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Digitale Bibliotheken. Wie man das Wissen der Welt digitalisiert

Title: Digitale Bibliotheken. Wie man das Wissen der Welt digitalisiert

Term Paper , 2010 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Stephanie Lihs (Author)

Book Science
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Diese Hausarbeit soll einen Überblick geben über die Entwicklung und Umsetzung Digitaler Bibliotheken, einzelne Projekte genauer vorstellen und sowohl Möglichkeiten als auch derzeitige Hindernisse in der Schaffung globaler digitaler Wissenssammlungen aufzeigen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Digitale Bibliotheken?

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Entstehung Digitaler Bibliotheken

2.3 Ausgewählte Projekte

2.3.1 „Google Books“

2.3.2 „Open Library“

2.3.3 „Europeana“

2.3.4 „Deutsche Digitale Bibliothek“

3. Was leisten Digitale Bibliotheken und was nicht?

3.1 Probleme konventioneller Bibliotheken

3.2 Vorteile der Digitalisierung

3.3 Nachteile der Digitalisierung

4. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung von Digitalen Bibliotheken (DB) als Lösung für die Herausforderungen konventioneller Bibliotheken. Ziel ist es, den aktuellen Stand digitaler Wissenssammlungen zu beleuchten, prominente Projekte zu analysieren und eine kritische Abwägung der Vor- und Nachteile der Digitalisierung vorzunehmen.

  • Definition und theoretische Einordnung Digitaler Bibliotheken
  • Vorstellung wegweisender internationaler Projekte wie Google Books und Europeana
  • Analyse der Probleme konventioneller Bibliotheksstrukturen
  • Gegenüberstellung der Chancen und Risiken digitaler Wissensarchivierung
  • Bedeutung der Digitalisierung für die Informationsgesellschaft

Auszug aus dem Buch

3.1 Probleme konventioneller Bibliotheken

Konventionelle Bibliotheken und Archive haben sich bewährt. Wieso gibt es dann Bestrebungen, Bibliotheksbestände zu digitalisieren und online zu stellen? Ausschlaggebend sind eine Reihe von Problemen, mit denen KB zu kämpfen haben. Eine Ortsteil-Bibliothek kann ihr Sortiment an den zur Verfügung stehenden Platz anpassen, Nationalbibliotheken, die jedoch die Aufgabe haben, alle in dem entsprechenden Land erschienene Literatur zu archivieren, muss ständig ihren Stauraum erweitern, die Kosten dafür sind, wie man sich denken kann, enorm. Aber nicht nur die Schriftwerke benötigen Platz, auch die Bibliotheksbenutzer benötigen ausreichend Arbeitsplätze zum Lesen und Schreiben, Strom- und Internetversorgung an jedem Platz sowie Raum zum Entspannen und Essen. Auch hier müssen KB wieder und wieder nachrüsten. Ein weiteres Problem stellt der Säurefraß an Büchern bedingt durch das säurehaltige Papier dar. Vor allem Nationalbibliotheken müssen stetig an der Rekonstruktion und Entsäuerung ihrer Bestände arbeiten, um die Langlebigkeit der Dokumente zu gewährleisten. KB haben mit der „Kostenschere zwischen Anschaffung und Budgetmitteln“ zu kämpfen. Gemeint ist damit, dass obwohl Druckwerke teurer werden, die Neuanschaffungsbudgets für die KB gleich bleiben oder sogar reduziert werden. Der Beschaffungs- und Erschließungsvorgang neuer Literatur ist außerdem aufwendig: sie muss bestellt, nach Erhalt geprüft, katalogisiert und eingeordnet werden. Die nötige Breite des Buchbestands sorgt ebenfalls dafür, dass Bibliotheken den akuten Bedarf nach einem Exemplar nicht decken können. Bücher können also vergriffen sein und für andere Nutzer wochenlang nicht zur Verfügung stehen, da sich nur ein oder zwei Exemplare im Bestand der Bibliothek befinden. Bibliotheksnutzer müssen einen mehr oder weniger langen Weg zurücklegen und können nicht einfach und komfortabel von zu Hause aus die Literatur bestellen bzw. einsehen. Ist ein Buch nicht vorrätig, kann es zwar über die Fernleihe von anderen Einrichtungen bestellt werden, dies kann jedoch sehr umständlich sein und einige Wochen in Anspruch nehmen, so dass der Nutzer beim Erhalt des Buches dieses vielleicht schon gar nicht mehr benötigt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Entstehung digitaler Bibliotheken durch die Limitationen des physischen Bibliotheksbesuchs und die Notwendigkeit der dauerhaften Sicherung von Weltwissen.

2. Was sind Digitale Bibliotheken?: Hier erfolgt eine Begriffsbestimmung mittels wissenschaftlicher Definitionen sowie eine Vorstellung bedeutender Projekte wie Google Books, Open Library, Europeana und der Deutschen Digitalen Bibliothek.

3. Was leisten Digitale Bibliotheken und was nicht?: Der Abschnitt vergleicht konventionelle Bibliotheken mit digitalen Alternativen und diskutiert die spezifischen Vor- und Nachteile der Digitalisierung für Nutzer und Institutionen.

4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Kapitel reflektiert den aktuellen Stand der Vernetzung und betont die Notwendigkeit einer nutzerorientierten Entwicklung sowie die Herausforderungen der Langzeitarchivierung.

Schlüsselwörter

Digitale Bibliotheken, Digitalisierung, Wissensgesellschaft, Google Books, Europeana, Open Library, Bibliotheksmanagement, Informationsbeschaffung, Volltextsuche, Langzeitarchivierung, Weltwissen, Virtuelle Bibliotheken, Vernetzung, Internet Archive, Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Digitalen Bibliothek und deren Potenzial, den Zugang zu Informationen im Vergleich zu traditionellen Bibliotheken effizienter und ortsunabhängiger zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Begriffsdefinition von digitalen Wissensspeichern, die Vorstellung aktueller Projekte sowie die ökonomische und technische Bewertung des Digitalisierungsprozesses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen Überblick über die Entwicklung und Umsetzung Digitaler Bibliotheken zu geben und die Möglichkeiten sowie Hindernisse bei der Schaffung globaler digitaler Wissenssammlungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse sowie die vergleichende Untersuchung verschiedener digitaler Plattformen und Projekte, um deren Funktionsweise und Status zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von digitalen Bibliotheken, die Vorstellung konkreter Projekte und eine detaillierte Analyse der Vor- und Nachteile der Digitalisierung gegenüber herkömmlichen Beständen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Digitale Bibliotheken, Wissensgesellschaft, Volltextsuche, Langzeitarchivierung und Vernetzung.

Warum wird Google Books als kritisch angesehen?

Obwohl Google Books eine große Reichweite hat, wird kritisiert, dass das Ranking der Ergebnisse kommerziell gesteuert ist und somit nicht unbedingt den wissenschaftlichen Kriterien entspricht.

Welchen Stellenwert nimmt die Open Library in der Arbeit ein?

Die Open Library wird als seriöses, auf Vollständigkeit ausgelegtes Projekt gewürdigt, das durch seine offene Wiki-Struktur und Verlinkung ein nützliches Netzwerk für Nutzer bildet.

Warum ist die Langzeitarchivierung eine Herausforderung?

Die Arbeit identifiziert die technische Kurzlebigkeit digitaler Medien (Hardware/Software) als Risiko, da heutige Daten nach wenigen Jahren bereits unlesbar sein könnten, wenn keine kontinuierliche Migration erfolgt.

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Details

Title
Digitale Bibliotheken. Wie man das Wissen der Welt digitalisiert
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft)
Course
Einführung in die Buchwissenschaft
Grade
2,3
Author
Stephanie Lihs (Author)
Publication Year
2010
Pages
16
Catalog Number
V271244
ISBN (eBook)
9783656633259
ISBN (Book)
9783656633242
Language
German
Tags
digitale bibliotheken wissen welt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephanie Lihs (Author), 2010, Digitale Bibliotheken. Wie man das Wissen der Welt digitalisiert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271244
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