Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II. in der deutschen und französischen Presse


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Kurzbiographie über Johannes Paul II

3. Analyse der Meinungstendenzen in der französischen und der deutschen Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II
3.1 Einordnung der Quellen nach politischen Tendenzen im nationalen Vergleich
3.2 Untersuchung der deutschen und französischen Presse zum Tode Johannes Pauls II

4. Wahrnehmungsmuster von Religion in Frankreich

5. Schlussbetrachtung und Ausblick

6. Literaturverzeichnis

Literatur

Zeitungsartikel

Internetquellen

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit zum Thema „Untersuchung der Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II. in der deutschen und der französichen Presse im Vergleich“ befasst sich mit dem Vergleich der Darstellungsweise des Todes Papst Johannes Paul II. eine Woche nach seinem Tod in der deutschen und der französischen Pres- se.

Zunächst werden das Leben und Schaffen Karol Wojtylas, des späteren Papstes, umrissen. Etwas genauer wird dabei auf das Ende seines Lebens eingegangen.

Im folgenden Teil werden zunächst jeweils drei französische und drei deutsche Tageszeitungen vorgestellt und nach politischen Tendenzen eingeordnet, um im weiteren Verlauf einen Vergleich zwischen den Aussagen der verschiedenen Zei- tungen aufstellen zu können. Es wird jeodch aufgezeigt werden, dass es keine äquivalenten Zeitungen gibt. Die Ursachen für diese Feststellung werden deshalb erklärt.

Daraufhin werden ausgewählte Artikel auf drei Aspekte hin untersucht. Erstens: Wie wird über den verstorbenen Papst gesprochen? Zweitens: Wird Kritik geübt und wenn ja, woran wird Kritik geübt? Und Drittens: Welche sprachliche Darstellung wird zur Berichterstattung gewählt?

Im nächsten Kapitel soll dann die Wahrnehmung von Religion im deutsch- französischen Vergleich untersucht werden. Dabei werden sowohl historische als auch soziale Aspekte ausgelegt.

Im Fazit sollen die Ergebnisse der Arbeit zusammen getragen werden und ein Ausblick gegeben werden. Dazu wird auf die Berichterstattung der Wahl Joseph Ratzingers zu Papst Benedikt XVI. kurz eingegangen werden.1

2. Kurzbiographie über Johannes Paul II.

Johannes Paul II., mit bürgerlichem Namen Karol Wojtyla, wurde am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen geboren. Mit 58 Jahren wird er zum ersten nicht-italienischen Papst seit 1522 gewählt. 1981 wird der Papst bei einem Attentat schwer verletzt.

Er ist der erste Papst, der Gotteshäuser anderer Religionen2 besucht und so durch seinen interreligiösen Dialog auch bei anderen Religionsgemeinschaften hohe Akzeptanz erfährt. Für seine Verdienste um Demokratie und Frieden erhält er den Aachener Karlspreis.3 Neben seinen unzähligen Reisen in alle Kontinente der Welt, wird Johannes Paul II. auch durch die von ihm eingeführten Weltjugendtage unter Jugendlichen der ganzen Welt bekannt.

Johannes Paul II. erkrankt an Parkinson und stirbt im Alter von 85 Jahren am 2. April 2005 um 21:37 Uhr an den Folgen einer grippalen Infektion. Zu Lebzeiten betont er ausdrücklich, dass er nicht künstlich am Leben erhalten werden möchte und unterstreicht damit seinen Glauben an ein Jenseits, dem er mit Gottvertrauen entgegen sieht4.

Sein Leben wird bis zum letzten Atemzug von den Medien dokumentiert. In einigen Artikeln wird Johannes Paul II. deshalb auch als „Medienpapst“5 bezeichnet. Die mediale Aufmerksamkeit die seinem Tod gewidmet wurde, macht seinen Tod zu einem Medienereignis, das in den Augen Mancher als „i-Tüpfelchen einer perfekten Choreographie“ 6 wirkt. Schon Tage vor dem eigentlichen Tod Johannes Paul II. finden sich in Rom Journalisten der ganzen Welt ein, die ununterbrochen über die aktuelle gesundheitliche Lage des Papstes berichten.

3. Analyse der Meinungstendenzen in der französischen und der deutschen Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II.

Welche Meinung vertritt die französische Presse im Gegensatz zur deutschen Presse zum Tode Johannes Paul II.? Um das Spektrum der Meinungstendenz zu manifestieren, werden im ersten Schritt kurz die politischen Tendenzen verschiedener französischer und deutscher Tageszeitungen erklärt.

3.1 Einordnung der Quellen nach politischen Tendenzen im nationalen Vergleich

Vorab ist zu sagen, dass dieser Punkt einen Versuch darstellt die französische und die deutsche Presse politischen Tendenzen zuzuordnen und miteinander zu ver- gleichen. Ein Versuch deshalb, weil allein auf Grund der unterschiedlichen Partei- enlandschaften die Auffassung einer politischen Rechten und einer politischen Linken in beiden Ländern grundlegend unterschiedlich ist. Das heutige Frankreich pflegt im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland eine historisch tradierte Spaltung und Polarisierung des politischen Spektrums in „Links“ und „Rechts“ („La droite et la gauche“)7. Bei der Einordnung der Presse wird diese Polarisierung im- mer wieder deutlich.

„L’Humanité“ war bis 1999 die kommunistische Tageszeitung Frankreichs und wurde 1904 vom Sozialisiten Jean Jaures gegründet. Seit 1999 ist sie unabhängig von der PCF (Parti communiste franҫais), ideologisch aber weiterhin dem Kommu- nismus nah. Fokus der Zeitung ist der Meinungsjournalismus, der vor allem in der Rubrik „Tribune“ Ausdruck findet. In dieser Rubrik werden Persönlichkeiten des öffentlichen und politischen Lebens sowie Leser aufgefordert, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Die Zeitung berichtet hauptsächlich über die aktuelle polti- sche und soziale Lage Frankreichs.8 9 Wie bereits erwähnt, gibt es gerade in den extremen Lagern keine wirklichen Äquivalenzen. Die Zeitung, die dem linken Spektrum am nächsten ist, ist die 1979 in Berlin gegründete TAZ („die tageszei- tung“). Sie ist die auflagenstärkste Tageszeitung des linksalternativen Spektrums. Die deutsche Ausgabe der „Le Monde diplomatique“ wird einmal im Monat mitver- kauft. Zielgruppe ist vor allem die jüngere Leserschaft, die neben Themen wie Öko- logie und Wirtschaft z.B. am Werdegang der Entwicklungsländer interessiert ist.10 11

Der politischen linken Mitte ist die Zeitung „Le Monde“ zuzuordnen. Sie gilt als eine der wichtigsten Tageszeitungen, da sie wegen ihrer internationalen Leserschaft in 120 Ländern zu den meist gelesenen Tageszeitungen gehört. 1944 wurde sie mit Hilfe von General De Gaulle gegründet, um den Franzosen eine glaubwürdige und seriöse Tageszeitung bieten zu können. Sie wird im Allgemeinen als wichtigste Ta- geszeitung zur Analyse der französischen Politik und Gesellschaft gesehen.12 Im Verlauf der Arbeit wird als vergleichbare Presse die deutsche Tageszeitung „Frank- furter Rundschau“ behandeltǤ Die „Frankfurter Rundschau“ nimmt zwar keine äquilvalente Rolle auf dem internationalen Gebiet ein, ist aber dennoch von ihrer politischen Tendenz als überregionale Tageszeitung als Vergleichsobjekt benutz- bar. Sie wird als linksliberale Tageszeitung eingestuft13 und steht der deutschen SPD nahe.

Die älteste hier behandelte Tageszeitung ist „Le Figaro“Ǥ „Le Figaro“ ist zusammen mit der Zeitung „Le Monde“ die wichtigste und auflagenstärkste französischen Ta- geszeitung die auch im europäischen Ausland von großer Bedeutung ist. „Le Figa- ro“ repräsentiert die politisch bürgerlich-konservative Mitte der französische Ge- sellschaft. Sie unterscheidet sich von „Le Monde“ im Wesentlichen durch ihren ökonomischen Fokus. Im Vergleich dazu steht die deutsche „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ („FAZ“), die im Folgenden nicht weiter behandelt wird.14 15

Weniger polarisierend als die „FAZ“ ist „Die Welt“ aus dem Axel Springer VerlagǤ Sie wird aber dennoch auch der bürgerlich-konservativen Mitte zugeordnet16 und fährt eine strikt antikommunistische Linie.17 Sie wird im Folgenden als Vergleichszeitung zu „Le Figaro“ behandeltǤ

Der behandelte Zeitraum, der der Recherche zugrunde liegt ist der Zeitraum der Veröffentlichungen zwischen dem 1. und 8. April 2005. Johannes Paul II. starb am späten Abend des 2. April 2005. Die Analyse bezieht sich weitestgehend auf die meinungsjournalistische Presse.

Tabelle 1: Vergleich der Tageszeitungen nach politischen Tendenzen18

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Untersuchung der deutschen und französischen Presse zum Tode Johannes Pauls II.

Dieses Kapitel befasst sich mit der Analyse der in dieser Arbeit behandelten Pres- seartikel deutscher und französischer Tageszeitungen zur Herausarbeitung von Meinungstendenzen auf deutscher und französischer Seite zum Tode Johannes Paul II.

Es fällt auf, dass in der Woche nach dem Tod Johannes Paul II. sein Leben und Schaffen nur wenig Kritik erfährt. „Die Welt“ schreibt: „Nie zuvor wurde über das Oberhaupt der katholischen Kirche so ausführlich und positiv berichtet wie nach seinem Ableben“Ǥ19 Sowohl in der deutschen als auch in der französischen Presse wird der verstorbene Papst immer wieder als „Mann des Friedens“20, „Freund des jüdischen Volkes“21, „pape d’amour et de paix“22 und besonders als „Saint-Père de tous les catholiques, SaintFrère de tous les autres“23 beschrieben. Die Rolle des Brückenbauers24 zwischen den Religionen verstärkt sich, wenn man auch die Reaktionen der nicht christlich geprägten Länder hinzuzieht. So berichtet beispielsweise „die taz“:

Viele Muslime rechnen dem Papst seinen persönlichen Einsatz gegen den Irakkrieg hoch an, der nach Meinung vieler eine weitere Verschärfung des Konflikts zwischen den Kulturen nach dem 11. September verhindert hat.25

Unter anderem zitiert „die taz“ die radikal-konservative Taliban, welche den Tod des Papstes als einen „spirituellen Verlust“26 für die Katholiken sehen, sowie den iranischen Präsidenten Mohammed Chatami der den Papst als „Meister des re- ligösen Lernens und des philosophischen Denkens“27 charakterisiert. Hierbei wird deutlich, dass der Einfluss Papst Johannes Paul II. nicht nur die christlich- abendländischen Kulturen beeinflusst hat, sondern auch im interreligiösen Kontext eine wichtige Rolle einnimmt. „Le Monde“ bemerkt dazu: „Les médias du monde entier ont fait une large place à la fin du pape et au bilan de son pontificat. “28

Die untersuchten Zeitungen aus dem linken bis extrem linken Lager („die taz“, „L’humanité“) sind die Einzigen, die sich schon eine Woche nach dem Tode des Papstes kritisch mit dem Papst bzw. mit der Berichterstattung über dessen Tod auseinandersetzen. So schreibt beispielsweise „l’Humanité“ über die Fernsehnachrichten „Il a fallu attendre 20 h 25 pour connaître les autres titres de l’actualité. [ǥȐ mais le pape, c’est le pape [ǥȐ“.29 In ähnlich kritischem Stil schreibt auch Philipp Mausshardt in der „taz“: „Man darf vielleicht im Moment aus Pietätgründen [sic!] noch nicht so laut darüber lachen [ǥȐ“Ǥ30

Doch selbst bei genauerer Betrachtung dieser Bemerkungen stellt man fest, dass keine direkte Kritik an Johannes Paul II. geübt wird. Die Ironie greift vielmehr die mediale Aufmerksamkeit sowie die Institution Kirche an sich an.

Die mediale Aufmerksamkeit, die in den Tagen des Sterbens und des Todes selbst dem Oberhaupt der katholischen Kirche gewidmet wird, wird in den meisten hier behandelten Tageszeitungen thematisiert. Bezeichnend ist ein Artikel in „l’Humanité“ vom 6Ǥ April 2005 mit dem Titel „Voilà la grand-messe des médias“ und auf deutscher Seite der Artikel „Licht und Schatten; Der Tod des Papstes als besinnungslose Dauerberichterstattung - Phoenix macht die Ausnahme“31 vom 4. April 2005.

[...]


1 Vgl. http://www.kath.ch/do_johannes_paul_II.htm#biographie (2.9.2010).

2 Papst Johannes Paul II. besuchte 1986 die jüdische Synagoge in Rom, im Mai 2001 in Damaskus (Syrien) eine Moschee.

3 http://www.softweb.at/promis/papst/johannes-paul-ii.php (2.9.2010).

4 ͣDernier message muet: il a montré que l’on pouvait, sa tâche accomplie, entrer heureux dans l’audelă, avec la certitude d’y demeurer dans une clarté merveilleuse, exaltante, éternelle͘ “ aus Druon, Maurice: ͣRestauration de l’agonie͘ Le défunt Pape a rappelé la part divine de la personne humaine͘“͘ In: Le Figaro, 8. April 2005.

5 Hau, Felix: ͣMedienpapst bis zum Ende“͘ http://www.info3.de/ycms/artikel_1471.shtml (28.06.2010).

6 Ibd.

7 Lüsebrink, Hans-Jürgen: Einführung in die Landeskunde Frankreichs. Stuttgart, J.B.Metzler, ²2003, S.114-130.

8 Stefani-Meyer, Georgette: ͣPrintmedien͘ Die überregionale Tagespresse͘“ In: Hans-Jürgen Lüsebrink /Klaus Peter Walter/ Ute Fendler/ Georgette Stefani-Meyer/ Christoph Vatter (Hg.): Französische Kulturund Medienwisschenschaft. Eine Einführung. Tübingen, Gunter Narr, 2004, S.77.

9 http://www.lexisnexis.com/de/business/results/shared/sourceInfo.do?csi=267371 (3.9.2010).

10 http://www.lexisnexis.com/de/business/results/shared/sourceInfo.do?csi=158474 (3.9.2010).

11 11http://www.taz.de/zeitung/tazinfo/ueberuns-verlag/ (3.9.2010).

12 http://www.frankreichkontakte.de/pageID_3275253.html (9.9.2010).

13 http://www.lexisnexis.com/de/business/results/shared/sourceInfo.do?csi=271146 (9.9.2010).

14 Stefani-Meyer: ͣPrintmedien͘ Die überregionale Tagespresse͘“͘

15 http://www.frankreichkontakte.de/pageID_3275253.html (9.9.2010).

16 http://www.lexisnexis.com/de/business/results/shared/sourceInfo.do?csi=268994 (9.9.2010).

17 Lier, Barbara: Die Kuba-Krise 1962 im Spiegel der deutschen Presse. Die Berichterstattung in „Die Welt“, „Süddeutsche Zeitung“, „Frankfurter llgemeine Zeitung“, „Der Spiegel“ und „Die Zeit“. Bonn, Bouvier, 2009.

18 Eigene Darstellung.

19 Buck, Christiane: ͣ rabische Medien würdigen Papst als kulturellen Mittler; Kritik nur auf IslamistenWebsites und im Iran“͘ In: Die Welt, 8. April 2005.

20 Lesser, Gabriele: ͣTrauer und ndacht - urbi et orbi“͘ In: die tageszeitung, 4. April 2005.

21 Ibd.

22 Bozonnet, Jean-Jacques: ͣLe monde entier rend hommage au pape; Les fidèles catholiques priaient samedi pour accompagner la mort de Jean Paul II. Le Vatican ne cachait plus, depuis vendredi 1er avril, qu’il n’y avait plus d’espoir͘ Le rôle historique de Karol Wojtyla est salué unanimement, mais les catholiques insistent sur son sens de Dieu“͘ In : Le Monde, 3. April 2005.

23 Druon, Maurice: ͣRestauration de l’agonie; Le défunt Pape a rappelé la part divine de la personne humaine“͘ In : Le Figaro, 8. April 2005.

24 Vgl. Ibd.

25 Lesser, ͣTrauer und ndacht - urbi et orbi“͘

26 Ibd.

27 Ibd.

28 O͘V͘: ͣJean Paul II, un héritage sans frontières“͘ In : Le Monde, 3. April 2005, S. 1.

29 O͘V͘: ͣFidel Castro, l’enfance d’un chef“͘ In : L’Humanité. 6. April 2005, S.21.

30 Mausshardt, Philipp: ͣUnd tschüss; Bringt den Papst endlich unter die Erde͘ Ich bin evangelisch und kann es nicht länger ertragen“͘ In: die tageszeitung, 8. April 2005, S.18.

31 Brauck, Markus: ͣLicht und Schatten; Der Tod des Papstes als besinnungslose Dauerberichterstattung - Phoenix macht die usnahme͘“ In: Frankfurter Rundschau, 4. April 2005.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II. in der deutschen und französischen Presse
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Romanistik)
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V271051
ISBN (eBook)
9783656630883
ISBN (Buch)
9783656630869
Dateigröße
1230 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berichterstattung, tode, papst, johannes, paul, presse
Arbeit zitieren
Laura Breuer (Autor), 2010, Berichterstattung zum Tode Papst Johannes Paul II. in der deutschen und französischen Presse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271051

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