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Frühförderung. Grundlagen, Intervention und Zusammenarbeit mit Eltern

Titel: Frühförderung. Grundlagen, Intervention und Zusammenarbeit mit Eltern

Hausarbeit , 2014 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Charlotte Brändle (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Frühförderung hat sich zu einem flächendeckenden und interdisziplinär arbeitenden System entwickelt, das vielen Kindern eine positive Lebensperspektive und ihren Eltern Entlastung und Hilfe im Alltag bietet. Das ehemals stark kindzentrierte Vorgehen hat sich zu einem Handeln entwickelt, das sich durch Kooperation auszeichnet.

Die folgende wissenschaftliche Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung der Frühförderung, ihrer Intervention sowie der Zusammenarbeit mit Eltern. Strukturelle Rahmenbedingungen werden ebenso beleuchtet wie aktuelle Probleme.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeines

2.1 Bedeutung der Frühförderung

2.2 Geschichtliche Entwicklung

3. Inhalte

3.1 Früherkennung & Entwicklungsdiagnostik

3.2 Arbeitsprinzipien & Ziele

4. Stellung der Eltern

4.1 Entwicklungspartnerschaft

4.2 Gespräche mit Eltern – Leitlinien

5. Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund

6. Sonstiges

6.1 Rollen der Fachkräfte & ihre Qualifikationen

6.2 Räumlichkeiten

6.3 Probleme

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und die praktische Umsetzung der Frühförderung in Deutschland, wobei der Fokus insbesondere auf der interdisziplinären Arbeitsweise und der essenziellen Zusammenarbeit mit Eltern liegt.

  • Historische Entwicklung und gesetzliche Rahmenbedingungen der Frühförderung
  • Interdisziplinäre Entwicklungsdiagnostik und zentraler Arbeitsprinzipien
  • Die Rolle der Eltern als Partner im Förderprozess
  • Spezifische Herausforderungen in der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund
  • Strukturelle Anforderungen an Frühförderstellen und aktuelle Problematiken

Auszug aus dem Buch

3.1 Früherkennung & Entwicklungsdiagnostik

Eine wesentliche Aufgabe der Frühförderung ist das frühzeitige Erkennen von möglichen Entwicklungsabweichungen eines Kindes. Da die meisten psychischen, kognitiven und physischen Fähigkeiten eines Kindes in seiner frühen Entwicklungsphase ausgebildet werden, ist auch in dieser Phase eine Intervention am erfolgreichsten.

„Umgekehrt können Versäumnisse im Neugeborenen-, Säuglings- und Kleinkindesalter schwerwiegende Folgen haben. Maßnahmen zur Früherkennung und Frühförderung sind für die Lebensperspektive dieser Kinder von größter Bedeutung.“ (Sohns 2000, S. 56, zit. nach: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung Baden-Württemberg 1993, S. 11)

Voraussetzung für eine Diagnostik ist die Früherfassung durch die Eltern. Dabei konsultieren sie zuerst den Haus- oder Kinderarzt für eine Rückmeldung zur Entwicklung ihres Kindes. Sind Auffälligkeiten zu erkennen, folgt eine Entwicklungsdiagnostik. Eine professionelle Entwicklungsdiagnostik ist immer interdisziplinär und beinhaltet neben der Eingangs- eine Verlaufs- und Abschlussdiagnostik. Somit versteht sich die Entwicklungsdiagnostik als fortlaufender Prozess, der an den Verlauf der Förderung angepasst wird. Sie besteht aus der Diagnostik eines Arztes, eines Psychologen, eines Heilpädagogen und einer medizinisch-therapeutischen Fachkraft. Jede Fachkraft berücksichtigt die Entwicklung des Kindes mit seinen Entwicklungspotentialen und - schwierigkeiten mithilfe ihrer spezifischen Fachkenntnisse.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen Überblick über die Entwicklung der Frühförderung hin zu einem kooperativen, interdisziplinären System und umreißt die behandelten Schwerpunkte der Arbeit.

2. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Frühförderung, beleuchtet deren rechtliche Grundlagen sowie die historische Entwicklung hin zum heutigen System der Frühen Hilfen.

3. Inhalte: Der Fokus liegt hier auf der Entwicklungsdiagnostik als fortlaufendem Prozess sowie auf den essenziellen Arbeitsprinzipien wie Individualität, Ganzheitlichkeit und Interdisziplinarität.

4. Stellung der Eltern: Hier wird die notwendige Entwicklungspartnerschaft zwischen Fachkräften und Eltern sowie leitende Prinzipien für eine gelingende Kommunikation und Beratung erläutert.

5. Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund: Das Kapitel thematisiert die besonderen Herausforderungen durch sprachliche Barrieren und kulturelle Unterschiede in der Wahrnehmung von Behinderungen.

6. Sonstiges: Abschließend werden Teamstrukturen, räumliche Anforderungen an Förderstellen sowie aktuelle Probleme im Spannungsfeld zwischen exklusiver Förderung und Inklusion diskutiert.

Schlüsselwörter

Frühförderung, Frühdiagnostik, Interdisziplinarität, Elternarbeit, Entwicklungspartnerschaft, Frühe Hilfen, Inklusion, Migrationshintergrund, Heilpädagogik, Frühförderstelle, Beratungskompetenz, Familienorientierung, Förderplanung, Entwicklungsrehabilitation, Vernetzung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frühförderung als interdisziplinärem System in Deutschland, das Kinder mit Behinderungen oder drohenden Entwicklungsverzögerungen sowie deren Familien unterstützt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder umfassen die rechtlichen und historischen Grundlagen, diagnostische Verfahren, die Zusammenarbeit mit den Eltern und spezifische Herausforderungen bei der Arbeit mit Familien mit Migrationshintergrund.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Frühförderung strukturiert ist und welche Bedeutung der Kooperation und der familienorientierten Beratung für den Erfolg der Förderung zukommt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Quellenanalyse, die den aktuellen Stand der Frühförderung sowie gesetzliche und theoretische Rahmenbedingungen zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Inhalten der Diagnostik und den Arbeitsprinzipien auch die Rolle der Eltern und die besonderen Anforderungen im interkulturellen Kontext sowie organisatorische Aspekte von Frühförderstellen erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Frühförderung, Interdisziplinarität, Entwicklungspartnerschaft, Frühe Hilfen und Inklusion.

Welche Rolle spielen Hausbesuche in der Frühförderung?

Hausbesuche werden als sinnvolle mobile Arbeitsweise bewertet, da sie Zeitersparnis bieten, insbesondere für Familien mit schwerbehinderten Kindern, und den Zugang zu sozial schwachen Familien erleichtern.

Wie sollte mit der Herausforderung der Inklusion umgegangen werden?

Die Arbeit thematisiert den Konflikt zwischen dem Wunsch nach inklusiven Ansätzen und dem Bedarf an spezialisierten Einrichtungen, wobei ein Wahlrecht für Eltern als notwendig erachtet wird.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frühförderung. Grundlagen, Intervention und Zusammenarbeit mit Eltern
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,0
Autor
Charlotte Brändle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
18
Katalognummer
V271458
ISBN (eBook)
9783656626190
ISBN (Buch)
9783656626169
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frühförderung grundlagen intervention zusammenarbeit eltern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charlotte Brändle (Autor:in), 2014, Frühförderung. Grundlagen, Intervention und Zusammenarbeit mit Eltern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271458
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Leseprobe aus  18  Seiten
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