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Logistik: Containerterminals in Häfen. Quantitative Planungsmethoden

Title: Logistik: Containerterminals in Häfen. Quantitative Planungsmethoden

Seminar Paper , 2004 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Rouven Schrep (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Diese Arbeit soll einen allgemeinen Überblick geben, was an Containerterminals alles abläuft. Angefangen mit der historischen Entwicklung, weiter mit der Terminalstrukturierung und den technischen Hilfsmittel, bis hin zu den alltäglichen Abläufen Laden/Löschen eines Schiffes und dem Lagern der Container.
Speziell geht diese Arbeit dann auf die Problematik der Umstapler an Containerterminals ein.
Was versteht man unter einem Umstapler? Wo und warum
entstehen diese? Welche Probleme ergeben sich durch die Umstapler? Und wie kann man dem Ganzen entgegenwirken, um diese unproduktiven Container, bzw. Fahraufträge zu minimieren?
Zuletzt werden noch verschiedene Planungsmethoden vorgestellt die an einem Containerterminal Anwendung finden. Z.B. der Transport-Mode, die Loop- Steuerung oder auch die Leerfahrtoptimierung der Van Carrier.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Allgemeine Informationen

1.2 Kurzer geschichtlicher Hintergrund

2 Das Container-Terminal

2.1 Struktur und Bereiche

2.1.1 Lageplan am Beispiel Burchardkai (HHLA)

2.1.2 Erklärung der verschiedenen Hafenbereiche

2.2 Technische Hilfsmittel

2.2.1 Van Carrier

2.2.2 Die Brücke

2.2.3 Rahmenstapler / Reachstacker

2.3 Abläufe auf einem CT

2.3.1 Planung und Abläufe beim Laden und Löschen

2.3.1.1 Planung des Löschvorgangs

2.3.1.2 Laden eines Schiffes

2.3.2 Lagern

2.3.3 Umstauer

3 Lagerstrukturierung

3.1 Lageraufbau

3.2 Problematik des Umstaplers

3.2.1 Begriffserklärung

3.2.2 Wie, Wann, Warum entstehen Umstapler

3.2.3 Welche Probleme entstehen durch Umstapler

3.2.4 Minimierung / Vermeidung von Umstaplern

4 Quantitative Planungsmethoden

4.1 Transport-Mode Planung

4.2 Aufnahme eines Containers in das System und Verfahren zur Ermittlung des optimalen Stellplatzes

4.3 Planung von Fahraufträgen und Stellplätzen für Umstapler

4.4 Loop-Steuerung

4.5 Leerfahrtoptimierung bei der Yard Bereinigung

4.5.1 Verfahren des besten Nachfolgers

4.5.2 Spaltensummenverfahren

4.5.3 Begrenzte Enumeration

5 Umstapler in anderen logistischen Planungsproblemen

5.1 Hochregallager in Blocklagertechnik

5.2 FIFO-Lager

6 Fazit / Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die komplexen logistischen Abläufe an Container-Terminals mit einem besonderen Fokus auf die Problematik der "Umstapler", also unproduktiver Containerbewegungen, die durch ineffiziente Lagerplanung oder mangelnde Informationsverfügbarkeit entstehen. Ziel ist es, durch die Darstellung quantitativer Planungsmethoden aufzuzeigen, wie diese ineffizienten Vorgänge minimiert und der Materialfluss optimiert werden kann.

  • Struktur und betriebliche Abläufe von Container-Terminals
  • Technische Hilfsmittel (Van Carrier, Brücken, Reachstacker)
  • Ursachenanalyse und Problematik von Umstaplern
  • Quantitative Methoden zur Prozessoptimierung (Transport-Mode, Loop-Steuerung, Leerfahrtoptimierung)

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Wie, Wann, Warum entstehen Umstapler

Ein großes Problem an Container-Terminals ist, dass man nicht sehr weit in die Zukunft planen kann und dass meist alles sehr schnell und kurzfristig geschieht. Die meisten Pläne werden gerade einmal für die nächsten Tage erstellt und immer wieder aktualisiert, da sich ständig etwas ändert. Sei es, dass ein Schiff früher/später als geplant ankommt, ein zusätzliches Schiff anfragt anlegen zu dürfen, LKWs und somit Container zu spät kommen, um Schiffe fertig zu beladen … und die Umstapler!

Umstapler verursachen einen enormen zusätzlichen Zeitaufwand, der die Produktivität rapide abfallen lässt. Doch wie, wann und warum entstehen Umstapler? Dies soll nun an einigen Praxisbeispielen erläutert werden:

(1) Einer der wichtigsten und am häufigsten vorkommenden Entstehungsgründe ist, wenn ein Container auf dem Terminal ankommt und die entsprechenden Informationen fehlen, was weiter mit ihm geschehen soll. Die Reederei hat noch keine Informationen an das Container-Terminal weitergegeben und somit wird dieser Container zum sog. „Unknow-Container“ und in das „Unknown-Lager“ gestellt. Wenn nun neue Informationen über diesen einen Container ankommen und man nun weiß was weiterhin mit ihm geschehen soll, muss man ihn wieder aus dem „Unknown-Lager“ herausholen und zum entsprechenden Stellplatz bringen. Dies führt meist zu einigen Umstaplern, da der Container mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht sofort frei zugänglich in der obersten Lage steht und man somit zuerst einige andere Container umstapeln muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung von Container-Terminals im internationalen Seefrachtverkehr und die Notwendigkeit von Prozessoptimierungen.

2 Das Container-Terminal: Detaillierte Darstellung der physischen Struktur und der eingesetzten technischen Geräte wie Van Carrier und Brücken sowie der operativen Standardabläufe.

3 Lagerstrukturierung: Analyse des Lageraufbaus und der zentralen Problematik der Umstapler, die durch unnötige Containerbewegungen die Produktivität mindern.

4 Quantitative Planungsmethoden: Vorstellung mathematischer und strategischer Ansätze zur Optimierung von Stellplatzwahl, Fahraufträgen und Leerfahrten.

5 Umstapler in anderen logistischen Planungsproblemen: Vergleich der Umstapler-Problematik mit ähnlichen Herausforderungen in Hochregallagern und FIFO-Lagern.

6 Fazit / Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Optimierungspotenziale durch verbesserte EDV-Systeme und leistungsfähigere Gerätetechnik.

Schlüsselwörter

Container-Terminal, Umstapler, Logistik, Transport-Mode, Van Carrier, Lagerstrukturierung, Operations Research, Leerfahrtoptimierung, Seefracht, Prozesseffizienz, Yardplanung, Stauplan, Schiffsumschlag, Planungsmethoden, Lagerkapazität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den operativen Abläufen und der logistischen Planung an Container-Terminals, insbesondere mit der Optimierung des Materialflusses.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Terminalstruktur, der Einsatz technischer Geräte sowie die Analyse und Vermeidung von sogenannten Umstaplern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entstehung von Umstaplern zu verstehen und Methoden aufzuzeigen, wie diese durch eine bessere Planung und Optimierung minimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden quantitative Planungsmethoden aus dem Bereich Operations Research sowie praktische Ansätze wie Transport-Mode Planung und Leerfahrtoptimierung analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt den Lageraufbau, Ursachen für Umstapler, verschiedene Planungsverfahren zur Effizienzsteigerung und den Transfer der Problematik auf andere Lagertypen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Container-Terminal, Umstapler, Logistik, Prozessoptimierung, Van Carrier und Yardplanung.

Warum ist die "Time in Port" so entscheidend für Container-Terminals?

Eine kurze Liegezeit ist aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und der hohen Kosten für Schiffe im Hafen essentiell, um effizient und wirtschaftlich zu arbeiten.

Wie wirkt sich die begrenzte Information von Reedereien auf den Betrieb aus?

Fehlende oder verspätete Informationen führen dazu, dass Container in ein "Unknown-Lager" verbracht werden, was später zwingend zusätzliche, unproduktive Umstapelvorgänge nach sich zieht.

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Details

Title
Logistik: Containerterminals in Häfen. Quantitative Planungsmethoden
College
University Karlsruhe (TH)  (Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme)
Grade
1,0
Author
Rouven Schrep (Author)
Publication Year
2004
Pages
36
Catalog Number
V27076
ISBN (eBook)
9783638292160
ISBN (Book)
9783638649315
Language
German
Tags
Quantitative Planungsmethoden Containerterminals Häfen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Rouven Schrep (Author), 2004, Logistik: Containerterminals in Häfen. Quantitative Planungsmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/27076
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