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Heirat und Intersektionalität

Die Anwendung von Intersektionalität am Beispiel der Hochzeit von Mura Nunoe und Mizuki Shigeru in deren Autobiographien und dem Drama „Gegege no nyōbō“

Title: Heirat und Intersektionalität

Seminar Paper , 2014 , 31 Pages , Grade: 3,0

Autor:in: Bernhard Stern (Author)

Orientalism / Sinology - Japanology
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Summary Excerpt Details

Im Zuge des japanologischen Seminarthemas "Intersektionalität in japanischen Autobiographien" habe ich mich mithilfe der Autobiographien des Ehepaares Mura Nunoe (Gegege no nyôbô) und Mura "Mizuki" Shigeru ("Manga Mizuki Shigeru den") mit der auftretenden Intersektionalität während deren Heiratsvorbereitungen und -zeremonie auseinandergesetzt und mit der Darstellung in der japanischen Dramaserie "Gegege no nyôbô" verglichen.

Die Forschungsfrage lautet hierzu:
Wie kommt Intersektionalität bei der Darstellung der Heiratsvorbereitungen und der Heirat in den Autobiographien und der Dramafassung zum Vorschein?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Forschungsstand und Quellenkritik

1.2. Aufbau der Arbeit

1.3. Methodik

2. Werksanalyse

2.1. Mura Nunoes Gegege no nyōbō

2.2. Mizuki Shigerus Manga Mizuki Shigeru den

2.3. Gegege no nyōbō (Dramafassung)

3. Heiratstradition in Japan

3.1. Endan und miai

3.2. Heiratszeremonie

4. Analyse des „Heiratsmarathons“

4.1. Mura Nunoes Darstellung

4.2 Mizuki Shigerus Darstellung

4.3. Darstellung im Drama

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung des Konzepts der Intersektionalität am Beispiel der Heirat von Mura Nunoe und Mizuki Shigeru. Ziel ist es, die Darstellung dieser Ereignisse in den jeweiligen Autobiographien der Eheleute mit der filmischen Umsetzung im Fernsehdrama "Gegege no nyōbō" zu vergleichen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der narrativen Konstruktion gesellschaftlicher Positionierungen herauszuarbeiten.

  • Intersektionalitätsanalyse in japanischen (Auto-)Biographien
  • Vergleichende Medienanalyse: Autobiographische Texte vs. Fernsehdrama
  • Die Tradition von Endan und Miai im japanischen Heiratskontext
  • Soziale Kategorien wie Gender, Klasse und körperliche Konstitution
  • Dramaturgische Aufarbeitung realer Lebensgeschichten für das Fernsehen

Auszug aus dem Buch

4.1. Mura Nunoes Darstellung

Das letzte Unterkapitel von Kapitel eins, Endan wo machiwabiru hibi (zu Deutsch etwa: das sorgenvolle Warten auf ein Verbindungsgespräch) leitet Mura Nunoe mit dem altersbedingten Tod ihrer Großmutter und der Heirat ihres drei Jahre älteren Bruders im Jahre 1957 ein(Mura 2011:32-33).

Sie fährt mit einer Anekdote während ihrer Zeit in der Mädchenschule (von 12 bis 16 Jahren) fort, in der sie bis zum Abschluss von der viertkleinsten Schülerin (eine genaue Anzahl der Schüler wurden von ihr nicht angegeben) auf eine Größe von 165 Zentimetern gewachsen sein soll. Da dies für die damaligen Verhältnisse sehr ungewöhnlich war, beeinflusste dies auch ihr Selbstvertrauen im negativen Sinne. Der Wunsch, einen Ehepartner zu finden, nahm mit der Heirat ihres älteren Bruders und dem Ableben der Großmutter zu, da die Schwägerin ihr die Arbeit im Familienbetrieb abnahm und der Pflegeaufwand für die Großmutter wegfiel. Nunoe begründete diesen Wunsch mit dem Argument, dass sie sich als „alleine nicht Überlebensfähig“ ansah und den Wunsch hatte, jemanden zu Unterstützen(Mura 2011:34).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Themas Intersektionalität in japanischen Autobiographien sowie Darlegung der Forschungsfrage und methodischen Vorgehensweise.

2. Werksanalyse: Porträt der analysierten Werke, ihrer Entstehungsgeschichte und der individuellen Schreibintentionen der Autoren Mura Nunoe und Mizuki Shigeru.

3. Heiratstradition in Japan: Überblick über die historische Entwicklung der Heiratszeremonien und die spezifischen Rollen von Mittelsmännern und Traditionen in Japan.

4. Analyse des „Heiratsmarathons“: Detaillierte Untersuchung und Gegenüberstellung der Schilderungen des Kennenlernens und der Hochzeit in den Autobiographien und der dramatischen Adaption.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Erkenntnisse über die signifikanten Unterschiede in der narrativen Verarbeitung von Intersektionalität zwischen Texten und Medium Drama.

Schlüsselwörter

Intersektionalität, Japan, Mura Nunoe, Mizuki Shigeru, Gegege no nyōbō, Autobiographie, Heirat, Miai, Endan, Medienanalyse, Gender, Klasse, Ehe, Japanische Kultur, Yōkai

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit analysiert, wie das Konzept der Intersektionalität bei der Darstellung der Heirat zwischen Mura Nunoe und Mizuki Shigeru in unterschiedlichen Medien zum Ausdruck kommt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind japanische Heiratsbräuche (Endan, Miai), autobiographisches Schreiben und die soziologische Mehrebenenanalyse von Identitätsmerkmalen wie Geschlecht, Klasse und Körperlichkeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist der Vergleich, wie die autobiographischen Schilderungen der Hochzeit durch das Fernsehdrama "Gegege no nyōbō" adaptiert, dramatisiert und intersektional verhandelt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Literatur- und Medienanalyse durchgeführt, gestützt auf das Konzept der Intersektionalität als Mehrebenenanalyse nach Winker und Degele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Autoren und Werke, beleuchtet die Traditionen der japanischen Heiratszeremonie und untersucht konkret die unterschiedlichen Darstellungsweisen des Kennenlern- und Heiratsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Intersektionalität, japanische Heiratstradition, Autobiographik und Medienvergleich definieren.

Wie unterscheidet sich die Dramafassung von den schriftlichen Vorlagen?

Das Drama nutzt das Medium, um durch Dramatisierung und die Hinzufügung fiktiver Elemente die intersektionale Positionierung der Protagonistin stärker hervorzuheben.

Welche Rolle spielt das Konzept der "Vertrauensbeziehung" für Mura Nunoe?

Für Mura Nunoe ist die "Vertrauensbeziehung" ein zentrales Modell, das dem modernen Streben nach Erfolg entgegensteht und das Überleben einer Familie in schwierigen Zeiten ermöglicht.

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Details

Title
Heirat und Intersektionalität
Subtitle
Die Anwendung von Intersektionalität am Beispiel der Hochzeit von Mura Nunoe und Mizuki Shigeru in deren Autobiographien und dem Drama „Gegege no nyōbō“
College
University of Vienna  (Ostasieninstitut)
Course
Japanologisches Seminar I
Grade
3,0
Author
Bernhard Stern (Author)
Publication Year
2014
Pages
31
Catalog Number
V271250
ISBN (eBook)
9783656627517
ISBN (Book)
9783656627470
Language
German
Tags
Intersektionalität NHK gegege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernhard Stern (Author), 2014, Heirat und Intersektionalität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271250
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