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Die Wirkung des Raumes. Phänomenologische Betrachtungen mit Bezug auf das "Haus der Sinne"

Title: Die Wirkung des Raumes. Phänomenologische Betrachtungen mit Bezug auf das
"Haus der Sinne"

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Franziska Ulshöfer (Author)

Sociology - Culture, Technology, Nations
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Kunst hat mit den Sinnen zu tun, genauer gesagt mit der Wahrnehmung. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der sinnlichen Wahrnehmung von Ausstellungsräumen. Es wird der Frage nachgegangen, welche Kriterien die Wahrnehmung beeinflussen und inwieweit Räume differenziert wahrgenommen werden können. Bisherige Betrachtungen schließen darauf, dass Räume und deren Wirkung differenziert wahrgenommen werden können. Eine Bezugnahme zu speziellen Räumlichkeiten ist dabei in der Literatur bisher vergleichsweise unberücksichtigt.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht daher die Betrachtung der Raumwirkung der Ausstellungsräume des Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Dazu wurden neben theoretischen Erkenntnissen auch persönliche Erfahrungen mit einbezogen. Ziel ist es, einen Überblick über die Wahrnehmung in Ausstellungsräumen zu erhalten und zu verdeutlichen, inwiefern Räume den Betrachter steuern können.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wahrnehmung und Phänomenologie

3. Annäherung an den Begriff "Raum"

3.1 Atmosphäre von Räumen

3.2 Wahrnehmung von Räumen

4. Schloss Freudenberg - das "Haus der Sinne"

5. Sinnliche Wahrnehmung

5.1.1 Farbgebung

5.1.2 Licht

5.2 Akustischer Sinn

5.3 Kinästhetischer Sinn

5.4 Gustatorischer Sinn

5.5 Olfaktorischer Sinn

6. Raumbetrachtungen Schloss Freudenberg

6.1 Raum 1

6.1.1 Raum 1 – Visueller Sinn

6.1.2 Raum 1 – Akustischer Sinn

6.1.3 Raum 1 - Haptischer Sinn

6.2 Raum 2

6.2.1 Raum 2 – Visueller Sinn

6.2.2 Raum 2 – Akustischer Sinn

6.2.3 Raum 2 – Haptischer Sinn

6.3 Raumbetrachtung - Zusammenfassung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die sinnliche Wahrnehmung in Ausstellungsräumen zu geben und aufzuzeigen, inwiefern die Gestaltung von Räumen den Betrachter steuern kann. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, welche Kriterien die Wahrnehmung in Räumen beeinflussen und wie Menschen phänomenologisch auf unterschiedliche Raumwirkungen reagieren, wobei das "Haus der Sinne" als empirisches Fallbeispiel dient.

  • Phänomenologische Grundlagen der Raumwahrnehmung (Schmitz, Bollnow).
  • Analyse des "leiblichen Raums" im Kontext von Ausstellungen.
  • Sinnliche Dimensionen der Raumwirkung (Sehen, Hören, Fühlen).
  • Fallstudie: Interaktive Raumgestaltung im Schloss Freudenberg, Wiesbaden.
  • Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Raumarchitektur und sozialer Interaktion.

Auszug aus dem Buch

4. Schloss Freudenberg - das "Haus der Sinne"

"Es ist wie mit dem Küssen. Was ist das? Man muss es erst tun. Dann weiß man, was es ist. So verhält es sich auch mit dem Erfahrungsfeld. [...] Wir sind seit Jahrhunderten darin geübt, die Erfahrung durch die Kenntnis zu ersetzen." (Kükelhaus 1978: 23).

Das Schloss Freudenberg in Wiesbaden beherbergt seit 1994 als Stätte der Wahrnehmung eine einstige Wanderausstellung zum Thema Erfahrungsfelder. Die Idee des Erfahrungsfeldes beruht auf dem Soziologen und Künstler Hugo Kükelhaus. Er beschäftigte sich mit der Frage, was der Verkümmerung der Sinne des Menschen im Hinblick auf alltäglich geforderte intellektuelle Leistungen entgegengehalten werden könne. Er wollte dem Menschen seine sinnliche und körperliche Erfahrungsfähigkeit wieder bewusst machen, denn "die Vielgestaltigkeit der Umwelt ist Lebensbedingung" (Kükelhaus 1978: 12). So erschuf er eine Wanderausstellung, welche heute auf dem Gelände des Schloss Freudenberg 190 Stationen zur Entfaltung der Sinne beherbergt. Diese befinden sich sowohl innerhalb des Schlosses, als auch im umgebenden Park. Das Sammeln eigener Erfahrungen steht dabei bei dieser Ausstellung im Vordergrund. Es geht bei den dargestellten Installationen nicht ausschließlich um die zuvor beschriebene empfundene Wirkung des Raums, sondern auch um das Erkennen der Komposition der Elemente.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Raumwahrnehmung und Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes, Schloss Freudenberg.

2. Wahrnehmung und Phänomenologie: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Wahrnehmung und Phänomenologie basierend auf Hermann Schmitz.

3. Annäherung an den Begriff "Raum": Definition des Raumbegriffs, insbesondere des "leiblichen" und "erlebten" Raums.

4. Schloss Freudenberg - das "Haus der Sinne": Vorstellung des Konzepts des Schlosses als Ort für sinnliche Erfahrungen nach Hugo Kükelhaus.

5. Sinnliche Wahrnehmung: Differenzierte Betrachtung der traditionellen Sinneswahrnehmungen in Bezug auf räumliche Erfahrungen.

6. Raumbetrachtungen Schloss Freudenberg: Konkrete Analyse zweier ausgewählter Räume hinsichtlich ihrer visuellen, akustischen und haptischen Wirkung.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Bestätigung des Forschungsbedarfs bei der Gestaltung von Ausstellungsräumen.

Schlüsselwörter

Raumwahrnehmung, Phänomenologie, Schloss Freudenberg, Haus der Sinne, leiblicher Raum, sinnliche Wahrnehmung, Atmosphäre, Kükelhaus, Raumwirkung, Interaktion, Ausstellungsräume, Architektur, Sinnessysteme, Synästhesie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der sinnlichen Wahrnehmung von Ausstellungsräumen und untersucht, wie Räume und deren Gestaltung die menschliche Wahrnehmung steuern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die phänomenologische Raumtheorie, die Bedeutung des "leiblichen Raums" sowie die praktische Anwendung dieser Konzepte in einer interaktiven Ausstellung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die Wahrnehmung in Ausstellungsräumen zu schaffen und aufzuzeigen, wie Räume gezielt auf den Betrachter wirken können.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine phänomenologische Betrachtungsweise, ergänzt durch theoretische Definitionen und eine qualitative Analyse basierend auf Beobachtungen zweier Räume im Schloss Freudenberg.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert besprochen?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe Raum und Wahrnehmung, die Vorstellung des "Hauses der Sinne" sowie die detaillierte Untersuchung der Wirkung spezifischer Räume auf unterschiedliche Sinne.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Raumwahrnehmung, Phänomenologie, leiblicher Raum, Atmosphäre, sinnliche Wahrnehmung und interaktive Raumgestaltung.

Warum wurde das Schloss Freudenberg als Fallbeispiel gewählt?

Das Schloss eignet sich besonders gut, da es nicht nur der reinen Betrachtung von Kunst dient, sondern als Gesamtkunstwerk die interaktive Entfaltung der Sinne in den Mittelpunkt stellt.

Welche spezifischen Sinne werden bei der Raumbetrachtung in Kapitel 6 hervorgehoben?

Die Autorin fokussiert sich bei der Untersuchung der zwei ausgewählten Räume primär auf den visuellen, den akustischen und den haptischen Sinn.

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Details

Title
Die Wirkung des Raumes. Phänomenologische Betrachtungen mit Bezug auf das "Haus der Sinne"
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Soziologie)
Course
Soziologie der Kunst
Grade
1,0
Author
Franziska Ulshöfer (Author)
Publication Year
2013
Pages
19
Catalog Number
V270781
ISBN (eBook)
9783668464810
ISBN (Book)
9783668464827
Language
German
Tags
wirkung raumes phänomenologische betrachtungen bezug haus sinne
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Ulshöfer (Author), 2013, Die Wirkung des Raumes. Phänomenologische Betrachtungen mit Bezug auf das "Haus der Sinne", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270781
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