Internet, Vernetzung und die Sozialarbeit!


Hausarbeit, 2003

20 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsangabe

1.Einleitung

2.„Internet?, Was ist das?“

3. Kurzer Hintergrund für die Entstehungsgeschichte des Internets!

4. Internet und die Vernetzung!

5. Internet, Vernetzung und die Sozialarbeit!

6. Warum das Instrument „Internet“ als Vernetzungsmedium in der Sozialarbeit?
6.1.Vor- und Nachteile des Internets in Bezug auf die Vernetzung

7. Der Nutzen des Internets in Bezug auf die Vernetzung in der Sozialarbeit!

8. Vernetzung sozialer Dienste mit Hilfe des Internets!

9. Stichwort: Medienkompetenz

10. In welchen Bereichen der SA wird das Internet bereits genutzt?

11. Zukunftsvisionen des Internets für die Arbeit in der SA!

12. Epilog

13. Literaturverzeichnis

14. Internetadressen

1. Einleitung

„Kennt man die Vernetzung eines Systems, so ist noch nicht alles gewonnen. Denn entscheidend ist nicht nur, was mit wem verbunden ist, sondern auch, wie es damit verbunden ist… .“[1]

Das Internet, als relativ neues Medium, gewinnt eine immer größere Bedeutung in unsere Gesellschaft. Immer mehr Menschen und Institutionen machen sich das Internet als Vermittlungs- und Vernetzungsmedium zu Nutzen, indem sie es für ihre privaten und beruflichen Belange einsetzen. Durch die Nutzung des Internets wird die Welt regelrecht zu einem „globalen Dorf“, da der Austausch an Informationen und Daten schnell, billig und international stattfindet. Kein Wunder also das sich viele verschiedene Berufszweige sich diese wirtschaftlich positiven Eigenschaften des Netzes zu ihren Vorteil einsetzen möchten. Gerade in unserer heutigen Wirtschafts-

lage, in der Dienstleistungen einen immer größeren Zuwachs und somit auch eine größere Bedeutung gewinnen. Denn gerade in diesen unterschiedlichen Dienstleistungsformen nimmt der Austausch von Informationen (Vernetzung) einen hohen Stellenwert ein. Effizient und gewinnorientiert handeln nach dem Motto: „Mit wenig Mitteln viel erreichen“ heißt die viel versprechende Devise unserer Markwirt-

schaft. Und kein Berufszweig, der nicht auch ein paar Gewinne erwirtschaften möchte, kommt an diese Devise vorbei. Somit auch nicht der Bereich der Sozialarbeit, erst recht nicht mehr seitdem vieles im sozialen Bereich privatisiert wird. Die privaten Institutionen müssen mit ihren Ein- und Ausgaben noch stärker wirtschaften als die Staatlichen. Und somit kommt man heutzutage gar nicht mehr herum mit allen Mitteln und Möglichkeiten effizient zu arbeiten. Das Internet ist ein Medium der Vernetzung, das in unserer heutigen Zeit einen sehr erheblichen Platz eingenommen hat. Denn es dient nicht nur als Informationsbeschaffung- und Vermittlung, sondern birgt noch ein paar mehr gravierende Aspekte in sich, die einen Gebrauch durchaus reizvoll machen. Ich möchte in meiner Hausarbeit das Medium Internet in der Sozialarbeit etwas näher beleuchten, da ich der Meinung bin, dass ein Sozialarbeiter sich mit dem Thema einmal auseinander gesetzt haben sollte. Denn die immer größere Nutzung dieses Mediums liegt klar vor dem geistigen Auge.

Ich möchte zuerst das Internet näher beschreiben indem ich kurz auf die Funktionsweisen und auf die Entstehungsgeschichte eingehe. Weiterhin möchte ich die Bedeutung dieses Mediums in Bezug auf die Vernetzung in der Sozialarbeit darstellen. Mit der Fragestellung ob das Internet als Vernetzungsmedium wirklich so geeignet ist? (u.a. auch Vor- und Nachteile des Internetzes als Vernetzungsmedium). Zum Schluss möchte ich noch auf ein paar Zukunftsprognosen- und Visionen aufgreifen, da ich glaube, dass das Internet einen großen Einfluss auf unsere Zukunftsgestaltung hat.

2. „Internet?, Was ist das?“

Ganz zu Anfang möchte ich das Medium der Vernetzung beschreiben, um das es in dieser Hausarbeit überhaupt geht. Beim Internet handelt es sich um ein weltweites Netzwerk aus Millionen von Computern. Mit einem Internetanschluß und der Entsprechenden Hard- und Software kann jeder dieser Computer mit anderen Computern Daten austauschen. Ermöglicht wird dieses durch ein einheitliches Verfahren. Dieses Verfahren nennt sich kurz: TCP/IP (Transmission Control Protokol/ Internet Protokol).[2]

Die Funktionsweise des Verfahrens (TCP/IP) kann man sich so vorstellen: Die Daten, die versendet werden sollen werden zunächst in kleine Pakete zerstückelt. Diese Pakete werden zusätzlich nummeriert und adressiert. Da die Adressen (IP Adressen) weltweit bestand haben und somit eindeutig sind, weiß jeder Rechner wohin er diese Pakete schicken muß. Der Empfängerrechner setzt diese Pakete dann wieder zusammen. Die Daten können jedoch über ganz verschiedene Wege, wie z.B. über ISDN, Funk, Satellit oder Fernsehkabel, versendet werden. Ebenso variabel darf auch die Geschwindigkeit, Leistungsfähigkeit und die Verschiedenartigkeit der angeschlossenen Computer sein. Die unterschiedlichsten Daten können über das Internet transportiert werden, da diese Daten trotzdem immer eine gewisse Norm beinhalten. Somit ist der Datenaustausch zwischen den verschiedenen Rechnersystemen kompatibel, d.h. die unterschiedlichen Daten können richtig verarbeitet und aufbereitet werden.

Das Internet ist…

- ein Netzwerk aus wiederum vielen einzelnen Netzwerken
- ein Zusammenschluss von Menschen, die diese Netzwerke benutzen und entwickeln
- ein Netzwerk das eine Sammlung von Informationen und Daten beinhaltet und fähig ist Diese zu anderen Rechnern des Netzwerkes zu transferieren

Der bekannteste Datendienst im Internet ist das World Wide Web (WWW), über dieses System können Daten und Informationen bequem aufgesucht und ausgetauscht werden. Viele Daten und Informationen werden aber auch über E-Mails („elektronischer Brief“), über Newsgroups (Möglichkeit zur öffentlichen Diskussionen / „elektronische schwarze Bretter“) oder über Echtzeit Kommunikation (IRC / „Chat“) ausgetauscht.

Die Möglichkeit multimediale Dokumente (Informationen und Daten verschiedenster Form) über das „Netz“ zu übermitteln, machen das Internet für die verschiedensten Gruppen von NutzerInnen attraktiv. Darüber hinaus findet die Übermittlung sowie der Austausch der Daten sehr zeitsparend und meist günstig (je nach Anbieter) statt.

Somit sind die besten Vorraussetzungen gegeben das Internet als Vernetzungs- medium einzusetzen, um das die moderne Sozialarbeit nicht herumkommen sollte.

3. Kurzer Hintergrund für die Entstehungsgeschichte des Internets!

Die schnelle Entwicklung der Computertechnik, birgt eine fortscheitende Verschmelzung der altbekannten (bislang separaten) Massenmedien Telefon, Radio und Fernsehen. Bereits heute sind Computer erhältlich, die mit Telefon-, Video- und Fernsehfunktionalität ausgestattet sind. Erst recht mit der Entwicklung des Internets hat sich die Wirtschaft und die Industrie noch stärker auf die Computerentwicklung konzentriert. Die Geräte der Zukunft werden wahrscheinlich noch kleiner und dabei wesentlich kompakter ausgestattet sein. Selbst im privaten Gebrauch ist der PC heutzutage kaum wegzudenken. Damit wird deutlich wie wichtig der Computer, mit all seinen multifunktionalen Fähigkeiten, geworden ist. Dabei fing alles ganz klein an.

Die Ursprünge des Internets liegen in einem Projekt des US Verteidigungs- ministeriums aus den 60er Jahren. Der Auftrag des Projektes war, ein Netzwerk zu entwickeln, das bei einem nuklearen Angriff, der Teile des Systems zerstören könnte, weiter kommunizieren kann. Es entstand ein vollkommen dezentrales Netzwerk weltweit verteilter Rechner. Jeder der vernetzten Rechner war in der Lage einen Datentransfer, jedoch über die Verbindung eines Hochleistungsrechenzentrum, durchzuführen. Dieses Netzwerk, auch genannt ARPANET (Advanced Research

Projects Agency NETwork), wurde vorerst nur von Militärs, Forschern und Technikern genutzt. Erst Anfang der 80er Jahre wurde das Netzwerk auch für öffentliche Institutionen, wie Firmen und Universitäten, nutzbar. Seit dem hat sich viel getan und das Internet, so wie wir es heute kennen, hat sich zuerst langsam und dann mit immer steigenden Tendenzen aufgebaut.[3]

4. Internet und die Vernetzung!

Da sich das Thema mit der „Vernetzung mit dem Medium Internet in der Sozialarbeit“ auseinandersetzt, empfinde ich es als wichtig den Begriff „Vernetzung“ etwas näher zu beleuchten. Das Internet ist sehr gut als Vernetzungsmedium geeignet, da der Informationsfluss sehr schnell von statten geht und das noch zu einem lukrativen Preis. Durch das Internet wird die Welt zu einem „globalen Dorf“, da aus aller Welt Informationen und Daten täglich eingespeist werden. Aktuelle Ereignisse können im Internet erforscht werden, bevor sie beispielsweise in den Tageszeitungen erscheinen. Der schnelle Austausch von Informationen und die visuellen Unterstützungsmöglichkeiten (Schaubilder, Graphiken, Tabellen) machen das Internet auch für viele Berufsgruppen sehr interessant. Institutionen haben beispielsweise die Möglichkeit ihre Organisation im Internet zu präsentieren und publik zu machen, so können auch soziale Einrichtungen verschiedene Optionen zur Vernetzung via Internet wahrnehmen. Gerade die Vernetzung mit anderen Institutionen und Berufsgruppen sind für ein gutes Gelingen interdisziplinärer Beziehungen von Bedeutung.

[...]


[1] Zitat von: Vester, F., „Unsere Welt – ein vernetztes System“, München, Deutscher Taschenbuchverlag, 1983, S.37

[2] Vgl. Wollmersdorfer, H., www.vibe.at/begriffe/internet_def.html

[3] Vgl. www.internet_fn.html und www.userpage.chemie.fu-berlin.de/

~sunny/Internet_Arbeit /RTFToC2.html

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Internet, Vernetzung und die Sozialarbeit!
Hochschule
Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Standort Emden
Veranstaltung
Vernetzung und Kooperation
Note
2
Autor
Jahr
2003
Seiten
20
Katalognummer
V27065
ISBN (eBook)
9783638292054
ISBN (Buch)
9783640258932
Dateigröße
454 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Internet, Vernetzung, Sozialarbeit, Vernetzung, Kooperation
Arbeit zitieren
Peter Niemeier (Autor), 2003, Internet, Vernetzung und die Sozialarbeit!, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27065

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