n der heutigen Zeit ist es nicht ausreichend, nur ein gutes Produkt auf dem Markt zu bringen, einen angemessenen Preis zu fordern und die Distribution zu gestalten – das A und O dabei ist, Produkte für Kunden interessant zu machen. Dabei ist eine professio-nelle und zielgerichtete Unternehmenskommunikation von großer Bedeutung – Umsatz und Gewinn spielen für die Unternehmenskommunikation keine Rolle. Unabhängig davon ist die Unternehmenskommunikation wichtig, um so das Unternehmen den Be-zugsgruppen zu präsentieren und sich bekannt zu machen.
Das Sportsponsoring ist unter den möglichen Arten des Sponsorings, sowohl das älteste als auch die bedeutendste Sponsoringart. Ausschlaggebend der positiven Entwicklung ist, dass das Sportsponsoring mit ca. zwei Drittel Anteilen – mit einer steigenden Ten-denz – am gesamten Sponsoringgeschehen eine maßgebende Position übernimmt. Wesentlich ist auch der hohe Stellenwert des Sports in der Gesellschaft und insbesondere in den Medien. Jedoch sind in den letzten Jahren positive Entwicklungen im kulturellen und sozialen Bereich des Sponsorings zu beobachten.
Die Hausarbeit soll das Sportsponsoring als Möglichkeit der Unternehmenskommunikation näher analysieren. Das Kapitel zwei gibt zunächst einen Überblick über die Grundlagen des Sponsorings. Im Anschluss werden die Ziele des Sponsorings näher definiert. Kapitel drei befasst sich mit der Unternehmenskommunikation in Verbindung des Sponsorings. Der Leser erhält zunächst einen Einblick in die Unternehmenskommunikation. Aufbauend auf die Grundlagen, wird die Einordnung des Sponsorings in die Unternehmenskommunikation vorgenommen und näher definiert. In Kapitel vier wer-den die Wirkungsforschungen des Sponsorings analysiert. Im fünften Kapitel werden die Sponsoringaktivitäten anhand von aktuellen Beispielen erläutert. Die Schlussbetrachtung in Form eines Fazits erfolgt in Kapitel sechs.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen des Sportsponsorings
2.1. Einführung in das Sponsoring
2.2. Ziele des Sportsponsoring
3. Sportsponsoring in der Unternehmenskommunikation
3.1. Einführung in die Unternehmenskommunikation
3.2. Einordnung des Sportsponsorings in die Unternehmenskommunikation
4. Wirkungsforschung des Sponsorings
5. Sportsponsoring in der Praxis
6. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Seminararbeit analysiert das Sportsponsoring als ein strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen des Sponsorings, dessen Einordnung in die Marketingkommunikation sowie die methodischen Ansätze zur Wirkungsforschung darzulegen und die praktische Anwendung anhand von Unternehmensbeispielen zu verdeutlichen.
- Grundlagen und Definition des Sponsoringbegriffs
- Differenzierung ökonomischer und psychologischer Sponsoringziele
- Integration des Sponsorings in die Unternehmenskommunikation
- Messung der Sponsoringwirkung und Erfolgskontrolle
- Praxisbeispiele für erfolgreiches Sportsponsoring
Auszug aus dem Buch
3.1. Einführung in die Unternehmenskommunikation
Bevor eine Begriffsbestimmung der Unternehmenskommunikation erfolgen kann, ist eine Definierung der „Kommunikation“ von Nöten. Kommunikation stammt aus dem lateinischen „communicare“ und bedeutet teilen, mitteilen, teilnehmen lassen und gemeinsam machen. Im Allgemeinen kann die Kommunikation als Austausch von Informationen definiert werden.
Von Shimp, bezeichnet die „Kommunikation [als ein] .. Prozess, durch den der Austausch von Gedanken und Bedeutungsinhalten zwischen Individuen oder zwischen Organisationen und Individuen ermöglicht wird“. Dabei erfolgt die Kommunikation auf unterschiedlichen Arten (verbal, schriftlich, bildlich, etc.) und übermittelt Meinungen, Wissen, Einstellungen etc. an anderen Personen. In der Unternehmenskommunikation werden dabei folgende Arten unterschieden:
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung einer zielgerichteten Unternehmenskommunikation dar und führt in die Rolle des Sportsponsorings als bedeutendstes Instrument der Branche ein.
2. Grundlagen des Sportsponsorings: In diesem Kapitel werden der Sponsoringbegriff definiert, die Abgrenzung zum Mäzenatentum erläutert und die verschiedenen ökonomischen sowie psychologischen Zielsetzungen analysiert.
3. Sportsponsoring in der Unternehmenskommunikation: Hier wird der theoretische Rahmen der Unternehmenskommunikation gesteckt und die strategische Einordnung des Sponsorings innerhalb der Marketingaktivitäten vorgenommen.
4. Wirkungsforschung des Sponsorings: Dieses Kapitel thematisiert die Notwendigkeit und Methoden der Erfolgskontrolle, um die kommunikative Wirkung und Rentabilität von Sponsoringmaßnahmen zu evaluieren.
5. Sportsponsoring in der Praxis: Anhand konkreter Beispiele wie der Telekom AG oder dem Engagement bei Großveranstaltungen wird die praktische Umsetzung und Relevanz von Sportsponsoring verdeutlicht.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Chancen und Risiken zusammen und betont, dass eine kritische Selektion und Professionalisierung künftig entscheidend für den Sponsoringerfolg sind.
Schlüsselwörter
Sportsponsoring, Unternehmenskommunikation, Sponsoring, Marketing, Wirkungsforschung, Imagetransfer, Ambush-Marketing, Kommunikationsinstrument, Zielgruppenansprache, Markenimage, Sponsoringziele, Erfolgskontrolle, Unternehmensstrategie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?
Die Arbeit untersucht das Sportsponsoring als ein zentrales, strategisches Instrument innerhalb der Unternehmenskommunikation, um Markenbekanntheit und Image zu fördern.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themenfelder umfassen die Definition und Ziele des Sponsorings, die Einordnung in die Unternehmenskommunikation, die Wirkungsforschung sowie die praktische Umsetzung bei Unternehmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Das Ziel ist die Analyse der Rolle des Sportsponsorings als Kommunikationsmittel und die Beantwortung der Frage, wie Unternehmen dieses Instrument effektiv zur Erreichung ihrer Marketingziele einsetzen können.
Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse von Trends, die durch empirische Studien untermauert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die strategische Einbettung in das Marketing sowie eine praxisorientierte Betrachtung mit aktuellen Beispielen.
Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?
Schlüsselbegriffe sind Sportsponsoring, Unternehmenskommunikation, Imagetransfer, Wirkungsforschung und Sponsoringstrategie.
Welche spezifische Rolle spielt der Imagetransfer beim Sportsponsoring?
Der Imagetransfer stellt die Passgenauigkeit (Fit) zwischen dem Image des Sponsors und dem des Gesponserten dar, welche maßgeblich über den Erfolg der Kommunikationswirkung entscheidet.
Warum stellt Ambush-Marketing ein Problem für das klassische Sportsponsoring dar?
Ambush-Marketing kann die Aufmerksamkeit von offiziellen Sponsoren abziehen und dadurch die kommunikative Wirkung sowie den finanziellen Nutzen der Investitionen offizieller Partner schmälern.
- Arbeit zitieren
- Can Özhan (Autor:in), 2013, Sportsponsoring als Instrument der Unternehmenskommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271278