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Gott der Schöpfer

Titel: Gott der Schöpfer

Hausarbeit , 2013 , 10 Seiten

Autor:in: Theresa Möller (Autor:in)

Theologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf Grundlage der Bibel wird der christliche Glaube, insbesondere der Glaube an den Schöpfergott, in seinen Voraussetzungen, Glaubensinhalten und Konsequenzen für das menschliche Handeln aus evangelischer Sicht systematisch reflektiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Die Schöpfung in der Bibel

2 Hauptgedanken der christlichen Schöpfungslehre

2.1 Der Dreieinige Gott als Schöpfer

2.2 Die Schöpfung als freie Tat Gottes

2.3 Die Voraussetzungslosigkeit der Schöpfung

3 Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft

4 Die Providenzlehre

5 Das Theodizeeproblem

6 Schluss: Der Schöpfungsglaube heute

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die christliche Schöpfungslehre aus evangelischer Perspektive und reflektiert deren Voraussetzungen, Glaubensinhalte sowie die daraus resultierenden Konsequenzen für das menschliche Handeln in der Welt. Dabei wird insbesondere das Spannungsfeld zwischen theologischen Aussagen, naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und der Frage nach dem Leid behandelt.

  • Die biblischen Grundlagen des Schöpfungsglaubens.
  • Die Rolle des dreieinigen Gottes im Schöpfungsprozess und dessen Freiheit.
  • Das Verhältnis zwischen christlicher Schöpfungslehre und modernen Naturwissenschaften.
  • Die Providenzlehre als Beschreibung göttlichen Wirkens in der Welt.
  • Das Theodizeeproblem als Herausforderung für den Glauben angesichts des Übels.

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Dreieinige Gott als Schöpfer

Die christliche Dogmatik sieht Gott als den Schöpfer der Welt an. Als erstes Werk des dreieinigen Gottes nach außen ist die Schöpfung ein Zeichen seiner Allmacht. Alle drei Erscheinungsformen Gottes sind an der Schöpfung beteiligt, obwohl hauptsächlich Gott der Vater mit ihr in Verbindung gebracht wird. In den Glaubensbekenntnissen wird der Vater als Schöpfer bekannt. So beginnen das Nizäno-Konstantinopolitanum mit „Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.[…]“ und das Apostolikum mit „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.[…]“.

In der Bibel finden sich aber auch Stellen, an denen Jesus Christus oder der Heilige Geist als Schöpfer beschrieben werden. Ein Beispiel für Gott, der Sohn als Schöpfer ist im Kolosserbrief 1, 15f zu finden: „Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“

Der Heilige Geist tritt in Hiob 33,4 „Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.“ und in Genesis 1,2 „[…] und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.“ als Schöpfer in Erscheinung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Schöpfung in der Bibel: Das Kapitel führt in die biblische Bedeutung Gottes als Schöpfer ein und skizziert die methodische Reflexion des Themas aus evangelischer Sicht.

2 Hauptgedanken der christlichen Schöpfungslehre: Hier werden die Kerngedanken erläutert, insbesondere die Beteiligung des dreieinigen Gottes, die Freiheit der Schöpfungstat sowie die Lehre von der Schöpfung aus dem Nichts.

3 Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft: Dieses Kapitel thematisiert den historischen Wandel des Verhältnisses zwischen Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft sowie die Versuche, beide Ebenen zu integrieren.

4 Die Providenzlehre: Es wird beschrieben, wie Gott durch sein Vorsehungshandeln die Welt erhält und in ihr wirkt, unterteilt in innere und äußere Akte.

5 Das Theodizeeproblem: Das Kapitel analysiert die Frage der Rechtfertigung Gottes angesichts des Übels in der Welt und stellt verschiedene Lösungsansätze für die unterschiedlichen Arten von Übeln dar.

6 Schluss: Der Schöpfungsglaube heute: Eine zusammenfassende Reflexion über die Bedeutung des Schöpfungsglaubens in der Moderne und die Notwendigkeit des Dialogs zwischen Wissenschaft und Religion.

Schlüsselwörter

Schöpfungslehre, Gott der Schöpfer, Dreieinigkeit, Creatio ex nihilo, Naturwissenschaft, Providenzlehre, Theodizee, Übel, Leid, Bibel, Glaube, Dogmatik, Weltentstehung, Evolution, Verantwortung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Reflexion der christlichen Schöpfungslehre, ausgehend von biblischen Grundlagen bis hin zur modernen Auseinandersetzung mit Naturwissenschaft und Leid.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle Gottes als Schöpfer, das Verhältnis von Schöpfung und Naturwissenschaft sowie die Herausforderung durch das Theodizeeproblem.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Grundlagen und Glaubensinhalte der Schöpfungslehre aus evangelischer Sicht darzulegen und deren Relevanz für das menschliche Handeln heute zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Reflexion, die auf der Analyse biblischer Texte, dogmatischer Literatur und theologischer Fachdiskurse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der dogmatischen Grundgedanken, die historische Entwicklung des Verhältnisses zur Naturwissenschaft, die Providenzlehre sowie eine eingehende Erörterung des Theodizeeproblems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schöpfung, Gott, Dogmatik, Naturwissenschaft, Providenz, Theodizee und christlicher Glaube.

Wie unterscheidet die Theodizee nach Leibniz drei Arten von Übeln?

Leibniz differenziert zwischen metaphysischen Übeln (Unvollkommenheit), physischen Übeln (körperliche und seelische Leiden) und moralischen Übeln (menschliches Fehlverhalten).

Warum wird im Text betont, dass Gott nicht Gott ist, weil er die Welt geschaffen hat?

Damit wird unterstrichen, dass die Schöpfung eine freie Tat Gottes war und nicht aus einer Notwendigkeit heraus entstand; Gott ist ewig und unabhängig von seiner Schöpfung.

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Details

Titel
Gott der Schöpfer
Autor
Theresa Möller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
10
Katalognummer
V270818
ISBN (eBook)
9783656624233
ISBN (Buch)
9783656624219
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gott schöpfer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresa Möller (Autor:in), 2013, Gott der Schöpfer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270818
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Leseprobe aus  10  Seiten
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