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Frauen in der rechtsextremen Szene

Titel: Frauen in der rechtsextremen Szene

Seminararbeit , 2013 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jenny Wauer (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Öffentlichkeit wird das Thema Rechtsextremismus meistens als ein männlichen Phänomen angesehen. Meisten werden die rechtsextremen Männer mit kahlrasierten Köpfen, Springerstiefeln und Bomber-Jacke symbolisiert (vgl. Rommelspacher 2011, S. 43). ,,Auch in der Politik treten fast nur Männer als Repräsentanten rechter Parteien in Erscheinung“(Rommelspacher 2011, S. 43). Bei dieser Vorstellung von Rechtsextre-mismus ist es verständlich, dass die Gesellschaft davon ausgeht, dass Frauen weniger rechtsextremes Potenzial haben. Da das Bild der Frau als friedfertig gilt, welche meis-tens in der rechten Szene eine ,,Mitläuferfunktion“ aufweist (Rommelspacher 2011, S. 44).
Jedoch polarisiert in den Medien sowie in der Öffentlichkeit zum Thema „Frauen im Rechtsextremismus“ ein anderes Bild. Besonders durch den Vorfall von Beate Zschäpe, welche dem weiblichen Rechtsextremismus ein Gesicht gegeben hat (Röpke/ Speit 2011 S.9). Desweitern zeigen Auswertungen, dass der Frauenanteil in der rechtsextremen Szene massiv zunehmen würde. Frauen soll dem Rechtsextremismus ein freundlicheres und gewaltfreieres Ansehen verleihen (Senatsverwaltung für Inneres und Sport 2009, S. 3).
In dieser Seminararbeiten wird die Frau im Rechtsextremismus als eine exkludierte Gruppierung betrachtet, aufgrund ihrer Einstellungen und Denkmuster ein abweichen-des Verhalten gegenüber der Gesellschafft sowie dem deutschen Grundgesetzt aufwei-sen. Diese Denk- und Einstellungsmuster werden aufgeführt, um somit das Thema zu verdeutlichen. Zum Beginn wird der Begriff Rechtextremismus definiert sowie wird die Entstehungen rechteextremer Einstellungen bei Frauen beleuchtet. Desweitern wird sich intensiv mit der Frau in der rechten Szene auseinandergesetzt. Dabei werden verschie-denen Positionen von rechten Frauen zu prägnante Themen im Rechtsextremismus auf-gegriffen. Die Darstellung über die Involviertheit dieser Frauen in der Szene bildet den Abrundung der Seminararbeit zu diesem Thema. Zum Schluss erfolgt ein Fazit über das Thema Frauen im Rechtsextremismus sowie eine Zukunftsprognose.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung Rechtsextremismus

3 Entstehung von rechtsextremen Einstellungen bei Frauen

4 Frauen und Rechtsextremismus

4.1 Frauen in der rechten Szene

4.2 Positionen rechter Frauen zu Frauenthemen

5 Frauen als Akteurinnen in der rechten Szene

5.1 Internetverbreitung rechter Artikel durch Frauen und für Frauen

5.2 Rechte Frauen in sozialen Berufen

5.2.1 Exkurs: institutionelle und politische Reaktion auf die Problematik

6 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Rolle von Frauen innerhalb der rechtsextremen Szene in Deutschland. Dabei wird untersucht, inwieweit Frauen als exkludierte Gruppierung agieren und welche individuellen Denk- und Einstellungsmuster sie entwickeln, die oft im Widerspruch zum demokratischen Grundkonsens stehen.

  • Sozialisation von Mädchen und Frauen und deren Einfluss auf rechtsextreme Einstellungen
  • Vielschichtigkeit von Frauenbildern und Rollenzuweisungen in der rechten Szene
  • Die Rolle von Frauen als Akteurinnen im digitalen Vertrieb rechtsextremer Inhalte
  • Einfluss rechter Frauen in sozialen Berufsfeldern wie Erziehung und Bildung
  • Institutionelle und politische Reaktionen auf die wachsende Involviertheit von Frauen

Auszug aus dem Buch

4.1 Frauen in der rechten Szene

Mitläuferin oder Freundin/ Frau von Rechtsextremen ist die Wahrnehmung der Öffentlichkeit wenn man das Thema Frauen in der rechten Szene hört (Mut gegen rechte Gewalt o.J.). Jedoch das Bild der Frau, in der rechten Szene ist eine andere. In der rechten Szene herrscht kein einheitliches Frauenbild oder Rollenzuweisung der Frau vor, sondern variieren diese Bilder und Rollenzuweisungen in verschiedenen Bereichen sowie innerhalb von Organisationen und Zeitschriften. Rechtsextreme Frauen können ihr Leben bestimmen und gestalten wie sie es sich vorstellen (Bitzan 2005, S.76). Frauen denken und handeln in der rechten Szene auf verschiedenen Ebenen sowie in unterschiedlichen Weisen (Webe 2012, S.50). In dem Bereich rechtsextreme Einstellung haben Frauen eine gleichartige starke Einstellung wie Männer, jedoch ist das Einstellungsmuster bei den Frauen ein anderes. Frauen neigen weniger zur rechtsradikalen Ansichten und Handlungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die gesellschaftliche Wahrnehmung von Rechtsextremismus als rein männliches Phänomen und kontrastiert dies mit der wachsenden Bedeutung und Sichtbarkeit von Frauen in der rechtsextremen Szene.

2 Begriffserklärung Rechtsextremismus: Das Kapitel definiert Rechtsextremismus als ein komplexes politisches und weltanschauliches Spektrum, das Elemente wie Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus umfasst.

3 Entstehung von rechtsextremen Einstellungen bei Frauen: Hier werden geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse analysiert, die dazu führen, dass Frauen oft in traditionelle Rollenmuster gedrängt werden, was wiederum Anknüpfungspunkte für rechtsextreme Ideologien bietet.

4 Frauen und Rechtsextremismus: Dieses Kapitel beleuchtet das differenzierte Bild von Frauen in der rechten Szene und diskutiert ihre politischen Positionen sowie ihr Wahlverhalten.

5 Frauen als Akteurinnen in der rechten Szene: Der Hauptteil analysiert die aktive Rolle von Frauen beim Vertrieb rechter Waren über das Internet und ihr Engagement in pädagogischen sowie sozialen Berufsfeldern.

6 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen Aufklärung und feministischen Mädchenarbeit, um den Einfluss rechtsextremer Denkmuster zu begrenzen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Frauen in der rechten Szene, Sozialisation, Geschlechterrollen, Neonazismus, Radikalisierung, Internetpropaganda, soziale Berufe, politische Bildung, Mädchenarbeit, Rechtsextremismus-Prävention, Ideologie, gesellschaftliche Inklusion, Gender, politische Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Rolle, das Selbstverständnis und die Handlungsspielräume von Frauen innerhalb der rechtsextremen Szene in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Entstehung rechtsextremer Einstellungen durch Sozialisation, das Wirken von Frauen als Akteurinnen im Internet sowie ihren Einfluss in sozialen und erzieherischen Berufen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Klischee der "reinen Mitläuferin" zu dekonstruieren und die tatsächliche Involviertheit sowie die verschiedenen Rollenbilder von Frauen im Rechtsextremismus aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um bestehende Forschungsansätze, Statistiken und Fallbeispiele zum Thema Frauen im Rechtsextremismus auszuwerten und zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Internetverbreitung rechtsextremer Inhalte durch Frauen, ihrer Rolle in Parteien sowie ihrem Vordringen in den Bildungs- und Erziehungssektor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Rechtsextremismus, Geschlechterrollen, Sozialisation, Radikalisierung, Frauenbild und politische Bildung.

Warum wird im Dokument auf die Rolle von Frauen in sozialen Berufen besonders eingegangen?

Weil rechtsextreme Gruppierungen gezielt dazu aufrufen, pädagogische Berufe zu ergreifen, um Einfluss auf die Erziehung und das Weltbild der nächsten Generation zu nehmen.

Welche institutionellen Reaktionen werden auf die Problematik beschrieben?

Das Dokument nennt unter anderem Selbsterklärungen zur Grundgesetztreue in Kindergärten und die Forderung nach Nachweisen, dass Kita-Betreiber keine Rechtsextremisten beschäftigen.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen in der rechtsextremen Szene
Hochschule
Berufsakademie Sachsen in Breitenbrunn
Note
1,0
Autor
Jenny Wauer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
18
Katalognummer
V271517
ISBN (eBook)
9783656628651
ISBN (Buch)
9783656628620
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rechtsextremismus Frauen rechte Frauen Frauenrollen im Rechtsextremismus rechte Szene rechtsextremen Einstellungen bei Frauen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jenny Wauer (Autor:in), 2013, Frauen in der rechtsextremen Szene, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/271517
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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