"Die Simpsons" und Religion


Examensarbeit, 2014
64 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung
1.a Aufbau und Ziel der Arbeit

2. Die Simpsons
2.a Der Erfinder der Simpsons
2.b Die Geschichte der Simpsons
2.c Reaktionen auf die Serie
2.d Die Simpsons und das Thema Religion

3. Die Charaktere der Serie und das Thema Religion
3.a Die Familie Simpson
3.a.I Homer Simpson
3.a.II Marge Simpson
3.a.III Bart Simpson
3.a.IV Lisa Simpson
3.a.V Maggie Simpson
3.b Weitere Charaktere der Serie
3.b.I Ned Flanders
3.b.II Reverend Lovejoy
3.b.III Krusty, der Clown
3.b.IV Apu Nahasapeemapetilon
3.b.V Die Familie Bin Laden

4. Die Darstellung von Gott, dem Teufel und Jesus in der Serie
4.a Die Darstellung von Gott
4.b Die Darstellung des Teufels
4.c Die Darstellung von Jesus

5. Schluss
5.a Abschließendes Fazit

6. Anhang
6.a Literaturverzeichnis
6.b Verzeichnis der Bibelübersetzungen
6.c Verzeichnis der Internetquellen
6.d Verzeichnis der verwendeten Episoden

1. Einleitung

1.a Aufbau und Ziel der Arbeit

Die Simpsons ist eine Fernsehserie, die seit nunmehr über 20 Jahren Teil des amerikanischen Fernsehens und damit auch Teil der amerikanischen Kultur ist. Da die Serie aber nicht nur in den USA erfolgreich ist, sondern in vielen Ländern, ist sie auch Teil des deutschen Fernsehprogramms, und das ebenfalls seit über 20 Jahren. Damit ist sie eine der wohl bekanntesten und berühmtesten Fernsehsendungen der Welt, die diesen Erfolg seit so langer Zeit beibehält.

Auch mich persönlich begleitet die gelbe Familie aus Springfield schon einen großen Teil meines Lebens, weshalb ich mich entschieden habe, diese Arbeit über die Serie zu schreiben. Da ich sie bereits seit meiner Kindheit regelmäßig schaue, sind mir oft die verschiedenen Anspielungen auf gesellschaftliche Gegebenheiten aufgefallen. Vor allem aber in den letzten viereinhalb Jahren, in denen ich evangelische Religionslehre studiert habe, wurde mir bewusst, wie oft doch das Thema Religion indirekt oder direkt angesprochen wird. Aus diesem Grund halte ich die Serie auch für sehr geeignet für den Einsatz im Religionsunterricht, vor allem aufgrund ihrer noch immer vorhaltende Beliebtheit bei Jugendlichen und ihre stetigen Aktualität. Dies ist ein weiterer Grund für mich als angehende Religionslehrerin, mich mit der Serie auseinanderzusetzen.

Die Simpsons ist eine Serie, die man auch nach mehrmaligem Schauen immer wieder neu entdecken kann. Außerdem ist sie gespickt mit religiösen Themen. Vor allem die Charaktere dienen dafür als Grundlage. Bis auf den Islam sind die fünf Religionen mit den meisten Anhängern, neben dem Islam das Christentum, der Hinduismus, der Buddhismus sowie das Judentum, durch dauerhaft in der Sendung anwesende Charaktere vertreten. Durch sie kann der geneigte Zuschauer einiges über die verschiedenen Glaubensrichtungen lernen. Da Die Simpsons oftmals an gesellschaftlichen Gegebenheiten indirekt und auch direkt Kritik üben, ist es interessant zu sehen, wie das Thema Religion und die verschiedenen Religionen in der Serie behandelt werden.

Natürlich sind in der Serie auch sehr viele Andeutungen und Anspielungen enthalten, die sich nicht auf diese Charaktere beziehen. So gibt es zum Beispiel eine Folge, die sich gänzlich mit biblischen Geschichten des Alten Testaments auseinandersetzt1 oder mehrere Folgen, die sich, unabhängig von bestimmten Charakteren, mit der katholischen Kirche beschäftigen.2 Oftmals werden auch allgemeine religiöse und spirituelle Themen wie zum Beispiel die Existenz der Seele innerhalb der Serie diskutiert3 oder Figuren wie Gott und der Teufel selbst treten auf.

Da es zu umfangreich wäre, jede Anspielung und Thematisierung von Religion und religiösen Themen innerhalb der mittlerweile 25 erschienen Staffeln mit bis zu 25 Episoden pro Staffel herauszustellen und zu analysieren, wird im Folgenden lediglich ein Überblick gegeben, indem einige Hauptcharaktere der Serie hinsichtlich ihres Glaubens und Verhaltens genauer betrachtet werden.

Zunächst wird aber die Serie und ihr Erfinder Matt Groening vorgestellt, sowie die Reaktionen auf diese beschrieben. Weiterhin wird kurz erläutert, wie das Thema Religion in der Serie Die Simpsons behandelt wird.

Im Hauptteil dieser Arbeit werden die verschiedenen Mitglieder der Familie Simpson sowie einige weitere Hauptcharaktere, die sich durch ihren Bezug zum Thema Religion auszeichnen, vorgestellt. Dies wird durch die Beschreibung und Analyse einzelner Episoden sowie von Ausschnitten unterstützt.

Zum Abschluss der Arbeit wird die Darstellung von Gott, Jesus und dem Teufel innerhalb der Serie beschrieben.

Es folgt ein abschließendes Fazit.

Ziel ist es, zunächst einzelne Charaktere vorzustellen, um sie dann hinsichtlich ihrer Religiosität beziehungsweise ihrer Beziehung zum Thema Religion zu untersuchen. In diesem Zusammenhang sollen weiterhin einige Episoden, die sich ausführlich mit religiösen Themen beschäftigten, dargestellt und analysiert werden. Es soll innerhalb dieser Arbeit deutlich gemacht werden, wie bereits durch die Wahl der Charaktere und ihrer Eigenschaften mit dem Thema Religion innerhalb der Serie umgegangen wird. Weiterhin soll herausgestellt werden, wie wichtige religiöse Elemente, wie zum Beispiel die Existenz der Seele, sowie Charaktere, wie zum Beispiel Jesus oder der Teufel, behandelt und dargestellt werden.

2. Die Simpsons

2.a Der Erfinder der Simpsons

Matthew Abram Groening wurde am 15. Februar 1954 in Beaverton, Oregon geboren und lebt heute in San Francisco.4 Er stammt aus einer Künstlerfamilie, bereits sein Vater war Cartoonist.5 In Olympia, Washington studierte er Journalismus, Philosophie, Film und Popkultur. 1977 beendete er sein Studium ohne Abschluss und zog nach Los Angeles.6

Dort schlug er sich zunächst mit Gelegenheitsjobs durch und veröffentlichte einige Artikel, die aber stark gekürzt wurden. Da er aufgrund dessen unzufrieden war, begann er Cartoons zu produzieren.7 Sein Debüt gelang ihm mit den sozialkritischen Comicstrip Life in Hell, welches erstmals 1978 im Wet Magazin e und später auch im Los Angeles Reader erschien. Der Comicstrip zeigt verschiedene Einblicke in die Leben von gestressten und neurotischen Helden im Großstadtdschungel und wird noch heute in weltweit über 250 Tageszeitungen und Zeitschriften veröffentlicht.8 Groening selbst sagt über diesen Comicstrip: „That’s what I did before The Simpsons, and what I plan to do for the rest of my life.“9

Mit den Simpsons kam ihm die zündende Idee, die den großen Erfolg mit sich brachte. Groening entschied sich bewusst für die Farbe Gelb, nicht nur weil sie die Farbe der Melancholie ist, sondern auch aufgrund der Krankheit Gelbsucht.10

Den Mitgliedern der Familie Simpson gab er die Namen seiner Eltern und Geschwister, lediglich der Name Bart ist eine Abwandlung des englischen Begriffes Brat, was so viel meint wie Blag.11

Sein selbsternanntes Ziel ist es, die Menschen mithilfe der Serie zu irritieren und sie dadurch auch zu verändern. Er möchte mit der Serie einige unterhalten, während er gleichzeitig andere nerven und irritieren will.12

Bezüglich seiner Religion erklärte Matthew Abram Groening 1999 der Denver Post, dass er Agnostiker sei:13 „Technically, I'm an agnostic, but I definitely believe in hell -- especially after watching the fall TV schedule.”14

2.b Die Geschichte der Simpsons

Die Erstausstrahlung der Serie in den USA war am 19. April 1987.15 Zunächst liefen Die Simpsons als kurze Comicstrips in der Tracey Ullman Show, die mit dem britischen Comedystar Tracey Ullmann 1987 startete. Die Show lief bis 1990 sehr erfolgreich.16 Etwa 48 Comicstrips der Serie liefen in der Show in den Jahren 1987 bis 1989. Während die Charaktere in den ersten 20 Auftritten noch sehr grob gezeichnet und unverarbeitet wirkten, verbesserte sich dies im Verlauf der Show und es kamen neue Charaktere hinzu.17

Am 17. Dezember 198918 wurden Die Simpsons erstmals als eigenständige Sendung in den USA ausgestrahlt. Die erste Episode war eine spezielle Weihnachtsepisode mit dem Titel Roasting on an Open Fire.19 Für den Sender Fox wurde sie ein großer Erfolg,20 weshalb die Sendung ab dem 14. Januar 1990 zur Hauptsendezeit am Sonntag gesendet wurde.21 Damit war die Serie die erste animierte Prime-Time Serie seit mehr als zwei Jahrzehnten, die im amerikanischen Fernsehen lief.22 Mit ihrem Erfolg übertraf die Serie die bis dahin die Einschaltquoten anführende Cosby Show, eine Familien-orientierte Situationskomiksendung.23 Der Kontrast zwischen diesen beiden Sendungen hätte nicht größer sein können.24 Im Februar 2003 feierte die Sendung die 300. Folge beim Sender Fox in den USA25 und gilt damit als „Americas longest running sitcom“.26

Im Jahr 1991 kam die Serie nach Deutschland,27 wo sie zunächst im öffentlichrechtlichen Sender ZDF ausgestrahlt wurde. Später wurde sie dann von dem privaten Sender ProSieben übernommen, wo seit dem Jahr 2000 täglich zwei ältere Episoden in Wiederholung und am Montagabend zur Hauptsendezeit Erstausstrahlungen gezeigt werden.28

Weltweit ist Die Simpsons sehr erfolgreich. Die Serie wird pro Woche von über 60 Millionen Menschen in über 70 Ländern angeschaut und in dutzende von Sprachen übersetzt. 2007 erschien auch ein Film.29 Mittlerweile arbeiten 300 Menschen 8 Monate an einer Episode. Dabei entstehen Produktionskosten im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar.30

Die Serie verfügt über ein umfangreiches Ensemble von bis zu 30 elaborierten Charakteren,31 welches zudem noch von zahlreichen Gastauftritten, unter anderem von diversen Hollywoodstars, ergänzt wird, die oft von den Stars selbst synchronisiert werden.32

Helmes betrachtet die Serie hinsichtlich ihrer Gattung näher und zieht hierzu eine Definition von Sitcom heran.33

Edmund Penney definiert Sitcom folgendermaßen:

Sitcom (situation comedy): A series in which the main characters are preestablished and plots are developed to involve these characters in an almostbelievable situation; one that create a problem that must be resolved in about 22 minutes (the TV “half hour”).34

Betrachtet man die Serie hinsichtlich der Kriterien, die Penney nennt, fällt auf, dass das Geschehen innerhalb der Serie Die Simpsons glaubwürdig und durchaus nachvollziehbar innerhalb der gezeichneten Realität ist. Auch sind die meisten Akteure dem regelmäßigen Zuschauer bekannt und bewegen sich in einem festen Handlungsraum. Die zahlreich auftretenden Probleme werden ebenfalls in den meisten Fällen innerhalb einer Episode gelöst. Auch wird die Handlung nicht über mehrere Folgen fortgesetzt. Weiterhin gibt es keine fortlaufende Entwicklung, wobei hier einige Ausnahmen vorhanden sind, die im weiteren Verlauf der Arbeit noch besprochen werden. Auch altern die Akteure nicht.35 Die Simpsons entspricht also den oben genannten Kriterien nach Edmund Penney und ist deshalb durchaus als Sitcom zu verstehen.36

Was die Serie aber vor allem aus macht, ist, dass sie aktuelle, wichtige Angelegenheiten der zeitgenössischen Gesellschaft mit einer einzigartig kritischen Sichtweise, wie keine andere Cartoon Serie, anspricht.37 „The Simpsons has explored every realm of society, including religion, politics, the arts, sports, alcohol, law, and current events.”38

2.c Reaktionen auf die Serie

This popularity also brought in intense scrutiny from critics. Emerging amid the family values debates of early 1990s, The Simpsons has undergone close examination for its portrayal of family life.39

Wie es Lisle Dalton bereits beschreibt, brachten der Erfolg und die Popularität der Simpsons auch einige negative Reaktionen und Kritik mit sich. Die wohl berühmteste Reaktion stammt vom damals amtierenden Präsidenten der USA, George Bush: „We need nation closer to the Waltons than the Simpsons.“40 Dies sagte er 1992 vor der National Religious Broadcaster Association. Die Reaktion der Serienmacher folgte nur drei Tage später innerhalb einer Episode, in der Seriencharakter Bart Simpson erklärt: „We’re just like the Waltons. We’re praying for an end to the depression too.“41 Daraufhin antwortete Barbara Bush, dass die Serie Die Simpsons das wohl Dümmste sei, was sie je gesehen habe.42 Später ruderte sie aber zurück und schrieb einen Brief an Marge Simpson, in dem sie die Familie als charmant und ein Beispiel für den Rest des Landes bezeichnet.43 Aber nicht nur das Ehepaar Bush zeigte Reaktionen auf die Serie, wobei diese Reaktion die Serie für viele US-Bürger bereits als negativ brandmarkte.44 Bereits 1990 verbot ein Schuldirektor in Kalifornien das Tragen von Bart Simpson T-Shirts an seiner Schule. Ein Bürgermeister bat sogar die Händler seiner Stadt, keine T-Shirts mit Bart Simpson mehr zu verkaufen.45 Der amerikanische Autor Michael Medved bezeichnete 1992 die Darstellung der religiösen Charaktere als heuchlerisch, scheinheilig und sogar kriminell.46

Aber es gab nicht nur negative Reaktionen auf die Simpsons. Viele lobten die Arbeit der Autoren und betrachten die Sendung weniger als Cartoon, sondern mehr als die Realität.47 Der Autor Frank McConnel stellte fest:

[The Simpsons] deconstructs the myth of the happy family [and] leaves what is real and valuable about the myth unscathed […]. They are caricatures not just of us, but of us in our national delusion that the life of the sitcom family is the way things are ‘supposed to be.48

Der Pastor Lee Strobel hielt eine Predigt mit dem Titel What Jesus would say to Bart Simpson.49 In dieser Predigt lobt er Barts Art zu beten und ist auch sonst der Serie, speziell dem Charakter Bart Simpson, sehr positiv gegenüber eingestellt.50

2.d Die Simpsons und das Thema Religion

Zum Thema Religion bei den Simpsons schreibt Keslowitz: „The Simpsons is one of the most religion-based mainstream television programs on the air today.“51 Dies wird sicherlich auch dadurch bestätigt, dass die Familie Simpson Anfang 2001 auf dem Cover der Magazine Christianity Today und The Christian Century erschienen, zwei Magazine die im Übrigen an den entgegengesetzten Enden des christlichen Spektrums stehen.52

Auch Matthew Henry bestätigt Keslowitz‘ These:

Not surprisingly, no topic on The Simpsons has been more widely discussed than religion, and discussion of faith, spirituality, and attendant issues have long been a part of the written commentary on The Simpsons.53

Doch wer sind die Simpsons überhaupt? Die Familie Simpson stellt eine untere Mittelklasse Familie dar, die in einer Stadt namens Springfield in einem nicht genauer benannten Staat der USA leben. Die Familie besteht aus dem Vater Homer, glatzköpfig und übergewichtig, der als Sicherheitsinspektor im örtlichen Atomkraftwerk arbeitet, sowie der Mutter Marge, eine Hausfrau mit einem Turm aus blauen Haaren.54 Die Kinder der beiden sind Bart, 10 Jahre alt, Lisa, 8 Jahre alt, sowie das Baby Maggie, welches ein Jahr alt ist.55

Die Mitglieder der Simpsons Familie sind zugleich definiert und umgeben von Religion. Jeden Sonntag besuchen sie den Gottesdienst der örtlichen Kirche, weiterhin beten sie vor den Mahlzeiten, vor allem vor dem Abendessen, und lesen ab und an auch die Bibel. Umgeben sind sie von Religion vor allem durch ihre Nachbarn, Familie Flanders, welche sehr engagierte Christen sind, wie im späteren Verlauf dieser Arbeit noch deutlich werden wird.56

Vor allem bei Krisen und Problem wenden sich die Mitglieder der Familie an Gott, welcher in der Serie dann auch oft eingreift oder antwortet,57 wenn auch nicht immer wie erhofft.58

Offensichtlich wird in der Serie der Glaube der Charaktere zwar dargestellt, er wird aber nicht karikiert wird. Auch wird sich in der Sitcom weder über Gott lustig gemacht, noch wird seine Existenz in Frage gestellt.59

Vielmehr stellen die Simpsons eine Familie auf der Suche nach moralischen und theologischen Idealen dar. Pinsky glaubt, „religion is viewed positively, overall.“60 Und bereits die ersten Sekunden des Vorspanns, die seit Start der Sendung nicht verändert wurden, wirken religiös angehaucht. Es ertönt ein himmlischer Chor, der den Namen der Sitcom verkündet, der Blick auf die Wolken gerichtet, die langsam verschwinden und an deren Stelle der Serientitel erscheint. Dann wird die Stadt Springfield von oben, aus der Vogelperspektive, gezeigt und näher heran gezoomt.61

Tatsächlich beinhalten etwa 70 Prozent aller Episoden mindestens einen religiösen Bezug. 10 Prozent der Episoden drehen sich sogar nur um religiöse Themen.62

David Dark, ein Autor der Sitcom nannte die Serie „the most pro-family, Godpreoccupied, home-based program on television. Statistically speaking, there is more prayer on the Simpsons than on any sitcom in broadcast history.”63 In der Serie werden Themen wie das Böse, Moral, Sünde, die Seele und andere religiöse Themen offen diskutiert.64 Und auch die Auswahl der Charaktere beinhaltet einen Querschnitt aus verschiedenen Altersklassen, Geschlechtern, Rassenzugehörigkeiten und Religionen.65 So gibt es einen hinduistischen Store-Manager, einen jüdischen Entertainer, einen evangelischen Nachbarn und einen Pastor.66 In welcher Beziehung die unterschiedlichen Charaktere in der Sitcom zum Thema Religion stehen, soll im Folgenden analysiert werden.

3. Die Charaktere der Serie und das Thema Religion

3.a Die Familie Simpson

Wie bereits beschrieben, besteht die Familie Simpson aus fünf Mitgliedern. Dem Familienvater Homer Simpson, der Mutter Marge sowie den Kindern Bart, Lisa und Maggie.67 Diese werden nun genauer vorgestellt und hinsichtlich ihres Bezugs zum Thema Religion untersucht.

3.a.I Homer Simpson

Homer Simpson, die eigentliche Hauptfigur der Serie,68 ist der Vater von Bart, Lisa und Maggie. Er ist seit über 10 Jahren in erster Ehe mit Marge verheiratet und 36 Jahre alt. Er arbeitet als Sicherheitsinspektor im Sektor 7b des örtlichen Atomkraftwerks.69 Sich selbst sieht er als Oberhaupt und Ernährer der Familie.70 Er ist ein eher „dicker, unsportlicher Typ“,71 der sich durch einen imposanten Bierbauch, seine launischen Wutanfälle und die dilettantische Freizeitgestaltung auszeichnet.72 Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, vor dem Fernseher zu sitzen.73 Seine Liebe zu Duff Beer, Donuts und Marges Schweinekoteletts stehen für seine Sucht nach allem74 und zeigen, dass er von einem maßvollen Charakter weit entfernt ist.75 Seine Völlerei ist Teil seines Charakters.76 Homer ist zwar meist liebevoll und unverbesserlich,77 doch er sagt auch über sich selbst, dass er nur sporadisches Interesse an seinen Kindern zeigt.78 Er ist also nicht immer ein guter Vater und Ehemann,79 begeht aber auch nie Ehebruch und unterstützt seine Tochter Lisa oft.80 Homer hat zwar einige Kumpel, vielmehr Saufkumpanen, aber keine echten Freunde. Zu seinem im Altersheim lebenden Vater hat er ein eher schlechtes Verhältnis und die Zwillingsschwestern seiner Frau Marge, Patty und Selma, erträgt er auch nur leidlich.81

Weiterhin ist Homer ein „Fettnäpfchentreter par excellence“.82 Trotzdem macht er sich über die Missgeschicke anderer lustig und stellt sich so über sie.83 Generell fühlt er sich anderen gegenüber überlegen,84 da es ihm an jeglichem Gespür für die Bedürfnisse und Ansprüche seiner Mitmenschen fehlt.85 So drängt er zum Beispiel seinen Nachbarn Ned Flanders in der Folge When Flanders failed86 (dt. Ein Fluch auf Flanders), ihm seine Möbel möglichst günstig zu verkaufen, obwohl er weiß, dass dieser pleite ist.87 Aber Homer zeichnen nicht nur negative Aspekte aus. Er kann sehr wohl ein liebevoller Vater sein, so verzichtet er zum Beispiel in der Folge Lisa ‘ s Sax 88 (dt. Lisas Saxophon) auf den Kauf einer neuen Klimaanalage um Lisas Talent zu fördern. Er kauft ihr für 200 $ ein Saxophon, in das er „Liebe Lisa. Vergiss nie dass dein Daddy Neinn liebt!“89 eingravieren ließ.90

Um Bart davor zu bewahren, mit seinem Skateboard über einen Canyon zu springen, und dadurch sein Leben zu riskieren, nimmt Homer in Bart the Daredevil 91 (dt. Der Teufelssprung) die Sache selbst in die Hand und springt anstelle von Bart.92 Sein elterlicher Rat schließt aber auch Maximen ein wie: „Sag niemals etwas, wenn du nicht sicher bist, daß irgendjemand anderes genau das Gleiche denkt.“93

Und auch gegenüber anderen beweist Homer manchmal Mut. So geht er auf seinen Chef, den Besitzer des Atomkraftwerks Mr. Burns los, als dieser zu viel von ihm verlangt und sich nicht an seinen Namen erinnert.94

Selbst zu seinem sonst eher verhassten Nachbarn Ned Flanders kann Homer nett sein. Zum Beispiel kurbelt er die Verkäufe in dessen Geschäft an und steht für ihn in der Kirche ein, wie später noch erläutert wird.95

Homer tritt auch als ein großartiger philosophischer Denker auf, da er zu den verschiedensten Dingen innerhalb der Serie seine Meinung äußert. Seien es Themen wie Waffen, Schwulenhochzeit, Politik oder nukleare Sicherheit, zu allem hat Homer seine ganz eigene Meinung.96

Homer ist kein religiöser Mann, er geht zwar zur Kirche, was er damit begründet das sie „a great place to listen to the football games on the radio, while that ‚churchguy‘ is talking“97 ist. Er versteht Kirche aber nicht als etwas, das sein Leben bereichert, sondern eher als eine lästige Pflicht.98

Ohne Zweifel ist Homer ein sündiger Mensch, der sich durch seine Ignoranz und Einfältigkeit auszeichnet. Dennoch ist er keinesfalls böse, man könnte ihn eher als naiv bezeichnen. Und seine Sünden sind ebenfalls verzeihbar.99

Homer ist weder Atheist noch ein Anti-Christ. Er steht vielmehr repräsentativ für alle Menschen, denen sich theologische Zusammenhänge nicht leicht erschließen.100 Trotzdem glaubt Homer an eine höhere, unerklärbare Macht.101 Er erfüllt die Rolle des amerikanischen, spirituellen Wanderers, da er kulturelle und biblische Tradition, sowie andere Traditionen, Mythologie und Moral miteinander verbindet. Homer macht in seiner Rolle deutlich, dass das Finden eines Sinns, religiös oder nicht, immer unbeendet bleibt.102

Ähnlich wie auch die anderen Mitglieder der Simpson Familie hat Homer eine persönliche Beziehung zu Gott.103 Er fragt Gott regelmäßig um Rat, und bekommt auch eine Antwort.104

Zum Beispiel in der schon oben beschriebenen Folge Lisa ‘ s Sax.105 Als er überlegt, wie er Lisas Talent fördern könnte, wird im gegenüberliegenden Geschäft ein Schild ins Schaufenster gestellt mit der Aufschrift: „Musikinstrumente: der Weg begabte Kinder zu fördern“. In der Serie wird diese Szene so inszeniert, dass es wie ein Zeichen Gottes wirkt.106 Damit beginnt auch Lisas Saxophon-Karriere.107

Generell ist Homer ein relativ intensiver Beter, wobei es eher selten vorkommt, dass er sich bei Gott bedankt. Vielmehr beschwert er sich oder äußert Wünsche.108 Dass Homer ein fundamentales Missverständnis vom Beten hat, zeigt sich auch in der Folge Pray Anything 109. (dt. Ein kleines Gebet) Hier bietet er sich mit seinem Nachbarn Ned Flanders einen Wettkampf, indem er Gott regelmäßig um Hilfe bei Kleinigkeiten bittet, die ihm auch erfüllt werden.110

Oft zeigt sich auch das unsichere Verhältnis Homers zu Gott. Er ist sich der Liebe Gottes nie gänzlich sicher, und testet diese regelmäßig. So sagt er in der Weihnachtsepisode Miracle on Evergreen Terrace 111 (dt. Die Lieblings- Unglücksfamilie) als alle Geschenke und der Weihnachtsbaum am Morgen verschwunden sind: „Kids, God hates us!“112. In der Episode Missionary: Impossible 113 (dt. Der Beste Missionar aller Zeiten) landet Homer als Missionar auf einer Pazifikinsel. Dort wird er gefragt, warum ein allmächtiger Herr sich dafür interessiert, wie oder ob jemand eine Religion ausübt. Homers Antwort drückt wohl auch seine Ansicht von Gott aus. Er erklärt, dass Gott zwar mächtig aber auch unsicher ist.

Eine weitere Episode beweist Homers Wankelmütigkeit in seinem Glauben. Als er eine Sechs-Fuß hohe Tiki Statue findet, stellt er sie in seinem Garten auf und lässt sie Flammen speien. Als sein Nachbar Ned Flanders vorbeikommt, fragt er ihn, ob sein Gott das auch könne. Ned antwortet, dass sie an denselben Gott glauben, woraufhin Homer die Statue erneut Feuer speien lässt und mit verstellter Stimmte ruft: „I am your god now!“114 Daraufhin geht die Statue in Flammen auf, offenbar eine weitere Reaktion Gottes.115

In einer anderen Episode ruft Homer in Angesicht des Todes: „Jesus, Allah, Buddha, I love you all!“116 Danach erklärt er, dass er bloß alle Grundlagen abdecken wolle, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch hier wird wieder seine Unbeständigkeit deutlich.117

Die Episode One Fish, Two Fish, Blowfish, Blue Fish118 (dt. Die 24-Stunden-Frist) zeigt aber wiederum seine Treue gegenüber dem christlichen Glauben. Homer, der vermeintlich den giftigen Teil eines Kugelfischs gegessen hat, durchlebt einen Tag in dem Glauben, es sei sein letzter Tag auf Erden. Nachdem er den Tag mit seiner Familie verbracht hat, sitzt er nachts im Sessel und hört sich die Bibel als Hörspiel an. Sie scheint das letzte zu sein, was er hört, bevor er stirbt. Natürlich stirbt er nicht, doch diese Szene zeigt, das Homer doch in einer recht engen Beziehung zum Christentum steht.119

Dass er aber anderen Religionen zunächst nicht so tolerant gegenüber ist, zeigt sich ebenfalls an einigen Stellen. So sagt er zu dem hinduistischen Kwik-E-Mart Verkäufer Apu: „You must have been out taking a whiz when they were giving out gods!“120 und versucht, die im Hinterraum des Geschäfts aufgestellte Statue Ganeshas mit Erdnüssen zu füttern.121 Ganesha ist im hinduistischen Glauben einer der zahlreichen Söhne des Gottes Shiva, der als Lenker der Geschichte und weiser Segenbringer galt. Ganesha wird mit einem Elefantenkopf dargestellt.122

Als Homer erfährt, dass Krusty, der Clown, Jude ist, ist er schockiert. Dies ändert sich auch nicht, als er erfährt, welche Berühmtheiten noch Juden sind.123 Als Krusty bei ihm an der Tür klingelt, um um Spenden für die Brüderschaft der jüdischen Clowns zu bitten, knallt Homer die Tür zu. Er erklärt, er brauche nur seine eigene Religion und sonst nichts.124

Als seine Tochter zum Buddhismus konvertiert, wie später noch genauer erläutert wird, ist Homer nicht begeistert und tut dies als eine fixe Idee ab, die sie in einem Chatroom aufgeschnappt hat.125

Eine entscheidende Episode aber, die das Verhältnis Homers zum Thema Religion und vor allem zu seine eigenen Glauben deutlich zeigt, ist aber die Episode mit dem Titel Homer the Heretic 126 (dt. Ein gotteslästerliches Leben).

An einem Sonntag beschließt Homer nicht, wie sonst üblich, mit der Familie in die Kirche zu gehen. Es ist sehr kalt draußen und Homers Faulheit sowie seine gerissene Hose halten ihn Zuhause.127 Schon hier wählt er gegenüber Marge eine theologische Begründung: „What’s the big deal about going to some building on Sunday - Isn’t God everywhere?“128 Homer stellt sich hier die Frage, wie Gott verehrt werden will und äußert damit eine Frage, die die Menschheit sich seit tausenden von Jahren stellt.129

Im Folgenden wird eine große Gegensätzlichkeit gezeigt. Während Marge und die Kinder in der Kirche frieren und der eher langweiligen Predigt folgen, hat Homer den wohl schönsten Tag seines Lebens. Er läuft nur mit Shorts bekleidet und tanzend durch das Haus, isst Donuts und schaut Fernsehen.130

Der Gegensatz verstärkt sich noch weiter. Nach dem Gottesdienst sind die Türen der Kirche zugefroren, Marge und die Kinder können nicht raus. Als die Türen endlich soweit getaut sind, dass sie aufgehen, springt das Auto nicht an.

Währenddessen gewinnt Homer Zuhause ein Radiogewinnspiel und schaut ein spannendes Fußballspiel.131 Homer schwärmt von dem schönsten Tag seines Lebens und beschließt nie wieder zur Kirche zu gehen. Als Marge nach Hause kommt, kann sie es nicht glauben, dass Homer seinen Glauben aufgeben will. Dieser bestreitet es zwar zunächst, gibt es dann aber doch zu.132

Daraufhin entsteht eine theologische Debatte innerhalb der Familie. Bart unterstützt seinen Vater, der nun erläutert: „What if we picked the wrong religion? Every week we’re just making God madder and madder. “133

Abends, vor dem Schlafengehen, betet Marge, dass Homer seinen Fehler erkennt. Und auch hier erhört Gott ihre Bitte und reagiert prompt. Er erscheint Homer im Traum, wobei hier Homers stereotypisches Bild von Gott deutlich wird.134

Homer versteht Gott als einen alten Mann mit langem, weißem Bart, der im Himmel über den Wolken wohnt.135 In Ehrerbietung verschiedener Religionen wird Gottes Antlitz nicht gezeigt. Man sieht ihn nur von seinem langen Bart abwärts, wie er eine Robe und Birkenstocksandalen trägt.136

Aber Gott ist nicht in der Stimmung für Nettigkeiten. Er wettert gegen Homer, dass dieser seine Kirche verlassen hat. Homer verteidigt sich. Er sei kein schlechter Mensch, erklärt er, verstehe aber auch nicht, warum er den halben Sonntag damit verbringen soll, zu hören, wie er in die Hölle kommt: „I figure I should try to live right and worship you in my own way.“137

Gott erkennt Homers Sichtweise an und akzeptiert, dass Homer ihn auf seine Weise huldigen soll.138

Am nächsten Morgen beginnt Homer sich aus vollem Herzen seiner neuen Religion zu widmen. Er trägt eine Mönchsrobe und gebart mit innerem Frieden. Zudem beschließt er, dass seine neue Religion Ferien braucht.139

Aus Moe’s Taverne, der Stammkneipe von Homer, ruft er auf der Arbeit an, und erklärt sich. Als er nach dem Namen seiner Religion gefragt wird, blickt er sich Hilfesuchend in der Taverne um und zitiert dann ein Schild: „The Feast of Maximum Occupancy“.140 Er lädt auch Moe, den Besitzer der Taverne, ein, seiner Religion beizutreten, dieser lehnt aber ab.

[...]


1 Vgl. The Simpsons: Episode 221. Simpsons Bible Stories. 4.4.1999.

2 Vgl. The Simpsons: Episode 356. The Father, the Son and the Holy Guest Star. 15.5.2005.

3 Vgl. The Simpsons: Episode 132. Bart sells his Soul. 8.10.1995.

4 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. Das Evangelium der Simpsons. Neukirchen: Neukirchener Verlag 2009. S.30.

5 Vgl. ebd. S.31.

6 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. Berlin: Lit Verlag 2009. S.77.

7 Vgl. ebd.

8 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.30f.

9 Angell, Jamie: Matt Groening. In: http://www.snpp.com/other/interviews/groening93.html (04.11.2013,13.44Uhr)

10 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.31.

11 Vgl. ebd.

12 Angell, Jamie: Matt Groening. In: http://www.snpp.com/other/interviews/groening93.html (04.11.2013,13.44Uhr)

13 Vgl. http://www.celebatheists.com/index.php?title=Matt_Groening (13.01.2014,18.05Uhr)

14 Ebd.

15 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.32.

16 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.62.

17 Vgl. ebd.

18 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.31.

19 Vgl. ebd.

20 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.63.

21 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.32.

22 Vgl. Dalton, Lisle u.a.: Homer the Heretic and Charlie Church. In: God in the details: American religion in popular culture. New York: Routledge 2001. S.232.

23 Vgl. ebd.

24 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. Bigger and Possibly Even Better! Edition. Louisville: Westminster John Knox Press 2007. S.5.

25 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.63.

26 ebd.

27 Vgl. ebd. S.66.

28 Vgl. Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. Subversion zur Prime-Time. Marburg: Schüren Presseverlag, 2001. S.9.

29 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.2.

30 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. „Die Simpsons” im Kontext der amerikanischen Populärkultur. Marburg: Tectum Verlag 2004. S.41.

31 Vgl. Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. S.11.

32 Vgl. ebd. S.9.

33 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.63.

34 ebd. S.64.

35 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.63.

36 Vgl. ebd.

37 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. Naperville: Sourcebooks, Inc, 2006. S. XV.

38 Vgl. ebd. S.103.

39 Dalton, Lisle u.a.: Homer the Heretic and Charlie Church. S.233.

40 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.6.

41 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.6.

42 Vgl. ebd.

43 Vgl. ebd.

44 Vgl. ebd.

45 Vgl. ebd. S.5

46 Vgl. Dalton, Lisle u.a.: Homer the Heretic and Charlie Church. S.233.

47 Vgl. ebd.

48 ebd. S.234.

49 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.6.

50 Vgl. Strobel, Lee: Was würde Jesus zu Bart Simpsons sagen. In: Lee Strobel: Was würde Jesus zu Madonna sagen? Wiesbaden: Projektion J, 1995. S.36ff.

51 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. S.XVI.

52 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.3.

53 Henry, Matthew A.: The Simpsons, Satire and American culture. New York: Macmillan Palgrave 2012. S.168.

54 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.5.

55 Vgl. ebd. S.6.

56 Vgl. ebd. S.7.

57 Vgl. ebd.

58 Vgl. ebd. S.35.

59 Vgl. ebd. S.8.

60 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.9.

61 Vgl. ebd.

62 Vgl. ebd. S.10f.

63 ebd. S.11.

64 Vgl. Dalton, Lisle u.a.: Homer the Heretic and Charlie Church. S.232.

65 Vgl. ebd. S.235.

66 Vgl. ebd. S.232.

67 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.6.

68 Vgl. Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. S.141.

69 Vgl. Helmes, Dirk: Die Simpsons - eine politische Familie. S.69.

70 Vgl. Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. S.141.

71 Vgl. ebd.

72 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. S.47.

73 Vgl. Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. S.141.

74 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. S.47.

75 Vgl. Halwani, Raja: Homer und Aristoteles. In: Die Simpsons und die Philosophie. Hrsg. v. William Iwin u.a. München: Piper Verlag 2012. S.20.

76 Vgl. ebd. S.21.

77 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. S.48.

78 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. S.31.

79 Vgl. Halwani, Raja: Homer und Aristoteles. S.22.

80 Vgl. ebd. S.26.

81 Vgl. ebd. S.22.

82 Gruteser, Michael u.a.: Die Simpsons. S.142.

83 Vgl. ebd.

84 Vgl. ebd. S.141

85 Vgl. Halwani, Raja: Homer und Aristoteles. S.21.

86 Vgl. The Simpsons: Episode 38. When Flanders failed. 3.10.1991.

87 Vgl. ebd.

88 Vgl. The Simpsons: Episode 181. Lisa’s sax. 19.10.1997.

89 http://simpsonspedia.net/index.php?title=Lisas_Saxophon (14.11.2013,11.05Uhr)

90 Vgl. ebd.

91 Vgl. The Simpsons: Episode 21. Bart the daredevil. 6.12.1990.

92 http://www.moviejones.de/serien-7-episoden-666/the-simpsons/episode-2x8-der- teufelssprung.html (14.11.2013,11.11Uhr)

93 Strobel, Lee: Was würde Jesus zu Bart Simpsons sagen. S.34.

94 Vgl. Halwani, Raja: Homer und Aristoteles. S.27.

95 Vgl. ebd.

96 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. S.3.

97 ebd.

98 Vgl. Heit, Jamey: The Springfield Reformation. The Simpsons, Christianity and American Culture. New York, London: continuum, 2008. S.10.

99 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. S.79.100 Vgl. ebd. S.83.

101 Vgl. ebd. S.80.

102 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.18.

103 Vgl. ebd. S.17.

104 Vgl. ebd. S.18.

105 Vgl. The Simpsons: Episode 181. Lisa’s sax. 19.10.1997.

106 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.18.

107 Vgl. ebd.

108 Vgl. Czogalla, Michael: Behind the Laughter. S.81.

109 Vgl. The Simpsons: Episode 301. Pray Anything. 9.2.2003.

110 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.36.

111 Vgl. The Simpsons: Episode 188. Miracle on Evergreen Terrace. 21.12.1997.

112 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.19.

113 Vgl. The Simpsons: Episode 241. Missionary: Impossible. 20.2.2000

114 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.19.

115 Vgl. ebd.

116 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. S.3.

117 Vgl. ebd.

118 Vgl. The Simpsons: Episode 24. One Fish, Two Fish, Blowfish, Blue Fish. 24.1.1991.

119 Vgl. Dalton, Lisle u.a.: Homer the Heretic and Charlie Church. S.238.

120 Vgl. ebd. S.237.

121 Vgl. ebd. S.238.

122 Vgl. Bedürftig, Friedemann: Die grossen Weltreligionen. Köln: Fackelträger Verlag, 2005. S.226.

123 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.151.

124 Vgl. Salvarani, Brunetto: Bart trifft Gott. S.66.

125 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.177.

126 Vgl. The Simpsons: Episode 62. Homer the heretic. 8.10.1992.

127 Vgl. Keslowitz, Steven: The World according to The Simpsons. S.207.

128 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.20.

129 Vgl. ebd.

130 Vgl. ebd. S.20f.

131 Vgl. ebd. S.21.

132 Vgl. ebd.

133 Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.21.

134 Vgl. ebd.

135 Vgl. Heit, Jamey: The Springfield Reformation. S.38.

136 Vgl. Pinsky, Mark I.: The Gospel according to The Simpsons. S.21.

137 ebd. S.22

138 Vgl. ebd. S.22.

139 Vgl. ebd.

140 ebd.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten

Details

Titel
"Die Simpsons" und Religion
Hochschule
Universität Potsdam
Veranstaltung
Evangelische Religion
Note
1,3
Autor
Jahr
2014
Seiten
64
Katalognummer
V270987
ISBN (eBook)
9783656683414
ISBN (Buch)
9783656683339
Dateigröße
656 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
simpsons, religion
Arbeit zitieren
Maike Weinberg (Autor), 2014, "Die Simpsons" und Religion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/270987

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