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Das OECD-Sektorenabkommen zur Exportförderung erneuerbarer Energien

Werden seine Richtlinien den Erfordernissen solcher Finanzierungen gerecht?

Title: Das OECD-Sektorenabkommen zur Exportförderung erneuerbarer Energien

Bachelor Thesis , 2013 , 74 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Kathrin Jerjomenko (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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In der vorliegende Untersuchung werden Grundzüge der Exportkreditversicherungen vorgestellt und der Einfluss der OECD auf staatliche Exportkreditversicherungen geschildert, der für Wettbewerbsgleichheit sorgen soll.
Spezieller Untersuchungsgegenstand ist dann der Sektor der erneuerbaren Energien, wobei auch das zugehörige, spezifische OECD Sektorenabkommen dargestellt wird. Mit den Bedingungen des Sektorenabkommens werden anschließend die Besonderheiten der Finanzierung von Investitionen in Erneuerbare Energieprojekte abgeglichen und schließlich daraus resultierende Probleme offen gelegt und Lösungsvorschläge unterbreitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlagen und Deckungsformen der Exportkreditversicherungen am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland

2.1 Grundlagen der staatlichen Exportkreditversicherung

2.1.1 Bedeutung

2.1.2 Organisation

2.1.3 Antragsverfahren

2.1.4 Gebühren und Entgelte

2.1.5 Internationales Regelwerk

2.1.6 Schadenfall

2.2 Deckungsformen der staatlichen Ausfuhrgewährleistungen des Bundes und gedeckte Risiken

2.2.1 Garantien und Bürgschaften und gedeckte Risiken

2.2.2 Deckungsformen nach Risikophasen

2.2.3 Deckungsformen im Kurzfristgeschäft

2.2.4 Deckungsformen im mittel- und langfristigen Bereich und Sonderdeckungsformen

3. Einfluss der OECD im Bereich der staatlichen Exportkreditversicherungen

3.1 Die OECD

3.2 Wirken der OECD im Bereich der staatlichen Exportkreditversicherungen

3.2.1 Der OECD-Konsensus

3.2.2 Umweltprüfung

3.2.3 Empfehlung zur Korruptionsprävention und -bekämpfung

3.2.4 Nachhaltige Kreditvergabe

3.2.5 Die Sektorenabkommen des OECD-Konsensus

3.2.5.1 Sektorenabkommen für Schiffe

3.2.5.2 Sektorenabkommen für Kernkraftwerke

3.2.5.3 Sektorenabkommen für Flugzeuge

3.2.5.4 Sektorenabkommen für Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Wasserprojekte

4. Der Sektor der Erneuerbaren Energien

4.1 Arten Erneuerbarer Energien

4.2 Status Quo

4.3 Aussichten

4.4 Motive und Bedeutung bei der Vereinbarung des Sektorenabkommens

5. Erfordernisse von Finanzierungen im Bereich der Erneuerbaren Energien im Hinblick auf die Richtlinien des Sektorenabkommens

5.1 Lange Kreditlaufzeiten und flexibles Rückzahlungsprofil

5.2 Lokale Kosten und ausländische Zulieferungen

5.3 Erlösgenerierung in der Landeswährung

6. Kritische Betrachtung der Richtlinien des Sektorenabkommens für Erneuerbare Energien - Probleme und Lösungsansätze

6.1 Energieversorgungsstruktur und Energiespeicher

6.2 Internationale Arbeitsteilung und Multisourcing

6.3 Inländischer Wertschöpfungsanteil für staatlich garantierte Einspeisevergütungen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit das „OECD-Sektorenabkommen für Erneuerbare Energien, Klimaschutz und Wasserprojekte“ (CCSU) den spezifischen Finanzierungserfordernissen von Projekten in der Branche der erneuerbaren Energien gerecht wird, und identifiziert dabei bestehende Defizite sowie mögliche Lösungsansätze.

  • Grundlagen staatlicher Exportkreditversicherungen am Beispiel Deutschlands
  • Die internationale Rolle und das Wirken der OECD
  • Besonderheiten und Herausforderungen bei der Finanzierung erneuerbarer Energien
  • Analyse und kritische Betrachtung der CCSU-Richtlinien

Auszug aus dem Buch

1. Einführung

Der Energiesektor befindet sich derzeit in einem umfassenden Wandlungsprozess. Traditionelle, zentralisierte Energieversorgungsstrukturen auf Basis fossiler Energieträger werden nicht mehr nur von wissenschaftlicher, sondern inzwischen auch von politischer Seite infrage gestellt. So sind Berichte über die Klimaerwärmung allgegenwärtig in den Medien zu finden. Das Steigern der Effizienz und Nachhaltigkeit in einer zunehmend diversifizierten Energiewirtschaft ist keine Vision von übermorgen, sondern ist schon heute die Realität. Die begrenzten Energieressourcen und der globale Klimawandel stellen die Industrienationen und die sich entwickelnden Länder vor besondere Herausforderungen und erhöhen das Interesse an alternativen Energiequellen. Bereits im Jahr 1997 haben sich die Industrienationen im Kyoto-Protokoll dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2012 um durchschnittlich 5,2 % im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren. Damit schlug die Stunde für die Erneuerbaren Energien (EE).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet den globalen Energiewandel und die wachsende Bedeutung staatlicher Exportkreditversicherungen für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien.

2. Grundlagen und Deckungsformen der Exportkreditversicherungen am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Funktionsweise staatlicher Ausfuhrgewährleistungen, das Antragsverfahren und die Struktur der Hermesdeckungen.

3. Einfluss der OECD im Bereich der staatlichen Exportkreditversicherungen: Hier wird die Rolle der OECD, der OECD-Konsensus sowie die verschiedenen Sektorenabkommen inklusive des CCSU detailliert dargestellt.

4. Der Sektor der Erneuerbaren Energien: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Energieträger, den Status Quo und die Beweggründe für die Schaffung spezifischer Sektorenabkommen.

5. Erfordernisse von Finanzierungen im Bereich der Erneuerbaren Energien im Hinblick auf die Richtlinien des Sektorenabkommens: Es werden die spezifischen Finanzierungsanforderungen, wie lange Laufzeiten und lokale Kosten, im Kontext der CCSU-Regelungen diskutiert.

6. Kritische Betrachtung der Richtlinien des Sektorenabkommens für Erneuerbare Energien - Probleme und Lösungsansätze: Dieses Kapitel analysiert Schwachstellen der aktuellen Richtlinien und schlägt Anpassungen vor, insbesondere bezüglich der Netzintegration und des Multisourcings.

7. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Wirksamkeit des CCSU und einem Ausblick auf notwendige zukünftige Anpassungen.

Schlüsselwörter

OECD, Exportkreditversicherung, Hermesdeckungen, Erneuerbare Energien, CCSU, Projektfinanzierung, Klimaschutz, Exportförderung, Nachhaltigkeit, Kreditlaufzeiten, Sektorenabkommen, Wettbewerbsgleichheit, Finanzierung, Energieversorgung, Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie staatliche Exportkreditversicherungen Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien durch spezielle OECD-Richtlinien fördern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die staatliche Exportkreditversicherung (Hermes), die internationale Zusammenarbeit innerhalb der OECD und die spezifischen Finanzierungsanforderungen der Branche erneuerbarer Energien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob das CCSU-Sektorenabkommen den besonderen Anforderungen von Finanzierungen in der EE-Branche gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die auf der Analyse von OECD-Richtlinien, aktuellen Studien zur Exportförderung und regulatorischen Rahmenbedingungen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der deutschen Exportkreditversicherungs-Struktur, die Analyse des OECD-Einflusses und die kritische Würdigung der Richtlinien für erneuerbare Energien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Exportkreditversicherung, OECD, CCSU, erneuerbare Energien und Klimaschutz.

Warum ist das Thema Finanzierung für EE-Projekte so komplex?

Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien sind oft kapitalintensiv, haben lange Bauzeiten und erfordern spezifische Absicherungsinstrumente aufgrund politischer Risiken in Exportländern.

Wie unterscheidet sich das Sektorenabkommen CCSU vom allgemeinen OECD-Konsensus?

Das CCSU bietet spezifisch auf erneuerbare Energien zugeschnittene Konditionen, wie etwa verlängerte Kreditlaufzeiten, um den längeren Amortisationszeiten dieser Projekte Rechnung zu tragen.

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Details

Title
Das OECD-Sektorenabkommen zur Exportförderung erneuerbarer Energien
Subtitle
Werden seine Richtlinien den Erfordernissen solcher Finanzierungen gerecht?
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
1,3
Author
Kathrin Jerjomenko (Author)
Publication Year
2013
Pages
74
Catalog Number
V270854
ISBN (eBook)
9783656617709
ISBN (Book)
9783656617693
Language
German
Tags
Exportfinanzierung Export Bestellerkredit OECD Sektorenabkommen Sector Understanding Renewable Energy Erneuerbare Energien Euler Hermes Exportkreditversicherung Hermesdeckung Windkraft Wasserkraft Windpark Exporteur Bank International Außenwirtschaft IMA Umweltschutz Nachhaltigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Jerjomenko (Author), 2013, Das OECD-Sektorenabkommen zur Exportförderung erneuerbarer Energien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270854
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