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Die Internetkultur und die Netzgeneration

Title: Die Internetkultur und die Netzgeneration

Research Paper (undergraduate) , 2009 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Norman Franz (Author)

Sociology - Media, Art, Music
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Noch vor fünfzehn Jahren galt das Internet als spannendes neues Medium, dem zwar die Zukunft galt, jedoch aufgrund Hardware bedingter Einschränkungen und zu hoher Kosten nicht für jedermann verfügbar war. Das Internet zeigte neue Möglichkeiten auf, steckte aber noch in den Kinderschuhen. Heute, etliche Jahre später, ist das Internet erwachsen geworden. Es ist für jedermann verfügbar – und bestimmt mehr und mehr unseren Lebensalltag. Für die heutigen Mitte 20- bis 30-jährigen ist diese Entwicklung des Internets noch im Gedächtnis. Was ist jedoch mit der neuen Generation Kindern und Jugendlichen, welche die Anfänge des Internets gar nicht mitbekommen haben – der Generation @ – da sie erst oder noch gar nicht geboren waren, und für die das Internet somit schon immer Teil ihres Lebens war? Dabei stellt sich mir – als These – nicht die Frage, ob es diese Netzgeneration gibt; ich gehe davon aus, dass es sie gibt.
In der hier vorliegenden Hausarbeit werde ich versuchen, die beiden Themengebiete Internetkultur und Netzgeneration zusammen zu bringen. Inhaltliche Schwerpunkte werde ich dabei auch auf Kultivation und Kultivierung legen. Wie sieht die heutige Kultur im Internet aus? Welche Wirkung hat diese Kultur auf die Netzgeneration? Werden Medien Kultur ersetzen? Was ist Web 2.0? Wie sehen Wechselwirkungen zwischen Internetkultur und Netzgeneration aus? Die Hausarbeit werde ich mit einem kritischen Resümee schließen.
Ich möchte kurz anmerken, dass ich aufgrund der besseren Lesbarkeit in dieser Arbeit auf eine geschlechterneutralisierende Formulierung verzichten werde. Die Textdarstellung erfolgt in männlicher Form, was jedoch keine persönliche Wertung des Autors widerspiegelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kultivation und Kultur

2.1 Medium und Medien

2.2 Ersetzen Medien Kultur?

3 Chronologie der Vernetzung

4 Die Netzgeneration als Interaktionskultur

4.1 Das Web 2.0

4.2 Social Communities

5 Der Einfluss der Generation @

5.1 Die Krise der männlichen Netzgeneration

6 Kritisches Resümee

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Internetkultur und der sogenannten Netzgeneration. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie digitale Medien die Kultur prägen und welche Auswirkungen dieser Prozess auf die Verhaltensweisen, Kompetenzen und sozialen Strukturen junger Menschen hat, wobei insbesondere kritische Aspekte der Entwicklung beleuchtet werden.

  • Grundlagen von Kultivation und Medienwirkung nach McLuhan und Flusser
  • Entwicklung der weltweiten Vernetzung von den Anfängen bis heute
  • Charakteristika der Netzgeneration und ihre Interaktionsformen
  • Die Bedeutung des Web 2.0 und soziale Netzwerke
  • Einfluss der Internetnutzung auf das Sozialverhalten und Schullaufbahnen

Auszug aus dem Buch

4.1 Das Web 2.0

Das Internet hielt Ende der 90er Jahre Einzug in den medialen Alltag des Massenmarktes. Zu dieser Zeit galt das Internet mehr als Abruf-Medium - zu schwierig war es noch für den Laien, eigene Websites zu erstellen und zu pflegen. Mit dem Fortschreiten der Softwareentwicklung wurde auch diese Hürde erklommen: es scheint, als sei heute alles für jeden möglich.

Im Jahre 2004 führte eine gleichnamige Konferenz das Schlagwort Web 2.0 für die Fortentwicklung des Internets ein. Ein Jahr später, 2005, wurde es durch einen Artikel von Tim O´Reilly umgangssprachlich gemacht. Doch was heißt Web 2.0 genau? Wo liegen die Unterschiede zur ersten Generation des Web, dem Web 1.0? Im Jahre 2006 befand sich laut dem Dienst Google-Trends die Suchanfrage nach dem Begriff Web 2.0 sogar vor E-Learning.

Web 2.0 war in aller Munde – aber es gab keine klare Definition darüber, was es genau ist. Laut Kösch (vgl. 2005) ist Web 2.0 „keine Technologie, sondern ein Konzept [...] letztlich ist Web 2.0 so etwas wie eine Große Koalition, erkennbar daran, dass jeder plötzlich mit jedem kann“.

Entscheidend sind also nicht die verwendeten Technologien, sondern eher das Zusammenspiel sozialer Entwicklungen technischer Elemente. Vergleicht man Eigenschaften beider Versionsnummern des Web, also Web 1.0 und Web 2.0, werden klare Unterschiede deutlich:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Der Autor führt in die Thematik der Internetkultur ein, stellt die These der Existenz einer „Netzgeneration“ auf und erläutert den Aufbau der Hausarbeit.

2 Kultivation und Kultur: Dieses Kapitel erörtert theoretische Ansätze von Kultivation sowie die Rolle von Medien als Botschaft und deren Einfluss auf die kulturelle Entwicklung.

3 Chronologie der Vernetzung: Anhand einer zeitlichen Abfolge wird die rasante technische Entwicklung des Internets vom Arpanet bis zum Web 2.0 dargestellt.

4 Die Netzgeneration als Interaktionskultur: Hier werden die Merkmale der Netzgeneration, das Konzept des Web 2.0 sowie die Funktion und Risiken von Social Communities analysiert.

5 Der Einfluss der Generation @: Dieses Kapitel betrachtet, wie die Netzgeneration ihre Eltern beeinflusst und thematisiert anhand einer KFN-Studie die Krise der männlichen Netzgeneration in Bezug auf schulische Leistungen.

6 Kritisches Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Bilanz zur Bedeutung der Netzgeneration als Generation der Lernenden und wirft einen kritischen Blick auf zukünftige bildungspolitische Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Internetkultur, Netzgeneration, Generation @, Web 2.0, Kultivation, Interaktivität, soziale Netzwerke, Medienwirkung, digitale Kompetenz, Schullaufbahn, Bildungspolitik, Medienkompetenz, Kommunikation, technischer Wandel, Wissensmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen der Internetkultur und der sogenannten Netzgeneration, die mit digitalen Medien aufgewachsen ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Herleitung von Kultur und Medien, die historische Entwicklung der Internetvernetzung sowie der soziologische Einfluss der digitalen Welt auf Jugendliche.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Merkmale der Netzgeneration zu identifizieren und kritisch zu hinterfragen, wie sich diese Generation durch den ständigen Umgang mit digitalen Medien verändert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien, wie z.B. des EIAA-Reports und der KFN-Studie, basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Kulturbegriffen, die technische Chronologie, die Analyse des Web 2.0 als Interaktionskultur und die Untersuchung der Auswirkungen auf Bildung und Elternhaus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Internetkultur, Netzgeneration, Web 2.0, Medienwirkung und soziale Interaktion definieren.

Warum wird die „Krise der männlichen Netzgeneration“ explizit erwähnt?

Der Autor bezieht sich auf eine Studie des KFN, die belegt, dass Jungen im Vergleich zu Mädchen zunehmend Probleme im schulischen Werdegang zeigen, was mit dem Nutzungsverhalten neuer Medien korreliert.

Welche Rolle spielt das Web 2.0 laut dem Autor?

Das Web 2.0 wird als entscheidendes Konzept gewertet, das erst die Interaktionskultur ermöglicht hat, indem es vom reinen Abruf-Medium zum Mit-mach-Medium wurde.

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Details

Title
Die Internetkultur und die Netzgeneration
College
University of Hagen
Grade
2,0
Author
Norman Franz (Author)
Publication Year
2009
Pages
17
Catalog Number
V271337
ISBN (eBook)
9783656631378
ISBN (Book)
9783656631316
Language
German
Tags
internetkultur netzgeneration
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Norman Franz (Author), 2009, Die Internetkultur und die Netzgeneration, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271337
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