutsche Telekom AG, 2013, S. 1

[5] Vgl. Deutsche Telekom AG, 2013, S. 1

[6] Deutsche Telekom AG, 2013, S. 1

[7] Deutsche Telekom AG, 2013, S. 1

[8] Vgl. Coenenberg, 2009, S. 3

[9] Vgl. Coenenberg, 2009, S 1013

[10] Coenenberg, 2009, S. 1013

[11] Coenenberg, 2009, S. 1013

[12] Vgl. Coenenberg, 2009, S 1013

[13] Wehrheim, 2009, S. 146

[14] Vgl. Wehrheim, 2009, S. 146

[15] Wehrheim, 2009, S. 146

[16] Wehrheim, 2009, S. 146

[17] Wehrheim, 2009, S. 146

[18] Wehrheim, 2009, S. 146

[19] Wehrheim, 2009, S. 148

[20] Wehrheim, 2009, S. 148

[21] Coenenberg, 2009, S. 1017

[22] Wehrheim, 2009, S. 148

[23] Wehrheim, 2009, S. 149

[24] Vgl. Wehrheim, 2009, S. 149

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten

Details

Titel
Jahresabschlussanalyse am Beispiel der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA
Note
2,0
Autor
Jahr
2013
Seiten
37
Katalognummer
V270514
ISBN (eBook)
9783656618942
ISBN (Buch)
9783656618881
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Jahresabschlussanalyse, Hertha BSC, Fachhochschule für Sport&Management, Kennzahlen, Struckturbilanz, Finanzwirtschaftliche Analyse
Arbeit zitieren
Pascal Vergin (Autor), 2013, Jahresabschlussanalyse am Beispiel der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270514

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